Erste Sätze
Finsternis umgibt mich. Es ist ganz still.
Klappentext
Die Geschichte um Marie und Richard geht weiter:
Aus verschiedenen Jahrhunderten kommend, entdecken sie auf einer gefährlichen Zeitreise ihre Liebe füreinander. Doch das gemeinsame Glück hält nicht lange an, die beiden werden getrennt und Marie landet im falschen Jahrhundert – allein.
Dieses Abenteuer bringt sie an ihre Grenzen, denn sie erfährt Dinge, die nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr bringen. Wird sie Richard jemals wiedersehen?
Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Marie.
Marie ist eine junge Frau mit der Gabe, die ihr es ermöglicht durch die Zeit zu reisen, Menschen zu heilen und zu schaden. Ihre große Liebe ist der Zeitreisende Richard, der mittlerweile auch ihr Ehemann ist. Sie sehnt sich nach einem ruhigen Leben mit ihm und ist stark, mutig und klug, aber auch eigensinnig und stur.
Im Laufe der Geschichte gerät sie an ihre Grenzen, entwickelt sich weiter und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte setzt direkt an die Ereignisse des letzten Bandes an. Diesmal stehen andere Zeiten im Vordergrund, aber es stört überhaupt nicht. Man erfährt mehr über die Gabe und die Verantwortung, die damit verbunden ist, auch für das eigene Leben. Dieser Teil ist von der Atmosphäre düsterer und beschäftigt sich mehr mit den persönlichen Beziehungen von Richard und Marie, was aber nicht stört, denn es hebt diesen Teil von dem Vorgänger ab. Das Buch konnte mich fesseln und mitreißen. Die Hörbuchsprecherin hat wieder gut zur Protagonistin gepasst und die Geschichte gut vertont. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung
Ein gelungener Abschluss, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht, daher gibt es von auch diesmal von mir
4 von 5 Würmchen