Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?
Felicitas Brandt, wohnhaft in dem kleinen Holzwickede, konnte die Finger noch nie von Büchern lassen. Während des Abiturs begann sie, ihre eigenen Geschichten zu schreiben, Figuren ins Leben zu rufen und neue Welten zu erschaffen. Sie möchte die Menschen damit berühren, zum Nachdenken, Lachen und Weinen bringen. Ihr Traum: eine Hütte in der freien Natur, zwei große Hunde vor einem prasselnden Kaminfeuer, Laptop auf dem Schoß, den Geruch alter Bücher und Kakao in der Nase und die Idee einer neuen Geschichte vor den Augen.
Ich weiß nicht, ob es an mir oder an dem Buch liegt, aber ich werde mit der Geschichte überhaupt nicht warm. Es wirkt auf mich alles wahllos zusammengeschmissen, für mich ist kein roter Faden erkennbar und auch die Chraktere bleiben mir komplett fremd.
Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut, denn es klang einfach so gut. Die Geschichte hat sich dann jedoch auf eine Art und Weise entwickelt, mit der ich nicht allzu viel anfangen kann. Ganz besonders hatte ich mich auf die Reisen in die Bücher gefreut, aber die sind so unspektakulär und lieblos beschrieben, dass es mich einfach nur enttäuscht.
Da das Buch mir leider überhaupt keine Freude bereitet, breche ich es nach einem Drittel ab.
Eine wirklich schöne und solide Grundgeschichte. Mir haben die vielen Verbindungen und Verweise in die Welt der Bücher , Märchen und Geschichten extrem gut gefallen. Leider hapert es meiner Meinung an den Details! Gerne hätte ich mehr über die Welt der Feen erfahren, woher Hope kommt, was aus ihren Erinnerungen wurde, wie es weitergeht, weshalb das Böse auf einmal so gut in Schach gehalten werfen kann. Und was hat es mit dem Buch auf sich, warum wollten die Mahre es unbedingt haben? Schade dass im Epilog so viele Details zusammengequetscht wurden die so viele Fragen aufwerfen. Und was soll diese Geschichte mit der Feenkönigin, die sich mal eben umentscheidet, nachdem Hope so unmöglich mit ihr gesprochen hat? Und wo ich dabei bin: wie ist Sam überhaupt in den Palast gekommen? Fragen über Fragen. Schade!!!
Abgebrochen bei 24 %. Ich hatte mich so auf das Buch gefreut aber es war wirklich gar nicht meins. Die Geschichte wirkt bisher völlig planlos und irgendwie albern. Idee war an sich gut und ich war voller Hoffnung, aber es wirkt so, als ob die Elemente vollkommen willkürlich in den Mix geworfen wurden und Chemie zwischen den Protagonisten findet man leider auch keine, deshalb breche ich ab und lese lieber etwas schönes :-).
3,5⭐️ für die gesamte Reihe - die Story an sich finde ich sehr toll, an der Umsetzung könnte man etwas arbeiten. Eine bessere Lektorin wäre angebracht und der Erzählungsbogen ist leicht fragwürdig… Außerdem enthält das Buch Spoiler für viele andere Bücher und Filme!!! Beispielsweise Robin Hood, Star Wars und Herr der Ringe. Das fand ich ein wenig schade, da ich nur erstgenanntes kenne!
Als ich bei Band drei herausgefunden habe, dass die Hauptcharaktere junge Erwachsene sind, hat mich das verwirrt, da ihre Verhaltensweise sie mehr wie 12-14 Jährige wirken lässt…
Dennoch hat das Buch Potenzial, das Lesen hat mir sehr Spaß gemacht und mich gefesselt, daher kann ich es trotz meinen Kritikpunkten guten Gewissens weiterempfehlen! 📚
Für Hope bricht eine kleine Welt zusammen als die alte Dame Eleonor stirbt. Immerhin hatte sie dort annähernd ein Heim, vor allem aber fand sie dort Bücher und fremde Welten. Als deren Stiefsohn den Haushalt auflöst, versucht Hope einige der kostbaren Bücher zu retten. Doch stattdessen findet sie sich im Waisenhaus wieder. Zwei Jahre vergehen, in denen Hope auf der Suche ist nach dem Jungen, der damals bei der Räumung mit seinen Eltern dabei war. Immerhin hat seine Mutter einige der Bücher mitgenommen gehabt und genau diese will Hope sich nun wieder zurückholen. Doch bei einem ihrer Rettungsaktionen wird sie von dem Jungen erwischt und ehe sie recht begreift, was geschieht, reisen Hope und Sam in die Zeit zu König Arthur zurück. Aber warum? Wie kamen sie hierher? Und noch viel wichtiger … wie kommen sie wieder zurück?
Hope ist eine recht kratzbürstige junge Dame, die ihren Kopf hat, jedoch aber auch sehr belesen ist. Schon früh musste sie allein zurechtkommen und weiß daher, wie sie überleben kann. Ganz im Gegensatz zu Sam, der nicht nur in eine reiche Familie hineingeboren wurde, sondern auch wohlbehütet aufwuchs. Auch ihm sind Bücher und Geschichten nicht fremd.
Dennoch kommen die beiden zunächst nicht miteinander aus. Gehen sich gerne mal an die Gurgel und bewerfen sich mit vielen Vergleichen und Anspielungen, was für den Leser ein wahrer Genuss ist. Gerade bei den Anspielungen sollte man wissen, was beide meinen, da man sonst den Witz dahinter nicht versteht. Da es sich aber um gängige Bücher oder Filme handelt, klappt dies recht gut.
Auch wenn mir das Buch den Einstieg nicht gerade leicht gemacht hat, konnte es mich dann doch nach einer gewissen Weile begeistern. Es ist flüssig und witzig geschrieben. Dabei aber auch ebenso geheimnisvoll wie zauberhaft. Das Ende war etwas zu abrupt, aber da es sich wohl um den ersten Band zu handeln scheint, warte ich nun auf den Folgeband.
Fazit: Fantasy und die Leidenschaft zu Büchern vereint in einer fantastischen Geschichte, die unterhält und bezaubert. Ich hoffe doch sehr auf eine baldige Fortsetzung.
Leider war das Buch überhaupt nicht meins! Es wurde im Buchclub vorgeschlagen und auch vom Klapptext habe ich erwartet, dass die Geschichte relativ kitschig sein wird - und so war sie auch, nur in einem Ausmaß, das ich mir so nicht vorgestellt habe. Die Charaktere haben mir gar nicht gefallen. Sams möchtegern Macho-Art war so derartig unpassend und gestellt, und die nerdigen Begriffe/Charaktere/Sprüche die er von sich gab passten oftmals überhaupt nicht in den Dialog, sondern wirkten eher so, als würde die Autorin zu jedem Preis zeigen wollen wie "nerdy" er ist. Grundsätzlich fand ich die Dialoge zwischen den Charakteren sehr fade und ich konnte beim Lesen überhaupt gar nicht mitfühlen. Den Charakteren fehlten meiner Meinung nach auch sehr viel mehr Tiefe. Hopes Gefühlsausbrüche waren mir zu klischeehaft und ihre Verhaltensweisen waren einfach nur seltsam. Dazu kommt, dass die Welten in denen sie eintauchten nicht groß behandelt wurden und mehr Hintergrund über ihre Eltern, das Buch (das die Mahre wollten), die Feenwelt, was das mit den Mao soll, einfach fehlt. Die ganze Geschichte kam mir willkürlich und nicht gut durchdacht vor. Auch fragte ich mich, wieso die Namen der Feenwelt und die Begriffe auf Chinesisch sind. Ich sah den Zusammenhang mit China in dieser Geschichte nicht und auch über Miss Ming, die scheinbar von allem Bescheid wusste, wissen wir auch nichts. Eine Sache, die mich überraschte war, dass die Charaktere oftmals selbst andeuteten wie klischeehaft manche Dinge klangen oder dass sie selbst die ganze Ernsthaftigkeit aus der Geschichte nahmen - vielleicht sollte das sympathisch für den Leser klingen, aber mir kam das albern vor, weil ich so das ganze Buch auch nicht wirklich ernst nehmen konnte... Schade. Die Grundidee finde ich eigentlich ganz gut.
Tolle Geschichte mit starken Protagonisten. Dennoch fand ich die Spoiler zu z.B. Harry Potter nicht sehr berauschend. Man kann als Autorin schließlich nicht davon ausgehen, dass man jedes Buch gelesen bzw. jede Serie gesehen hat (ich gehöre wohl zu den wenigen, die HP bisher nicht gelesen haben)! Auch der Epilog war nicht ganz mein Fall. Das war wie ein kleiner "Schubser" der Autorin alla: "Wenn euch "Als die Bücher flüstern lernten" gefallen hat, dann müsst ihr dringend die dazugehörige Vorgeschichte lesen!" Dennoch freue ich mich auf den 2. Band der Trilogie, den ich hoffentlich zeitnah lesen werde.
Eine etwas andere Geschichte, als ich erwartet hatte. Die Figuren sind interessant und sympathisch, die Story selber gut entwickelt, recht spannend und wie gesagt mal etwas anders. Nur akzeptieren Hope und Sam es etwas zu schnell und cool. Als wäre es recht normal, mal eben nach Camelot zu hüpfen und plötzlich Zauberkräfte zu haben. Da wäre etwas mehr Ungläubigkeit nicht schlecht gewesen.
Sehr mochte ich, dass Hope nicht schweigt, wenn sie auf jemanden zu Recht wütend ist, auch wenn diese Person "wichtig" ist. Sam ist gutherzig und auch witzig. Auch ihn mag ich gern.
Das Buch hat einige Schreibfehler, und hie und da hatte ich das Gefühl, es seien Dinge erwähnt worden, die passiert waren, aber nie geschrieben wurden; als hätte die Autorin vergessen, das Detail aufzuschreiben.
Der Schreibstil ist gut, aber alles in allem ist die Story eben etwas zu einfach gestrickt für mich. Gut, ist natürlich ein Jugendbuch. Daher 4 statt 3 Sterne, die ich wohl gegeben hätte, wäre es ein Buch für Erwachsene. Werde auch den nächsten Band lesen. Was man übrigens eh muss, wenn man wissen will, wie die Story ausgeht, da das Ende von Band 1 offen ist.
Das ist meine erste Geschichte der Autorin und ich bin wirklich begeistert von dem Buch. Es geht hier um Hope, die ein Waisenkind ist und in einer wirklich schlimmen Situation lebt. Sie vertraut auch niemandem, was denke ich mit ihrer Lebensgeschichte zusammenhängt, als sie aber durch Zufall Sam kennenlernt, bröckelt ihr Nichtvertrauen. Hope hat nämlich begonnen in die Bibliothek von Sams Familie einzubrechen, denn ihre Liebe zu Bücher hat sie nie verloren…. Mir hat die Geschichte von Hope und Sam sehr gut gefallen, denn irgendwie hat mich Hope fasziniert. Ich fand es toll, wie sie mit ihrer Lebenssituation umgegangen ist, denn ich denke manch anderer, würde das nicht schaffen. Als die beiden dann durch Zufall in einem Buch landen und hier beginnen mehr über Hopes Eltern zu erfahren, wird die Geschichte richtig magisch. Die Autorin hat hier wirklich was tolles geschaffen, denn die Idee, wie Protagonisten in einem Buch landen, hat es ja schon des Öfteren gegeben, aber irgendwie fand ich hier den Ansatzpunkt neu und erfrischend. Toll! Mehr wird hier nicht verraten.
Ich habe das Buch soeben beendet. Ich fand die Geschichte wunderschön. Habe mir auch sofort die Vorgeschichte geholt. Allerdings muss ich einen Punkt abziehen für die Rechtschreibfehler, die vor allem in der Mitte das flüssige Lesen erschwerten. Ebenfalls in der Mitte hatte ich das Gefühl eines Bruchs in der Geschichte. Von da an war keine Struktur mehr in der Geschichte. Gegen Ende findet sie zur Struktur zurück. Vielleicht sollte da nochmal ein Lektor drüber schauen.
Insgesamt jedoch ein tolles Märchen, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat.
Ein schönes Buch mit flüsterten Büchern, Sprüngen und ein interessanter Story. Viele Wesen kreuzen meinen Weg und ich bin immer sehr begeistert. Nerven tut mich nur ab und zu Hope, mit ihrer zickigen Art und ihren Abwehrreaktionen etwas aneckt. Da das Buch aus ihrer Sicht ist, ist es daher manchmal etwas schwierig.
Bewertung:
Dieses Buch hat mich schon anhand seines Titel gefesselt. Bücher als Titel? Ja das ist total einfach und bringt mich trotzdem dazu, es mir näher anzuschauen. Und dann das Bild. Es passt super zum Buch, wenn man angefangen hat es zu lesen. Es hat tatsächlich was mit der Geschichte zu tun und genauso sowas passiert auch im Buch.
Auch ist dieses Buch von Felicitas Brandt, von der ich bisher Tracy - Zwischen Liebe, Hoffnung und Erinnerung gelesen habe. Das fand ich schon mal sehr schön zu lesen. Daher ist es passend, dass ein neues Buch von ihr erschienen ist, welches ich lesen kann.
Hope und Sam treffen das erste Mal aufeinander vor dem Haus einer alten Frau, die gestorben ist und die mit ihr befreundet war. Hope will ihre Sachen wieder haben und ist daher sehr aggressiv und ungestüm. Das nächste aufeinandertreffen ist in der Bibliothek von Sams Eltern, in der Hope nach bestimmten Büchern sucht. Sam ist wirklich nett und Hope ist achtsam, einfach vorsichtig.
Nach der letzten Begegnung der Beiden, werden sie in ein Buch reingerissen und müssen sich nun diesen Gefahren stellen. Und wo sie dann landen, ist einfach irre. Super Einfall. Eine bekannte Welt, mit bekannten Gefahren und halbwegs bekannten Leuten. Wirklich toll. Ach könnte ich dazu doch mehr sagen, wer da auf euch wartet. Es ist echt cool. Und es erwartet uns noch einiges mehr.
In dieser Welt begleiten mich auch allerlei magische Sachen, so wie ein Schlüssel, der alle Türen öffnen kann. Wahnsinn sowas. Woher der wohl kommt und warum in Hope nun hat? Oder flüsterne Bücher, wie der Titel schon sagt. Die leise wispern, aber man doch nichts versteht, wie ein Raunen und Rascheln. Und wenn man diese Bücher dann berührt, dann sieht man mit dem Herzen. Einfach wunderschön. Oder ein Baumhaus, was magisch ist. Es ist von innen warm, als ob es eine Heizung hätte, aber dort ist keine. Wahnsinn oder und so zieht es sich weiter hin. Eine magische Sache folgt auf die nächste und ich kann gar nicht fassen, was ich da alles lese. Auch magische Gestalten finden den Weg in dieses Buch.
Charaktere
Hope ist ein Waisenkind und vertraut niemanden. Äußerlich sieht sie etwas lädiert aus. Sie sieht aus wie Schneewichten, mit ihrem bleichen Teint und den schwarzen Haaren. Sie erscheint mir im ersten Moment hilflos und gewaltbereit, aber eben nicht im schlechtem Sinne. Sie wirkt, als ob sie um was bestimmtes, Sinn gebendes kämpft. Sie sieht recht intelligent aus und wendet das auch an. Und sie ist sehr höflich und nett, besonders zu zu eher hilfloseren und kindlichen Gestalten. Außerdem ist sie wohl nicht sehr vertrauensvoll, was ein Leben auf der Straße mit sich bringt, besonders in ihrem Alter. Sie ist daher manchmal etwas zickig.
Sam ist im ersten Moment sehr nett, er hilft Hope, obwohl er sie nicht kennt und zeigt viel Herz. Er hat sie auch nicht nach ihrem Zustand oder ihrer Herkunft behandelt, auch wenn er nicht alles wusste. Auch im weiteren Verlauf ist er total lieb und sieht auch über einige zickigen Ausfällen hinweg. Er ist einfach ein Goldstück mit viel Lebensenergie und -freude. Das ist wirklich toll, denn auch so hilft er Hope. Denn er versucht immer wieder an sie ranzukommen, auch wenn sie sich sträubt.
Und dann gibt es dort am Rande noch Miss Ming. Eine total nette und fürsorgliche Frau. Die keine Berührungsängste hat und sich auch nicht nur vom Äußeren eine Meinung bildet. Sie scheint mehr zu wissen, als sie zugibt.
Auch die Familie von Sam ist mit dabei und diese sind einfach herzensgute Menschen, obwohl sie reich sind. Und Anni ist einfach nur ein Goldschatz. Die Eltern haben wirklich gute Werte vermittelt und haben zwei wundervolle Kinder gezeugt.
Auch andere Charakter schleichen sich rein, die netter sind, als ich gedacht hätte, wenn sie auf fremdes reagieren. Damit hat wohl auch eine Person zu tun. Diese Personen etwas kennenzulernen finde ich wirklich spannend. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Kritikpunkte
Hope ist manchmal etwas zu zickig und das kommt eben davon, dass sie kein Vertrauen hat. Das macht aber die Sache manchmal wirklich schwierig und ich finde es anstrengend mit ihr. Ich kann es verstehen, dass sie ein kompliziertes Leben hatte, aber muss sie denn so sein? Und leider zeigt sie ihre zickige Art immer mal wieder. Ja sie hat Angst, weil sie alleine gelassen worden ist. Ja, sie musste kämpfen, weil sie auf der Straße lebt, aber Sam ist wirklich ein Guter und mehr als das. Sie denkt auch immer, dass andere so über sie denken, was auch gar nicht so ist, besonders bei Sam nicht, aber der lässt zum Glück nicht locker.
╔═★══════╗ Vorab ╚══════★═╝ Ihr Lieben – mit diesem Buch erwartet euch ein neues Herzensbuch von mir. Es ist unglaublich spannend, kann einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern, hat überaus lebendige Charaktere und es entführt uns in die Welt der Bücher. Macht euch auf eine ganz besondere Reise gefasst und folgt Hope und Sam bei ihren Reisen in die Welt der Bücher. Es ist zwar nicht Felicitas erstes Buch, aber mein erstes von ihr und wie ihr an den wenigen Zeilen schon merken könnt bin ich absolut begeistert von ihr und es wird so auch nicht das letzte sein ;)
╔═★══════════════════╗ Cover & innere Gestaltung ╚══════════════════★═╝ Als ich das Cover schon gesehen hatte war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, dann kam der Titel und dann der Klappentext. Ein perfekter erster Eindruck, der so gut zum Inhalt passt.
╔═★═══════╗ Meinung ╚═══════★═╝ Im Prolog sind wir noch mit Sam unterwegs und treffen das erste Mal auf das Mädchen, dass zu dem Zeitpunkt noch nicht mit Namen genannt wird, uns aber ab dem ersten Kapitel komplett durch die Geschichte führt. Allein der Prolog ist schon mit ganz viel Herz gestaltet und führt uns gut in die Geschichte. Da wir den Klappentext kennen, wissen wir in dem Moment schon mehr als die Figuren und können da noch einfühlsamer eintauchen.
Ebenso geht es die ganze restliche Geschichte weiter, welche herzallerliebst geschrieben ist, sich super flüssig lesen lässt und so ist, dass man es wahrlich nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch auch die Handlung entwickelt so einen starken Sog, dass man sich dem Zauber der Zeilen gar nicht mehr entziehen kann. Dazu gesellen sich den Charakter, die so voller Leben stecken, voller Hingabe und Emotionen sind, sich ihrem Weg stellen und mir in dieser kurzen Zeit einfach unsagbar ans Herz gewachsen sind. Auch wenn Hope manchmal gar ein wenig zu forsch ist und ihr Herz allzu sehr auf der Zunge trägt oder zu sehr in alten Gewohnheiten steckt. Natürlich ist das an sich nichts Schlimmes, aber manchmal war es eben einfach doch etwas viel. In all dem verstehe ich sie und es ist nur eine Minianmerkung, die aber bei all dem Rest nicht ins Gewicht fällt. An die Seite gestellt ist ihr Sam, der ihr mit allem was er hat und kann zur Seite steht und immer einen kecken Spruch auf den Lippen hat. Manchmal zum Leid von Hope, denn viele Sprüche beziehen sich auf Serien und auch Bücher, aber vor allem mit denen aus Serien und Filmen, kann sie oft nichts anfangen und versteht den Witz nicht. Sam ist so ein Typ den ich nur zu gerne zu meinen Freunden zählen würde. Dazu kommen noch Nebenfiguren, die man ebenso ins Herz schließt (oder auch nicht), die das ganze Buch aber alle mit ihrer Anwesenheit bereichern.
Der Klappentext verrät euch nur so wenig, denn die Geschichte hält so viel für einen bereit und stürzt einen mit den Protagonisten in eine atemberaubend große Welt, die immer wieder mit neuen Überraschungen aufwartet. Es wird also definitiv nicht langweilig Wie ihr bei vielen anderen Rezensionen zu diesem Buch bestimmt auch schon gelesen habt, muss ich es euch aber auch einfach schreiben: Wer möchte nicht in sein Lieblingsbuch fallen und Abenteuer miterleben bzw. ein Teil davon sein?
Wie schon geschrieben, hat Sam immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und gerade für den Leser, wenn man einiges oder vielleicht sogar vieles bis alles kennt ist es noch einmal viel witziger und ich mochte es so sehr, diese ganze Dinge zu lesen. Ich mag es so gerne, wenn in neuen Büchern auch Bezug auf zeitgenössische Bücher, Serien und Filme genommen wird und nicht nur auf „alte Schinken“, die man oft gar nicht mehr kennt. Die Bücher in den wir uns „befinden“ sind dabei dann ganz verschiedenen Alters, aber zum Glück welche die man wirklich kennt oder zumindest auf jeden Fall schon einmal davon gehört hat, so dass die Verbundenheit aufgebaut werden kann.
Hach und dann befinden wir uns vor allem in einer Welt, welche man durch viele Bücher und Filme kennt und die mir absolut am Herzen liegt. Die mich durch so viele Adaptionen begleitet hat, dass ich sie gar nicht mehr alle aufzählen kann. Und nun durfte ich ihr auf ein Neues begegnen und mein Herz war spätestens da an dieses Buch verloren. Einfach so :)
Und noch ein kleiner Tipp: Es gibt noch eine Vorgeschichte, die „Hinter den Buchstaben“ heißt. Ich denke am besten passt es, wenn man sie danach liest. Auch wenn sie schon vor diesem Buch veröffentlicht wurde und an sich unabhängig zu lesen ist.
Persönliche Zusatzbemerkung: Auch wenn es an sich nichts mit den Buch zu tun hat, aber in letzter Zeit hatte ich von einigen Leuten gehört, dass sie aktuell oder zumindest früher schon einmal mit Leseflauten zu kämpfen hatten und einfach nicht das richtige gefunden haben um wieder einzusteigen, obwohl sie so Lust darauf hatten. In diesem Fall werde ich ab jetzt immer auch dieses Buch empfehlen – wenn dieses nicht wieder Lust auf Lesen macht, weiß ich auch ;)
╔═★══════╗ Kurzum ╚══════★═╝ Ein absolut gelungenes Werk, welches ich sozusagen inhaliert habe, immer und jeder Zeit dabei und am liebsten gleich selber mit den beiden in dieses oder jenes oder auch in ein anderes Buch gesprungen wäre.
╔═★═══════════════════╗ Wem würde ich es empfehlen ╚═══════════════════★═╝ Allen Lesern die gern schon einmal in die ein oder andere Buchwelt abtauchen wollten.
╔═★════════╗ Bewertung ╚════════★═╝ Ich bin so verzaubert, dass ich am liebsten 6 Sterne vergeben würde.
╔═★═════════╗ Dankeschön ╚═════════★═╝ Vielen lieben Dank an Netgalley und impress, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Wenn man völlig auf sich allein gestellt ist, sucht man sich einen Zufluchtsort, an dem man sich geschützt und geborgen fühlt und an dem einen keiner was anhaben kann. Bei Hope sind das die Bücher. Wenn sie in den bunten Welten versinkt, dann ist sie in ihrem Element. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass die Bücher sie irgendwann in ihre Welt ziehen und sie unglaubliche Herausforderungen meistern muss. Zwischen den Buchdeckeln schlummern noch mehr Geheimnisse, als man vielleicht glaubt.
Der Schreibstil von Felicitas Brandt ist sehr angenehm, flüssig und nimmt einen von Beginn an gut in der Geschichte mit. Ich habe mich schnell sehr wohl gefühlt und das obwohl die Protagonistin zeitweise eine ziemlich kratzbürstige Art an den Tag legt. Hope ist eine Waise und hatte es damit natürlich nicht leicht in ihrem Leben. Anderen zu vertrauen fällt ihr schwer. Die Vorurteile, Beleidigungen und missmutigen Blicke, die ihr täglich auf der Straße zugeworfen werden, machen es nicht wirklich besser. Sie lebt sehr zurückgezogen, ist nicht die gesprächigste und zieht sofort alle Schutzmauern hoch, sobald ihr jemand zu nah kommt. Durch die gewählte Ich-Perspektive kann man Hope sehr intensiv kennen lernen und taucht nach und nach in ihre Gedankenwelt ein. Wenn man ihre Geschichte kennt, wundert einen ihr Verhalten nicht mehr wirklich. So hat es auch Sam, der eigentlich ganz anders heißt, schwer, zu ihr durchzudringen. Die beiden Protagonisten sind auf jeden Fall eine explosive Mischung. Sam meint es gut, manchmal etwas zu gut und drängt Hope damit in die Ecke. Ihre schroffe, direkte, ehrliche Art kann manchmal verletzend sein, auch wenn es reiner Selbstschutz ist und sie nach der langen Zeit ohne Unterstützung einfach nicht so schnell über ihren Schatten springen kann. Trotzdem weicht er ihr nicht von der Seite, zumindest soweit Hope das zulässt, und besonders in den turbulenten Buchwelten, kann sie ihn als treuen Begleiter auf jeden Fall brauchen.
Die Kombination aus realer Welt, mit all ihren Schwierigkeiten, Sorgen und Ängsten und der Welt hinter den Buchdeckeln, hat mir gut gefallen. Sam und Hope erleben unglaubliche und magische Dinge. Nach und nach werden die Geheimnisse der fremden Welt aufgedeckt, man versteht, wie alles miteinander in Verbindung steht und wie es zu der Möglichkeit kommt, von den Büchern „geschluckt“ zu werden. Hope und Sam haben es auch dort nicht leicht, jedoch auf eine ganz andere Weise. Besonders in Hope steckt mehr, als man vermuten würde, wenn man sie auf der Straße oder in der Bibliothek rumsitzen sieht. Es war schön zu erleben, wie sie mit ihren Aufgaben wächst und sie es mit der Zeit schafft, Hilfe anzunehmen. Überforderung, Angst und Zweifel gehören bei der veränderten Situation definitiv dazu. Dass da die Gefühle mal verrücktspielen, wundert einen kaum. Zwischendurch sorgen ironische oder sarkastische Bemerkungen aber auch immer wieder für ein Schmunzeln.
Eine schöne, magische Geschichte, die noch mehr Geheimnisse enthält, als man zunächst vermutet. Der angenehme Schreibstil nimmt einen von Anfang an mit. Beim Lesen habe ich ebenfalls darüber nachgedacht, in welche Buchwelten ich vielleicht gern mal schauen würde, die Geschichte färbt ab. ;)
Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
In Bücher eintauchen. Fremde Welten erkunden. König Artus, Lancelot und Robin Hood persönlich treffen. Welcher Bücherwurm möchte das nicht? Ich denke, mir geht es da wie den meisten, wenn ich sage, dass das ein absoluter Traum ist. Zumindest in der Theorie. In der Praxis findet Protagonistin Hope das nämlich nicht immer ganz so toll. Besonders, wenn man nicht da landet, wo man eigentlich hinwollte. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich hab nach dem Erscheinen des Buches ziemlich wenige Rezensionen gelesen und auch den Klappentext nur einmal flüchtig, wusste daher kaum, was auf mich zukommt, aber allein die Thematik hat es schon interessant gemacht und ich war neugierig. Dennoch muss ich sagen, dass ich so meine Probleme mit dem Anfang des Buches hatte. Wir lernen Hope und Sam vor ein paar Jahren kennen und begleiten die beiden bei ihrer ersten Begegnung. Hope, das Straßenkind, das von der Polizei weggebracht wird, und Sam, der Junge aus reichem Haus, der sie da das erste Mal sieht. Die beiden sind ziemlich unterschiedlich, das steht von Anfang an fest. Aber ich fand den Anfang ein wenig übertrieben. Es schien mir ein wenig gestellt und überspitzt und ich muss ehrlich sagen, dass mir das nicht so gefallen hat.
Allerdings ändert sich das sofort, als die Geschichte nach einem kleinen Sprung dann tatsächlich beginnt. Es war wirklich schön zu lesen, auch wenn das ein oder andere Klischee bedient wird (was sich ja meistens kaum vermeiden lässt und auch nicht weiter schlimm ist).
Hope und Sam waren zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Selten gibt es in Büchern solche starken Gegensätze, meist haben die Protagonisten dann doch mehr gemeinsam als man denkt. Aber grade das hat die „Beziehung“ zwischen den beiden dann auch so interessant gemacht. Auch, dass es keine direkte Liebesgeschichte gab, fand ich sehr abwechslungsreich und es gab eine Szene gegen … Ende, in der das wirklich deutlich wird und mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht hat.
Und ich mag Hopes Hintergrund Geschichte, ihre Vergangenheit, die sie selbst nicht kennt und die der Leser zeitgleich mit ihr erfährt. Wer dazu mehr haben will, sollte sich den Bittersweet „Hinter den Buchstaben“ von Felicitas anschauen. Der erzählt die Geschichte von Hopes Eltern. Ich selbst hab ihn auch noch nicht gelesen, aber ich bin wirklich sehr gespannt drauf, da ich glaube, dass ich ihre Mutter noch mehr mögen werde als Hope selbst. Sie war mir an manchen Stellen ein wenig zu kindisch/zickig/stur.
Die Idee mit der parallelen Welt hinter den Büchern, die der Geschichte zugrunde liegt, fand ich richtig toll. Davon träumt doch jeder. Und es war schön zu sehen, dass die Protagonistin mal wieder nicht alles kann, sich aber auch nicht komplett wie der letzte Trottel anstellt (leider die beiden Extreme, die es häufig gibt). Hope war eine gesunde Mischung aus beidem und es war interessant, wie die beiden Welten sie zum Teil verändert haben.
Magisch und mitreißend ist die Geschichte definitiv, auch wenn sie in meinen Augen ein paar kleine Schwächen hat und ich manche Dinge logisch betrachtet nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich kann es trotzdem wärmstens empfehlen an alle, die magische Geschichten über Bücher und Tore in eine andere Welt lieben und nicht ganz so viel Wert auf eine Liebesgeschichte im Vordergrund legen.
Mein erstes Buch der Autorin und es hat mich begeistert. Es ist eines dieser Bücher die einen nicht mehr loslassen. Ich könnte diese Geschichte auch gerne immer wieder lesen und neues an ihr entdecken. Der Schreibstil der Autorin ist locker-flüssig und mitreißend sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es gibt auch so viele tolle Sätze die man einfach markieren musste. Einfach toll!
" [...] Los, auf in den Kampf. Wir retten kurz die Welt, checken unsere 148 Mails und dann geht's nach Hause. [...] "
Aber kommen wir nun zur Geschichte, wenn man den Klappentext liest denkt man an eine Buch in Buch 0815 Story die man schon kennt. Aber dem ist wirklich nicht so, klar ist Hope eine Waise und möchte gerne mehr über ihre Eltern erfahren dennoch such man hier die typischen Klischees. Klar gibt es welche aber das eher sehr wenig im Gegensatz zu anderen Romanen in diesem Genre. Ich fand das Thema wirklich toll umgesetzt, ich hatte nicht das Gefühl das es ein Abklatsch von Tintenherz ist. Zwar geht es auch um das Springen in Büchern oder lebende Buchfiguren dennoch war dies hier ganz anders. Denn hier werden die beiden ein Teil der Geschichte die ihnen Hinweise liefern zur Hops Herkunft. Das fand ich wirklich super gemacht und das hatte doch so was eigenes für sich.
Für mich ist Hope eine wirklich sympatische und starke Heldin. Sie hat in ihrem Leben schon soviel durchgemacht und dennoch hat sie eine liebe und lebensfrohe Art an sich die man einfach nur mögen muss. Besonders ihre Schlagfertigkeit gefiel mir sehr gut und hat mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Ich fand es gut das sie sich nicht so leicht einschüchtern lässt, das zeigt das sie eine wirklich starke Protagonistin ist die ihren Weg geht. Sam dagegen ist eher der ruhigere Part von beiden das ist aber gar nicht schlimm da seine liebevolle und loyale Art einfach zum knuddeln sind. Er hat auch einen sehr humorvolle Art und Weise dir ihr unbedingt kennen lernen müsst. Natürlich gibt es noch einige andere Charaktere die einen ans Herz wachsen aber ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen, lernt sie selbst kennen und macht euch ein Bild dazu.
Die Handlung war wirklich toll durchdacht, sie war spannend und humorvoll gestaltet. Es gab viele überraschende Wendungen die man so nicht vorhersieht das fand ich wirklich ziemlich gut durchdacht. Und das Ende? Bitte warum? Ich musste weinen! Ich bin so nah am Wasser gebaut das es nicht anders ging es war wirklich sehr emotional.
"Als die Bücher flüstern lernten" ist eine schöne Geschichte die einen nicht mehr loslässt. Vor allem liegt das an dem humorvollen und spannenden Schreibstil der Autorin und den vielen überraschenden Ereignissen die die Handlung so spannend gestalten. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen!
Der Prolog ist noch in der auktorialen Erzählperspektive geschrieben, was ich persönlich absolut bevorzuge. Danach geht es in der Ich-Perspektive weiter. Normalerweise hätte ich hier gleich mit dem Lesen aufgehört (denn das ist so gar nicht mein Ding), doch die Geschichte hat mich so stark angesprochen, dass ich trotzdem weiterlas.
Zu Beginn trifft ein Junge auf ein sehr merkwürdiges Mädchen das ihn irgendwie fasziniert. Doch bevor er mehr von ihr erfahren kann, wird sie schon in ein Waisenhaus gebracht.
Ca. 10 Jahre später (hier geht es dann in der Ich-Perspektive weiter) bricht das Mädchen namens Hope in eine Villa ein um sich zu holen was ihr gehört. Dabei wird sie von Sam erwischt. Sie ist völlig durcheinander und will nur noch weg, dabei fällt ein Buch aus dem Regal und die beiden verschwinden. Sie finden sich in einer Welt wieder die sie nur aus Büchern kennen. Keiner von beiden weiß wie das passieren konnte und vor allem wie sie wieder zurückkommen können. Hier kommen einige Überraschungen auf sie zu. Sie lernen interessante und auch sehr düstere Figuren kennen und finden Hinweise zu Hopes Vergangenheit.
Abgesehen von der spannenden Geschichte haben mir auch die Figuren darin richtig gut gefallen.
Hope ist ein eigenwilliges, etwas verkorkstes Mädchen. Sie hat so einige Macken und gerade das macht sie interessant und glaubwürdig. Als Waisenkind hat sie gelernt niemandem zu vertrauen. Sie lebt in einem Baumhaus im Wald und liebt Bücher über alles. Sie hört sie manchmal sogar flüstern wenn sie sie berührt. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über sie.Sam ist von Anfang an ein total sympahtischer Typ. Er ist charmant, witzig und führsorglich. Er hat immer einen lockeren und manchmal auch sarkastischen Spruch auf den Lippen. Der Schlagabtausch zwischen den Beiden ist oft sehr unterhaltsam.
Die Geschichte wird sehr locker und flüssig erzählt, es kommt keine Langeweile auf. Oftmals fällt es eher schwer das Buch aus der Hand zu legen. Obwohl man es nicht vermutet ist das Buch wirklich sehr spannend und überraschend. Die Anspielungen auf diverse Bücher, aber auch Filme und Serien sind sehr amüsant und lockern die Geschichte auf.
Ein wenig gestört hat mich die Sprache die manchmal etwas zu plump wurde. Zum Beispiel fand ich es unpassend, dass Hope zu der Fee „Einfach mal Fresse halten“ sagt. Grösstenteils war es passend aber an Stellen wie diesen übertrieben frech. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Klappentext Als Weisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen... ja, wo eigentlich?
Meine Meinung Erst einmal Danke an den impress Verlag und an NetGalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!
In diesem Buch geht es um Hope. Hope kennt ihre Eltern nicht und ist stattdessen bei einer alten Frau aufgewachsen. Doch als diese stirbt, ist Hope auf sich alleine gestellt. Sie ist eine Einzelgängerin und möchte kein Mitleid von anderen haben. Sie lebt in einem Baumhaus und alles was sie sonst zum Überleben braucht, bekommt sie auch irgendwie. Eines Nachts wird sie von Sam erwischt, als sie bei ihm einbricht um sich Bücher zu holen. Doch zur Flucht von Hope kommt es nicht mehr, denn plötzlich werden sie und Sam in ein Buch gezogen und es beginnt ein Abenteuer...
Hope ist eine Einzelgängerin und möchte dies auch bleiben, denn sie vertraut niemandem außer sich selbst. Sie möchte das Mitleid der Menschen nicht und hält sich deswegen zum größten Teil von Ihnen fern. Doch dann trifft sie auf Sam, doch sie weiß nicht ob sie ihm vertrauen kann oder nicht und legt nur langsam den Einzelkämpfermodus hab. Außerdem kann sie auch sehr launisch sein, meint es aber nie böse. Sie ist es einfach nicht gewohnt, dass sich jemand um sie sorgt. Sam ist ein Nerd. Und zwar ein sehr witziger Nerd. Er kommt aus reichem Elternhaus, lässt dies aber nicht raus hängen. Er ist ein wahrer Freund, der alles für Hope tun würde und sie jederzeit beschützen möchte, auch wenn diese es nicht zulassen will. Ich finde es sehr schön mit anzusehen wie Hope durch Sam langsam aufblüht. Die Protagonisten finde ich beide auf ihre eigene Weise sehr sympathisch und sehr gut ausgearbeitet. Aber auch die Nebencharaktere gefallen mir wirklich sehr gut, allen voran Sams kleine Schwester die man einfach nur sofort ins Herz schließen muss, auch wenn sie eben nur eine kleine Rolle in diesem Buch spielt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd. Sie spielt in diesem Buch mit der perfekten Mischung aus Spannung, Fantasy, Liebesgeschichte und alles gespikt mit einer kräftigen Portion Humor. Die Geschichte wird aus Hopes Sicht geschrieben und das finde ich auch gut so, denn sie macht im Laufe der Geschichte eine Wandlung durch, bei der man durch die Erzählperspektive hautnah mit dabei ist. Ich finde die Idee mit den Buchwelten wurde wirklich toll umgesetzt, aber das Ende stört mich dann leider doch etwas. Es ging mir einfach viel zu schnell. Es wurde im Laufe der Geschichte so viel Spannung aufgebaut, welche sich dann am Schluss nach gefühlt 3 Seiten in Luft aufgelöst hat. Ich hätte mir gewünscht, dass das Ende doch etwas ausführlicher erzählt wird, denn es geschehen doch wichtige Sachen wie ich finde. Außerdem hoffe ich auch auf einen zweiten Teil, denn für mich ist die Geschichte einfach noch nicht zu Ende erzählt und für mich bleiben doch noch ein paar offene Fragen die ich gerne noch beantwortet haben möchte.
Das Cover des Buches ist definitiv ein Hingucker. Es wirkt durch die Farben magisch und es passt einfach perfekt zu der Geschichte. Ich glaube ein besseres Cover hätte man für diese Geschichte nicht wählen können. Es war auch mit der Grund wieso ich dieses Buch unbedingt lesen wollte!
Alles in allem kann ich dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Es ist spannend und witzig und man taucht definitiv für ein paar Stunden in die Geschichte ein. Leider endet es zu schnell. Trotzdem bin ich froh das ich es gelesen habe und ich hoffe wirklich auf einen zweiten Teil.
Inhalt: **Wenn Feenstaub Geschichten lebendig macht…** Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?
Meine Meinung: Aufgrund einer Challange habe ich das Buch gelesen, das wegen seines herbstlichen Covers sehr passte. Der Klappentext war sehr ansprechend gewesen.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, so kann man der Geschichte einfach und gut folgen. Der Einstieg in die Geschichte rein, der hat mir besser gefallen als der Mitteteil, der mich nicht ganz so gepackt hat wie der Anfang. Der war emotional und gefühlvoll. Hope, unsere Heldin und Protagonistin hat es von Anfang nicht leicht, ein Waisenkind, dass auf der Straße lebt und ihre Eltern nicht kennt, die sofort auf eine unbekannte Reise gebracht wird, ohne das sie es wollte. Der Hintergrund ist mir etwas schleierhaft, sodass es nicht einfach da, Hopes Reise zu folgen. Irgendwie entwickelte sich Hope, zu einen Charakter, der mir nicht wirklich gefiel, eine die sich für ihre Gabe und Können zu begeistert scheint.
Wiederum den Verlauf der Geschichte bzw der Handlung wurde immer verwirrter und komplexer, sodass ich nicht mehr wirklich nicht weiter lesen konnte und kurz davor war, die Geschichte anzubrechen. Irgendwie kam zur Mitte bis zum Ende nichts mehr spannendes, sodass es mir wirklich nicht einfach fiel, die Geschichte weiterzuverfolgen.
Fazit Im Großen und Ganzen, war es eine recht nette Geschichte, die nicht ganz meinen Geschmack getroffen hatte, aber es ist Ansichtssache. Zu recht komplex und doch unterhaltsam.
Die Geschichte beginnt gleich sehr dramatisch. Wir lernen Hope kennen, die sich von nun an auf der Straße durchkämpfen muss und auch Sam, der viel Mitgefühl zeigt und Hope nicht vergessen kann. Als sich die Beiden später wieder begegnen ist Hope Sam gegenüber sehr skeptisch. Sie musste sich immer selbst durchschlagen. Das macht sie einerseits stark und tapfer. Dadurch hat sie aber andererseits auch ein großes Vertrauensproblem. Sam möchte ihr eigentlich nur helfen und für sie da sein, was ihn sehr sympathisch macht. Doch Hope weist ihn immer wieder zurück. Obwohl auch sie durch ihre taffe Art gut rüber kommt, bleibt sie trotzdem etwas unnahbar. Erst als die Beiden plötzlich in ein Buch gezogen werden, kann sich zwischen ihnen eine Freundschaft entwickeln.
Die Idee, dass die Beiden in den Büchern verschiedene Abenteuer erleben, finde ich einfach großartig. Von da an wird die Geschichte wahnsinnig spannend. Einerseits ist es toll bekannte Bücher wieder zu erkennen. Trotzdem sind diese verändert und können Sam und Hope richtig gefährlich werden. Doch genau, wenn es richtig interessant wird, ist das Buch fast schon wieder vorbei. Das ist sehr schade. Ich hätte unheimlich gerne noch mehr Abenteuer mit ihnen erlebt. Es war einfach viel zu schnell wieder vorbei.
Der Schreibstil war flüssig und gut verständlich. Die Sprache war frisch und jugendlich. Während der Anfang und Hope’s Leben einen tief bewegt haben, stand am Ende mehr die Action im Vordergrund. Ich hätte mich gefreut, wenn das Buch noch etwas länger gewesen wäre, da mir die Auflösung viel zu schnell und zu kurzfristig gewesen ist. Die tolle Idee hätte es durchaus verdient gehabt, sich noch mehr zu entfalten.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll und macht sehr neugierig.
Fazit:
Eine wunderbare und magische Geschichte, die leider viel zu schnell vorbei war.
Meinung Das Buch hat mich gleich angesprochen wegen den tollen Klappentext und des wunderschönen Covers.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, so kann man der Geschichte einfach folgen. Der Anfang hat mir richtig gut gefallen, er hat mich gepackt und ich fand das ganze sehr Emotional. Hope hat es nicht gut getroffen und Lebt mehr oder weniger auf der Straße, wie sie das ganze meistert und was sie dabei erlebt fand ich wirklich toll beschrieben.
Auch die erste Reise in ein Buch hat mich noch packen könne, doch danach ging irgendwie die Luft raus. Hope die mich anfangs richtig erreicht hatte, war nicht mehr auf meiner Wellenlänge… und irgendwie entwickelte sie einen Charakterzug den ich nicht richtig mochte.
Die Entwicklung davon kann man an sich schon nachvollziehen, da sie Angst hat und eben auch etwas misstrauisch, doch hat es mir eben einfach nicht ganz so gut gefallen.
Auch fand ich, dass die Entwicklung der ganzen Geschichte nach und nach komplexer wurde, was natürlich nie schlecht ist da es Langeweile vorbeugt… doch hab ich mir das ganze einfach ein wenig anders vorgestellt. Auch das Reisen an sich war schon fast nicht mehr Abenteuerlustig... wobei ich die Orte/Geschichten die die beiden "besuchten" wirklich toll gewählt gefunden habe.
Neben dem Buchspringen kommen hier noch ganz andere „Magische“ und Fantasievolle Elemente dazu. Die sorgen auch für eine Erklärung des ganzen ;D doch manchmal brauchen magische „Dinge“ für mich einfach keine Erklärung...
Fazit Meine meckerpunkte sind reine Ansichts- und Geschmackssache, weswegen mir viele sicherlich nicht zustimmen können. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, zeigt Gefühl und ist durchaus spannend. Trotzdem hat sie mich nicht packen können und die Charaktere lagen nicht ganz auf meiner Wellenlänge. Daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne.
Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu verfolgen. Sie ist in dieser Geschichte sehr jung, spritzig und wortspielerisch gehalten, was immer mal wieder zu kleinen Schmunzlern bei mir gesorgt hat.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Hope, welche einen sehr schwierigen, trotzköpfigen und einnehmenden Charakter hat. Das Leben hat ihr bisher einige Schwierigkeiten bereitet und so ist sie zu einem sehr sarkastischen Wesen geworden, was Gefühle nur schwer bis gar nicht akzeptieren und annehmen kann.
Ich mochte ihren Charakter insgesamt eigentlich ganz gerne, allerdings war mir manchmal ihre Kälte und Unnahbarkeit etwas zu viel. Sie hat mich zwischenzeitlich einfach etwas genervt und mich unverständlich dastehen lassen, auch wenn es teilweise eventuell nachvollziehbar war. Mir hätte hierbei jedoch eine Entwicklung in die ruhigere und vertrauensvollere Art besser gefallen.
Sam ist ein offener, unglaublich liebevoller und vielschichtiger Komiker in der Geschichte. Ich mochte ihn vom ersten Moment an unheimlich gerne. Er ist ein gefühlsbetonter, unglaublich liebevoller und filmbegeisterter Charakter, der immer wieder seine Phasen hat mit welchen er mich zum schmunzeln und lachen gebracht hat. Er kommt mir in der Geschichte so viel jünger vor, als er tatsächlich angibt zu sein und dennoch hat mir sein Wesen sehr gut gefallen. Ab und an war er mir fast etwas zu ruhig, hat zu viel Vergebung gegeben aber auf der anderen Seite war es auch mal erfrischend gegenüber der negativen Hope. ;)
Die Umsetzung der Geschichte hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Idee mit der Reise in Bücher, zu den verschiedensten Charakteren und in die außergewöhnlichsten Welten finde ich ja sowieso einfach nur bemerkenswert und genau deshalb hat mich dieses Buch auch angesprochen.
nsgesamt habe ich mich wirklich wohl in dieser Geschichte gefühlt, habe mich zusammen mit Sam und Hope auf eine Reise in die Vergangenheit gemacht, lernte viele unterschiedliche Geschichten und Filme neu kennen und habe einige Parallelen gezogen.
Die eingebaute Liebesgeschichte ist verzwickt, nicht ganz ausgeprägt und dennoch irgendwie ganz süß zu lesen. Sie nimmt nicht den Hauptgrund der Geschichte ein, zeigt sich aber dennoch immer mal wieder wenn auch eher von Sam's Seite her.
Das Ende dieses Buches ist zum einen abgeschlossen und doch auch irgendwie noch relativ offen gehalten. Es könnte noch weiter gehen, Sam und Hope könnten noch so viele Orte bereisen, so einige Abenteuer erleben und ich denke nicht nur die Leser haben hierfür tolle und vielschichtige Ideen und wer weiß, vielleicht juckt es der Autorin irgendwann mal wieder zwischen den Fingern und wir reisen gemeinsam mit den Beiden nochmals in weitere Geschichten. :)
Mein Gesamtfazit:
Insgesamt eine süße, wenn auch etwas verquere und mit jugendlicher Sprache angehauchte Geschichte, die uns in die Welt der Bücher und Filme zieht. Ich habe mich beim Lesen gut aufgehoben gefühlt, konnte mit Sam und Hope lachen, habe durchaus auch mal am liebsten ein paar Kopfnüsse verteilt und dennoch leider immer mal wieder meine kleinen Schwierigkeiten gehabt.
Trotz allem eine süße Geschichte um in ein Buch über viele Bücher einzutauchen. :)
Dieses Buch war mein erstes von Felicitas Brandt und ich habe mich sofort in die Geschichte verliebt. Wobei es sich ganz und gar nicht um eine kitschige Liebesgeschichte handelt. Stattdessen wird sie mit sehr viel Witz und vielen magischen Handlungen aus der Sicht der 17-jährigen Hope erzählt. Ganz besonders gefallen mir die vielen Andeutungen zu verschiedenen Filmen, Büchern und Serien. Sie sind immer passend platziert und mit viel Humor versehen. Es gibt zwei Stellen im Buch, bei denen ich kurz gestutzt habe und die Handlungen nicht sofort begreifen konnte. Ich vermute es liegt daran, dass die Geschichte gerade zu Anfang sehr schnell und ohne viel drum herum vorprescht. Im weiteren Verlauf der Geschichte haben sich die verwirrenden Szenen für mich dann doch noch geklärt.
„Als die Bücher flüstern lernten“ von Felicitas Brandt ist ein abenteuerlicher Fantasy-Roman über die Magie der Bücher, ebenso wie über Familie und Herkunft.
Hach, Bücher über Bücher sind immer etwas Feines! Ganz besonders solche, die so originell und überraschend sind wie dieses Exemplar. Zwar hätte ich mir zum Hintergrund mehr Informationen gewünscht, aber auch so bin ich überzeugt, denn das Reisen in die Buchwelten hat viel weniger mit Büchern zu tun als man glauben mag…aber das werdet Ihr dann schon selbst herausfinden.
Mit Hope und Sam hat Felicitas Brandt schon mal einiges richtig gemacht. In diesem Szenario gibt es nämlich mal ein Bad-Girl und einen Good-Boy, was an sich schon eine schöne Abwechslung ist. Auch hat gerade unser „böses“ Mädchen tatsächlich einen soliden Hintergrund, der ihr oft eher negativ eingestelltes Wesen erklärt, auch wenn es mir persönlich teilweise doch zu viel wurde. Zum Glück ist Sam wirklich sehr verständig – und deswegen leider auch ein wenig flach -, dafür umso herziger. Er ist ein richtig cooler Nerd, der total auf Filme, Comics und Videogames steht und zu jeder abgedrehten Situation die passende Pop-Culture-Referenz auf Lager hat. Vielleicht sollte ich mir Gedanken machen, weil ich mit der geballten Masse an Pop-Kultur etwas anfangen konnte, aber zumindest war so jeder Spruch ein Treffer bei mir. Sam ist einfach zum Schießen!
Auch die Geschichte wusste mich durchweg gut zu unterhalten. Brandt schlägt konstant ein hohes Tempo an und unsere Helden haben so einige spannende Abenteuer zu bestreiten und klifflige Rätsel zu lösen. Gerade Letzteres hat mir gut gefallen, kam aber für meinen Geschmack sogar etwas zu kurz, aber man kann ja nicht alles haben.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Familie eine so große Rolle gespielt hat. In Hopes Fall war es zwar eher das Fehlen selbiger, dafür wurde Sams Familie wundervoll integriert. Mag sein, dass ihre Coolness ein klein wenig utopisch ist, aber wenn man sie durch so einen Kniff einbeziehen kann, was spricht dann dagegen?
Der einzig richtige Kritikpunkt ist für mich das schnelle Ende. Nachdem Sam und Hope sich ihre Allerwertesten aufgerissen haben, um an Antworten zu kommen und nötige Schritte in Bewegung zu setzen, um gewisse Probleme zu beheben, kommen die Erwachsenen und übernehmen die Arbeit. Daran hatte ich echt zu knacken, denn einerseits ist es eine viel zu leichte Lösung, die sich nicht richtig fühlt, andererseits ist es eben auch mal authenthisch, dass die Last der Welt(en) nicht auf den Schultern zweier Teenager liegt.
Fazit:
Felicitas Brandts „Als die Bücher flüstern lernten“ ist ein gelungener Fantasy-Roman der Sorte „Buch über Bücher“. Die Autorin hat dieses beliebte Motiv sehr originell interpretiert und daraus eine spannende Geschichte mit viel Humor gebastelt. Nur mit dem Ende bin ich nicht ganz glücklich, aber ganz verteufeln kann ich es auch nicht. Schwierig! Insgesamt ist es ein Buch, das viel Freude bereitet und das ich somit gerne empfehle: 4/5 Bücher!
2.5* Ich hatte ziemlich Mühe in die Geschichte reinzufinden. Alles wirkte anfangs etwas zu mysteriös und geheimnisvoll, vieles wurde angedeutet, doch es war nicht klar wo alles hinführen sollte. Auch mit der Protagonistin Hope wurde ich zuerst nicht wirklich warm, ihre Handlungen und Reaktionen waren teilweise schwer nachvollziehbar. Dies blieb auch später in der Geschichte noch etwas so, doch die Handlung nahm immerhin mehr Fahrt auf und das hin und her zwischen Sam (dessen Charakterisierung leider auch nicht so konsistent war) waren zumindest unterhaltsam. Mit Abstand am besten gefielen mir aber die Ausflüge in andere Buchwelten.
Das Buch ist ganz nett, ich hab mich vom Cover und dem Titel catchen lassen, war aber am Ende anders, als ich es mir vorgestellt hab. Sam ist ganz niedlich soweit, leider fast ein bisschen too much und mit Hope, der Hauptprotagonistin, komme ich persönlich leider nicht wirklich klar. Ich denke, dass mir deshalb das Buch etwas schwer fiel. Die Idee der Geschichte ansonsten ist sehr schön :)
Der erste Teil der Reihe war ein wundervoller Auftakt. Ich bin echt froh, dass ich den Sammelband habe und direkt weiterlesen kann. Allerdings muss ich mich bei der Autorin beschweren: Sam hat in mir die unrealistischsten Book-Boyfriend-Gefühle gegeben, welche ich bisher hatte. Dieser Typ ist einfach nur zum dahinschmelzen. Ich freue mich so sehr auf Band 2 & 3 ^^