Frei nach dem bekannten Grimm'schen Märchen "Schneeweißchen & Rosenrot".
Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren. Denn kaum, dass sich Snow und der junge Mann näher kommen, geraten die Schwestern mitten in den Kampf des Zwergenkönigs gegen die böse Fee des Waldes – ein Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs.
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Den Schreibstil empfand ich insgesamt leider nicht so rund wie in ihren bisherigen Büchern und Adaptionen. Es war gerade zu Beginn oftmals sehr holprig und hat mich stutzen lassen. Mit der Geschichte wird auch der Stil wieder angenehmer und flüssiger, dennoch konnte er mich dieses mal nicht ganz so verzaubern wie sonst.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise von Snow und wechselt 1-2 Mal in die Perspektive des verwunschenen Prinzen. Die Schwestern Rose und Snow sind wie das Märchen selber angelehnt an Schneeweißchen und Rosenrot, welches ich früher geliebt habe. Es ist ein tolles Märchen mit viel Aussagekraft und tollen Charakteren.
Snow ist die jüngere Schwester, leider sehr unbeholfen, sprunghaft und wie ich finde oftmals auch sehr naiv und unrund. Sie ist ein sehr liebenswerter Charakter, aber mir hat bei mir oftmals der starke Teil gefehlt. Ich konnte sie einfach nicht richtig greifen, was mir alles etwas erschwert hat.
Rose ist die ältere der beiden Schwestern und eine starke, offene und hilfsbereite Persönlichkeit. Sie sagt gerade heraus was sie denkt, lässt sich nur schwer um den Finger wickeln und greift gerne mal anderen unter den Arm wenn es sein muss. Sie hat einen großen Beschützerinstinkt ihrer Schwester gegenüber und wirkt daher manchmal etwas ruppig. Letztlich ist sie aber ein herzensguter Mensch.
Chris war für mich ein sehr blasser und kaum greifbarer Charakter. Man erfährt nur einen kleinen Teil zu seinem Wesen, welcher jedoch letztlich erst zum Schluss richtig aufzeigbar wurde. Sein Charakter war mir einfach zu schwach gestaltet, da er nicht mal bereit war für sich und andere zu kämpfen. Er war eine Spielpuppe, welche man hin und her schieben konnte wie man wollte. Das hat es mir leider sehr schwer gemacht ihn ernstzunehmend und wirklich zu mögen.
Alle weiteren beteiligten Charaktere konnte man nicht wirklich großartig greifen, was ich etwas schade fand. Gerade Chris Bruder hatte zwar seinen Part, aber dieser war wirklich nur am Rande interessant. Sein Charakter machte einen interessanten Eindruck, aber er wurde einfach nicht richtig mit eingebunden was ich unglaublich schade finde.
Die aufgebaute Umgebung in der Geschichte selber hat mir wirklich gut gefallen. Das gemütliche Gasthaus, welches die Schwestern führen und der verwunschene Wald mit seinen Mysterien und den märchenhaften Elementen hat eine schöne Atmosphäre geschaffen, welche dazu beigetragen haben ein bisschen zu träumen.
Insgesamt hat mich die Umsetzung der Geschichte jedoch nicht komplett überzeugen können. Die Entwicklung der Geschichte war mir an manchen Stellen leider etwas zu schnelllebig und verwirrend. Es gab insgesamt viele gute Ansätze und interessante Ideen, welche neugierig gemacht und das Lesen vorangetrieben haben. Dennoch muss ich sagen, dass es für mich bisher die schwächste Adaption von den bisher gelesenen war.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Schneeweiße Rose – Der verwunschene Prinz“ hat Jennifer Alice Jäger eine nette Märchenadaption zu Schneeweißchen und Rosenrot ins Leben gerufen. Die eingebauten märchenhaften Elemente, sowie das Setting haben ein gutes Gefühl bei der Geschichte hinterlassen. Die Charaktere hingegen konnten mich leider nicht vollkommen überzeugen, was das Lesen etwas erschwert hat.
Auf „Schneeweiße Rose“ von Jennifer Alice Jager hatte ich mich sehr gefreut. Nach der Witches of Norway-Trilogie (der dritte Band erscheint am 24. Februar und er trägt den traumhaften Titel „Monddunkelzeit“) hatte ich diese Autorin schon fast zu meiner neuen Lieblingsautorin erkoren.
Die Idee, das Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot neu zu erzählen, gefiel mir sehr gut. Auf knapp 200 Seiten wird die Geschichte aus Snows Sicht erzählt. Die Begebenheiten, das Leben von Snow und Rose sind andere, als man sie aus dem Märchen kennt. Beide müssen hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten und leben nah an einem gefährlichen Wald. Als plötzlich ein verletzter Fremder auftaucht, kommen die Ereignisse in Gang.
Der märchenhafte Schreibstil, der mich in Witches of Norway begeistern konnte, fehlte hier für mich komplett. In einem Märchen zu lesen, dass die beiden Schwestern „ein gutes Team“ sind, ist mir zu modern. Vor allem, wenn kurz danach geheimnisvolle Waldwesen beschrieben werden. Trotz der Nymphen, Feen und anderen Waldwesen, die erwähnt werden, kam für mich keine märchenhafte Atmosphäre auf.
Das Buch erweckt für mich den Eindruck, als hätte es die Autorin einfach schnell runtergeschrieben, um ebenfalls eine Märchenneuerzählung zu veröffentlichen und damit auf den Trend aufzuspringen – und das noch vor Ende des Winters, damit sie es „Ein Wintermärchen“ nennen kann. Man weiß beim Lesen, dass es sich um ein Märchen handelt. Die Unterhaltungen der Figuren könnten aber auch aus einer aktuellen Erzählung stammen. Die Wortwahl hat einfach keinen Märchenstil.
Zudem haben mich 2 Dinge besonders gestört: die Menge an Schreibfehlern und Roses Verhalten gegen Ende der Geschichte.
Insgesamt bin ich ziemlich enttäuscht, ich hatte wirklich mehr erwartet. Wenn Autoren so schnell nacheinander und wie im Fall von Jennifer Alice Jager im Monatsrhythmus(!) ihre Bücher veröffentlichen, leidet leider immer die Qualität darunter. Ich freue mich für sie, dass es „Schneeweiße Rose“ in die amazon-Bestsellerlisten geschafft hat. Für jemanden, der wirklich gut erzählte Bücher mag, ist das aber nichts und einen Kauf des Buches würde ich nicht empfehlen. Nicht mehr als 3 Sterne, so leid es mir tut. Die wirklich gute Storyline kann den Rest einfach nicht ausgleichen :(
Ich durfte dieses tolle Buch schon im Rahmen einer Leserunde lesen und ich muss sagen, es hat mich absolut begeistert. Vielen Dank nochmals! Der Ansatz in dieser Geschichte ist ja etwas anders, als damals im Märchen, denn dieses Mal sind die beiden Schwestern auf sich alleine gestellt und führen ein Wirtshaus, was ich eine sehr interessante und gelungene Idee finde. Dieses Wirtshaus liegt direkt an einem verzauberten Wald und so gelingt eines Tages ein Mann zu den Schwestern und so startet die Handlung dann richtig… Mir hat die Neuinterpretation sehr gut gefallen und schon bei Beginn war ich gefangen in dieser tollen Märchenwelt. Es gibt einiges das neu ist und auch einiges aus dem Originalmärchen, aber mir hat dieser Mix aus geändert und alt sehr gut gefallen. Die beiden Schwestern werden für mich ausgesprochen mutig und stark dargestellt und trotz ihrer sehr unterschiedlichen Charaktere waren mir beiden sehr sympathisch, denn eine der Schwestern ist eher schüchtern und die Andere hingegen eher wild. Was mir besonders gefallen hat, ist der Zusammenhalt zwischen den beiden. Finde dieser Aspekt wird dem Leser sehr toll nahegebracht. Die beiden männlichen Hauptcharaktere Chris und William fand ich ebenfalls richtig toll gezeichnet. Schön finde ich außerdem, dass der Humor ebenfalls nicht fehlt in dem ganzen Buch. Der Schreibstil ist wieder wunderbar und richtig märchenhaft. Die Autorin hat es geschafft, ein Märchen neu darzustellen und so auch Ereignisse geschehen, die überraschend sind. Die Geschichte lässt sich flott und flüssig lesen. Toll! Das Cover finde ich sehr schön und mir gefällt es sehr, dass die Farben eher dezent dargestellt werden. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ich bin ja schon sehr gespannt, ob und wenn ja, welche Märchenneuinterpretation folgen wird.
Ich muss zugeben, dass ich vorher noch keinerlei Berührungspunkte mit dem Originalmärchen "Schneeweißchen und Rosenrot" hatte und anfangs wirklich angetan war von dieser Neuinterpretation :) Allerdings passierte dann nicht mehr wirklich viel und die Geschichte um Rose und Snow verlief derart schleppend :( darüber hinaus hab ich die ganze zeit über keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen können :( ab der Mitte fand ich die ganze Story dann nur noch an den Haaren herbei gezogen und die Liebesgeschichten der beiden Schwestern sehr unglaubwürdig :( Das eigentliche Ende fand ich dann total übervoreilt und mit zu viel Drama inszeniert (viel zu viel Drama für mein Geschmack) schade, denn der Schreibstil der Autorin hatte mir eigentlich sehr gefallen ;)
Mitten im Wald, lag das Gasthaus der beiden Schwestern Rose und Snow. Sie versuchten auch wenn sie jung waren, das Gasthaus zu führen nach dem Tod ihrer Mutter. Rose war dabei die Feurige, da sie die ältere Schwester der beiden war und auch die nötige Durchsetzungskraft hatte wenn es um die Gäste ging. Snow dagegen war eher die zurückhaltende und hielt sich lieber im Hintergrund. Ihr waren die Männer wenn sie getrunken hatten zuwider und sie war froh, wenn sie ihrer Beschäftigung zu helfen nachgehen konnte. Eines Abend allerdings traf Snow, nachdem sie etwas im Garten holen wollte, auf einen mysteriösen Fremden, der sie nicht mehr losließ und fast am verbluten war. Zum Glück, konnten die beiden Schwestern ihn retten und Snow verliebt sie mit ihren 16 Jahren das erste Mal. Aber warum, kann sich Chris wie der Fremde heißt nicht erinnern und vor allem, was hat ihn so schwer verletzt das er fast gestorben wäre, als er aus dem verwunschenen Wald kam. Fragen über Fragen die in einem Geheimnis enden das entschlüsselt werden will.
Cover Das Cover passt zu der Jahreszeit und zum Inhalt. Für mich sieht man hier Snow, die mitten im Schnee steht und sich umzuschauen scheint auf der Suche. Schreibstil
Die Autorin Jennifer Alice Jager hat hier wieder eine wundervolle Geschichte verfasst, die einen sehr schnell mitnimmt in den verwunschenen Wald und all seinen Geheimnissen. In diesem Wald, begegnen wir zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei lernen wir nicht nur mehr über die Charakteristika der beiden, sondern auch über ihr Leben. Der Fremde ist hier sehr gut inszeniert und taucht auf mit einer Gedächtnislücke wie es scheint. Dazu das Bild, das er bietet mit seiner Gütigkeit und gleichzeitigen Stärke. Man kann wirklich annehmen, das er von Adel ist, so wie er sich verhält und auch Snow meint das. Gefällt mir die Idee, das die Autorin hier mit einem Geheimnis spielt und es wunderbar darstellt. Ich muss sagen von Anfang bis Ende spannend mit der Frage, was der Mann wohl erlebt oder zu verbergen hat.
Meinung
Eine Begegnung die Dich verändert …
Genau die hat die 16- jährige Snow, nachdem sie vor der Scheune einem schwer verletzten Mann begegnet. Denn der scheint angegriffen worden zu sein. Nur mit Mühe und Not können Snow und Rose ihn retten, aber er erinnert sich nicht mehr an das geschehene, nur noch an seinen Namen.
Chris wie der junge Mann heißt, macht sich bei den beiden Schwestern nützlich und verbringt den Winter bei Ihnen, aber er will danach auf Spurensuche gehen und Antworten finden. Snow, die sich in ihn verliebt hat ist entsetzt und traurig, weiß aber, das ihn diese Fragen innerlich antreiben und das er erst ruhen wird, wenn er seine Antwort darauf gefunden hat und stimmt zu.
Was niemand ahnt ist, das Chris viel tiefer mit den Geheimnissen des Zwergen Volkes und des Feenvolkes und die des verwunschenen Waldes verbunden ist als sie geahnt hätten.
Tolle Geschichte mit einer spannenden Wendung.
Fazit
Eine wundervolles Märchen das mich begeistern konnte! Ein Geheimnis und eine Liebe die erblüht.
Weitere Teile der Märchen von der Autorin
– Sinabell. Zeit der Magie – Being Beastly. Der Fluch der Schönheit – Secret Woods 1: Das Reh der Baronesse – Secret Woods 2: Die Schleiereule des Prinzen – Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder
Klappentext **Keine Blume birgt mehr Magie als die Rose…** Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren und Snow ihr Herz an ihn verliert. Plötzlich befinden sich Rose und Snow mitten in einem magischen Krieg zwischen den Zwergen und den Feen des Waldes. Und damit mitten in einem Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs.
Meine Meinung Das Buch ist eine freie Adaption des Märchens "Schneeweißchen und Rosenrot". Snow ist friedlich, zart, zurückhaltend und freundlich. Rose ist selbstbewusst, mutig, ein wenig vorlaut und freundlich. Die beiden Schwestern verbindet eine tiefe Zuneigung zueinander und das Pflegen eines gemeinsamen Gasthauses, als ein Fremder auftaucht, der das Leben der Schwestern, vor allem das von Snow durcheinanderbringt, sodass sich eine tiefe Zuneigung entwickelt. Doch der verwunschene Wald und die Herkunft des Fremden bringen die Schwestern am Ende dann doch in Gefahr. Die Geschichte an sich ist vorhersehbar, aber dennoch bietet sie einige interessante Wendungen und Entwicklungen. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Adaption, die mich wirklich gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente 4 von 5 Würmchen
Ich liebe Märchenadaptionen und bin immer wieder froh wenn solche herauskommen. Besonders diese Autorin hat ein Faible für Adaptionen. Und ich bin immer wieder überrascht welches sie aus ihren Nähkästchen zaubert. Als Kind, aber auch noch heute, liebte ich das Märchen um "Schneeweißchen und Rosenrot". Deswegen musste ich diese Geschichte unbedingt haben. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr gut. Er war flüssig und angenehm locker sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Auch gefiel mir diese gemütliche Atmosphäre im Gasthaus, des verwunschen und gefährlichen Waldes wo man einige magische Bewohner trifft.
Zur Geschichte, Snow und Rose leben in einem Wirtshaus an der Grenze des verwunschendes Waldes. Als Snow hinaus in die Scheune geht findet sie dort einen verletzten jungen Mann. Beide Schwestern pflegen ihn gesund und er hilft zum Dank wo er kann. Snow verliebt sich in den jungen Mann Chris und er auch in Sie. Alles könnte so schön sein doch Chris will sie verlassen um seinen verlorenen gegangen Erinnerungen nachzugehen. Einige Zeit später tauchen Gardisten des Königs auf und sind auf der Suche nach einem jungen Mann. Snow kombiniert schnell das der gesuchte nur Chris sein kann. Sie versucht alles um Aufeinandertreffen zu verhindern doch leider sieht Chris die Gardisten und will aus unerklärlichen Gründen hinter ihnen her. Sie laufen in den verwunschen Wald doch leider verliert sie Chris dabei aus den Augen. Doch dann taucht ein Gardist aus dem Wald wieder auf und scheint nicht er selbst zu sein und so gerät das Wirtshaus versehentlich in Brand. So stehen nun die beiden Schwestern vor dem nichts. Dazu steht ihnen noch der Prinz und Bruder von Chris zur Seite. Die Frage bleibt warum ist er aus dem Schloss abgehauen?
Die Schwestern Rose und Snow sind zwei starke Charaktere die mir sehr gut gefallen haben. Und sie hätten nicht unterschiedlicher sein können. Snow ist eher die zurückhaltende und überlegt viel mir, während ihre Schwester Rose eher die Schlagfertigere ist. Dennoch hat Snow ihren eigenen Kopf und will nicht immer darauf hören was ihr Rose rät. Aber im laufe der Geschichte wächst Snow über sich selbst hinaus und riskiert auch alles für ihre große Liebe.
Und dann gibt es da noch die beiden Prinzen. Diese konnten mich leider weniger überzeugen. Chris wirkte gerade zu Anfang sehr geheimnisvoll, doch dann entwickelte sich dieser Protagonist zu einem reinem Waschlappen(wenn man das so sagen darf). Er besaß null Entschlossenheit oder Willenskraft. Am liebsten hätte ich ihn öfters gern geschüttelt. Klar finde ich es toll das hier die Frauen die Heldinnen sind dennoch muss der Kerl nicht so ein Weichei sein. Da fand ich William schon ganz nach meinem Geschmack. Mit seiner großen Klappe brachte er mich des öfteren zum Schmunzeln.
Besonders hat mir der Spannungsbogen gefallen. Denn immer wieder tauchen neue Fragen auf die man lösen möchte. Das man nicht alle Antworten gleich bekommt ist jedem sicher klar oder? Doch diese werden alle zum Ende zusammengefügt. Aber ich muss leider ein wenig kritisieren das mir das Ende zu schnell war. Ich hatte das Gefühl das es einer kleinen Hetzjagd zum Ende glich, auch wenn so war. Dennoch hätte ich da doch ein wenig mehr erwartet, da es mir ein wenig zu einfach war. Das Finale war wirklich gut und hat auch in die Geschichte gepasst dennoch fehlte mir da irgendwas. Ansonsten war das Ende wirklich sehr romantisch und hat mein Herz erwärmt.
"Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz" ist eine wunderschöne Märchenadaption. Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen auch wenn ich die männlichen Protagonisten etwas Waschlappen mäßig fand. Ansonsten haben mir die Geheimnisse des verwunschen Waldes, die Magie und auch der Zwergenkönig sehr gut gefallen. Mir hat diese Geschichte wunderschöne Lesestunden beschert auch wenn mir das Finale zu schnell von statten ging.
Mit ihrem ersten Band der Märchen Adaption „Schneeweiße Rose“ veröffentlichte Jennifer Alice Jager Anfang Februar 2018 der Auftakt einer verwunschenen Reihe. Wieder hat der Carlsen Impress Verlag seine Kreativität walten lassen und die 249 Seiten als wahren Blickfang eingebunden.
Snow und Rose leben in einem eigens betriebenen Gasthaus, welche nah am verwunschenen Wald liegt. Doch das Schicksal hat die beiden Mädchen ins Auge gefasst und lässt einen jungen Mann sie um Hilfe ersuchen, der nicht mehr weiß, wer er ist. Snow kann sich dem Fremden nicht entziehen und wird in einen Kampf zwischen Zwerge und Feen gezogen, der nur mit Mut gewonnen werden kann …
Jennifer Alice Jagers Werke begleiten mich schon eine ganze Weile. Gerade jetzt, wo sie sich der Umsetzung bekannter Märchen widmet, bin ich hin und weg von ihren Ideen, welche weiterhin nicht zum Stillstand kommen. So führte mein Weg mich nun in ihr Werk „Schneeweiße Rose“ und nahm mich von dem märchenumwobenen Setting gefangen. Jeder kennt wohl das Märchen der Gebrüder Grimm „Schneeweißchen und Rosenrot“, denn viele dieser Elemente finden einen gelungenen Weg in die Geschichte. Doch ich hatte auch oft das Gefühl, dass sich Teile vom „Der Eisbärkönig“ und „Die kleine Meerjungfrau“ mit zwischen die Sätze schummeln konnten. So weiß man zwar in Teilen, was einen in der Geschichte erwartet, doch mit den Elementen, welche sich dann noch zwischen den Zeilen einreihen, rechnet man in keinem Augenblick. Snow und ihre Schwester Rose sind gegensätzlich wie Feuer und Wasser, doch tief verbunden im Blut. So gehen sie ihr Abenteuer gemeinsam an, wird es doch ihr Leben in Gänze verändern. Magische und liebevoll gestaltete Abschnitte reihen sich in die spannungsgeladene Reise ein, welche Snow bevorsteht. Die Liebe wird von Chris dominiert, der so geheimnisvoll aus den Seiten herausstrahlt, dass es einem in den Fingern kribbelt zu erfahren, was sein Geist auch vor ihm zu verbergen versucht. Als begeisterte Leserin habe ich Snow in mein Herz geschlossen und konnte ihre Zerrissenheit und aufkommenden Mut beinahe selbst am eigenen Leib spüren. Jennifer Alice Jager schafft es immer mehr ihre Figuren so klar zu zeichnen und ihre Welt so mit Worten Leben einzuhauchen, dass es eine wahre Freude ist, mit ihnen zwischen den Seiten zu wandern. Was in Gänze in der Geschichte passieren wird und welche bösen Kräfte sich ihnen den Weg stellen, das müsst ihr leider selbst herausfinden. Aber das Märchen, welches die Autorin hier adaptiert, kennen wahrscheinlich eh alle von euch – lasst euch dennoch überraschen.
„Schneeweiße Rose – Der verwunschene Prinz“ hat nicht nur märchenhafte, sondern auch magische Elemente – Mut muss jeder beweisen, der sein Ziel erreichen will!
Meinung Da ich schon einige Titel der Autorin gelesen habe und sie mir bisher immer gefallen haben stand fest, dass ich auch diesen Titel lesen möchte. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und hat es auch mit dieser Geschichte wieder geschafft ein schönes „neu erzähltes“ Märchen zu Zaubern. Ich mag es sehr wie die Autorin mit wenigen Worten ein Bild der Umgebung zaubert das mich fesseln kann. Ich konnte mir die Charaktere und deren Umgebung, wie zum Beispiel den Magischen Wald, sehr schön vorstellen. So habe ich das Buch auch innerhalb eines Tages verschlingen können da es unglaublich einfach ist der Geschichte zu folgen.
Snow und Rose sind sehr unterschiedliche Charaktere und entsprechen ihrem aussehen oder besser gesagt ihrer Haarfarbe :D. Rose eher die taffe der beiden und Snow eher die ruhige und gutmütige der beiden, wobei beide liebenswert sind.
Snow trifft recht schnell auf den geheimnisvollen Mann in der Scheune, so lässt die Geschichte auch nicht lange auf sich warten. Im Allgemeinen hat das Buch ein hohes Tempo. Was aber wie oben schon gesagt, nicht weiter schlimm ist das der Geschichte leicht zu folgen ist.
Nach und nach erfährt man um wen es sich bei dem fremden handelt und was ihm widerfahren ist. Durch besondere Ereignisse schafft die Autorin hier immer wieder für frischen Wind in der Geschichte, so dass es nicht langweilig wird. Auch durch Ortswechsel bleibt es durchgehend spannend.
Die Romanze fand ich wunderschön und so märchenhaft wie eben die ganze Geschichte. Es ist hier aber eher eine Zarte Liebesgeschichte, wie es bei Märchen eben einfach üblich ist. Der Schwerpunkt ist ein neu erzähltes Märchen mit seinem üblichen Zauber ohne versteckte Intrigen oder dergleichen. Dabei gilt es aber auch hier viel zu entdecken, denn mit all den Feen und Zwergen ist nicht zu Spaßen.
Ein weiteres Plus ist, dass die Geschichte nicht ewig in die läge gezogen wird. So hat man zwar nur 226 Seiten zu Lesen jedoch steckt hier eben alles drin was gesagt werden musste und es wurde keine Langatmige 300 und mehr Seiten. Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt die Geschichte vom Buch auch sehr schön.
Fazit Eine wunderschöne Geschichte die eben eher an ein Märchen erinnert. Ich hatte meinen Spaß sie zu lesen und habe sie daher auch innerhalb eines Tages verschlungen. Daher gibt es 5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf viele weitere Titel der Autorin
Ich habe dieses Buch gleich nach Erscheinen im Januar 17 gekauft, da ich Märchen und Adaptionen einfach unglaublich gerne lese. Endlich kam ich dazu dieses schöne Buch auch zu lesen.
Hier der Klappentext: "Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren. Denn kaum, dass sich Snow und der junge Mann näher kommen, geraten die Schwestern mitten in den Kampf des Zwergenkönigs gegen die böse Fee des Waldes – ein Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs."
Das märchenhafte Cover spiegelt den Inhalt des Buches super wieder. Es hat wunderschön zarte und feine Farben, zeigt eine schöne Frau und spielt sich im Winter ab. Genauso wie es eben im Buch auch ist. Zu Beginn geht es schon recht schnell um die Hauptstory, hat einen ziemlich normalen Ablauf um alles kennen zu lernen. Die Autorin hat alles in allem einen recht guten Einstieg in die Geschichte gefunden.
1. Satz: 'Ohne ihre Schwester wäre Snow verloren gewesen.'
Die Romantik kommt nicht zu kurz, Nervenkitzel hat es aber dennoch auch ausreiched. Leider hat es mich etwas gestört, dass es mit diesem Wald so ein hin und her gab. Die Charakteren mussten immer wieder in den Wald, dann aus dem Wald, wieder rein, wieder raus etc. Natürlich war es alles schlüssig dargestellt und ergab Sinn, mir war es aber etwas zu viel. Der Schluss gestaltete sich auch als gut überlegt, ging mir aber etwas zu schnell, beziehungsweise etwas zu einfach, hier möchte ich aber nicht spoilern.
(Bildquelle Pinterest)
Die Charakter sind gut beschrieben, haben ihre eigenen, schönen Hintergrundgeschichten, sind schlüssig in sich und alle sehr sympathisch. Ich mag vorallem Rose und Snow sehr, auch als Schwestern gefallen sie mir sehr gut. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm, sie schrieb einfach Sätze, die gut lesbar und schön sind, um sie sich bildlich vorzustellen.
Schneeweisse Rose ist eine schöne Märchenadaption mit einem wundervollen Cover. Ich lese gerne wieder einmal etwas von Jennifer Alice Jager, mir hat ihre Art und Weise sehr gut gefallen. Für mich ein Buch mit 4 Sternen, welches ich gerne weiterempfehlen würde.
Ein Märchen von Jennifer Alice Jager. Wie könnte ich das nicht lesen? Ich hab ja bisher auch alle verschlungen. Und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht.Es war eins ihrer besten Märchen, wie ich finde.
Wie der Titel Schneeweiße Rose uns schon verrät, handelt es sich hier um eine Adaption von Schneeweißchen und Rosenrot. Eins meiner Lieblingsmärchen. Das Buch ist zwar zuvor schon einmal im Self-Publishing erschienen, aber damals hab ich keine Zeit zum Lesen gefunden. Da kam der Umzug zu Impress mir grade gelegen und ich hab mich sehr darauf gefreut.
Snow und ihre ältere Schwester Rose sind genau so, wie ich sie aus dem Märchen im Kopf habe: Völlig unterschiedlich und doch ein Herz und eine Seele. Eigentlich beginnt die ganze Geschichte so, wie sie im Märchen erzählt wird. Aber dann weicht sie ein wenig ab, als die beiden Mädchen im Winter keinen Bären sondern einen jungen Mann in ihrem Heim gesund pflegen.
Ich will auch gar nicht zu viel über die Abweichung zum Märchen verraten, aber ich finde sie sehr gelungen und es war trotz bekannten Grundgerüsts abwechslungsreich und spannend zu lesen, auch wenn es mich an manchen Passagen zwischendurch nicht ganz so gefesselt hat wie andere ihrer Adaptionen.
Ich bin allerdings jedes Mal aufs Neue fasziniert davon, was Jennifer aus den bekannten Märchen rausholt, und freue mich wirklich auf den „zweiten Teil“ der Rosenmärchen. Ist auch mal etwas Neues, Schneeweißchen & Rosenrot indirekt mit Dornröschen zu verbinden, aber aufgrund der Handlung des verwunschenen Prinzen denke ich, dass es wirklich gut aneinander passt.
Das Cover ist wundervoll verträumt und durch die wundervolle Schriftart ein Hingucker. Man wird sehr schön auf den Inhalt eingestimmt - es strahlt eine märchenhafte Stimmung aus.
Wieder eine Märchenadaption von Jennifer Alice Jager auf die ich mich sehr gefreut habe. Es ist eine Geschichte nach dem Märchen von "Schneeweißen und Rosenrot". Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Es liest sich leicht und ist sehr lebhaft. Es macht wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Die Kulissen sind lebhaft beschrieben und ich konnte sie mir direkt vorstellen. Besonders der Wald hat mich sehr gereizt.
Die Waisen-Schwestern Rose und Snow haben mir sehr gefallen. Besonders Rose's Art, sie ist nicht auf den Mund gefallen. Chris der mit Gedächnisverlust zu den beiden Schwestern kommt ist der typische Märchenprinz: attraktiv und charmant. Nicht zu vergessen der böse Zwerg - ich habe ein Schwäche für kleine Bösewichte und finde, dass dieser hier auch sehr gut gelungen ist.
Eine märchenhafte und wundervolle Welt hat die Autorin Jennifer Alice Jager hier geschaffen. Durch lebhafte Schauplätze und sympatischen Charakteren ist dies eine sehr gut umgesetzte Märchenadaption - für alle Märchenfans und die die es noch werden wollen. Happy End garantiert!
Schneeweißchen und Rosenrot habe ich als Kind geliebt, deshalb war ich sehr neugierig auf diese neue Interpretation und muss gestehen, sie gefiel mir gut. Snow und Rose verkörpern ihre Rolle perfekt und man begleitet sie gern auf ihrem Abenteuer. Aber auch Chris hat mich überzeugt und ich habe mit ihnen gefiebert während sie ihr Abenteuer im verwunschenen Wald kämpften. Hier hat die Autorin einige Gestalten, wie Fern, Elfen, Zwerge etc. zum Vorschein gebracht und jeder von ihnen meisterte seine Rolle bestens.
Die Autorin hatte einen angenehmen und flüssigen Schreibstil der mir schon in anderen Büchern aufgefallen ist. Leider endete dieser erste Teil sehr aprupt ,womit ich nicht gerechnet habe, obwohl das Happy end erreicht wurde. Trotzdem hätte ich ir das Ende nicht so plötzlich gewünscht. Ansonsten gefiel mir die ganze Geschichte wirklich gut und ich kann sie sehr empfehlen, vor allem ist es Mal kein Dicker Wälzer, sondern kann an einem gemütlichen Lesetag gelesen werden.
Wer gerne Märchen mag ist hier genau richtig, denn abgesehen von der Umsetzung, Tollen Protas und einem angenehmen Schreibstil ist diese Geschichte genauso Märchenhaft wie sie sein soll. Mich hat die Geschichte überzeugt, obwohl ich Lage keine Märchen mochte.
Rose und Snow haben nachdem Tod ihre Eltern das Gasthaus geerbt und führen dies naher des verwunschenen Waldes weiter. Rose ist die ältere der beiden Schwestern und achtet immer etwas mehr auf Snow. Aber Snow hat schon immer eine gewisse Neugier in sich und so kommt es auch das Sie einen verletzten fremden Mann in ihrer Scheune findet, natürlich kann Snow nicht anders als ihm zu helfen. Snow ist klar er kann nur aus dem verwunschenen Wald kommen, aber was wollte er da? Die Zeit vergeht und beide kommen sich näher, doch als der Frühling so langsam kommt, ist der „Fremde“ wieder weg…Ist er wieder zurück in den Wald gegangen und was will er da?
Ach, eine wirklich zauberhafte Märchenadaption von Jennifer Alice Jager, ich fand ja schon Fantaghiro toll. Sie schreibt so bildhaft, dass man sich direkt in das Märchen hineingesetzt wird. Was ich auch toll finde ist, dass Sie das Zwischenmenschlich immer so hervorhebt. Sowas kennt man ja wirklich nur aus dem Märchen und ich finde es wirklich schön immer wieder in so eine Welt abtauchen zu können.
Frei nach dem bekannten Grimm'schen Märchen "Schneeweißchen & Rosenrot".
Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren. Denn kaum, dass sich Snow und der junge Mann näherkommen, geraten die Schwestern mitten in den Kampf des Zwergenkönigs gegen die böse Fee des Waldes – ein Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs.
QUELLE : AMAZON
Meinung :
In „Schneeweiße Rose“ geht es um die Schwestern Snow und Rose, die seit dem Tod ihrer Mutter, das Gasthaus alleine führen das zur Grenze am verwunschenen Wald liegt. Als ein Fremder zu ihnen stößt geraten die beiden mitten in einen Kampf von Zwergenkönig gegen die böse Fee des Waldes. Können beide etwas gegen diesen Krieg unternehmen?
Rose ist die ältere der beiden Schwester und eine große Hilfe für Snow denn beide führen zusammen den Gasthof. Sie ist mir beim Lesen ebenso wie Snow ans Herz gewachsen.
Snow ist die jüngere Schwester und für sie wie waren Ihre Mutter und Rose immer wichtige Bezugspersonen. Zusammen mit Rose verdienen sich beide mit dem Hof ihr Geld.
Chris der Fremde junge Mann kommt es nachts in ihre Scheune und bittet um Hilfe. Er ist verletzt und auch so scheint er sich nicht erinnern zu können an seine Vergangenheit. Snow ist mit jedem Tag mehr in seinen Bann. Wer ist er wirklich ???
William sucht schon längerem seinen Bruder Chris. Ob er eine Verbindung weiß die sie zu Chris führen könnte? Je mehr man ihm zuhört, merkt man das beide keine normalen Männer sind, sondern in eine ganz andere Kategorie gehören.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich bin schon direkt nach wenigen Seiten in die Geschichte der Schwestern gezogen worden. Es wird im Wechsel aus der Sicht der Schwestern erzählt und man kann so noch mehr über sie und ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Auch die schöne Kulisse mit dem verwunschenen Wald laden einfach dazu ein in die Geschichte einzutauchen zu wollen.
Die Spannung und Handlung hat mich in den ersten Seiten in die Geschichte der Schwestern gezogen. Wer das Märchen um Schneeweißchen und Rosenrot kennt, wird sofort in diese Adaption von Jennifer Alice Jager gezogen. In diesem Band lernt man schon zu Beginn die Schwestern Snow und Rose kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter die Gaststätte übernommen haben. Als beide einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren kommt alles ins Rollen. Er kann sich an seinen Namen Chris erinnern doch der Rest bleibt noch im Verborgenen. Er wird langsam gesund und hilft den Schwestern Sachen zu reparieren. Als Männer des Königs kommen die nach einem Mann suchen, auf die Chris beschreiben passt, ist er plötzlich weg in den verwunschenen Wald … Werden sie ihn wiedersehen? Auf ihrem Weg treffen sie auf William, der auch auf der Suche nach seinem Bruder ist und ihn finden will. Zusammen beschließen sie in den verbotenen Wald zu gehen und dort ihn zu suchen. Was die Schwestern und William nicht wissen sie geraten in einen Kampf des Zwergenkönigs gegen die böse Fee des Waldes. Ein Kampf in dem vielen Dinge eine große Rolle spielen wie Liebe, Freiheit und das Königreich. Können es die Schwestern schaffen gegen das Böse anzukommen?
Das Cover ist einfach ein Hingucker und macht direkt Lust in diese Märchen einzutauchen. Die Farben und der Schriftzug passen einfach zusammen.
Das Ende hat mich bis zur letzten Seite in die Geschichte gezogen. Ich habe mitgefiebert und habe mit zusammen den Charakteren gelitten.
Fazit :
Jennifer Alice Jäger schafft mit Schneeweiße Rose wieder eine fesselnde Adaption, die mich mitgenommen hat. Ihr Stil ist unverkennbar und ich kann nicht genug von ihren Werken bekommen.
Frei nach dem bekannten Grimm'schen Märchen "Schneeweißchen & Rosenrot".
Seit dem Tod ihrer Mutter sind die Schwestern Snow und Rose auf sich allein gestellt. Gemeinsam führen sie ein bescheidenes Gasthaus an der Grenze zum verwunschenen Wald. Viele Gefahren drohen dort, doch die Schwestern konnten immer auf sich aufpassen. Bis sie eines Tages einem geheimnisvollen Fremden Obdach gewähren. Denn kaum, dass sich Snow und der junge Mann näher kommen, geraten die Schwestern mitten in den Kampf des Zwergenkönigs gegen die böse Fee des Waldes – ein Kampf um Liebe, für die Freiheit und um das Schicksal eines ganzen Königreichs.
Meine Meinung:
Wieder einmal gab es einen Neuzugang unter den Märchenadaptionen und mir ging es wie vielen anderen auch, ich musste es haben! Die Kombination Märchenadaption und Jennifer Alice Jager sind für mich ein Muss zum Kaufen.
Wie ich es nicht anders gewohnt war von der Autorin wurde ich auch dieses Mal wieder in eine märchenhafte Geschichte voller magischer Wesen und schwierigen Aufgaben gezogen. Der Schreibstil war flüssig und ohne größere Probleme zu lesen. Die Wortwahl war einfach, und doch zeigte auch hier wieder die Autorin ein besonderes Geschick darin, dass einfache Worte, etwas ganz besonderes schaffen können.
Ich flog wieder geradezu durch das Buch und war verzaubert von der Umgebung und den Charakteren. Ein verwunschener Wald und eine Gaststube verleihen der Geschichte kuschelige Abende, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die zwei Schwestern Snow und Rose so gegensätzlich sie auch erscheinen mögen, harmonieren toll miteinander und ergänzen sich perfekt. Während Rose als große Schwester eher dominant und autoritär auftritt, ist Snow mehr die fügsame und fast schon scheue Persönlichkeit. Trotzdem konnte sie mich überraschen, mit ihrer Art wie sie Probleme angeht und diese versucht zu lösen. Die Entwicklung von Snow zu verfolgen, war für mich in diesem Buch eine er schönsten Ereignisse. Es war ein spannendes Abenteuer, in dem wieder ganz zauberhaften Geschöpfe zu finden waren: Feen, Zwerge und Tiere, natürlich gabs auch wieder eine Hand voll Magie und Zauber. Ein Entkommen aus dem Buch war erst möglich, als ich fertig war. Und ich liebe das Ende mit dem „Es war einmal..." Abschnitt. Aber auch die Kapitelverse waren wieder ein absolutes Highlight für mich.
Gerade weil alles eigendlich perfekt war, überraschte mich das Ende um so mehr. Es ging mir da alles irgendwie etwas zu schnell und… ich weiss gar nicht wie ich das benennen soll... zu einfach? Ich hatte immer das Gefühl, dass jetzt noch irgendwas passieren müsste, dasss jetzt dieser Ahhh Effekt kommt, aber der blieb aus. Es fehlte mir hier etwas von der gewohnten Raffinesse von Jennifer. Sonst gelang es ihr immer einen fantastischen Abschluss zu schaffen, der der Geschichte in nichts nachstand, dies war ihr hier, meiner Meinung nach, nicht ganz so gut gelungen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur schon zu verwöhnt von ihren Geschichten. ;-)
Fazit:
Ein Märchen, das alles zu bieten hat, was man braucht: Fantastische Wesen, Zaubererei, Prüfungen und Aufgaben die es zu lösen gilt. Starke Charaktere und eine Liebe, die dem allem stand halten soll. Es war fantastisch! Auch wenn mich das Ende nicht ganz so überzeugt hat, wie der Rest vom Buch, gibt es hier eine klare Leseempfehlung an alle Märchenliebhaber. Denn ob ein Ende gelungen oder perfekt ist, das liegt ja auch ein bisschen im Auge des Betrachters, nicht wahr?
Das Cover ist einfach der Wahnsinn und sieht verdammt geil aus. Es ist zwar von den Farben her gaaanz anders als die anderen Cover der Autorin aber es ist einfach nur wow. Mir gefällt es einfach und es wirkt auch ganz anders als auf mich als ihre anderen Cover.
Jennifer Alice Jager nahm eine Kapitellänge vor, die mich einfach aufgeregt hat. Ja, sie haben mich aufgeregt weil ich immer weiterlesen musste um zu erfahren wie es mit Rose & Snow weitergeht und was passiert. Jedes Kapitel machte mehr und mehr süchtig! Aber ich habe es genossen und liebte die Kapitellänge sehr.
Jennifer's Schreibstil war wieder wie gewohnt; märchenhaft flüssig, märchenhaft spannend und vor allem MÄRCHENHAFT. Durch diesen märchenhaften Schreibstil fiel mir der Einstieg ins Buch nicht schwer und ich konnte das Buch sehr gut lesen, denn ich kam sehr gut voran. Ich habe ja schon viele Bücher der Autorin gelesen und mochte ihren Schreibstil schon immer, da er mich einfach fesselt und ans Buch "bindet".
Die Autorin hat in ihrem Wintermärchen Charaktere erschaffen, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Authentisch und charakterstark waren ihre Charaktere wie eh und je und man konnte sie einfach nur lieb haben und ins Herz schließen. Als ich das Buch beendet habe, habe ich die tollen Charaktere mit einem weinenden und einem lächelnden Auge zurück gelassen und werde sie im Herzen immer bei mir tragen.
Der Handlungsstrang in dieser Adaption ist vollkommen und Kapitel für Kapitel nachvollziehbar. Was mir auch sehr gut am Handlungsstrang gefallen hat war, dass man sich alles sehr bildlich und lebendig vorstellen konnte und somit ins träumen geraten ist. Auch die Story war wieder einmal ganz große Klasse, denn ich war sofort in der Story gefangen und habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.
MEIN FAZIT ZUM BUCH:
Mit diesem Wintermärchen gelang es Jennifer Alice Jager, mich erneut davon zu überzeugen, dass sie eine herrvorragende Autorin ist. In ihren Büchern, auch hier in Schneeweiße Rosen", kommt immer wieder hervor, dass sie das schreiben liebt und sehr viel Liebe in ihre Bücher steckt. Dieses Buch gehört definitiv zu einem der Jahreshighlights in 2017 und erhält somit die goldene Krone von mir.
Das schlichte Cover passte hervorragend zur Geschichte und zur jetzigen kalten Zeit. Aufgeteilt war das Buch in Kapitel, die aus Sicht einer dritten Person erzählt wurden und teilweise perspektivisch zwischen einer Protagonistin und einem jungen Mann wechselten. Sie begannen jeweils mit einem Gedicht, was ich sehr schön fand.
Der Schreibstil wirkte angenehm locker und märchenhaft. Ich konnte mich gut auf die Geschichte einlassen und abtauchen. Auch gefiel mir die gemütliche Atmosphäre im Gasthaus der beiden Mädchen, am Rande eines verwunschenen, gefährlichen Waldes, in dem mir ein paar interessante magische Bewohner begegneten.
„Sie wünschte sich tausend Momente, die sich jeder wie die Ewigkeit anfühlten und doch so flüchtig waren, dass man sie ergreifen und für immer im Herzen tragen wollen würde.“
Hilfreich fand ich die optische und charakterliche Vorstellung der beiden Protagonistinnen zu Beginn, die ich beim Lesen immer präsent hatte. Im Verlauf zeigte sich Snow unsicher, aber liebenswürdig, auch grübelte sie viel. Gleichzeitig war sie aber auch mutig und neugierig, punktuell auch misstrauisch – was ich jedoch an manchen Stellen nachvollziehen konnte. Rose hingegen war super schlagfertig, klug und loyal. Sie stand stets an der Seite ihrer Schwester und versuchte, ihr den Kopf zu waschen, wenn es nötig war. Die Betonung lag jedoch oftmals auf versuchte. Dann gab es da noch Chris. Insgesamt fand ich ihn recht sympathisch, ich hätte mir aber mehr Reibung gewünscht, da er auf mich ein bisschen weich wirkte, ebenso war er wenig kampfbereit. Zum Ende hin hätte ich ihn gerne mal geschüttelt, in der Hoffnung, dass er wach wird und „seinen Mann steht“.
Teilweise traten Wiederholungen von Aussagen auf. Auch kamen Emotionen für mich nicht immer gut rüber. Manche Situationen und Erzählungen hätten gerne differenzierter ausgebaut werden können. Das Ende war dann recht rasant, aber passend. Ein I-Tüpfelchen war die kleine „Es war einmal…“ Erzählung am Ende, die sich auf eine bestimmte Person bezog.
Fazit Eine schöne, märchenhafte Geschichte, die super geeignet für einen gemütlichen Leseabend vor dem Kamin ist. Mein Highlight waren die einleitenden Gedichte vor den Kapiteln und die abschließende kurze Erzählung. Die Protagonistinnen ergänzten sich gut, sie waren mir sympathisch. Besonders gut gefiel mir die erschaffene Atmosphäre im Gasthaus, aber auch im magischen Wald.
4 Sterne für eine wirklich gelungene Neuerzählung mit sympathischen Charakteren und ausgeprägtem Märchen-Flair. Besonders gut hat mir gefallen, dass es die Frauen sind, die den Männern zu Hilfe eilen und nicht umgekehrt.