Seinen 13. Geburtstag hat sich Tobbs ganz anders vorgestellt. Statt endlich zu erfahren, wer ihn vor so vielen Jahren in der Taverne am Rand der Welten vergessen hat, muss er auf einer Dämonenhochzeit den Kindertisch bewachen. Und prompt macht sich ein Dämonenjunge durch eine der verbotenen Türen in das Land Yndalamor davon. Tobbs jagt ihm hinterher. Beim Ritt auf einer magischen Raubkatze stürzt er in der Stadt der Spiegel ab. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.
Nina Blazon was born in Slovenia (the former Yugoslavia) in 1969. As a child growing up in the Bavarian town of Neu-Ulm, Nina enjoyed exploring the "forbidden" woods in search of dinosaurs, werewolves, and "monster deer" with the other children in town.
Given her taste for adventure and strange creatures, it is no surprise that Nina's favorite childhood books include the works of Astrid Lindgren (Pippi Longstocking) and The Neverending Story by Michael Ende. These books served as an inspiration to Nina as she began writing poetry and stage plays at the age of 13.
Despite a lack of encouragement from her parents, Nina pursued a work placement in journalism and began to further develop her craft. She credits the books of Theodore Sturgen as a major influence on her writing, and lives by her own advice of "Never forget your notebook!" as she often finds herself inspired by ordinary people doing everyday things.
In her novel The Pact of the Wolves (Spring 2008), Nina explores her fascination with secret societies, which she supplements with historic facts from a 17th-century German witch trial--two dark, mysterious topics that create an eerie backdrop for her cast of spellbinding characters.
Today Nina Blazon lives with her husband in Stuttgart, Germany--80 kilometers (50 miles) from the Black Forest. She enjoys traveling through Scandinavia, history, cinema, riding, and--undoubtedly--exploring the woods in search of dark creatures and bone-chilling adventures!
Ein solider Start einer Kinderbuch-Trilogie, die ich bestimmt noch gerne weiterlesen werde. Da mich Nina Blazons Bücher eigentlich immer abholen hat es mich auch hier nicht überrascht, dass ich Tobbs gerne durch sein erstes Abenteuer gefolgt bin. Ich bin gespannt, was im zweiten Teil passiert - in diesem ersten Teil hat er ja schon viel Chaos ausgelöst und vieles zusammen mit Sid (dem Dämonenjungen) und Anguana erlebt. Ich fand es schön zu sehen, dass es auch hier wieder einen Wink zu anderen Büchern von Nina Blazon gab. Da würde es mich doch glatt interessieren, ob Tobbs auch in einer der anderen Welten aus Nina Blazons Büchern vorbeischauen wird. Die zukünftigen Abenteuer von Tobbs interessieren mich auf jeden Fall sehr!!
Vor ungefähr 10 Jahren habe ich dieses Buch schon einmal gelesen, und auch jetzt -als Erwachsene- gefällt es mir immer noch sehr! Die Charaktere sind ausdrucksstark mit individuellen Persönlichkeiten und Handelsweisen und größtenteils einfach nur liebenswert. Vor allem Anguana und Tobbs (die ich als Kind total toll fand!) schloss ich sofort erneut ins Herz. Die Handlung ist voller Abenteuer und Magie, angehaucht von Märchen und Fabelwesen und konnte mich erneut vollauf überzeugen. Weiter geht's mit dem nächsten Band!
Die Reise nach Yndalamor war mein erstes Buch von Blazon und es war vielleicht nicht der beste Startpunkt, da es bereits 15 Jahre alt ist und mich insgesamt nicht überzeugen konnte.
Eines meiner Hauptprobleme ist, dass dem Buch einfach ein overarching Plot gefehlt. Tobbs, der in der Taverne der Zeiten aufgewachsen ist, was ein interessantes Setting war, landet durch einen Unfall in der Stadt der Spiegel in Yndalamor. Obwohl, ein Unfall ist es nicht wirklich und das Set-Up wirkte schon recht künstlich. Das Dämonenkind, auf das Tobbs aufpassen soll, macht nur Unsinn, was Tobbs nicht gefällt, er aber trotzdem dabei mitmacht. Dadurch landet er in der Stadt der Spiegel und versucht die erste Hälfte des Buches, aus dieser zu fliehen, was etwas langatmig war. Danach hatte ich das Gefühl, dass einfach nur ein Missgeschick nach dem anderen passiert ist und die Szenen wie zufällig aneinandergesetzt gewirkt haben. Allgemein ist die Geschichte recht seltsam und ich habe zum Teil nicht wirklich verstanden, was passiert ist. Zudem bin ich mir nicht sicher, wer die Zielgruppe des Buches ist. An vielen Stellen ist es sehr kindisch, aber gleichzeitig zum Teil sehr makaber.
Da die Welt, in der das Buch spielt, ein fantastische ist, werden viele Fantasy-Elemente eingebracht, die manchmal etwas durcheinandergewürfelt wirkten. Auch hatte ich Probleme, mir diese bildlich vorzustellen. Einzig die Spiegelthematik in der Stadt der Spiegel fand ich interessant und diese hätte gerne weiter ausgebaut werden können.
Zwar wurde Die Reise nach Yndalamor zum Ende hin besser, aber insgesamt konnten weder die Geschichte noch die Charaktere mich überzeugen. Hier und da habe ich zwar Potential gesehen, aber ich bin nicht motiviert, die restlichen Bücher der Reihe zu lesen.
Die Taverne am Rande der Welten (DNF) ➳ Die Reise nach Yndalamor: ★★
Nina Blazon lässt ihre Fantasie nur so sprühen, fantastisch, wie sie verschiedene Mythen und mythische Wesen in eine Geschichte packt. Tobbs' Abenteuer in Yndalamor und Gwinnydell sind so fetzig, daß einem kaum Zeit zum Luftholen bleibt und am Schluss mochte ich gar nicht Abschied von ihm und Anguana nehmen. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher der Autorin!