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Lebensborn

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Viel diskutiert, sensationell und bis heute aktuell – Will Bertholds nach Tatsachen verfasster Roman über Hitlers "Lebensborn", den Verein, mit dem der "Führer" Unfassbares in Angriff nahm. In wahren Zuchtstätten und in strikter Befolgung der Rasselehren, plante das Regime, das Blut der nordischen Rasse aufzufrischen. Die menschliche Fortpflanzung, eigentlich der denkbar privateste Akt, wurde in die Hände des Staates gelegt und erfolgte nunmehr auf Befehl. In unfassbaren Verbrechen wurden den Frauen die Kinder, die sie gerade erst auf die Welt gebracht hatten, genommen. Und es wuchsen Kinder heran, die ihre Eltern nie kennenlernen würden.Will Berthold (1924–2000) war einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Schriftsteller und Sachbuchautoren der Nachkriegszeit. Seine über 50 Romane und Sachbücher wurden in 14 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 20 Millionen. Berthold wuchs in Bamberg auf und wurde mit 18 Jahren Soldat. 1945 kam er vorübergehend in Kriegsgefangenschaft. Von 1945 bis 1951 war er Volontär und Redakteur der "Süddeutschen Zeitung", u. a. berichtete er über die Nürnberger Prozesse. Nachdem er einige Fortsetzungsromane in Zeitschriften veröffentlicht hatte, wurde er freier Schriftsteller und schrieb sogenannte "Tatsachenromane" und populärwissenschaftliche Sachbücher. Bevorzugt behandelte er in seinen Werken die Zeit des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg sowie Themen aus den Bereichen Kriminalität und Spionage.

208 pages, Paperback

First published January 1, 1958

20 people want to read

About the author

Will Berthold

126 books1 follower
German fiction and non-fiction writer.

Berthold's preferred subjects were crime and the second world war.

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5 (17%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
87 reviews26 followers
August 6, 2016
Die Geschichte des Lebensborns, jenes Vereins mit dem der Nationalsozialismus die nordische Rasse "aufforsten" wollte, ist kaum fassbare Wahrheit. In diesem Roman, den Will Berthold nach authentischem Material schrieb, wird eines der makabersten Verbrechen enthüllt, das je ein Staat inszenierte. Das Tiefste, das Männer und Frauen verbinden kann, wurde auf amtlichen Befehl missbraucht. Die Leidtragenden waren die Frauen, die Mütter wurden, denn ihre Kinder, kaum geboren, wurden ihnen vom Staat genommen. Und die Leidtragenden waren die Kinder, die ihren Vater und ihre Mutter nicht kannten.



Meinung:

In „Lebensborn e.V.“ erzählt Will Berthold die Geschichte von Doris und Klaus. Die beiden kennen sich seit Ihren Kindertagen und für die beiden ist es klar, dass sie eines Tages heiraten werden. Während des Krieges ist Klaus bei der Luftwaffe und Doris beim Reichsarbeitsdienst. Auf Umwegen und durch geschickte Täuschung der Befehlshaber gelangen beide in ein Heim des Lebensborn e.V. Während tagsüber Rassenkunde und Genetik gelehrt wird, soll abends ein Kind gezeugt werden – als Opfergabe und Geschenk für den Führer und Deutschland. Die beiden werden nun in ein Netz aus Lügen, Macht, und menschenverachtenden Machenschaften gezogen, aus dem scheinbar kaum ein Ausweg möglich ist.

Bereits nach wenigen Seiten hat mir Will Bertholds Schreibstil sehr gut gefallen. Er hat eine klare Ausdrucksweise. Viele Szenen, vor allem emotionale Szenen, schreibt er mit fast schon poetischen Worten, was sich trotz all dem Schrecken wunderschön lesen lässt. Zudem lässt er immer wieder Zitate und Weisheiten einfließen, welche gut zum Kontext passen und das Buch somit noch emotionaler machen. Andererseits lässt er aber auch immer wieder spitze Seitenhiebe auf den Nationalsozialismus ab. Normalerweise stört es mich, wenn die Meinung des Autors, so mit einfließt. In diesem Falle hat es mich jedoch nicht gestört, da ich die Spitzen zum einen berechtigt fand, zum anderen ließen sie mich mehr als einmal schmunzeln.

Zu Beginn der Geschichte haben mich die ganzen militärischen Ränge etwas verwirrt, da ich mit diesen nicht vertraut bin. Man bekommt jedoch sehr schnell ein Gefühl dafür, welcher Rang was bedeutet und wer wem höher gestellt ist. Die Erzählung Will Bertholds ist sehr informativ. Ich wusste bislang nur wenig über den Lebensborn e.V. und seine Machenschaften. Und auch wenn das Buch ein Roman ist, so ist es sehr lehrreich.

Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch gezeigt hat, dass nicht jeder skrupel-, gedanken- und gewissenlos war. Der Autor macht viel mehr deutlich, wie bei einigen der Protagonisten erst die Zweifel und dann die Abscheu gegenüber dem nationalsozialistischen Gedanken wachsen. Er zeigt jedoch auch, wie schwierig und gefährlich es war, diese Zweifel laut zu äußern.

Die erzählte Geschichte ist facettenreich und hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schafft es Spannung aufzubauen, so dass ich einfach wissen wollte was passiert und wie die Geschichte für Klaus, Doris und ihr Kind ausgeht. Schön fand ich auch, dass der Autor am Ende noch einmal auf andere Protagonisten eingeht und man erfährt, was aus ihnen geworden ist.

Fazit:

Auch „Lebensborn e.V.“ gehört zu den Büchern, von denen ich sage, dass ich froh bin sie gelesen zu haben. Ich fand das Buch sehr informativ und auch die erzählte Geschichte hat mir gut gefallen. Zudem konnte mich der Autor durch seinen tollen Schreibstil absolut von sich überzeugen.
Profile Image for fióka.
449 reviews21 followers
October 10, 2022
Himmler létezett, ahogy a Lebensborn-program is. A nietzschei Übermensch náci értelmezésű fogalmának megfelelően az ebből származó, több, mint tízezer szerencsétlen tenyésztett gyerek szintén. Azokról az ezrekről (valószínűleg sokkal több, nem ismerem a pontos számot), akiket Lengyelországból és az okkupáció más részeiről gyűjtöttek be, mert árjának néztek ki, nem is beszélve. Mindez az elképzelhetetlen őrülete a második világháborúnak mind igaz és ez egy nagyon cukormázas verzió volt.
De könyörgöm, miért kellett az egészet rózsabefőttel leöntött habostortába illeszteni? – egy olyan íráskészségű ember közreműködésével, akit Parti Nagy Lajos is megirigyelhetne. Haha. De nem haha, mert ez itt hótt komoly. Ezek a ponyvaremekek csak arra jók, hogy félinformációkat terjesszenek és esti mesei hatással operálva átsegítsék az emberiség arra áhítozó részét a nehéz kérdések letárgyalásán. Hát persze, kincsem, voltak ott kis borzalmacskák a letűnő nap fényében, de látod, minden milyen szépen megoldódott, ugyan lőttek is néha, meg gyereket raboltak, de aztán szépen vége lett mindennek, a gonosz bácsikat meggyilkolászták, a jó bácsik elnyerték végső jutalmukat.
Kár volt a papírért és az én pár értékes órámért. Ha nem volnék olyan makacsul hülye, az első két oldal után ki kellett volna dobnom.
Profile Image for Rosie Dempsey.
61 reviews36 followers
April 22, 2013
It didn't take me long to finish, which I suppose is a mercy. Bizarre uncomfortable sexualized nazis and really one dimensional views of morality. Prose = nonexistent.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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