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Die Mondiar-Trilogie #1

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

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Auftakt der spannenden Mondiar-Trilogie

Eine moderne Romeo & Julia-Geschichte in einer dystopischen Fantasywelt



Sieh ihnen niemals in die Augen hieß ein altes Gesetz seines Stammes. Man hatte ihm gesagt, dass dies sein Fehler gewesen war, damals, als Risa ihm zum ersten Mal begegnet war. Damit hätte sie ihn verhext, angelockt, um ihn anschließend ihrem Volk zu übergeben. Er glaubte nicht an Hexerei. Immer noch nicht. „Jaro?“ Ihre Stimme war warm und weich – wie früher und das Bedürfnis, sie doch anzusehen, festzustellen, ob auch ihre Augen noch dieselben waren, wuchs rasch an. Sein Kopf bewegte sich ohne sein Zutun und sein Blick fand den ihren. Hellblaue Augen wie glitzernde Kristalle – daran hatte sich nichts geändert. Auch nicht an der Zunei-gung, die in ihnen zu finden war. Freude, Sorge, Erleichterung. Sie versuchte keins ihrer Gefühle vor ihm zu verbergen und sie war … wunderschön. Anders als das letzte Mal, als er sie gesehen hatte, aber immer noch schrecklich faszinierend mit ihrer blassen Haut, dem hellen Haar, den rosigen Lippen und … diesen Augen, die ihn vollkommen zu durchdringen schienen.




Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause.

Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …

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Dies ist der erste Teil der Mondiar-Trilogie, die in folgender Reihenfolge veröffentlicht

Diatar - Kind des Lichts
Monandor - Kind der Dunkelheit
Mondiar - Kinder der Dämmerung

340 pages, Kindle Edition

Published December 22, 2016

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About the author

Ina Linger

72 books30 followers

I was born in Berlin in the year 1975 and already had an immense imagination when I was still a small child. For that reason I already started to write my first stories pre-teen and didn't stop anymore. After studying German philology and primary school pedagogy I work now in the capacity of a social pedagogue with groups of kids and teenagers who are displaying behavioural problems. Writing is for me a way to escape everyday work and relax, to dive into a world where I can decide what happens and create the happy endings reality lacks too often.

In December 2011 I published with epubli for the first time a book - the novel Cina Bard and I wrote together, called 'Three-Night Stand - Love is simple'. In summer 2012 the first book of my fantasy series 'Falaysia - Foreign World' followed. In October 2012 the book was rewarded with the dnbp-award for self-publisher. Both books are by now published in English as well.Currently I'm working on the second part of the fantasy series and on another joint project with Cina Bard, which will be a romantic comedy again.

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915 reviews10 followers
December 30, 2017
Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig, gefühlvoll, spannend und einfach zu verfolgen. Sie versteht es detailgetreu zu schreiben ohne zu überfüllen, ein Gefühl für die Welt zu wecken ohne zu erschlagen und Charaktere ins Leben zu rufen die berühren, aber nicht überfordern.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht unseres Protagonisten Jaro, welcher uns einen hervorragenden Blick in sein Innerstes gibt. Gleichzeitig ist er aber auch offen für seine Umgebung, sodass wir insgesamt viel Raum erhalten um die Entfaltung der Geschichte und Charaktere zu verfolgen.

Jaro ist stark, liebenswürdig, unterschätzt sich leider selber und ist unglaublich selbstlos. Sein Wesen hat mich von Beginn an fasziniert, vielleicht auch aus dem Grund dass er offen seine Fehler trägt. Er ist nicht einfach, nicht perfekt und gerade das macht ihn so sympathisch. Er kämpft für sein Volk, stellt sich oftmals hinten an und ist dennoch offen dafür, wenn er sich selber und seine Gefühle genauer kennenlernt.

Risa ist eine taffe, offene, starke und sehr liebenswerte Person. Ihr Wesen war fast ein bisschen elfenhaft, auch hier nicht perfekt, aber doch wieder beschützerisch, ein bisschen wie der helle Stern in der Geschichte. Ich konnte sie ebenfalls sehr gut greifen, habe sie sofort ins Herz schließen können und war gespannt, was uns hier alles erwarten wird.

Auch weitere Charaktere tauchen natürlich in der Geschichte auf, wobei man hierbei sagen muss dass nicht alle komplett greifbar sind. Die Autorin lässt sie uns sehen, lässt zu dass wir uns ein Bild von ihnen machen und dennoch sind sie Randfiguren, von welchen manche wichtig werden und andere nur für die Situation dienen.

Die Umsetzung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Sie ist kämpferisch, gefühlvoll, gefährlich, beängstigend und enthält trotz allem Liebe, Hoffnung und durchaus auch das Gefühl von erotischer Spannung. Die Autorin schafft es einen sehr schönen Spagat zu bieten, welchen den Leser dazu animiert immer weiter zu lesen.

Die Geschichte war für mich so nicht vorhersehbar, sodass ich immer wieder neue Wege mit beschreiten konnte. Ich habe die Charaktere näher kennenlernen dürfen, konnte die Welt eines Dschungels ähnlich und die Umstände in mich aufnehmen und ein wirklich gutes Gefühl entwickeln.
Das Ende dieses ersten Bandes und der Titel des zweiten lässt mich darauf hoffen, dass wir nun auch mal die andere Seite näher kennenlernen dürfen. Ich bin gespannt wie ähnlich sich die Völker sind und die hochgestochene Ziele erreicht werden können.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Diatar – Kind des Lichts“ hat Ina Linger einen ganz wundervollen Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe geschaffen. Sie spricht das Thema Schwarz-Weiß denken an, führt uns in diesem Punkt auf eine Insel ganz im Dschungel-Manie und sorgt dafür, dass Leser wie Charaktere oftmals nicht wissen, wohin die Reise noch führen wird.

Ich bin unheimlich gespannt auf die Fortsetzung dieser Reihe.
Profile Image for Steffi.
202 reviews4 followers
May 22, 2019
Mit Diatar – Kind des Lichts hat sich Ina Linger in den Bereich Dystopie vorgewagt, der seit einiger Zeit wirklich sehr beliebt bei den Autoren ist und daher oft nichts Neues bieten kann.

Auch Diatar enthält oft verwendete und bekannte Dystopie-Elemente und wenngleich die Autorin das Genre nicht neu erfindet, so schafft sie es doch, trotzdem etwas einzubringen, was ich in der Art und Weise in den üblichen Dystopien bisher weniger gelesen habe. Wenn es jetzt etwas konfus klingen sollte, ja, das ist indirektes Lob. Da ich Dystopien als Lieblingsgenre habe und mich viele in dem Bereich nicht mehr überzeugen können, musste die Idee von Diatar schon besonders gut sein oder die Story sehr gut umgesetzt.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich in letzter Zeit mit Büchern allgemein etwas schwer tue, da ich mich an gewissen Sachen sattgelesen habe und die wenigsten Bücher es schaffe, mich durchgehen am Stück zu begeistern.

Diatar ist da aufgrund der Zeitsprünge und der vielen fremden Begriffe am Anfang leider keine Ausnahme, kann das aber im Laufe der Geschichte großteils wieder wett machen. Das liegt aber auch an den gut ausgearbeiteten Charakteren, mit denen ich trotz der anfänglichen Schwierigkeiten recht problemlos warm wurde.

Nichts desto trotz konnte es mich am Ende nicht hundertprozentig überzeugen, allerdings kann ich nicht genau ausmachen, woran es lag. Der Schreibstil ist nicht schlecht, sondern lässt sich recht flüssig lesen. Die Geschichte nimmt Spannung auf und die Charaktere kommen glaubwürdig rüber. Aber irgendwie fehlte mir etwas oder vielleicht waren die Zeitsprünge auch ein wenig too much. Sicher, sie waren informativ und wichtig für das Verständnis, aber eventuell hätte man das anders lösen können, da es den Lesefluss, insbesondere am Anfang, immer wieder ins Stocken brachte.

Auch zum Cover möchte ich noch was anmerken. Ich bin Coverkäufer, das gebe ich offen zu. Ein tolles Cover kann mich schon mal verleiten, ein schlechtes Buch zu kaufen, weil ich mich irreleiten lasse. Aber! Genauso hindert mich ein nichtssagendes Cover auch schon mal, ein Buch zu kaufen, das wirklich grandios sein könnte. Ich weiß, als Selfpublisher ist die Covergestaltung schwieriger als wenn ein großer oder überhaupt ein Verlag dahinter steckt. Aber es gibt mittlerweile viele Grafikportale, auf denen Künstler ihre Fähigkeiten auch für kommerzielle Zwecke anbieten. Ich selbst habe es eine Weile auf Deviantart getan und kann nur jedem anraten, da ein wenig mehr rein zu investieren. Es gibt den Spruch „Das Auge isst mit“ und so ist es auch im Buchhandel. Ich greife zuerst, was mir optisch zusagt. Diatar ist eine gute solide Dystopie, die deutlich mehr Anklang fände, hätte sie ein professionelleres und ansprechenderes Cover. Da bin ich mir sehr sicher.

Doch kommen wir zum Inhalt zurück. Der erste Teil der Mondiar Triologie hat zum Ende hin immer mehr Interesse geweckt, zu erfahren, was es mit den Technologien, Räumen und Artefakten auf sich hat, dennoch ist das Ende auch etwas, was man getrost erstmal so stehen lassen könnte, wenn man einfach mal vergisst, was im Anmarsch ist. Ich hadere noch mit mir, ob ich unbedingt weiterlesen will. Da Band 1 keinen wirklichen Cliffhanger hat, schmerzt es nicht so sehr, dass ich nicht gleich weiterlesen muss.


FAZIT

Diatar oder vielmehr die Mondiar – Triologie hat großes Potential, das im ersten Teil der Reihe noch nicht ausgeschöpft werden konnte. Die relativ lange Anlaufphase der Geschichte mit den vielen Rückblicken trübte ein wenig die Lesefreude. Zwar konnte es die zweite Hälfte wieder rausreißen, aber zu 5 Sternen reichte es nicht mehr. Trotzdem für Dystopie-Fans spreche ich eine Leseempfehlung aus, da es mal nicht der übliche Einheitsbrei ist. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, werde aber mit gutem Gewissen aufrunden auf 4 von 5 Sternen.
Profile Image for Melanie Unger.
546 reviews6 followers
November 3, 2020
Diatar – Ina Linger
Kind des Lichts
Verlag: Nova MD
Taschenbuch: 10,90 €
eBook: 3,99 €
ISBN: 9783964439116
Erscheinungsdatum: 8. März 2019
Genre: Fantasy
Seiten: 318
Inhalt:
Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause.

Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist ein wahrer Hingucker. Auch die Farben finde ich sehr gut gewählt.
Zum Buch:
Nur weil man in der Kindheit befreundet war, heißt es nicht, dass man es mit zunehmenden Alter auch bleibt. Das zeigt uns die Geschichte hier, doch kann man all das was man gemeinsam erlebt hat, einfach vergessen oder verdrängen?
Dies war mein erstes Buch von Ina Linger und ich wusste noch nichts von ihr.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, lässt sich leicht lesen. Ich persönlich hatte allerdings Probleme in die Geschichte reinzukommen, woran es lag kann ich gar nicht sagen, aber ich tat mich leider etwas schwer damit.
Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt und erzählt und ich mochte beide sehr. Jaro und Risa sind Freunde gewesen, doch nun sind sie Feinde. Das wurde hier auch sehr gut dargestellt.
Auch die anderen sind gut dargestellt, mir gefiel auch gut der Unterschied zu Tag und Nacht, während Jaro bei tag lebt, lebt Risa bei Nacht.
Die bildliche Darstellung ist auch gut gelungen und man kann, wenn man erst einmal in der Geschichte ist, sich gut fallen lassen.
Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen, wie gesagt ich hatte nur Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen.
Daher gebe ich hier 3,5 von 5 Sternen.
Profile Image for Magie-aus-der-Feder.
55 reviews1 follower
April 21, 2017
Nachdem ich schon mehrere Rezensionen zu Ina Lingers Büchern (Falaysia) veröffentlicht habe, freue ich mich, den ersten Band ihrer neuen Fantasy-Trilogie ebenfalls zu bewerten. Es handelt sich um eine High-Fantasy-Reihe, die sich "Diatar - Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)" nennt und immer Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Wir befinden uns mit dem Protagonisten Jaro auf einer abgelegenen Insel, auf der die Bewohner frei, ungezwungen und einfach leben. Die Bewohner des Dorfes nennen sich Diatar und haben ihre eigenen interessanten Rituale und Vorstellungen. Nachts wird es für die Menschen allerdings gefährlich, denn Dämonen machen ihnen das Dorfleben schwer.

Es geht, wie schon in Ina Lingers "Falaysia", um die Flucht aus dem Schwarz-Weiß-Denken. Die Autorin vermittelt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern die Welt aus Grauzonen besteht. Was die Dämonen für Wesen sind und wieso sich diese mit den Diatar im Krieg befinden, ist eine spannende und lesenswerte Geschichte.

Auch tragen die Charaktere viel zu der Spannung bei. Die Protagonisten nehmen nicht die typischen Rollen von Mann und Frau ein, was ich ebenfalls an dem Eröffnungsband schön finde.
Jaro ist ein sehr ruhiger, sanfter Charakter, obwohl er zu den guten Kriegern seines Stammes zählt. Risa dagegen ist eine Frohnatur und gleicht Jaros Charakterzüge aus - was manchmal zu amüsanten Situationen und knisternden Begebenheiten führt. Obwohl ich mir manchmal etwas mehr Entschlossenheit bei Jaro gewünscht hätte, war es auch mal erfrischend, nicht immer auf Main-Stream-Protagonisten zu treffen.

Der Schreibstil von Ina Linger ist - wie wir es gewohnt sind - angenehm, ruhig und, in den richtigen Momenten, fesselnd. Ich habe den ersten Band ihrer neuen Trilogie genossen und freue mich sehr auf die Fortsetzung: "Monandor: Kind der Dunkelheit", die bereits am ersten April erschienen ist.

Fazit:

Der Eröffnungsband der neuen High-Fantasy-Trilogie "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger hat das Potenzial, eine spannende Buchreihe zu werden. Die Autorin bricht aus dem Schwarz-Weiß-Denken aus und vermittelt uns Lesern, dass die Welt nicht nur aus Gut und Böse besteht. Die spannende Reise von Jaro und Risa eröffnet interessante Denkweisen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!
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