In 1911 a young John Robert Shaw from South Carolina had his first taste of flying. In 1926, two years after the plane crash death of his best friend, he attempted a solo flight record in a refitted Curtiss Jenny. Then, with half the journey completed, his plane was caught in a storm, went down, and for seventeen years he was missing, presumed dead. "The Longest Winter" is a fictional biography of John Robert Shaw's life. His story is one of despair and courage, tragedy and triumph. Stranded on an uncharted rocky island, his body broken by the crash, John Robert is adopted into a tribe of Eskimos. In this amazing tale, the author captures the Native American culture and vividly depicts one man's struggle to retain his sanity in a harsh, heartless environment.
Julie Harris is the Australian author of Anna's Gold, The Site, No Exit, The Diamond Factory, Beyond Laughter, An Absence of Angels, and many more. She has been published in Australia, USA, UK, Germany and France. Her writing, which crosses most genres, has been compared to Harper Lee and Jack London. Of one of her books, The Longest Winter, best selling author Bryce Courtenay has declared, "I'd give five years of my life to write a book like that". Julie lives with her husband in a small country town on the Darling Downs in Queensland, Australia.
In „Der lange Winter am Ende der Welt“ erzählt Julie Harris die Geschichte von John Robert Shaw, der mit seinem Flugzeug abstürzte und 17 Jahre bei den Unangan lebte. Erschienen ist der Roman erstmals im Juni 1995. Die aktuelle Ausgabe ist 2017 im Piper-Verlag erschienen.
Als John Robert Shaw sich 1926 zu seinem Rekordversuch mit dem Flugzeug aufmacht, ahnt er noch nicht, dass er 17 Jahre lang nicht zurückkehren wird. Er gerät in einen Sturm und stürzt ab. Die Ureinwohner der Aleuten finden ihn und retten ihm das Leben. Fortan lebt er unter Ihresgleichen und muss sich an ein vollkommen neues Leben gewöhnen, ein Leben im ewigen Winter mit viel Schnee und Eis und keinerlei Zivilisation.
Das Buch wurde mir von jemandem empfohlen, der sehr beeindruckt von dieser Geschichte war und über Silvester dachte ich mir, knapp 300 Seiten, das kannst du doch schnell mal lesen. An Silvester habe ich die erste Hälfte geschafft und an Neujahr dann die zweite Hälfte gelesen. Die Ereignisse sollen auf wahren Begebenheiten beruhen, aber hierzu konnte ich im Internet leider nicht wirklich etwas finden. Lesen tut sich dieser Roman schnell. Die Sprache ist nicht allzu schwierig und so kommt man mit Schnellesetechniken gut voran. Ich habe immer mal wieder Abschnitte in normalem Tempo gelesen, um ein Gefühl für die Stimme der Geschichte zu bekommen. Es ist in einer Art Tagebuchstil gehalten mit Ergänzungen einer zweiten Person. Die Geschichte wechselt zwischen der Vergangenheit und der Zeit auf den Aleuten hin und her. Nachdem John Robert Shaw abgestürzt und wieder zu Bewusstsein gekommen ist, versucht er sich an sein Leben zu erinnern und schreibt dieses auf. Wir haben Anteil an seinem Leben vor dem Flugzeugabsturz, die Menschen, die ihm wichtig waren und den Ereignissen, die ihn geprägt haben, erleben andererseits seine Zeit bei den Unangan, den Ureinwohnern der Aleuten, und wie er sich dort ein vollkommen neues Leben aufbaut, bevor es wieder zurück geht in die Zivilisation. Es ist ein Buch das berühren soll, das zum Nachdenken über das Leben anregen soll und das schafft es durchaus. Schicksalsromane sind nicht meine übliche Lektüre. Ich habe den Bann der Geschichte gespürt, erahne die verborgenen Nachrichten, die darin enthalten sein sollen, aber es hat meine Welt nicht auf den Kopf gestellt. Ich bin dem Verlauf der Ereignisse gerne gefolgt und habe mich versucht in John Robert Shaw hineinzuversetzen. Es ist eine beeindruckende Geschichte keine Frage, aber dieser letzte Funke zur totalen Begeisterung hat mir gefehlt. Die Entwicklung die John durchmacht hat mir gefallen. Der Absturz hat sein Leben total auf den Kopf gestellt. Seine Prioritäten haben sich verändert, genauso wie sein Blick auf die Welt. Hierbei schneidet das Buch am Rande zusätzlich wichtige Themen wie Rassismus an. In dieser Hinsicht hätte das Buch 2017 allerdings eine gründlichere Überarbeitung durchaus gut getan. Die Zeit in der das Buch spielt war eine andere und bestimmte Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel das N-Wort, waren noch gang und gäbe. Dennoch wäre es meiner Meinung nach sehr einfach gewesen, diese zu ersetzen, ohne dem Buch etwas von seiner Bedeutung zu nehmen und ich bin froh, dass diese Begriffe nicht im übermäßigen Maße benutzt worden sind, denn das hätte mein Leseerlebnis doch sehr beeinträchtigt. Ein Nachwort gibt es nicht. Durch die Art, wie die Geschichte erzählt wird, versucht es an Authentizität zu gewinnen. Ich fand es spannend etwas über die Unangan zu erfahren. Leider habe ich keine Informationen zur Recherche dieses Buches und kann diese Informationen dadurch nur schwer beurteilen. Wikipedia widerspricht dem Buch auf jeden Fall nicht grundlegend und das Leben auf einer Insel, wo es nie wärmer als 0 Grad wird und es keine Bäume gibt, muss auf jeden Fall hart gewesen sein.
Fazit: Eine Geschichte, die einen mit auf eine Reise an einen unwirtlichen Ort nimmt und dazu anregt, über sein eigenes Leben und deren Prioritäten nachzudenken. Eine Reise, die John Robert Shaw tiefgreifend verändert hat. Wer Schicksalsromane mag, der ist bei diesem Buch auf jeden Fall an der richtigen Adresse.
Beim Versuch, im Jahr 1926 einen neuen Rekord im Alleinflug aufzustellen, schafft es John Robert Shaw bis Alaska. Doch dann gerät er in einen Sturm und gilt fortan als verschollen. Völlig unvermutet wird John 17 Jahre später gefunden – 17 Jahre, in denen er mit den Inuit gelebt hat, in einer Einöde aus ewigem Eis und Schnee. Nun sieht er sich gezwungen, zum zweiten Mal ein völlig neues Leben zu beginnen
Kurzmeinung / Leseerlebnis
Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen erzählt, was eigentlich ok ist. Allerdings gab es häufig Sprünge, die nicht immer leicht zu erkennen waren.
Das brachte die Lektüre ins Stocken. Auch in der Perspektive kam das häufig vor. Ohne Absatz oder Abschnitt sprang die Erzählung von der ersten Person in die dritte. Häufig musste man sich beim Lesen erst mal wieder orientieren.
An sich war die Geschichte sehr spannend und auch einnehmend geschrieben. Das Schicksal des John Robert Shaw ist einzigartig, schwer und hier schonungslos erzählt. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und freute mich trotz mancher Längen immer wieder wenn ich es zur Hand nehmen konnte.
Das bisher beste Buch dieses noch nicht langen Lese-Jahres - und eines der besten, das ich je gelesen habe! Es erzählt die Geschichte des Fliegers John Robert Shaw, der 1926 einen Rekordflug antrat, dabei aber nicht berühmt wurde, sondern verschwand. Er stürzte im Eismeer ab und wurde von Eskimos gefunden, gepflegt und in ihren Stamm aufgenommen. Ohne Möglichkeit, dort je wegzukommen, wurde er unter widrigsten Umständen und kaum erträglichen Umwelt-Bedingungen einer der ihren. Ein grosser, bewegender Roman über das Mensch-Sein. Nicht mehr und nicht weniger! Grossartig - und seltsamerweise kaum bekannt... Höchste Lese-Empfehlung!
Wonderful and heartwarming fictional "non-fiction"
Julie Harris has written a wonderful fictional "non-fiction" story. Her characters are so fully fleshed out that you cannot believe this isn't a true story. I was so engrossed from the the beginning to the end. The way she wraps the story is very fulfilling. Highly recommend.
1926. John ist ein begeisterter Flieger und möchte über Alaska zum Nordpol fliegen. Dabei stürzt er ab, landet auf einer sehr einsamen Insel und erschreckt die etwa 40 Eskimos, die dort leben.
Er verbringt 17 Jahre in dieser Kälte und wird 1943 evakuiert, da man Angst hat die Japaner würden die Insel überfallen. Er wird von seiner Familie (Frau und Kinder) getrennt und sucht seine Schwester, die noch lebt.
Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte von John. Das Ende wird noch nicht verraten...
I had planned on rating this at 3 or 3.5 until I got to the last couple of chapters. I very much enjoyed the ending. I got a little bored in the middle after John “Floreeda” had been on the island with the Eskimos for quite a while. I can’t imagine living the life that they did.
John Robert Shaw will im Jahre 1926 einen Rekord im Alleinflug aufstellen. Sein Flugzeug zerschellt auf einer kleinen Insel der Aleuten nördlich von Alaska. Er gilt als verschollen, bis die Insel 1943 evakuiert wird. "The Longest Winter" ("Der lange Winter am Ende der Welt") von Julie Harris ist seine Geschichte.
Erzählt wird diese von der Krankenschwester Betty-Sue Llewellyn, die ihn im Krankenhaus von Anchorage pflegte und ihm zuhörte, dabei "spricht" sie direkt im Pro- und Epilog. Der größte Teil des Buches ist in der Ichform aus den Tagebüchern von John Robert gehalten, selten in der dritten Person.
John Robert Shaw wird von einer Gruppe Eskimos aufgenommen und verbringt siebzehn Jahre mit ihnen. Die erste Zeit ist hart, nicht allein wegen der Sprachbarrieren, sondern vor allem durch ein Leben, das so ganz anders ist als sein bisher gewohntes. Da John Robert beim Flugzeugabsturz seinen linken Arm verlor, kann er nicht an der Jagd der Männer teilnehmen. Doch nach und nach schafft er es trotz seines Handicaps ungeahnte Talente zu entwickeln, seine Verzweiflung zu überwinden und erlangt so einen Platz in der Gesellschaft und eine Aufgabe, einen Sinn. Es entsteht eine gegenseitige Achtung und Respekt. Die Rückkehr in seine ehemalige Heimat bringt für John Robert dann die Erkenntnis:
"Ich habe jetzt meinen inneren Frieden gefunden. Ich weiß, was ich will. Ich weiß, wer ich bin und wohin ich gehöre."
"Der lange Winter am Ende der Welt" ist eine fiktive Biografie voller Tragik, Würde, Güte und Kraft.
The Longest Winter is an emotional story that is written as if it is a non-fictional tale of one man’s life in the early 20th Century. Primarily set in the Alaskan Territory, John attempts a solo flight around the world and crashes on one of the uncharted Aleutian Islands during a ferocious storm in 1926. He is saved by an Aleutian woman who mends most of his broken bones and he is adopted into the tribe of Aleuts.
John spends much of his time writing in his journal and reminiscing about his childhood and his sister Meg. These flashbacks are wonderfully woven into the story with great affect. You get to know and understand John better, including his feelings of despair, exhaustion and depression during his 17-years on the island, as well as the joy he experiences when his children are born.
We also see a transformation in John after the United States Navy rescues the people of the Aleutian Islands during WW II. John witnesses the abusive treatment of his daughter and other island girls by the servicemen. It’s easy to see why John starts to question whether his old way of life pre-crash was civilized after all.
I listened to the audio version of this story. Carl Moore’s narration was very good. His consistency in tone and temperament were calming, setting the right tone for this novel.
"Great Story About One Man's Journey of a Lifetime" I have only listened to the audio version of The Longest Winter therefore I would consider the audio version to be better than the print version. What I liked best about this story was how it was told in first person. The protagonist John, after crashing his plane in Alaska was rescued and saved by Eskimos. He began a new life, met Kioki and spent much of his time writing in his journal and reminiscing about his childhood and his sister Meg and best friend Bobby. My favorite scene in The Longest Winter was when John returned home and was shocked to find his sister still alive and doing well and her surprise to find out he had been alive after being thought missing and presumed dead for 17 years. The Longest Winter wasn't a book I wanted to listen to all in one sitting as it was right at about twelve hours long. While the story progressed forward, it also moved backwards. I really like Julie Harris' writing style. I think she's a wonderful author. I will look for more books written by her.
John stürzt mit seinem Flugzeug auf einer Insel ab. Er überlebt und lernt die Menschen kennen und seine Frau. Der Leser schaut durch die Rückblicke wie er auf die Insel kam. John hatte alles aber nach dem Crash hat er nichts. Also baut er sich ein neues Leben auf mit einer neuen Familie. Bis ein paar Soldaten kommen und er sein neues Leben sieht. Ein Leben das nicht mag. Er will sein Leben in Alaska zurück. Das Buch erzählt wie wichtig Freundschaft, Liebe und Mut ist. Wir brauchen die materielle und Konsumenten Welt nicht.
John crahed with his plane on a island. He survived and he got to know the people and his wife. The reader looks through his flashbacks how he came to the island. John had everthing but after the crash he had nothing. So he build a new life with a new family. 'til a few soldiers came and he sees his new life away from Alaska. A life that he didn't like. He wanted his life in Alaska back. The book tells about how important friendship, love and bravery is. We didn't need the material and consumer world.
3 1/2 stars. I was in Alaska. Figured I ought to read a book set in Alaska. So I actually meant to buy a different book- historical fiction. But this is what I ended up with and it was a very compelling story. A young guy who learns to fly planes early. Decides to travel around the world and crashes in the middle of Alaska with a small group of Eskimos. An interesting look at "civilization" and what we consider to be necessities of life. I enjoyed this very much.
What a great read. The hero flew a 1920s biplane into Alaska, crashed and survived. He started as a young man and the story is his life with the natives and the severe issues he faced. The last several chapters are especially poignant and the epilogue takes the story To a fine finish. A very unusual read. Excellent Audible.com reader.
For seventeen years John Shaw held onto his memories of his past life. When he finally was rescued he found that the past was where it was always meant to be in the past. The customs and culture of the Eskimo village that saved his life and gave him his new life and family was interesting and enlightening.
This is a good book. But, to me, it was somewhat draggy in some places. The winter of 2015 has been brutal and this book helped me get through some of those dreary days. I cared about John and what happened to him. It was hard to keep up with who was thinking what and they why. I am glad I read this book and will read others from this author.
John Robert Shaw's life told with great emotion. This work of fiction will definetly hold your interest. I had to keep telling myself it was fiction. I couldn't put it down and highly recommend it!
1923 plane crashes in Alaska. 17 years as an 'Eskimo' - fascinating. A life between frustration, wishing to be elsewhere and learning to face different realities.