Jump to ratings and reviews
Rate this book

Eldorado

Rate this book
Alec e Maggie si sono trasferiti in Sudafrica alla ricerca di una vita lenta e soddisfacente. Ignorando i consigli dei conoscenti, Alec ha prediletto un terreno da granoturco alle coltivazioni di tabacco o alla ricerca dell'oro. Le cose sembrano andare bene, ma un tarlo sembra divorare l'uomo: dapprima, il terreno per coltivare non pare mai sufficiente; poi la sua ossessione diviene l'acqua, dopo il folgorante incontro con un rabdomante. E infine l'oro, l'oro che lui aveva ignorato, diviene il centro di ogni sua attenzione: scavare, cercare, a tutti i costi trovare il suo personalissimo successo, il suo Eldorado. Tratto da “L’altra donna” pubblicato da Feltrinelli.

83 pages, Paperback

First published January 1, 1982

17 people want to read

About the author

Doris Lessing

476 books3,195 followers
Doris Lessing was born into a colonial family. both of her parents were British: her father, who had been crippled in World War I, was a clerk in the Imperial Bank of Persia; her mother had been a nurse. In 1925, lured by the promise of getting rich through maize farming, the family moved to the British colony in Southern Rhodesia (now Zimbabwe). Like other women writers from southern African who did not graduate from high school (such as Olive Schreiner and Nadine Gordimer), Lessing made herself into a self-educated intellectual.

In 1937 she moved to Salisbury, where she worked as a telephone operator for a year. At nineteen, she married Frank Wisdom, and later had two children. A few years later, feeling trapped in a persona that she feared would destroy her, she left her family, remaining in Salisbury. Soon she was drawn to the like-minded members of the Left Book Club, a group of Communists "who read everything, and who did not think it remarkable to read." Gottfried Lessing was a central member of the group; shortly after she joined, they married and had a son.

During the postwar years, Lessing became increasingly disillusioned with the Communist movement, which she left altogether in 1954. By 1949, Lessing had moved to London with her young son. That year, she also published her first novel, The Grass Is Singing, and began her career as a professional writer.

In June 1995 she received an Honorary Degree from Harvard University. Also in 1995, she visited South Africa to see her daughter and grandchildren, and to promote her autobiography. It was her first visit since being forcibly removed in 1956 for her political views. Ironically, she is welcomed now as a writer acclaimed for the very topics for which she was banished 40 years ago.

In 2001 she was awarded the Prince of Asturias Prize in Literature, one of Spain's most important distinctions, for her brilliant literary works in defense of freedom and Third World causes. She also received the David Cohen British Literature Prize.

She was on the shortlist for the first Man Booker International Prize in 2005. In 2007 she was awarded the Nobel Prize for Literature.

(Extracted from the pamphlet: A Reader's Guide to The Golden Notebook & Under My Skin, HarperPerennial, 1995. Full text available on www.dorislessing.org).

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
1 (7%)
4 stars
5 (35%)
3 stars
7 (50%)
2 stars
1 (7%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for leynes.
1,322 reviews3,702 followers
May 4, 2023
Es gibt viele gute Gründe, Doris Lessing zu lesen. Als eine von nur 17 Frauen erhielt sie zu Lebzeiten den Nobelpreis für Literatur. Ihre interessante Biographie zieht sich durch ihr schriftstellerisches Werk, wuchs sie doch als Weiße im Simbabwe der 20er- und 30er-Jahre auf. Und dennoch sind es nicht die Gründe, die mich zu Doris Lessing brachten. Bei mir war es etwas simpler: meine Mutter brachte mir dieses schmale Büchlein aus der Wäscherei mit. Sie fand es dort in dem kleinen Bücherregal und fand es ansprechend. Ich auch. Ich liebe Bücher, die ein kleines Format aufweisen und gebunden sind. Zudem liebe ich kurze Bücher und so musste ich nicht lange überlegen: diese Novelle würde ich lesen.

"Eldorado" erzählt die Geschichte eines Mannes, der, aus England eingewandert, in der Weite des südafrikanischen Hochlands sein Glück als Farmer machen will. Da es ausbleibt, verliert er sich in neue Träume: er verfällt dem Fieber des Goldes. Die Besessenheit seiner Suche, die Zwanghaftigkeit seiner Erfolgserwartung und die Illusion, das Irrlicht Glück mit der Wünschelrute zu bannen, entfremden ihn seiner Wirklichkeit und wirken zerstörerisch auf die Menschen seiner Umgebung.
In Mondscheinnächten stand er da und blickte über die Felder, die jetzt wie eine grüne Meeresfläche wirkten, auf der die weißen Maisspitzen wie Gischt wogten; oder am Mittag blickte er über die ausgedehnten Flächen aus braun aufgeworfenen Erdschollen, warm durchdrungen vom Sonnenlicht; oder bei Sonnenuntergang, wenn das Buschland meilenweit goldenrot aufflammte. Weite – das war es, was er brauchte. Um das zu finden, hatte er England verlassen.
Doris Lessing verbrachte 25 Jahre ihres Lebens in Simbabwe, den Großteil davon auf einer Farm. Diese unterschied sich sehr von der englischen Vorstellung einer Farm: 3.000 Hektar nicht eingezäuntes Buschland, Kopjes, Vleis, von denen ein paar hundert Hektar kultiviert wurden und der Rest unberührt blieb, aber mit allen Arten von Wild bevölkert war. Die Familie lebte in Lomagundi, nicht weit südlich vom Sambesi, wo ein paar Dutzend weiße Farmer Tabak und Mais anbauten und eine kleine Handvoll Bergleute nach Gold grub. Es ist naheliegend, dass Lessing viele persönliche Eindrücke in "Eldorado" einarbeitete.

Das riesige Stück Land im Besitz der Familie Lessing, eine Maisfarm, brachte, ebenfalls wie die Farm von Alec in der Geschichte, keinen Reichtum, sodass ihre Mutter den Traum, ein großbürgerliches Dasein "unter den Wilden" zu führen, aufgeben musste. Mit vierzehn Jahren brach Doris die Schule ab und arbeitete erst als Kindermädchen und dann als Sekretärin.

Die Protagonisten aus "Eldorado" – der versessene Alec, seine unter ihm leidende Ehefrau Maggie und der gemeinsame Sohn Paul – wachsen einem nicht unbedingt ans Herz. Meine Sympathie mit weißen Siedlern auf afrikanischem Gebiet, die Ressourcen ausschlachten und wenig für die Einwohner des Landes übrig haben, hält sich generell in Grenzen, aber Alec wäre auch in jedem anderen Kontext ein Unsympath gewesen. Lessing schafft es auf wenigen Seiten, die verkorkste Familiendynamik lebendig werden zu lassen. Als Leser versteht man, warum Maggie letztlich resigniert und selbst ihren Ehering ihrem verrückten Mann überlässt, damit er diesen schmelzen kann; man versteht, warum Paul seinen Vater hasst, weil dieser "seine Mutter ermordet hat" und schließlich Zuflucht bei dem Nachbarn James sucht, der um einiges erfolgreicher ist (und schließlich gemeinsam mit Paul jenes Gold findet, das Alec in seinen irren Suchen stets verborgen geblieben ist). Man versteht sie und doch fühlt man nicht mit ihnen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mehr von Lessing lesen will. Es gibt viele andere afrikanische Autor*innen, die ich lieber lesen würde. So interessiert mich, sowohl auf der Seite der Autor*innen als auch der Charaktere, eine Schwarze Perspektive auf den afrikanischen Kontinent weitaus mehr als eine weiße. Schwarze Autorinnen aus Simbabwe, die ich empfehlen kann sind: NoViolet Bulawayo, Tsitsi Dangarembga, Petina Gappah und Panashe Chigumadzi.
Displaying 1 of 1 review

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.