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Glück ist was für Anfänger

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"Das Schicksal hat mich um mein Leben betrogen! So sieht's aus." Maximilian knallte sein Glas auf den Tisch. Oleg zuckte nur mit den Schultern. "Immerhin hattest du mal ein Leben. Ich hatte nie eins. Bis jetzt jedenfalls."

Oleg und Maximilian kommen aus zwei verschiedenen Welten. Oleg ist gerade von der Schule geflogen und schlägt sich mit miesen Jobs durch, während Maximilian als Erbe einer Bankiersfamilie in einer großen Villa aufgewachsen ist.

Aber die beiden Jungen verbindet doch ihre unbändige Wut aufs Leben! Denn Maximilian hat nach einem schweren Unfall seine Eltern verloren und sitzt im Rollstuhl.

Ein missglückter Einbruch bringt die Jungs zufällig zusammen. Oleg kann den reichen Schnösel Maximilian nicht ausstehen, muss aber trotzdem nach seiner Pfeife tanzen. Doch er hätte nie gedacht, was Maximilian wirklich mit ihm vorhat.

352 pages, Kindle Edition

Published January 6, 2017

7 people want to read

About the author

Ortwin Ramadan

21 books2 followers
Ortwin Ramadan is a German author and screenwriter of half-German/half-Egyptian descent.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Ines.
176 reviews8 followers
January 4, 2019
Ein wirklich gutes Jugendbuch über Freundschaft, Klassenunterschiede und das Schicksal. Ich habe am Anfang ein wenig gebraucht um rein zu kommen, aber dann hat es mich richtig gefesselt. Die Geschichte nimmt zunehmend an Fahrt auf und taucht immer tiefer in die Geschichte der beiden Jungs ein. Einen Punkt Abzug weil mir die Sprache des Autors stellenweise etwas zu plump war.
Profile Image for Hannah Krüger.
2 reviews
April 12, 2017
Ich habe das Buch eher zufällig gegriffen, weil mich die Geschichte inklusive Roadtrip a la Tschick, wie sie auf dem Klappentext angedeutet wurde, neugierig gemacht hat.
Die Schreibweise des Autoren ist angenehm zu lesen, keine gezwungene Jugendsprache, wie ich es bei anderen Jugendbüchern manchmal ertragen muss. Die beiden Protagonisten wirken einigermaßen realistisch. Allerdings fehlte mir im Lauf der Geschichte leider der angedeutete Tiefgang: Oleg und Max haben zwar immer mal wieder etwas emotionalere Konversationen, die allerdings für meinen Geschmack auch in den späteren Kapiteln nicht zu Ende geführt wurden.
Die Chemie zwischen den beiden ist irgendwie vorhanden, aber irgendwie auch nicht. Ich hätte mir doch ein ganz wenig mehr Freundschaft gewünscht, denn so kam das Ende, wo auf einmal alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, ein bisschen plötzlich.
Die komische halbe Romanze mit den Zwillingen kam mir sehr gezwungen vor, als hätte der Autor auf einmal gedacht "Oh Shit! Ohne eine Hetero-Romanze ist keine Geschichte komplett.". Da hätte er lieber ein bisschen mehr auf die Freundschaft zwischen Max und Oleg eingehen können.

Das klingt jetzt vielleicht so, als hätte mir das Buch überhaupt nicht gefallen- im Gegenteil! Trotz meiner Kritik, die Geschichte war erfrischend, lustig, fesselnd und sehr gut als kurzweilige Unterhaltung geeignet. Zwar kein Buch, dass ich noch n 10 Jahren allen meinen Freunden empfehlen werde, aber trotz allem ein schönes Buch.
27 reviews
August 24, 2022
"Glück ist was für Anfänger" bekommt von mir 4 Sterne. Kommen wir erst einmal zu den positiven Aspekten:
- Der Schreibstil ist sehr flüssig und total angenehm zu lesen, von der ersten Seite an macht das Lesen einfach Spaß
- Die Geschichte an sich und der Plot haben mich auch größtenteils überzeugt
- Die Charaktere - zu Beginn dachte ich, es handelt sich hier um laufende (bzw. fahrende) Klischees, doch gerade die Protagonisten hatten einen "Twist" (Maximilians Behinderung, die Tatsache, dass Oleg nicht so blöd war, wie er sich teils aufgeführt hat)
- Die Dynamik von Oleg und Maximilian. Stellenweise wirklich sehr entertaining.
- Das gesamte Buch ist einfach die reinste Achterbahnfahrt und ich liebe es

Meine Kritikpunkte:
- Die Romanze mit den Zwillingen, die doch etwas gezwungen gewirkt hat
- Die schnelle Auflösung der Ereignisse. Am Ende haben sich 90% der Probleme scheinbar in Luft aufgelöst, was angesichts der sehr verworrenen und komplizierten Umstände irgendwie nicht recht in die Geschichte gepasst hat

Dennoch war es alles in allem ein gutes, sehr unterhaltsames und erfrischendes Buch!
915 reviews10 followers
January 29, 2017
Die Schreibweise des Autoren ist flüssig, etwas erwachsener und angenehm, sodass man relativ schnell der Geschichte folgen kann.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise eines Erzählers und dennoch wird vorwiegend die Sichtweisen von Oleg beschrieben. Natürlich geht der Erzähler auch auf die Charaktere in Olegs Nähe genauer ein und dennoch bleiben wir vorwiegend an ihm gehängt und erleben so alles was ihn und die Personen in seiner Nähe betrifft.

Oleg ist ein kleiner Raudi, welcher durch seine Vergangenheit und Familie etwas vom Weg abgekommen ist. Er hält sich vorwiegend an seinen Bruder, welcher selber so den ein oder anderen Dreck am Stecken hat. Er gibt sich sehr draufgängerisch, räuberisch und überheblich, wobei dies größtenteils seine eigene Schutzreaktion ist. Innerhalb der Geschichte lernt man sehr schnell auch die andere Seite von ihm kennen, welche verletztlich, sorgevoll und ab und an auch ängstlich ist. Sein Charakter war mir trotz aller Kanten dennoch sehr sympathisch.

Maximilian hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich, was ihn zu einem zurückgezogenen, einsamen und misstrauischen Menschen hat werden lassen. Er sitzt im Rollstuhl, hat eine Menge Geld und ist dennoch mit sich und seinem Leben nicht zufrieden. Als er mit Oleg zusammentrifft, sind sie wie Katz und Maus welche sich einfach nicht leiden können. Dennoch schließen sie einen Pack und das lässt auch Maximilian ganz langsam aus der Reserve herauskommen.

Die Umsetzung der Geschichte finde ich im Gesamten sehr gut gewählt. Wir haben hier zwei Jungen, welche aus zwei komplett unterschiedlichen Schichten kommen und sich trotz der Widrigkeiten nach und nach anfreunden. Die Idee der Geschichte finde ich insgesamt sehr schön, denn wir lernen zwei Jungen kennen die schon einiges unschöne in ihrem Leben erleben durften. Der eine ist der typische Raudi und der andere hat ein großes Problem mit sich und dem Leben, sodass hier natürlich Streit vorprogrammiert ist. Dennoch gibt es verschiedene Gründe aus welchen diese beiden Jungen aufeinander treffen und gemeinsam etwas durchziehen.

Sehr schön ist, dass man beide Charaktere ganz gut greifen konnte und so ein Bild vor Augen hatte. Die weiteren eingebauten Personen sind alle eher blass geblieben und konnten mich nicht wirklich großartig erreichen.

Das Ende der Geschichte ist passend und nicht zu übertrieben, sodass man sich dieses durchaus für die Jungen vorstellen kann. Dennoch wurden auch einige Dinge eingebaut, welche ich so nicht ganz nachvollziehen konnte aber trotzallem akzeptieren konnte.

Mein Gesamtfazit:

Mit „Glück ist was für Anfänger“ ist dem Autor ein ruhiger und insgesamt ganz schöner Roman gelungen, welcher sich mit der Thematik von Jugendlichen und den verschiedenen Wegen und Familien auseinandersetzt. Insgesamt kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzten und dennoch konnte sie mich nicht vollends überzeugen, sodass sie mir für längere Zeit im Kopf bleiben könnte.
Profile Image for Blog-A-Holic.
267 reviews1 follower
April 3, 2017
Zum Inhalt:

»Das Schicksal hat mich um mein Leben betrogen! So sieht’s aus.« Maximilian knallte sein Glas auf den Tisch. Oleg zuckte nur mit den Schultern. »Immerhin hattest du mal ein Leben. Ich hatte nie eins. Bis jetzt jedenfalls.« Oleg und Maximilian kommen aus zwei verschiedenen Welten. Oleg ist gerade von der Schule geflogen und schlägt sich mit miesen Jobs durch, während Maximilian als Erbe einer Bankiersfamilie in einer großen Villa aufgewachsen ist. Aber die beiden Jungen verbindet doch eins: ihre unbändige Wut aufs Leben! Denn Maximilian hat bei einem schweren Unfall seine Eltern verloren und sitzt im Rollstuhl. Nach einem missglückten Einbruch muss Oleg plötzlich nach Maximilians Pfeife tanzen. Bis er auf einem völlig verrückten Bootstrip erfährt, was Maximilian wirklich mit ihm vorhat … Bittersüß erzähltes Jugendbuch à la »Ziemlich beste Freunde« und »Die fetten Jahre sind vorbei«.



Über den Autor:

Ortwin Ramadan ist Halb-Ägypter und wurde 1962 in Aachen geboren. Nach seinem Politik- und Ethnologiestudium arbeitet er als Drehbuchautor und freier Autor und wohnt am Ammersee.



Mein Fazit und meine Rezension:

In dieser Geschichte treffen zwei Charaktere aufeinander, die verschiedener nicht sein können und die doch so viel miteinander verbindet:

Oleg ist ein verwegener Bursche und hart von seiner Vergangenheit gebeutelt. Eine normale Kindheit war ihm mit einem alkoholkranken Vater und einer nervenkranken Mutter einfach nicht vergönnt und warum sollte man sich umorientieren, wenn man doch einen großen Bruder hat, der einem so viel beibringen kann? Leider nicht die Guten Dinge im Leben … Einbruch, Diebstahl und weitere Straftaten stehen auf dem Lehrplan und bestimmen so Olegs junges Leben.

Auf einer Einbruchstour trifft er auf den an den Rollstuhl gebundenen Maximilian. Der hat bei einem Flugzeugabsturz seine Eltern und seine Gesundheit verloren – zu allem Übel aber auch seinen Lebensmut und muss sich nunmehr allein in seinem Leben zurecht finden. Obwohl „allein“ auch hier nicht ganz stimmt, denn Maximilians Eltern waren reich und so ist er es auch: reich und doch arm an Freunden und Familie, stets umgeben von Menschen und doch mit sich und seinem Schicksal allein.

Als diese ungleichen Jungen aufeinander treffen, beginnt nicht nur für die beiden ein Abenteuer, sondern auch für den Leser! Wer den Film „Ziemlich beste Freunde“ liebt, wird dieses Buch mögen, denn im Grunde genommen findet man hier genau das wieder, was im Film dargestellt wird: zwei Charaktere unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Zielen und Auffassungen vom Leben, die doch voneinander lernen können, insbesondere, dass das Leben doch schön ist und wahre Wunder bereit hält!

Ich habe bei der Geschichte wirklich an den Film denken müssen, doch kann man nicht sagen, dass der Film das Buch beeinflusst hat. Obwohl man viele Parallelen finden kann, sind doch auch Unterschiede erkennbar: so haben wir es mit diesem Buch um einen Jugendroman zu tun, der sich auch deutlich an der Sprache von Oleg erkennen lässt. Auch die Wünsche der Beiden lassen die noch nicht so ferne, aber leider nicht geratene Kindheit erahnen: Oleg träumt davon, einen großen Coup zu landen und nach Australien auszuwandern und Maximilian will mit der Yacht seines Vaters raus aufs Meer – nicht zur Weltumsegelung, sondern zum Kentern auf den Meeresgrund. Als sich die Beiden dann auch noch zusammenschließen und wirklich zu dem Segeltörn aufbrechen, sind Abenteuer und für den Leser viele humorvolle, doch auch nachdenkliche Lesestunden vorprogrammiert.

Tatsächlich haben wir es hier mit Jugendlichen zu tun, die keine Kindheit haben durften und denen man ihren viel zu schnellen Start ins Erwachsenenleben anmerkt. Doch dabei entdecken sie, worauf es im Leben ankommt: auf jemanden, auf den man sich einfach verlassen kann und der immer für einen da ist – die wahre Freundschaft, mit der man Höhen und Tiefen erleben kann.

Der Autor hat mit seinem Roman also nicht nur ein Jugendbuch erschaffen, das auch die ernsten Seiten im Leben darstellt, sondern ein Buch, das trotz allem noch wahre Werte wie Freundschaft, Stärke, Vertrauen und Mut vermitteln möchte. Dies alles verpackt in einer witzigen Jugendsprache, gespickt mit Abenteuern und Humor.
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