Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht, mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
Mein erstes Buch von Rainer Wekwerth. :) ich fand es locker leicht und kam gut durch. An mancher Stelle hätte ich mir mehr Dynamik gewünscht, da es lange braucht, um zum eigentlichen Punkt zu kommen. Die instalovestory ging recht fix, aber hey liebe auf den ersten Blick gibt es natürlich, doch in dieser Situation? Evtl der letzte Strohhalm für Normalität. Wer weiß es schon, wie wir in solch einer situation agieren würden :P nette geschichte, jedoch kein Highlight - gut für zwischendurch.
3.5 stars Zuerst muss ich mal sagen, dass ich die Idee hinter diesem Buch echt super faszinierend und schockierend finde! Es versprach Spannung und Action und genau die habe ich auch bekommen. Camp 21 ist ein Jugendroman, den ich ins Genre Thriller und Sci-Fi einordnen würde und der sich sehr schnell und flüssig liest. Manche Szenen ließen mich regelrecht atemlos.
Allerdings ist genau das auch mein Kritikpunkt. Stellenweise, vor allem im letzten Drittel, ging es mir dann doch etwas zu schnell. Die Flucht von Kayla und Mike, die Verfolgungsjagd und das Ende wirkten hektisch und teilweise nicht ganz durchdacht.
Kayla und Mike waren mir sympathisch, blieben aber ein wenig blass. Ich konnte keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Auch die Entwicklung der Liebesbeziehung kam sehr sehr plötzlich. Das sind vllt alles nur kleinere Kritikpunkte, aber zusammengenommen reicht es dann doch nicht für 4 Sterne.
Fazit: ein spannendes, unterhaltsames Buch für zwischendurch, wer aber einen tiefgründigen und perfekt durchdachten Roman sucht wird wohl nicht glücklich werden.
Es ist mein erstes Buch von Rainer Wekwerth und ich fand es gut. Die Thematik an sich schon sehr spannend und vielversprechend. Der Anfang war sehr intensiv und man lernt die Protagonisten gut kennen. Der Mittelteil im Camp selber ging mir zu schnell und zu wenig in die Tiefe aber für ein Jugendbuch, denke ich, passt es gut.
Die Geschichte verspricht Spannung und eine Story die man leicht verfolgen und einfach durchlesen kann. Eine gute Jugendbuchstory. Ich werde auf jeden Fall mehr lesen von Rainer.
Der Schreibstil ist leicht & angenehm schnell lesbar. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert.
Die Protagonisten waren weder Ausreißer nach oben, also total sympathisch & individuell, noch Ausreißer nach unten, also total klischeehaft & dumm. Sie kamen mir eher neutral vor. Ich fand sie okay. Besonders mitgefiebert habe ich aufgrund des Plotaufbaus nicht, aber aufgeregt haben sie mich auch nicht. Nur die Eltern beider Protagonisten waren generell unsympathisch, weil sie einfach gebieterisch & ignorant waren. Deswegen war ich am Anfang auch etwas emotional, weil deren diktatorische Handlungen mich aufgeregt haben. Auch Mikes Bruder hat manchmal für mich unverständlich gehandelt, weil ich irgendwann dachte: „So, jetzt ist mal gut. Du siehst doch, dass das nichts bringt.“ Es war einfach irgendwann nicht mehr logisch.
Der Plot bietet eine gute Idee. Die Handschellen & ihre Funktion haben mich interessiert & wurden eigentlich auch gut eingebunden. Das Camp war sogar viel sozialer als ich es erwartet habe. Der Aufbau der Geschichte war zwar sehr klassisch, jedoch hat es auch seinen Zweck erfüllt. Trotzdem hatte ich leider so einige Probleme mit der Geschichte. Der Aufbau war zum Beispiel zwar klassisch, aber etwas verschoben. Die erste Hälfte des Buches besteht quasi nur aus Einleitung. Es passiert leider sehr wenig relevantes. Irgendwann habe ich angefangen mich zu langweilen & mich gefragt, wann es denn nun endlich losgeht. Nicht man die Beziehung der beiden Protagonisten hat in der Zeit eine Entwicklung erfahren. Das alles ging erst ab der Hälfte los & wurde dann alles in die zweite Hälfte gequetscht. Und ja es wurde wirklich gequetscht, sodass alles viel zu schnell ging & dadurch unrealistisch wirkte. Diese Aufteilung habe ich nicht so recht verstanden. Wieso verschwendet man so viele Zeit für eine überlange Einleitung, die nicht nötig war, nur um dem Wichtigen später dann viel zu wenig Raum zu geben?
Die Liebesgeschichte setzte innerhalb von 1-2 Unterhaltungen ein, obwohl die beiden Charaktere sich vorher absolut nicht ausstehen konnten, jetzt aber auf einmal die Attraktivität des anderen erkennen. Und dann gab es völlig unpassende Knutschszenen, obwohl sie eigentlich gerade vollkommen andere Sorgen haben müssten.
Kayla entwickelt Eigenschaften, die sie eigentlich nicht haben sollte, was irgendwie eine fantastische Seite an sich hat, ohne wirklich Fantasy zu sein. In dem Sinne habe ich das auch nicht verstanden. Entweder es soll ein Fantasyelement sein, wurde aber dafür zu wenig benutzt & erklärt, oder es wirkt eben unrealistisch, weil es viel zu übertrieben wirkte.
Auch das Ereignis, dass das Ganze ins Rollen bringt, ist nicht so eindeutig & schlimm, wie es hier interpretiert wurde. Die Reaktion von Mike konnte ich da nicht nachvollziehen & fand es daher auch zu übertrieben. Man hätte da wenigstens noch mehr Informationen einholen müssen.
Und so habe ich viele der Ereignisse gesehen & bewertet, die darauf folgten. Das Problem bei vielen solcher Szenen war einfach, dass anscheinend keine Zeit oder keine Seiten mehr übrig waren & es deshalb alles viel zu schnell gehen musste. Da blieb für mich die Glaubwürdigkeit auf der Strecke. Die Aufteilung des Plots gefiel mir daher leider gar nicht.
Fazit: Da mir die Aufteilung des Plots nicht gefallen hat & viele Sachen dadurch unglaubwürdig gewirkt haben, ging mein Lesespaß leider verloren. Dazu kommt noch, dass der Klappentext quasi schon den gesamten Plot beschreibt. Sehr viel mehr war da leider nicht drin. Schreibstil & Ideen waren aber gut. Deshalb hat das Buch nur 2 Sterne bekommen.
Rainer Wekwerths "Camp 21" überzeugt mit einer grandiosen, komplexen Storyidee und wurde ins Genre Jugendthriller eingeordnet. Da ich ein großer Fan von Rainers Werken bin, hatte das neuste Buch aus seiner Feder natürlich keinen leichten Stand und musste gleich gegen die ganze Labyrinth Trilogie und den Einzelband "Blink of Time" antreten, aber es konnte sowas von mithalten! Der Einstieg in die Geschichte ist mir super leicht gefallen und allgemein lässt sich das Buch wahnsinnig gut und flüssig verschlingen.
Allerdings habe ich auf den ersten 50 Seiten, meinen Rainer Wekwerth aus seinen anderen Büchern vermisst. Denn "Camp 21" liest sich vollkommen anders. Zuerst hatte ich das Gefühl in einem Ratgeber zu Straftaten von Jugendlichen zu stecken. Rainer stellt und seine beiden Protagonisten Mike und Kayla abwechselnd, durch Perspektivenwechsel vor und zeigt uns, wie schnell das Teenagerleben auf die schiefe Bahn geraten kann. Durch kleine, feine unüberlegte Handlungen kann es schnell so großen, gigantischen, galaktischen Fehltritten kommen. Die Eltern der beiden Jugendlichen wissen sich auf jeden Fall nicht anders zu helfen, als die beiden für eine begrenzte Zeit in eine Art Erziehungscamp zu schicken. Ich war wahnsinnig gespannt, wie Rainer die Überleitung zum Thriller gestalten wird und dann kam sie auch schon. Dann nimmt die Handlung so richtig an Fahrt auf und die Spannungskurve schießt in die Höhe. Für den Leser fällt das Atmen nun eindeutig schwerer, denn Herzrasen-Attacken stellen sich ein. Außerdem nehmen die Hände eine verkrampfte Position, des Ich-lasse-auf-keinen-Fall-das-Buch-los-bevor-ich-es-beendet-habe, ein.
Okay, ich nehme alles über mein "Ratgeber" Gequatsche zurück, nun befinden wir uns inmitten eines Jugendthrillers. Und zwar ab dem Zeitpunkt als die beiden Protagonisten das Camp betreten. Denn ab diesem Zeitpunkt gilt es nicht nur das Wörtchen "Sir" an da Ende jeden Satzes zu reihen, nein, es heißt Disziplin, Gehorsam, Fügsamkeit oder eben Bestrafung. Dieses Camp darf man sich auf keinen Fall als eine Art Jugend-Trallalla-Camp mit Lagerfeuermusik und Gruppenkuscheln vorstellen. Hier wird in Herrgottsfrühe aufgestanden, gearbeitet, gearbeitet, Sport getrieben und gearbeitet, ach hab ich schon gesagt, dass es sich um körperlich-ermüdende-verzehrende-zerstörende Arbeit handelt?! "Horrordrill-"Camp wäre wohl der bessere Name gewesen. Denn schnell wird klar, dass es sich nicht um eine einfache Militäreinrichtung handelt.
Es beginnt ein Überlebenskampf, Mike und Kaylas Überlebenskämpfe, bei denen sie, zu ihrem großen Unglück, vollkommen auf sich allein gestellt sind. Es ist amtlich: "Camp 21" ist ein totaler Pageturner! Die Kapitel fliegen förmlich dahin. Rainer Wekwerth geizt definitiv nicht mit Spannung. Also wer "Camp 21" lesen wird, hat eine unglaublich tolle Story, echte, greifbare Charaktere, Herzrasen und Schweißausbrüche inklusive. Ein Buch, um Nächte durch zu lesen. Wieder einmal ein Buch von Rainer Wekwerth, dass Potential zum Jahreshighlight hat - Auf jeden Fall Lieblingsbuchalarm! ♥
3 Sterne für diese Geschichte, die leider nicht halten konnte, was ich mir davon versprach.
Vorgestellt hatte ich mir ein Camp voller Jugendlicher, die jeweils paarweise und auf engstem Raum ihren Alltag dort bewältigen müssen, gefolgt von einer atemlosen Verfolgungsjagd und einer sich anbahnenden Liebesgeschichte.
Leider war dem aber nicht so. Kayla und Mike konnten sich am Anfang aus nachvollziehbaren Gründen nicht leiden, das änderte sich jedoch schlagartig. Einfach so, von einem Tag auf den anderen. Und auch davor spielte ihre Abneigung dem anderen gegenüber keine große Rolle, weil sie sich trotz der Handfesseln recht gut aus dem Weg gehen konnten. Hier wurde in meienn Augen das Potential der Idee einfach nicht richtig ausgeschöpft.
Was ihre Flucht am Ende betrifft, so war diese spannend, aber verhältnismäßig kurz, wodurch die Geschichte etwas an Zugkraft eingebüßt hat.
Aus diesen Gründen hat es für mich nicht für eine höhere Bewertung gereicht.
Interessante, richtig starke Charaktere die mir sehr sympatisch waren. Auch die Idee und Umsetzung der Story hat mir sehr gut gefallen, wozu auch der bildliche Schreibstil beigetragen hat. Gerade die Fluchtszenen waren toll, keineswegs langweilig oder zu lang, so wie ich es vorher befürchtet hatte. Für mich hat sich die Liebesbeziehung von Mike&Kayla nur etwas zu plötzlich entwickelt und das Buch hatte teilweise so seine Längen, trotzdem gute 4 Sterne für diesen extrem mitreißenden und gut erzählten Jugendthriller Camp 21.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Die Idee zu Camp 21 fand ich an sich ganz gut geschrieben. Ein wenig habe ich aber recht schnell geahnt wie was zusammenhängt und so recht konnte mich die Geschichte nicht überraschen. Aber trotzdem fand ich sie unterhaltsam, denn ich wollte schließlich wissen wie es mit Mike und Kayla enden wird. Was mir gut gefallen hat, dass die beiden sich anfangs nicht wirklichen mögen und sie auf Grund ihrer Situation später erst zueinander finden. Der Grund warum die beiden im Camp landen, war schon recht hart. Den Eltern auf beiden Seiten hat gar nicht interessiert was genau passiert ist, obwohl ich bei Kaylas Eltern eher gedacht habe, dass sie sich gar nicht für ihre Tochter interessieren. Mike kommt zwar erst wie ein Bad Boy vor, aber er denkt doch recht vernünftig und handelt auch meist so. Kayla kommt einen rebellisch vor anfangs, aber an sich wird sie von ihren Eltern streng kontrolliert und sie will einfach nur ein normal Teenager sein. Die Handlung ist schon recht spannend gestaltet und es wird einen nicht langweilig.
Die Schreibweise des Autors war für mich tatsächlich zu Beginn etwas schwierig. Ich bin mit der Art und Weise der Erzählung nur bedingt warm geworden, wenn man jedoch auch recht schnell vorankommt. Man kann allem sehr schnell und einfach folgen, was durchaus positiv war.
Erzählt wird aus der Sichtweise von zwei Protagonisten, welche die Schlüsselanker in der Geschichte sind.
Kayla ist eine herzensgute, offenherzige und liebevolle Persönlichkeit. Sie sorgt sich um ihren besten Freund und wird dafür bestraft. Ehrlich gesagt, hat mir diese Entscheidung das ganze um ihre Familie sehr schwer gemacht. Wer bitte gibt sein Kind in solch ein Camp, nur weil es sich Sorgen um einen Freund macht. Auch wenn er Probleme hat, das hätte man definitiv auch anders regeln können.
Mike wirkt ebenfalls sehr ruhig, aufgeschlossen und als ein Fels in der Brandung. Er ist stets für seinen Bruder und seinen Vater da, jedoch muss auch er manchmal ausbrechen. Den Kopf freibekommen und einfach abschalten. Dabei werden er und sein Bruder allerdings von der Polizei erwischt, welche das so gar nicht lustig fanden. Auch hier meines Erachtens etwas sehr weit hochgestochen, aber gut wer weiß ob es nicht in Amerika tatsächlich teilweise so gehandhabt wird.
Die Grundidee der Geschichte hat mir wirklich recht gut gefallen und wurde in manchen Bereichen auch gut umgesetzt. Allerdings gibt es immer wieder Parts, die mich total verwirrt und irritiert haben. Ich kann manche Entscheidungen, welche innerhalb der Geschichte eingebaut wurden einfach nicht richtig nachvollziehen. Camp 21 klang zu Beginn nach einem Höllentrip, schaffte es jedoch zu Beginn auch gleich wieder als mehr oder weniger harmlos und diszipliniert dargestellt zu werden. Man erlebt die Jugendlichen in einem Camp, welches für Recht und Ordnung sorgt. Sie geben ihnen eine Aufgabe, überwachen und setzen Grenzen. Dabei hilft ein Armband, welches ich persönlich als sehr fragwürdig empfinde. Trotz allem auch eine interessante Art und Weise der Erforschung, welche ich jedoch in keinster Weise gutheißen kann. ^^°
Nach und nach erkennt der Leser und auch unsere beiden Protagonisten, dass in diesem Camp so einiges schief läuft und das gewisse Armbänder eine negative Wirkung auf die Nervenzellen des Körpers haben können. Es war auf der einen Seite spannend zu lesen und auf der anderen aber auch teilweise einfach zu ruhig und spannungsarm.
Während der Flucht gibt es immer mal wieder spannende und nerven kitzelnde Stellen, allerdings halten diese sich etwas im Hintergrund und sorgen nicht für das ultimative Gefühl.
Die eingebaute Liebesgeschichte ist süß aufgebaut. Die beiden Charaktere passen recht gut zusammen und es war durchaus nachvollziehbar, wie die Entwicklung von Statten ging.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Buch an sich ganz gerne gelesen habe. Allerdings hat mir so ein bisschen der Pepp, der spannende Thriller-Anteil und die nervenaufreibenden Szenen gefehlt. Letzten Endes wurde es auf ruhige und recht schnelle Art geregelt, was ich etwas schade für die Grundidee gefunden habe.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Camp 21 – Grenzenlos gefangen“ hat Rainer Wekwerth einen durchaus interessanten Grundgedanken umgesetzt, allerdings konnte er mich mit seiner Umsetzung und den Charakteren nicht vollends überzeugen. Sie sind durchaus vielfältig, aber gleichzeitig fehlte mir der letzte Pfiff um wirklich an den Seiten zu kleben und wissen zu wollen wie es weitergeht.
'Camp21' kann ein nur altbekanntes, wenig originelles Szenario aufweisen, das man bereits aus Dutzenden von anderen, besseren Büchern kennt. Dennoch bietet es einen relativ schnellen und spannenden Einstieg, sodass man sofort in der Materie steckte. Der Protagonist verhält sich schon zu Beginn des Buches äußerst naiv und die Gedankengänge sind nicht nachvollziehbar, sodass er zudem sehr eindimensional und nicht plastisch genug wirkte, was mir bereits auf den ersten Seiten negativ aufgefallen ist. Zudem gibt es auch bei diesem Buch das Problem, dass der Klappentext wirklich alles verrät. Es ist keine Rahmenhandlung erkennbar, an der sich der Leser orientieren kann. Die Liebesgeschichte wirkt aufgesetzt, Thrill-Elemente sucht man in diesem Buch vergeblich und selbst diejenigen, die auftauchen, werden durch eine durchweg enttäuschende Auflösung geschwächt. Aber hierzu später ein paar Worte mehr. Die Wendung in 'Camp21' ist über weite Strecken hinweg vorhersehbar, denn es wirkt geradezu so, als würde dieses Buch in diese 'typische Handlung' hineingezwängt, die man schon aus anderen Büchern kennt, und hat infolgedessen keine eigene Identität, auch wenn die Grundidee spannend ist. Man kennt diesen Verlauf schon so gut, dass es irgendwann an Spannung verliert, da man sich schon denken kann, wie das Buch weitergeht und endet. Außerdem gelingt den naiven Protagonisten hierbei alles, was sie planen - seien es auch die absurdesten Ideen - , was mir nicht gut gefallen hat. Es ging alles zu einfach. Ich muss aber dennoch sagen, dass dieses Buch mich unterhalten hat, obwohl es eine lange Liste an Kritikpunkten gibt, die ich anbringen möchte. Die innere Wandlung der Protagonisten hat mich enttäuscht; denn es war ebenfalls diese "Ich hab schon so viel Schlimmes gesehen, deswegen muss ich nach außen hin hart wirken"-Einstellung, die ich v.a. bei jugendlichen Protagonisten nicht mag. Das Ende kann für mich ebenfalls nicht punkten. Die allerletzten Seiten wirken total kitschig und aufgesetzt und gar nicht den 'harten' Maßstäben des restlichen Buches angemessen. Die Auflösung hat mich dann noch mehr enttäuscht, da die Gründe und Motive überhaupt nicht herausgearbeitet wurden und für mich größtenteils immer noch unklar sind. Hier sehe ich auch keinen Platz für eigene Interpretationen, den der Autor übrig lässt. Zudem ist die groß aufziehende Überschrift des Buchrückens nicht eingehalten worden, was mich ebenfalls niedergeschlagen zurücklässt. Es wurde viel zu viel versprochen. Das Ende wirkt zudem total gehetzt; hätte man sich hier etwas mehr Zeit gelassen und Tiefe, dann würde das hier sicherlich mehr Punkte zur Folge haben.
Fazit: Es tut mir im Herzen weh, 'Camp21' so auseinandernehmen zu müssen, denn es gab, obwohl es nie wirklich langweilig war und man durch den flotten Schreibstil relativ schnell mit dem Buch fertig war, so viele Punkte, die mir überhaupt nicht gefallen haben, und zu viele Parallelen zu anderen Büchern, die vorliegendes Buch zu einem unterdurchschnittlichen Jugendthriller machen. Schade, denn man merkt, dass der Autor Potenzial hat, aber dieses Buch war nichts für mich.
Interessante Ausgangssituation, ziemlich flott geschrieben und wie Fastfood - man zieht es sich in einem Happ in sich rein. Aber ähnlich wie Fastfood hinterlässt die Lektüre das Gefühl, dass man mehr möchte, dass es den Hunger einfach nicht gesättigt hat.
- mit Spoilern -
Der Plot dominiert, die Charakterentwicklung schwächelt: die beiden jugendlichen Helden werden mit Zustimmung ihrer Eltern (bei Mike nachvollziehbarer als bei Karla) in ein Erziehungslager gebracht. Das erinnerte mich sehr an Morton Rhues "Boot Camp", das aber um einiges intensiver und vielschichtiger (= besser) geschrieben ist - und auch viel, viel deprimierender. Weil Mike und sein jüngerer Bruder Ricky (der nach einer unerlaubten, zu flotten Spritztour mit Vaters Auto ebenfalls zur Umerziehung verknackt worden war) getrennt werden, gibt Mike den Bad Boy, um ins gleiche Straflager wie Ricky gebracht zu werden. Nur dass er Kayla unbeabsichtigt mit in die Sache hineinzieht und im Camp 21 mit ihr durch eine Fessel auf Gedeih und Verderb verbunden ist. Die Fessel soll die Jugendlichen im Lager halten, wenn sie sich weiter als eine vorab eingestellte Distanz voneinander entfernen, werden Schmerzimpulse ausgelöst.
Ich hatte mir nicht ganz so viel von „Camp 21“ erwartet, weil ich teilweise echt schlechte Bewertungen darüber gelesen habe. Aber da sich der Klappentext einfach total cool anhörte, wollte ich dem Buch eine Chance geben.
Das Cover finde ich ehrlich gesagt echt hässlich ^^ Mehr kann und will ich dazu eigentlich nicht sagen.
Der Schreibstil von Rainer Wekwerth hat mir sehr gut gefallen. Ich war gespannt, ob man beim Lesen merken würde, dass der Autor ein Mann ist (hatte tatsächlich schon mal ein Buch wo man teilweise nur die Augen verdreht hatte und sich dachte – ja klar, typisch das kann nur ein Mann schreiben ^^) Aber ich muss sagen, ich hätte es vom Schreibstil her echt nicht gemerkt. Ich mochte den Schreibstil von Anfang an sehr gerne. Er hat auch die Gefühle der Protagonistin toll rübergebracht.
Kayla war eigentlich eine ziemlich coole Protagonistin. Ein bisschen rebellisch, aber nicht zu sehr . Grundlegend ein braves und liebes Mädchen das alles für die Menschen tun würde, die ihr wichtig sind und mehr oder weniger zu Unrecht in dem Camp landet.
Mike war mal ein ganz anderer Protagonist. Auch wenn er am Anfang wie der typische Bad Boy wirkt, merkt man sehr schnell dass er eigentlich komplett anders ist. Es ist hier tatsächlich nach meinem Empfinden so, dass der Typ weicher ist als das Mädchen was echt mal eine schöne und tolle Abwechslung war.
Ich kam super in die Geschichte rein, man konnte erst mal eine Vorgeschichte lesen von den Beiden Protas was passiert ist und warum sie in das Camp geschickt wurden.
Das Buch war in meinen Augen ein richtiger Pageturner und ich habe es in einem Rutsch durch an einem einzigen Tag gelesen. Ich konnte mich toll in die Charaktere hineinfühlen. Der Love Interest zwischen Mike und Kayla kam stetig und nicht zu plötzlich und passte ziemlich gut in die Geschichte hinein.
Dann sind immer öfter seltsame Dinge passiert und es war total spannend das alles zu beobachten und mitzuraten was hier wirklich vor sich ging. Wie Kayla sich plötzlich anfing zu verändern habe ich mir genauso wie Mike große Sorgen gemacht. Hier hat sich herausgestellt, wie fürsorglich Mike war und dass er auch damit umgehen konnte, dass er mal verlor. Er war hier in diesem Fall im Gegensatz zu Kayla mehr das Weichei was ich wirklich erfrischend fand. Aber dennoch war er süß und hat nicht herumgezickt und sich in seiner Männlichkeit untergraben gefühlt was echt toll war.
Das Ende war schon ein bisschen spacig, aus rauskam was genau dort alles vor sich geht. Das war mir dann doch etwas zuuu creepy und auch die Reaktion der Regierung fand ich mehr als schräg.
Jedoch wurde das ganz toll gelöst, wie zum Schluss dann doch alles richtig aufgedeckt wurde. Mal eine ganz andere Art von Aufdeckung finde ich :)
Letztendlich war es ein richtig spannender Pageturner.
Ich bin ja seit der Labyrinth Reihe ein Wekwerth Fan. Angefixt durch den ersten Band den ich signiert gewonnen habe 😀 Pheromon hingegen konnte mich gar nicht packen aber ich gebe ja nicht auf 😉 Dieses Buch hier bekam ich von einer sehr guten Freundin geschenkt. ♥
Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht, es ist ein Jugendbuch und entsprechend leicht und flüssig geschrieben.
Zuerst werden die beiden Charaktere Mike (mit seinem Bruder Ricky) und Kayla vorgestellt. Kayla ist eigentlich eine nette fürsorgliche Person die weder rebellisch ist noch Stress oder Probleme macht. Sie ist in das Camp gekommen weil sie sich gegen den Willen ihrer Eltern um ihren Freund Tom gekümmert hat, der schwer Heroin abhängig ist und ohne ihre Fürsorge wahrscheinlich gestorben wäre. Ihre Eltern haben ihr den Kontakt zu Tom verboten und weil sie sich dem widersetzt hat wurde sie in das Camp geschickt.
Mike und Ricky sind hingegen schon rebellisch – Ricky mehr als Mike. Beide haben sich den Wagen ihres Vaters „ausgeborgt“ und rasen damit über die Straßen, Ricky raucht im Auto einen Joint und ist ziemlich zugedröhnt. Die beiden werden von der Polizei angehalten und von einem Richter per Eilbeschluss direkt ins Camp geschickt.
Wekwerth beschreibt das Leben im Camp sehr eindrücklich, ich habe mich selbst dort gesehen und habe schnell mit Kayla und Mike mitgefiebert. Können die beiden sich zu Anfang nicht leiden, entwickelt sich schnell eine Liebesgeschichte. Den Wechsel fand ich zu schnell, okay das Buch war nur 352 Seiten dick und die gesamte Story musste da rein passen, aber der Schnitt kam für mich viel zu plump. Der Autor hat zwar versucht es zu umgehen indem er selbst seine Protagonisten verwundert über diese abrupte Gefühlsänderung zurückliess, aber für mich passte das nicht ins Bild, da hätte ich mir etwas mehr Feingefühl gewünscht.
Die Story hat die ganze Zeit über Tempo und es passiert eigentlich immer etwas. Es wurde nicht langweilig. Die Charaktere waren authentisch und wirkten real und passend. Der Schluss kam wieder etwas abrupt aber es wurde alles aufgeklärt und ich bleibe zufrieden zurück.
Im Großen und Ganzen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen!
Inhalt: Mike und Kayla sind in Camp 21 gelandet. Sie kennen sich kaum und mögen sich noch weniger. Durch elektronische Armbänder aneinander gefesselt, ist es ihnen unmöglich, sich aus dem Weg zu gehen. Entfernen sie sich zu weit voneinander, empfangen sie über die Fessel quälende Schmerzimpulse. Während Kayla versucht mit der Situation zurechtzukommen, ahnt Mike, dass im Camp etwas nicht stimmt. Nach einem tödlichen Vorfall gelingt den beiden die Flucht. Doch dies ist erst der Anfang einer atemberaubenden Jagd, denn die Fesseln, die geheimen Experimente und die Liebe zueinander bilden für Mike und Kayla ein gefährliches Netz, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.
Meine Meinung: Ich hatte das Buch an eine Tag durch ! Es hat mich mega gefesselt und ich konnte es nicht zur Seite legen. Mich hat erschreckt wie wirklich das Buch rüber kam und das es so was wirklich geben könnte. Die Schriftgröße ist perfekt gerade für mich Brillenträgerin.
Es geht in dem Buch über Mike und Kayla die durch Umwege im Camp 21 landen, ein Erziehungscamp, die beiden werden an den Handgelenken mit Armbändern gefesselt die bei einer bestimmten Entfernung der beiden ein Elektroschock auslöst. Mike will wissen was mit seinen Bruder passiert ist und Kayla ist sauer auf ihre Eltern. Und die beiden mögen sich überhaupt nicht, aber nach und nach kommen sie sich näher . Was extrem bei beiden auffällt Mike wird immer schlapper vom Körper und Kayla wird zur Sportskanone und die Frage ist warum ? Beide versuchen dann heraus zufinden was hinter dem Camp steckt und schweben dann schnell in Gefahr.
Pluspunkte: - Es zeigt das es sowas wirklich geben kann - Spannend bis zum Schluss
Minuspunkte: -
Cover: - Es zeigt zwei der Jugendliche die durch die Armbänder verbunden sind
Inhalt: Mike und Kayla sind 2 Jugendliche, welche es nicht leicht hatten und durch unglückliche Umstände, erst in eine Besserungsanstalt und dann in eine neue Art eines Gefängnisses eingewiesen werden. Im sogenannten Camp 21 ist man mit seinem Knastkumpel auf eine besondere Art gefangen …
Stil: Die Idee hinter Camp 21 ist ganz nett und stellenweise auch glaubhaft, so eine Einrichtung gibt es bestimmt schon und die Experimente klingen auch nicht so unglaubwürdig. Allerdings ist doch sehr viel zu einfach, es klärt sich zu viel von selbst, es gibt dann relativ schnell immer eine Lösung und die Sympathien und Antisympathien sind dann immer so schwarz-weiß, dass es langweilig wird. Mark Bremer liest gut und er haucht der Geschichte Leben ein, stellenweise könnte aber noch mehr Spannung in der Stimme liegen.
Charaktere: Leider sind sie alle die typischen Typen: Vernachlässigt, rebellisch, pubertierend und dann gleiten sie ab, weil die Eltern auf eine Art versagt haben. Das macht jeden von ihnen irgendwie unsympathisch. Jeder hat sich und seinen Lebensweg selbst in der Hand, leider wird es nicht genutzt. Zudem sind die Charaktere oberflächlich gestaltet, sodass auch keine Möglichkeit zur Selbstentfaltung gegeben ist.
Cover: Das Cover ist gut gestaltet und passt perfekt zur Handlung – Eine spannende Verbindung und das grenzenlos.
Fazit: Die Geschichte wird gut erzählt und als Zeitvertreib definitiv zu gebrauchen. Überzeugen konnte mich weder die Handlung noch die Figuren, daher nur 3 Sterne und eine eingeschränkte Hörempfehlung.
Nachdem mir die Labyrinth-Reihe von Wekwerth gut gefallen hat, war ich nun auf sein neustes Werk gespannt, dass zwar nicht schlecht war, aber mich auch nicht vollends überzeugen konnte. Die Idee, dass Jugendliche in einem Erziehungslager mit hochmodernen Handschellen aneinander gefesselt sind, fand ich super - nur leider nimmt hier der Klappentext viel zu viel vorweg. Im ersten Teil des Buches lernt man die beiden Protagonisten Mike und Kayla kennen, die sich im Camp 21 treffen. Leider waren für mich die "Vergehen", die sie begangen haben, nicht nachvollziehbar. Der Autor wollte wahrscheinlich keine "harten" Jugendstraftäter als Protagonisten verwenden, weswegen die Beiden wegen Nichtigkeiten dort hin mussten, aber das hat für mich keinen Sinn gemacht. Der Anfang zieht sich meiner Meinung nach zu sehr, bis man endlich im Camp 21 landet, dauert es fast das ganze Buch. Und dann geht alles dafür um so schneller. Das fand ich schade, weil hier das Potential des Plots nicht genutzt wurde. Alles passiert im Schnelldurchlauf, sogar die Liebesgeschichte: Von "Wir hassen uns bis aufs Blut" zu "Wir sind unsterblich verliebt" dauert es nur zwei, drei Gespräche. Auch das Ende ist auf einmal da, wodurch viele Fragen zurückbleiben. Der Schreibstil hingegen ist sehr angenehm zu lesen und hat mir sehr gut gefallen. Für mich ist das Buch insgesamt Mittelmaß.
Ich bin leider recht enttäuscht von dem Buch... Die Charaktere erschienen mir nicht authentisch, die Story wirkte irgendwie unausgereift und obwohl die ganze Zeit etwas passierte, wollte bei mir keine Spannung aufkommen. Die Liebesgeschichte kam viel zu plötzlich, ohne sich entwickelt zu haben, und konnte mich nicht überzeugen. Überhaupt konnte ich einfach keine Verbindung zu der Story aufbauen und habe sie verfolgt, ohne wirklich mitzufühlen oder mitzufiebern. Und auch das Ende war nicht mein Fall. Schade, Rainer Wekwerths Labyrinth Trilogie hat mir sehr gefallen, aber mit diesem Buch konnte ich mich nicht anfreunden.
Ahhhhh ... Ich bin auch 48h nach dem Beenden des Buches immer noch geflasht von dem Ende.
>>Verdammt nervenaufwühlend und spannend wie kaum ein anderes Buch!
Leider zwischendrin etwas zu oberflächlich. Die Liebesgeschichte war ... *schnips* … plötzlich da und ging eindeutig zu schnell. Außerdem konnte ich zu den Charakteren keine wirklich Bindung aufbauen.
… aber rein aus der Sicht der Unterhaltung war es wirklich gut und wer nach einem schönen spannenden Buch für zwischendurch sucht ist hier sicher richtig. — Noch einmal lesen werde ich es aber wahrscheinlich nicht. :)
Am Ende hatte es den Anschein als ob der Autor schnell mit dem Buch fertig werden wollte, schade. Aber sonst ein gutes Buch, welches sich mit der Materie Erziehungslager auseinandersetzt, aber kein Abklatsch von dem Buch Bootcamp ist.
sorry, dass ist einfach nicht meins gewesen. Ich würde dem Buch zwar gerne 2 Sterne geben, weil ich den Autor so nett finde, aber es hat mir einfach nicht gefallen.