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Berlin Mainzer Straße: Wohnen ist wichtiger als das Gesetz

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Am 14. November 1990, früh 7.00 Uhr, greifen 4000 Polizisten, 10 Wasserwerfer, Räumpanzer und Hubschrauber die etwa 500 Hausbesetzer in der Mainzer Straße in Ostberlin an. Nach fünf Stunden ist die "Schlacht" entschieden. Was steckte hinter dieser spektakulären und rücksichtslosen Polizeiaktion so kurz vor den ersten Gesamtberliner Wahlen nach der "Wende"?
Alle Beteiligten kommen zu Wort: Die Besetzer erzählen von ihrem Alltag, von Wohnungsnot und Instandbesetzung, von ihren Vorstellungen über selbstbestimmtes Leben in der Mainzer Straße. Die Nachbarn berichten von gutem Auskommen und unüberbrückbaren Konflikten. Politiker unterschiedlicher Couleur reden sich teils aus Verantwortung heraus, teils beschreiben sie hilflose Versuche, sich zwischen die Parteien zu stellen.
Die Aussagen der beteiligten Polizisten belegen, wie auch sie zum Spielball verfehlter Senatspolitik wurden. Drei fotografische Kapitel zeigen den Alltag der Besetzer (Merit Pietzker), die Räumung (Harald Hauswald) und die sozialen Probleme, die in Berlin und anderswo immer wieder zu "Häuserkämpfen" führten (Heinrich Zille). Schon 1872 hatte es im Kiez um die Mainzer Straße die berühmten Blumenstraßenkrawalle gegeben.

264 pages, Paperback

Published January 1, 1992

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Susan Arndt

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