Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung
Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …
Das Buch war sehr durchwachsen. Auf ein tolles Setting und ein schönes Worldbuilding folgen leider sehr monotone Szenen einer Magierschule, in der zu viele unnötige Charaktere auf ununterhaltsame Weise eingeführt werden und damit auch fast 300 Seiten, auf denen die Handlung sehr mau aussieht. Hinzu kommt, dass unsere Protagonistin nicht sonderlich spannend ist und der Schreibstil eine regelrechte Distanz zum Geschehen aufbaut - die Sprache ist irgendwie plump, allerdings wurde ihr eine fürchterliche mittelalterliche Note aufgezwungen, die die Sätze so künstlich wirken lassen, sodass es sich nur mit Anstrengung flüssig lesen lässt. Allerdings nimmt die Geschichte auf den letzten 150 Seiten derart an Fahrt auf und auch das Ende fand ich absolut großartig, sodass ich zum einen den Folgeband durchaus lesen würde, zum anderen aber die Wertung nicht ganz einfach wird. Da ich mich allerdings durch weite Teile des Buches hindurchquälen musste, sind leider nur zwei Sterne drin.
Feja reist auf der Suche nach ihrem Vater nach Braake. Aus dieser Hafenstadt kam die Nachricht, dass er auf einem Schiff anheuern wolle. Ein Jahr ist das nun her und seit dem gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Unterwegs trifft sie auf jemanden, der die Magie in ihr entdeckt, von der sie bis dahin selber gar nichts wusste. Er bringt sie zu den Dunkelmagiern, die sie den Umgang und die Beherrschung der Magie lehren sollen. Was sie nicht weiß ist, dass sie ein ungewöhnlich großes Talent und damit eine immens große Macht besitzt. Dies katapultiert sie zwischen die Fronten und macht sie zum Ziel von allerlei Intrigenspinnerei. Jeder verfolgt sein eigenes Ziel und versucht das Mädchen für seine Zwecke zu nutzen. Die einen wollen die Bruderschaft der Dunkelmagier zur alten Größe zurück führen, andere wollen den Orden stürzen. Für welche Seite entscheidet sich Feja?
Feja ist sehr wissbegierig und neugierig. Sie steckt ihre Nase in Dinge hinein, die sie absolut nichts angehen und die für sie gefährlich werden können. Oft kann man diese Handlungsweise nicht nachvollziehen und fragt sich, wie es möglich ist, dass sie damit durch kommt. Es ist auch so, dass sie sich durch die Lehre, ihre Freunde und vor allem durch einen neu gewonnenen Feind sehr schnell und leicht von ihrer eigentlichen Suche nach ihrem Vater ablenken lässt. Wo sie dem Leser anfangs eher naiv vorkommt, entwickelt sie sich jedoch im Verlauf des Buches zu einer jungen Frau, die Dinge hinterfragt und anzweifelt und dann auch nach ihrer eigenen Meinung handelt.
Allerdings ist sie nicht der einzige Charakter aus dessen Perspektive berichtet wird. Man erfährt aus vielen verschiedenen Sichtweisen, was geschieht und bekommt so einige Einblicke in die Motive der Intriganten. Dies ist sehr spannend, zumal sich der ein oder andere gedacht freundlich gesinnte im Nachhinein als Ränkeschmied erweist. Wem kann sie eigentlich trauen? Es sind einige interessante und faszinierende Personen dabei, allerdings wird man mit niemandem außer Feja und vielleicht noch Nerius (ein Freund) richtig warm.
Leider muss ich sagen, dass das Buch gar nicht so magisch ist, wie der Titel versprechen könnte oder wie ich mir das erhofft hatte. Magie ist zwar ein großes Thema, doch bis Feja tatsächlich den Ursprung ihrer Magie entdeckt und zu nutzen lernt, sind doch schon einige Seiten vergangen. Es sind eher andere, welche die Magie wirken, dies allerdings auch nicht im Übermaß. Da es sich hier erst um den Auftakt der Geschichte handelt, hoffe ich natürlich, dass Feja in den nächsten Bänden ihr Talent weiter entwickelt.
Der Schreibstil war einfach und leicht zu lesen, es passiert eigentlich immer etwas. Und falls es mal zur ein oder anderen Länge kommt, gibt der Autor neue Fragen und Rätsel auf. In „Die Dunkelmagierin“ bietet sich dem Leser eine komplexe und innovative Fantasy-Welt, die nicht ganz einfach zu verstehen ist, besonders auch dadurch, dass sehr viele Namen und Charaktere auftauchen. Hat man sich aber einmal eingelesen, fließen die Seiten nur so dahin.
Es geht um Macht und Magie, Intrigen und Moralvorstellungen. Arthur Philipp schenkt dem Leser damit eine packende Story, die einige Verstrickungen bereit hält. Für Fantasy-Leser eine klare Empfehlung.
Inhalt Vor ungefähr einem Jahrtausend kamen die Utorer nach Edun und ihre Magier rissen die Magie unter ihre Kontrolle. Schon damals erkannte ein Magier in einer Vision, wie ein Mädchen alles wieder verändern würde ... Fejas Vater ist vor einem Jahr aufgebrochen, um in See zu stechen, und seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört. Also begibt Feja sich nach Braake, um ihn zu finden, doch vorher landet sie in einem Tempel, in dem sie einen Weren trifft - die ursprünglichen Bewohner Eduns - und einen seltsamen Traum hat. Kurz darauf wird sie von einem Graumagier aufgenommen, der von ihrem großen magischen Potenzial spricht und sie als Schülerin auf der Graufeste aufnehmen möchte. Während Feja hauptsächlich auf eine Nachricht über den Verbleib ihres Vaters wartet, wird sie zu einem Instrument der grauen Magier, bei denen es gespaltene Meinungen gibt, und wird in schreckliche Intrigen verwickelt... Cover und Titel Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt magisch und düster, und vielleicht ein bisschen nach Jugendbuch. Mir gefielen auch weitere Teile der Gestaltung, wie die drei Karten der Insel Edun, der Stadt Braake und der Graufeste. Das hat sehr bei der Vorstellung geholfen. Auch die Aufzählung einiger wichtiger Personen im Klappentext fand ich sehr hilfreich, da fehlten aber doch viele, die keine Meister oder Weren waren, aber trotzdem wichtig für die Handlung waren. Protagonisten Feja will eigentlich nur ihren Vater finden. Eigentlich ist ihr auch fast alles andere egal. Ich hatte Schwierigkeiten, mich richtig mit ihr anzufreunden, weil sie eher distanziert wirkte. Es ging öfter um ihr Leben, das von Armut geprägt war, aber sie berichtete immer sehr nüchtern davon. Feja kennt sich mit Landarbeit aus, aber mit allem anderen kaum. Sie wirkt nicht dumm oder ungebildet, weil sie schon trotz ihres jungen Alters von 13/14 viel erlebt hat und sich nicht kindlich naiv benimmt wie man es vielleicht erwarten würde. Nein, Feja ist eigentlich wie eine kleine Erwachsene, die aber wie ein Kind behandelt wird. Eigentlich wartet sie eben nur auf eine Nachricht ihres Vaters und würde dann vielleicht auch direkt mit ihm verschwinden. Obwohl sie den Graumagiern irgendwie misstraut, lässt sie sich doch überreden. Andere Charaktere Meister Dregin, ein Meister der Graufeste, ist der üble Typ. Er will die Graumagier zu alter Macht bringen und ihm ist jedes Mittel recht. Es ist wirklich unglaublich, was für fiese Intrigen dieser Mann spinnt! Jemand steht ihm im Weg? Bestimmt nicht mehr lange! Bei Orchon ist das kaum anders. Er hat einen Brief für Fejas Vater geschrieben (der konnte selbst natürlich nicht lesen und schreiben) und hält Feja seitdem für ein Mädchen, dass alles verändern kann und auch die Krankheit seines Sohnes heilen soll. Orchon würde für seinen Sohn alles tun, das einzige, das ihn daran hindert, sind seine beschränkten Mittel. Er hat nicht so viel Einfluss wie Dregin und kann seine Taten auch nicht mit Magie verschleiern.
Die Schüler sind relativ unscheinbar. Natürlich gibt es zwischen ihnen auch wichtige Personen, zum Beispiel Nerius und Tyrbull. Ersterer ist Fejas schlauer neuer bester Freund, der ihr bei ihren Studien hilft und fast alle ihre Fragen beantwortet. So hilft er Feja und dem Leser, sich besser in dieser magischen Welt zurechtzufinden. Tyrbull Tygram ist Fejas Rivale: Sie bekriegen sich, obwohl es immer von Tyrbull ausgeht. Feja kann das schließlich nicht auf sich sitzen lassen, sie muss sich verteidigen. Das war einer der etwas kindischen Teile des Buches, aber es hat Fejas Leben in der Schule etwas mehr Schwung gebracht. Handlung und Schreibstil Ich liebe ja Geschichten mit magischen Schulen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Feja war ganz mit ihrer Ausbildung beschäftigt und lernte immer wieder neue Dinge, die ihre Mitschüler schon längst kannten. Das meiste war relativ nachvollziehbar, aber die elementaren Teile hatten komische Namen. sie wurden aber alle einzeln und nach und nach erklärt, sodass man trotzdem allem sehr gut folgen konnte.
Der andere Teil des Buches bestand aus politischen Zügen und Intrigen. Es dauerte nicht lange, bis man die Motive der einzelnen Parteien erkannt hatte. Schwieriger war es, zu erkennen, wer auf wessen Seite stand, denn die Loyalitäten konnten auch schnell wechseln. Manche Züge waren aber auch sehr unerwartet und schockierend, was das Buch auch spannender getaltet hat. Armut und Hunger spielen eine große Rolle und sind auch ein Teil der Motive der verschiedenen Personen. Manche wollen wieder den Frieden herstellen, sowie auch Feja und Meister Caron, anderen geht es um Macht, so wie Meister Dregin. Revolutionen, Aufstände, Proteste, Krieg und ähnliche Folgen aus diesen Konflikten sind alle Teil dieses Buches und das wird auch in den nächsten Büchern vermutlich so sein.
Ich weiß nicht genau, ob ich es gut finde, dass es so viele verschiedene Perspektiven gab. Einerseits hat man so mehr von der Situation erkennen können und dadurch auch alles besser verstanden, aber man weiß letztendlich einfach eine ganze Menge. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass es kaum noch Geheimnisse gibt. Fragen, die sich die einen stellen, haben die anderen schon beantwortet. Fazit "Die Dunkelmagierin" hat mir ganz gut gefallen. Es war leider nicht übermäßig spannend, aber fiese Intrigen, einige Überraschungen und die Magie konnten mich trotzdem gut unterhalten!
Arthur Philipp ist das Pseudonym eines deutschen Fantasyautors. Der Verlag gibt allerdings zwei wichtige Hinweise (Jahrgang 1965, aus Mainz), die den neugierigen Leser vor kein großes Geheimnis stellen. „Die Dunkelmagierin“ ist ein High Fantasy-Werk, das ich mehrmals angefangen habe zu lesen und nach einigen Seiten wieder zur Seite gelegt habe. Nun habe ich es allerdings doch geschafft das Buch fertig zu lesen und fühle mich in meinem ersten Eindruck bestätigt. Wie der ist? Und warum? Ich versuche es zu erklären…
„Die Dunkelmagierin“ spielt in einer mittelalterlichen Welt, die neugierig macht und eine interessante Vergangenheit mitbringt. Auch Magie sowie eine Zauberschule gibt es dort. Unsere Protagonistin Feja stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen, spürt die Magie in sich, doch weiß sie nicht um deren Anwendung und die Existenz der magischen Welt. Entsprechender Unterricht soll dem Abhilfe schaffen, denn ein Graumagier möchte sie auf einer Zauberschule aufnehmen und ihr großes magisches Potential fördern. Hier fühlte ich mich an Harry Potter erinnert, nur dass wir uns nicht im London der heutigen Zeit befinden, sondern in einer High Fantasy Welt samt Intrigen und politischen Machtspielen. Vom Grundgedanken her, gefällt mir das Buch absolut.
Aufgrund der Komplexität dieser Welt voller Aufstände, Krieg und Armut werden in kurzer Zeit jedoch entsprechend viele unterschiedliche Personen, Ortschaften und Begriffe eingeführt, sodass sich bei mir zwangsläufig Verwirrung einstellte. Da insbesondere Personen oft nur oberflächlich charakterisiert werden, fällt eine Zuordnung schwer. Vieles wirkte zudem wirr und für die eigentliche Handlung nicht relevant, sodass ich zunehmend einen roten Faden vermisste. Die junge Feja selbst tat ihr übriges: Sie ist naiv, handelt zunehmend nicht nachvollziehbar und wird insgesamt zum Instrument der Graumagier. Wir beide sind einfach nicht warm miteinander geworden.
All diese Schwachstellen wären zu verschmerzen gewesen, wenn mich irgendwann mit fortschreitender Seitenzahl die Handlung überzeugt hätte. Doch ich hatte den Eindruck als wolle der Autor möglichst viel Inhalt auf die 576 Seiten verteilen, schaffte es dabei aber nicht sich für eine klare Richtung zu entscheiden und den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Der durchaus interessante Weltenentwurf kann leider die unsympathische Protagonistin und die Verwirrung nicht aufwiegen. Auch der Schreibstil, der oft langatmig und abschweifend war, konnte das Buch nicht retten. Schade, Arthur Philipp, aber die Fortsetzung werde ich wohl nicht lesen.
Fazit „Die Dunkelmagierin“ fällt durch das tolle blau gestaltete Cover auf und spielt in einer mittelalterlichen High Fantasy-Welt. Leider fehlen dem Buch hauptsächlich der rote Faden sowie ein gut ausgearbeiteter Spannungsbogen. Für mich besitzt dieses Werk zu viele Schwachstellen und gefiel mir daher leider nicht.
Pseudonyme sind für mich ein ständiges Ärgernis. Es wurmt mich, wenn ich nicht weiß, wer ein Buch geschrieben hat und ich keine zusätzlichen Informationen recherchieren kann. „Die Dunkelmagierin“, ein Rezensionsexemplar von Random House, erschien ebenfalls unter einem Pseudonym. Arthur Philipp ist ein erfolgreicher deutscher Autor, der 1965 geboren wurde und heute in Mainz als Journalist und Kabarettist arbeitet. Diese Hinweise sind so markant, dass eine simple Suchanfrage die Antwort darauf lieferte, wer Arthur Philipp höchstwahrscheinlich ist. Das war fast zu leicht, weshalb ich mich frage, welchen Zweck das Pseudonym erfüllen soll. Aber keine Sorge liebe Random House Gruppe, ich werde es nicht verraten.
Einst waren die Utorer gezwungen, ihr Königreich zu verlassen und den Lavaströmen eines wütenden Vulkans zu überlassen. Sie fanden eine neue Heimat auf der Insel Edun, die bis in den letzten Winkel von Magie durchdrungen war. Die Zauberer des Königs zapften die Magie an, blind für den Schaden, den sie anrichteten. Denn Edun war keineswegs unbewohnt. Das Volk der Weren musste hilflos zusehen, wie ihnen ihre Heimat entrissen wurde und die zauberhafte Kraft, die alles verband, langsam versiegte. Sie nannten die Eindringlinge Aschlinge. Viele Jahre später wird die junge Feja in den Orden der Grauen Magier aufgenommen und dort ausgebildet. Fejas magisches Talent ist ein Rohdiamant: stark und rein, aber ungeschliffen. Ihre Meister erkennen ihr ungeheures Potential und wollen ihre Macht nutzen, um den Orden zu alter Größe zurückzuführen. Doch der Orden ist tief gespalten und Feja muss schnell lernen, dass sie niemandem trauen kann. Ihr Schicksal ist ungewiss. Ist Feja möglicherweise nicht die Zukunft des Grauen Ordens, sondern die Erfüllung einer alten Prophezeiung der Weren, laut der ein Held das unterjochte Volk befreien und die Herrschaft der Aschlinge brechen wird?
Ich tat mich furchtbar schwer damit, den Inhalt von „Die Dunkelmagierin“ zusammenzufassen. Manchmal sind diese Schwierigkeiten ein Anzeichen dafür, dass ein Buch komplexer ist, als ich angenommen hatte, in diesem Fall sind sie allerdings eher eine Bestätigung dessen, was ich bereits während der Lektüre empfand: „Die Dunkelmagierin“ ist wirr und unnötig umständlich. Ich gebe es ungern zu, aber ich habe kaum Gutes über diesen Reihenauftakt zu berichten. Meiner Meinung nach wollte Arthur Philipp einfach zu viel. Die Geschichte enthält einige interessante, spannende Ansätze, diese versinken jedoch in einer Flut inkohärent und inkonsequent aneinander gereihter Komponenten. Mir fehlte Struktur, eine klare, logische Ordnung, die alles verbindet, als hätte der Autor seine Ideen in die Luft geworfen und just so aufgeschrieben, wie sie landeten. Wir lernen die etwa 14-jährige Protagonistin Feja kennen, bevor sie in den Grauen Orden aufgenommen wird. Die Graumagier haben Interesse an ihr, weil ihr magisches Talent aufgrund der Mondkonstellation zum Zeitpunkt ihrer Geburt beträchtlich ist. Ich mochte das Konzept der Mondmagie sehr, doch leider erweiterte und verkomplizierte Arthur Philipp sein Magiesystem mit Fejas Eintritt in den Orden fortwährend, sodass ich rückblickend nicht in der Lage bin, es zu erklären. Ich habe nicht verstanden, wie alles zusammenhängt, woher Magier_innen nun Macht beziehen und wieso es neben dem Orden der Graumagier weitere Orden gibt. Himmel, ich habe ja nicht einmal begriffen, wie der Graue Orden strukturiert ist und nach welchen Regeln und Gesetzen seine Mitglieder leben. Sind sie Assassinen? Ich weiß es nicht. Ihr Hauptquartier, die Graufeste, wirkte wie ein Bauernhof mit einem großen grauen Klotz in der Mitte, in dem Feja hauptsächlich Hilfsarbeiten erledigt, statt eine geordnete Ausbildung zu erhalten. Philipp ließ mich kaum an ihrem Unterricht teilhaben, weshalb ich nicht definieren könnte, was genau sie dort eigentlich lernt. Oh, doch, Fechten. Das muss eine Zauberin unbedingt können. Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr die Aufnahme in den Orden irgendeinen Vorteil brachte, weil sie die entscheidenden Schritte bezüglich der Kontrolle ihrer Fähigkeiten ohnehin eigenständig absolvieren muss. Dass sie diese Hürden meistert, erschien mir wie ein Wunder, da sich Feja meiner Ansicht nach nicht mal allein die Schuhe zubinden kann. Sie ist eine fürchterliche Heldin, schwach und infantil. Ich fand sie unfassbar nervig und hatte überhaupt keinen Draht zu ihr. Sie ist naiv, weltfremd, gutgläubig und lächerlich mühelos zu manipulieren. Außerdem seufzt das Mädchen ständig! Ehrlich, Seufzen ist ihre Standardreaktion, als wäre sie eine weltverdrossene alte Schachtel. Und die soll die große Hoffnung der Weren sein? Na Prost Mahlzeit.
„Die Dunkelmagierin“ begann verheißungsvoll und verschlechterte sich dann Seite um Seite. Wie viel hätte Arthur Philipp aus der reizvollen Ausgangssituation herausholen können, hätte er nicht all seine Ideen wild durcheinandergewirbelt. Ich erkenne keine ordnende Hand, keine Autorität seitens des Autors und kann mit diesem Chaos nichts anfangen. Verwirrung war das vorherrschende Gefühl während der Lektüre, denn ich begriff nicht, worauf er hinauswollte und empfand die Handlung als irritierend ziellos. Normalerweise habe ich Verständnis dafür, dass ein Reihenauftakt die schwere Aufgabe erfüllen muss, eine komplett neue Welt zu etablieren, aber Arthur Philipp versagte dabei meiner Meinung nach. Ich denke, er hatte zu wenig Geduld, wollte sofort jeden Aspekt seines Universums vorstellen, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre. Es ist nichts falsch daran, einige Geheimnisse und Facetten erst in den Folgebänden zu offenbaren. Für mich erstickte die schiere Fülle unzusammenhängender Informationen jedes Bedürfnis, die Reihe „Der Graue Orden“ weiterzuverfolgen. Nicht einmal das offene Ende von „Die Dunkelmagierin“ kann mich davon überzeugen, der Fortsetzung Die Feuerdiebin eine Chance zu geben.
Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House und den Verlag blanvalet für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!
Das Buch beginnt mit einem Prolog und die Geschichte ist in 4 Bücher eingeteilt. Da die Kapitel sehr lang sind, (30/+ Seiten) sind in den Kapiteln ab und zu Striche die eine Trennung zeigt. Man hat daher manchmal das Gefühl das ein Kapitel kein Ende hat.
Ich muss sagen die Geschichte ist sehr spannend, lustig, wage und rätselhaft geschrieben. Ein paar Menschen sprechen werisch, was am Anfang etwas verwirren kann. Es werden viele Namen und ausdrücke benutzt die man auseinander halten muss. Daher ist es in den ersten zwei Kapiteln nicht ganz so einfach, zu lesen aber ich muss euch sagen es lohnt sich dran zu bleiben. Danach ist es nicht mehr so.Die Sprache wird dann einfacher und mehr erklärt worum es wirklich geht.
Ihr fragt euch bestimmt was euch so erwartet:
Es erwartet euch Unterricht, eine Schlacht, Magie, Spannung, Liebe, Zwielicht und Momente an denen ihr nicht glaubt das Arthur Philipp das wirklich zulässt. Am Ende des Buches habe ich mich nur ein gefragt… das kann nicht das Ende sein was passiert jetzt nach allem was passiert ist. Ich hoffe das die Auflösung in Teil zwei folgt.
Ich bin wirklich total begeistert und es ist mein momentanes Jahres-Highlight Buch. Weil ich einfach total überrascht bin wie toll die Geschichte doch ist und wie viele Gefühle dieses Buch in einem Auslöst. Trauer, Hoffnung, Liebe, Magie und Zwiespalt, all das könnt ihr in einem Buch erleben. Weil die ersten zwei Kapitel, meiner Meinung nach, relativ kompliziert sind und einige Rechtschreibfehler auch noch enthalten sind ziehe ich ein Stern ab. Trotzdem eine sehr hohe Leseempfehlung.
Well actually 3,5 but i go for 4 instead of 3 because i actually enjoyed the setting and the story. It started a bit slow but I'm looking forward to the next book and hope, it builds up. somtimes Fatasy series start slow because you have to get to know the characters and settings better. So until i read the second book I give 4 stars.
"Die Dunkelmagierin" ist ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Fantasy Reihe voller Spannung, Intrigen und Magie.
Es fiel mir anfangs etwas schwer, mich in das Buch einzulesen und Verbindungen zwischen den Personen und Ereignissen herzustellen, aber dennoch war das Buch gut. Obwohl manche stellen etwas langatmig waren, war die Geschichte im großen und ganzen doch Spannend und Mitreißend. Bis zum letzten Kapitel weiß man nicht, wie es ausgehen könnte und wer auf welcher Seite der Verschwörung steht.
Ich kann mir weitere Bücher in dieser Reihe sehr gut vorstellen und freue mich schon darauf, sie zu lesen. Das Erste Buch hat diese neue Welt schon geöffnet und mit folgenden Bänden kann man sich dann ganz auf sie einlassen!
Ich würde ja zu gerne wissen wessen Pseudonym das ist. Das Buch habe ich regelrecht verschlungen und hoffe jetzt natürlich das es bald neues Lesefutter gibt.
Magier mag ich ja schon immer in Fantasygeschichten. Das es hier um eine weibliche Vertreterin der zaubernden Kunst geht ist mir auch ganz Recht. Vor allem weil Feja eine Heldin ist, die sehr gut alleine klar kommt. Das nervt mich ja in vielen Büchern, das die weibliche Hauptfigur ohne männliche Unterstützung gar nichts gebacken bekommt. Hier ist das anders. Feja kann zwar ihre Magie noch nicht einsetzen als sie zum Magierorden kommt, aber sie weis sich durchaus zu wehren.
Das ist in ihrem Fall auch wichtig, denn kaum ist sie dort angekommen, bekommt sie sogleich Ärger mit einem ihrer Mitschüler. Wie verschlagen und skrupellos er ist, stellt sich erst später heraus. Feja lässt sich aber nicht so leicht unterkriegen. Zumal sie ja wichtigeres vor hat. Sie will nicht nur Magie lernen, sondern ist auch auf der Suche nach ihrem verschollenen Vater. Das machen sich einige wichtige Personen zu nutze um Feja so für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen.
Ich war von der ersten bis zur letzen Seite total gefesselt von der spannenden Handlung, den Figuren die wirklich gut getroffen worden sind. Bruder Span zum Beispiel habe nach einem Zwischenfall eher als Verräter gesehen, und der eher unscheinbare Monddeuter ist auch nicht ohne. Ich mag an der Stelle nicht zuviel verraten, nur soviel, das Buch ist es Wert gelesen zu werden.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Schöne einfache Sätze, keine langen Bandwurmsätze die einen schon mal verwirren können. Nein, hier ist alles super. Ich mochte die Handlung und ihre Wendungen ebenso wie die Figuren. Da es zum Ende hin schon angedeutet wurde, hoffe ich nun auch auf eine Fortsetzung, den Feja hat immer noch eine Aufgabe zu erledigen.
Endlich mal wieder ein Fantasybuch das mich gleich verzaubern konnte und das ich mit Genuss gelesen habe. Für Fans von einer starken weiblichen Heldin, Magie und einer tollen Handlung ist das Buch einen Kauf Wert.
Die junge Feja ist auf der Suche nach ihrem Vater. Sie hat einen langen und mühseligen Weg hinter sich. Als sie auf ein paar hilfsbereite Weren trifft, erkennen diese ihr großes Potential. Feja soll ein großes Talent für die Magie besitzen. Ein Magier des grauen Ordens nimmt das Mädchen mit zur Graufeste, wo sie ausgebildet wird. Während Feja ihren Draht zu der Magie findet, bereiten sich andere Miglieder des Ordens auf einen Kampf vor. Einst war der Orden gefürchtet und einige Mitglieder wollen zu dieser alten Zeit zurückkehren. So werden viele Intrigen gesponnen. Feja muss sich entscheiden. Wird sie ihren Orden unterstützen oder wird sie ihn zerstören? Oder gibt es vielleicht sogar eine dritte Möglichkeit?
Rezension:
Das Cover von "Die Dunkelmagierin" ist sehr passend gewählt. Viele der abgebildeten Motive lassen sich auch in der Geschichte wiederfinden. So hat das Cover einen sehr schönen Bezug zum Inhalt des Buches, was mir sehr gut gefällt! Es ist vielleicht nicht das spannendste Cover, aber es hat doch etwas magisches an sich, was mir sehr zusagt.
Der Schreibstil des Autors lässt sich super flüssig lesen. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, das ein etwas emotionaler Schreibstil einigen Situationen mehr Tiefe verliehen hätte. So waren dramatische Ereignisse doch viel zu schnell vorbei oder wurden in wenigen Sätzen abgehandelt.
Die Geschichte braucht leider etwas um in Gang zu kommen. Zu Beginn lernen wir nämlich erstmal Feja kennen und diese hat so gar keine Ahnung wie die Magie funktioniert oder was in ihrem Land gerade so passiert. Warum sie keine Ahnung von der Geschichte ihres Landes hat, fand ich schön erklärt und führte dazu das man als Leser mit Feja die Insel Edun kennenlernen konnte. Tatsächlich hat mich diese Art der Erklärungen an Harry Potter erinnert. Harry Potter hatte ja zu Beginn auch keine Ahnung von der magischen Welt und musste alles neu lernen. Genauso ergeht es Feja. Der größte Unterschied zwischen HP und diesem Buch liegt aber darin, das "Die Dunkelmagierin" eher in die High Fantasy Richtung geht. Bedeutet Feja kann weder lesen noch schreiben und die Art wie die Charaktere umgehen ist eher mittelalterlich. Auch liegt der Fokus der Geschichte eher auf den Intrigen, als auf dem magischen Unterricht, den Feja erhält. Trotzdem fühlte ich mich hin und wieder an Harry Potter erinnert, was wohl an der Atmosphäre des Buches lag. Auch wenn ich logisch finde, das man zu Beginn des Buches erstmal die Charaktere vorstellt und die Fantasywelt erklären muss, dauerte es mir dann doch ein bisschen zu lange bis die wirkliche Spannung zu tragen kommt. Zwar wurden auch schon zu Beginn Intrigen gesponnen, aber diese entfalten sich halt erst so richtig in der zweiten Hälfte des Buches. Die erste Hälfte wurde dadurch zwar nicht langweilig, aber ein Schuss mehr Action hätte das Buch vertragen können.
Die Charaktere waren allesamt unterschiedlich und schön geschrieben. Zwar hat es auch hier etwas länger gedauert bis ich mit den meisten warm wurde, aber am Ende des Buches war ich traurig diese Charaktere in nächster Zeit erstmal nicht weiter begleiten zu können. So haben die meisten Charaktere auch eine Entwicklung durchgemacht, was ich sehr begrüßt habe! Auch verschwommen die Linien zwischen Gut und Böse hin und wieder. Oft hat man sich gefragt wer denn nun der wirkliche Bösewicht der Story ist. Aber um nochmal genauer auf ein paar meiner Lieblinge einzugehen: Feja wollte mir zu Beginn irgendwie gar nicht gefallen. Sie war jung (so um die 13 oder 14) und hat sehr naiv gehandelt. Durch ihre Neugierde hat sie sich andauernd in pikäre Situationen gebracht. Mit der Zeit wird Feja aber erfahrener. Ihr starker Gerechtigkeitssinn war nachvollziehbar und ihre Neugierde wurde sehr interessant für die Story. Zwar gab es immer wieder Situationen in denen ich mich gefragt habe WARUM sie so handelt wie sie es tut, aber letztendlich war ich mit dem Ergebnis immer zufrieden. Ihre lustige/kindliche Seite war sehr symphatisch und mit ihrer munteren Art konnte ich sie dann doch in mein Herz schließen. Bruder Span war für mich so ein heimlicher Crush. Er ist geheimnisvoll und stark, aber gleichzeitig auch sehr loyal und gut. Ich mochte seine Interaktionen mit Feja sehr gerne. Nerius ist ein schlauer Junge. Ihn mochte ich auf Anhieb, denn er hat immer sehr logisch und nachvollziehbar gehandelt. Sein Wissensdurst war immer sehr erfrischend.
Abschließende Meinung: Die Dunkelmagierin ist ein schöner Auftakt, der eine interessante Fantasywelt bietet. Leider brauchte die Story doch einiges an Zeit um so richtig spannend zu werden und auch die Charaktere brauchten einiges an Zeit um sich in mein Herz zu schleichen. Die Intrigen hingegen fand ich immer sehr spannend und logisch. Auch die unerwartete Liebesgeschichte hat mich mit einem sehr positiven Gefühl zurück gelassen. Tatsächlich freue ich mich nun sehr auf den zweiten Teil, der 2018 erscheinen soll! Von mir gibt es also 4 von 5 verrückte Gesichter.
Kurzbeschreibung Hier trifft die junge Utorerin Feja aus dem Langwald auf Meister Adach, der ihr für die Nacht nicht nur ein Dach über dem Kopf gewährt sondern sie auch vor Plünderer schützt.
Denn Fejas Heimat liegt ein ganzes Stück hinter ihr und sie ist auf dem Weg nach Braake um nach ihrem verschwundenen Vater zu suchen. Dabei findet Meister Adach heraus das in Feja wesentlich mehr schlummert als dem jungen Mädchen bewusst ist und gemeinsam gelangt Feja so zu den Grauen Magiern, in dem Fall genau zu sein auf die Schule der Grauen Magier.
Die unterrichten sie und sind sich sicher dass in ihr eine große Macht schlummert. Die Frage ist nur wem wird sie nützlich sein. Denn Feja weiß noch nichts davon und will nur lernen und über des Vaters verbleib unterrichtet werden. Ansonsten versucht sie ihr bestes die Schüler auf der Schule einzuholen und arbeitet hart an sich, Was sie nicht ahnt ist, dass sie zum Spielball mächtiger werden soll und genau hier fängt die Prophezeiung an. Denn genau die gibt es und so wie es aussieht, ist Feja genau die Retterin von dieser Prophezeiung die schon vor Jahren einfach in der Erinnerung vieler verlosch. 😉
Cover Das Cover ist ein absolut gelungener Eyecatcher im Fantasy Bereich. Denn mein Augenmerk lag erstmal auf dem Text. Der Ort dahinter zeigt für mich die Schule und den Stein unter dem Titel der zu einer sehr wichtigen Situation passt.😃 Für mich also absolut passend gelungen und ungesetzt.
Schreibstil Der Autor Arthur Philipp hat einen interessanten Schreibstil, der nicht nur sehr flüssig daherkommt, sondern einen ziemlich schnell in die Geschichte eintauchen lässt. Man kann es sich sehr gut bildlich vorstellen, wie Feja auf der Suche ist und dann unerwartet etwas ganz anderes findet als ihren Vater den sie sucht. Dabei hat der Autor nicht vergessen die Welt und die gesamte Situation sehr gut zu schildern. Das fängt schon bei der Intro des Buches an, wo man Zeuge wird wie ein ganzes Volk in ein neues Land einfällt und dessen Bewohner sich verändern im Zuge der Neuankömmlinge und sich mittlerweile selbst als ausgestoßene sehen. Genauso wie die Ränke und Pläne der Reichen, die von der Gier und der Macht nicht genug bekommen können. Dabei verliert der Autor nicht aus dem Augen das sich die Protagonisten weiterentwickeln im Laufe der Geschichte, was für mich ein wichtiger Punkt ist. Mit der Summe der Erfahrungen entwickelt man sich immer mehr und das wurde hier sehr gut ungesetzt. Ich freu mich auf mehr. 😍💖
Meinung Wenn ein Schicksal alles verändert... 😉
Als die junge Utorerin Feja sich auf die Suche nach ihrem Vater macht, ahnt sie noch nicht welches Schicksal und vor allem welche Menschen ihr bis dahin begegnen werden. Denn so wie es aussieht ist Feja eine Retterin aus uralter Prophezeiung, die aber längst in Vergessenheit geriet. Dabei will Feja auf ihrer Reise vom Land in die Stadt eigentlich nur eines, ihren Vater finden von dem sie ein Jahr lang nichts gehört hat. Er wollte durch die Ängste zu Verhungern zur See fahren mit seinem Bruder und ward seitdem nicht mehr gesehen.
Das Feja auf ihrer Reise nicht nur durch reißende Flüsse schwimmen muss, sondern auch auf die Entbehrung der Nahrung verzichten muss, ist sie mehr als Hoffnungsvoll, nachdem sie Meister Adach trifft, den König der Kröten, der in einem Tempel lebt. Dieser lässt normalerweise niemanden über seine Schwelle, aber bei Feja macht er eine Ausnahme und hilft ihr. Gemeinsam treffen sie mit einem Freund von Meister Adach, Meister Caron, denn ein seltsamer Traum scheint sie für eine geeignete Anwärterin als Magierin zu halten. Meister Caron pflichtet ihnen bei und hilft Feja auf der Suche nach ihrem Vater und überredet sie auf die Schule der grauen Magier zu gehen. Zu Kostbar sei ihr Talent und zu verschwendet auf den Feldern im Nirgendwo.
Feja sagt zu, aber nur unter der Bedingung dass sie über die Geschehnisse ihres Vaters unterrichtet wird. Was Feja nicht weiß, ist das diese Zusage so viel mehr bedeutet und das sie sich mitten in einem Spiel aus Macht und Intrigen wiederfindet. Denn nicht alle wollen ihr etwas Gutes und sie soll zu einem Spielball eines der Mächtigsten werden.
Für mich ein gelungener und spannender Einstieg. Eine sympathische Protagonistin die sich weiter entwickelt und in eine Geschichte die nicht nur aus der Prophezeiung besteht, sondern darin seinen wahren Weg zu finden. Dabei hat der Autor darauf geachtet die Unterschiede zwischen den Völkern und ihren Idealen sehr gut herauszuarbeiten und eine passende Kulisse zu erschaffen.
Ich freu mich schon auf Band zwei.💖
Fazit Absolut empfehlenswert und ein toller Auftakt der mich schon ungeduldig auf Band zwei warten lässt!!! Eine Reise, ein Traum und jede Menge neuer Aufgaben erwarten Feja aus dem Langwald😉💖
Die Reihenfolge - Die Dunkelmagierin: Roman (Der graue Orden, Band 1) - Die Feuerdiebin: Roman (Der graue Orden 2) (Vö. Februar 2018)
Für Fans ausgeklügelter Weltensysteme empfehlenswert!
… für Fans cleverer und starker Heldinnen eher nicht. Die Dunkelmagierin ist der erste Teil der Fantasyreihe Der Graue Orden eines unter dem Pseudonym Arthur Philipp schreibenden rätselhaften deutschen Autoren. Über weitere Bände gibt es bisher keine Infos. (03/17)
Was passiert? Feja verlässt den Langwald, ihre Heimat, um ihren Vater zu finden. Sein letzter Brief ist über ein Jahr her; damals hatte er auf einem Schiff angeheuert. Ob ihm etwas passiert ist? Auf ihrem Weg in die Hafenstadt stolpert sie über die Schwelle eines Tempels, wo sie auf den Zauberer Adach trifft. Nachts träumt sie wirres Zeug: Eine Nixe erscheint ihr im Traum. Als sie dem Zauberer davon erzählt, ist für ihn klar: Feja verfügt über magisches Potenzial. Doch um ihre Fähigkeiten zu nutzen, muss ein Magierorden sie ausbilden. Unweit der Tempels liegt die Graufeste der Dunkelmagier.
Die Dunkelmagierin umfasst viele miteinander verwobene Handlungsstränge. Feja sucht ihren verschollenen Vater. Sie wird von den Meistern des Ordens in bester Zauberschul-Manier ausgebildet. Im Sturmrat des Ordens gibt es Unruhen. Der ewige Kampf: Gut gegen Böse. Zudem liegen die Grauen im Streit mit dem Feuerorden. Feja findet den Zugang zur Magie nicht. Für den Orden spielt sie dennoch eine wichtige Rolle. Denn die Monde sagen es voraus - doch der Monddeuter verfolgt eigene Ziele.
Worum geht´s? Um Macht und Magie, Intrigen, moralische Grauzonen und das Panorama einer außergewöhnlichen Fantasywelt. Die Hauptstory war für mich Nebensache.
Die Dunkelmagierin spielt im Königreich der Asche auf der Insel Erun. Als die Bewohner Utors auf die Insel übersiedelten, verdrängten sie nicht nur die Weren in die Wälder, sondern nahmen ihnen auch ihre Magie. Seitdem ist die Magie Utors die einzig nutzbare. Den Weren blieb nur die Kräuterkunde, Traumdeutung, die Wetter- und Schicksalsvorhersage anhand der Mondkonstellationen. Denn über Erun ziehen sechs Monde ihre Bahnen. Dass diese das Schicksal eines Menschen bereits ab Geburt beeinflussen, bezweifelt niemand. So ist Erun auch ein Land der Astrologie - nein: der Lunalogie! - die mich tief gefangen nahm.
Die Orden (nach Element eingeteilt: Feuer, Wasser, Sturm; Feja tritt dem Orden des Zwielichts bei) bilden Schüler in vielen Aspekten der Magie aus, wie dem Schwertkampf mit magischen Finten oder der Herstellung von Zaubertränken. Die Magie basiert auf vier Säulen: Die Pforte, der Fluss, das Gefäß und das Geschenk. Was in etwa bedeutet: 1. Etwas, woraus man magische Kraft schöpft, 2. Der Kraftfluss, 3. Wieviel Kraft man sammeln auf einmal sammeln kann, 4. Die spezielle Fähigkeit des Magiers, die diesem angeboren ist. So haben kaum zwei Magier die gleiche Kraftquelle, -stärke oder Fähigkeit. Zum Miträtseln und für Überraschungen jederzeit geeignet!
Neben der Lunalogie und der Magie spielen auch die Machtverhältnisse auf Erun im Roman eine große Rolle. Der Orden der Grauen ist verarmt, die Magier faul und alt geworden. Nun soll dem Orden zu neuer Stärke verholfen werden - um jeden Preis. Dabei werden allerhand politische Intrigen gesponnen, Attentare geplant und einiges in fremde Schuhe geschoben. Leider hatte der obere Strippenzieher für mich kaum ernstzunehmende Gegenspieler. Gut fand ich allerdings die moralische Grauzone, in die Feja durch den Orden geschickt wird. Ist es richtig, einen Menschen zu ermorden, um viele Menschenleben zu retten?
Wie war´s? Verzaubernd und verhext. Zum Träumen und Verzweifeln.
Die Dunkelmagierin spielt in einer innovativen Fantasywelt mit ganz eigenem Konzept. Es gibt unglaublich viele Sagen und Legenden, verschiedene Zauber und Verstrickungen. Leider blieb die Story hinter der Welt zurück. Feja als Protagonistin ist reichlich naiv, und auch die Meister der Grauen sind recht hilflose und unfähige Opis, die einer strengen Führung bedürfen. Der bösen Gegenbewegung innerhalb des Ordens haben sie nichts entgegenzusetzen - ein viel zu leichtes Spiel. Zudem bedient sich der Zauberschul-Part aller möglichen Klischees, angefangen von der Zusammensetzung der Klasse mit dem Rowdy inkl. Leibwachen, dem Streber und der Mädelsclique. Sowas kann ich kaum noch lesen.
Und so weiß ich nicht recht, wie ich werten soll. Für das Weltsystem würde ich am liebsten mit Sternen um mich werfen, doch hält mich die nicht allzu clevere Protagonistin davon ab, hier allzu hoch zu greifen. Für mich wären es 3,5 Sterne, die es hier nicht gibt.
Vielen Dank an Blanvalet für dieses Rezi-Exemplar!
[Ausführliche Rezi mit Schwerpunkt Weltsystem gibt´s auf meinem Blog.]
Einst herrschten mächtige Magier im Land Utor und unterwarfen die Menschen ihren Mächten. Doch alles was von der einst herrlichen Pracht des Landes zurückgeblieben ist, sind Hass, Krankheiten und Armut. Feja kennt das Leben nicht anders und seit sie sich zurückerinnern kann, kämpft sie Tag ein Tag aus gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Steifmutter ums Überleben. So kam es, dass ihr Vater sich auf den Weg gemacht hat um in Braake auf einem Handelsschiff anzuheuern, dass er seine Familie versorgen kann. Doch es kommt anders und ihr Vater ist über ein Jahr bereits verschollen.
So macht Feja sich auf den Weg ihn zu suchen und findet stattdessen Wahrheiten über sich selbst heraus – Sie ist eine junge Magierin, jedoch kann sie mit ihrer Magie nicht umgehen. Ihre Reise führt sie an die Magierschule der grauen Magier. Doch was sie da findet ist nicht wie erhofft, denn sie wird zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Ihr Schicksal scheint besiegelt, doch Feja spürt, dass sie ihren Weg als Magierin selbst in die Hand nehmen muss, um an das erhoffte Ziel zu gelangen und nicht von den mächtigen Ordensträgern zerquetscht zu werden…
Meine Meinung:
Der Einstieg ins Buch war sehr mysteriös und düster gestaltet. Man bekommt sofort einen Einblick darauf, welche Mächte auf der Erde walten und in welche Richtung das Ende dieses Tuns führen wird.
Nach dem Prolog wird das Augenmerk auf Feja gerichtet. Man lernt sie sehr intensiv kennen und begleitet sie auf der Suche nach ihrem vermissten Vater und anschließend nach sich selbst. Es ist wirklich sehr interessant gestaltet und man bangt, hofft und zweifelt an ihrer Seite richtig mit.
Schnell wird klar, dass es kein lockerer Spaziergang durch die Handlung werden wird. Die Intrigen sind weit gesponnen worden und Feja wird dahinein geworfen und braucht ihre Zeit um sich in der neuen Welt, die sich ihr darbietet zurecht zu finden.
Der Perspektivenwechsel durch andere Charaktere, die in der Handlung mitwirken, ist dem Autor richtig gut gelungen und vermittelt dem Leser einen genauen Eindruck über das Spinnennetz welches sich um die Hauptprotagonistin Feja gestrickt hat. Jedoch muss man dazu sagen, dass man stehst am Ball bleiben muss um den Zusammenhang und den Überblick nicht zu verlieren. Auch kann am Anfang etwas Verwirrtheit auftauchen, da man mit vielen unterschiedlichen Konfrontiert wird und es etwas dauert bis man sie allesamt auseinanderhalten kann.
Der Schreibstil ist richtig klasse. In den passenden Momenten erhöht der Autor gekonnt die Spannung oder schlägt eine sanftere Tonart an.
Viele Orte werden genannt und irgendwann schwirrt einem der Kopf, da man absolut nicht mehr weiß wo man sich denn aktuell befindet. Jedoch hat das Cover da für Abhilfe gesorgt, denn direkt vorne im Klappcover befindet sich eine Karte über die Welt in der die Handlung spielt. So viel es mir deutlich leichter einen klaren Kopf zu behalten, auch wenn es etwas umständlich ist während des Lesens die Karte auf zu suchen und den Ort auszumachen. Aber man gewöhnt sich schnell daran.
Fazit:
Der Aufbau der Handlung, die konstante Spannung und die sehr charismatische Hauptprotagonistin haben mich vollkommen überzeugt. Auch wenn dieses Buch eher zur schweren Kost gehört, so war ich angenehm überrascht und wurde bestens unterhalten.
Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen, denn es ist wirklich sehr lesenswert!
"Vor ihr ragten Mauern aus dem Morgennebel. Sie wirkten so alt, dass Feja dachte, sie könnten jeden Augenblick umfallen. Es schien ein Tempel zu sein, der da vor ihr aus dem Unterholz ragte. Aber warum, so fragte sie sich, hörte sie Frösche aus dem Inneren rufen?" - S. 13
Düster und geheimnisvoll ist der Auftakt des Romans "Die Dunkelmagierin" und wir lernen schnell die junge Feja kennen, die es schafft alleine bis in die Stadt Braake zu gelangen, auf der Suche nach ihrem Vater. Schnell begegnet sie dort einen Magier, der ihr Potenzial sieht, nicht nur in ihrer Kraft, sondern auch im Nutzen für ihn.
Der Beginn war für mich noch schleppend gewesen und nach den ersten zwei, drei Kapitel wurde es sehr interessant. Wir haben hier nämlich eine sehr gute ausgebaute fantastische Welt, die Mittelalter ähnliche Zustände aufweißt. Es gibt verschiedene Magierorden, wie den grauen Orden oder den Feuerorden und Fejas Geschichte spielt sich zum größten Teil im Orden wieder, die als Magierschule dient. Man könnte sagen es wird zu einer typischen Internatsgeschichte: Ein Mädchen aus der Unterschicht (mit überwältigen Kräften, die sie aber nicht nutzen kann,) kommt auf eine Schule mit vielen Kindern aus der oberen Gesellschaftsschicht. Dabei gerät sie an den Anführer und legt sich mit ihm an.
Feja ist ein sehr impulsiver Charakter, sie schien mir nicht wirklich viel nachzudenken, wiederum machten sie diese Dinge auch aus. Man schüttelt den Kopf über sie, bangt mit ihr mit und ist immer wieder überrascht. Aber ein Problem mit dem Mädchen hatte ich, während des ganzen Lesens. Von der Sprache und ihrem Gedankengang ging ich davon aus, dass Feja um die 12 Jahre alt ist und ich wartete die ganze Zeit darauf, dass eine Zeitlücke kommt und sie älter wird, bis zu dem Moment wo eine Liebesgeschichte seinen Anfang nimmt. Ich habe das Buch von vorne durchgeblättert und nach ihrem Alter gesucht...Letztendlich schaffte ich es nicht das Bild eines kleinen Mädchens aus meinem Kopf zu kriegen.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von verschiedenen Romanfiguren erzählt, wobei auf Feja das Augenmerk gelegt wurde. Es wirkte abwechslungsreich und war auch eine Hilfe gewesen, da es durch die ganzen Intrigen kompliziert wird. Zum Teil wurde es verwirrend, um Feja herum passiert sehr viel und man muss wirklich am Ball bleiben. Das Buch kann kompliziert werden, viele Orte, Namen von Götter, Namen von Charakteren aus verschiedenen Völker, aber es bietet auch Hilfe. So gibt es eine Karte der Graufeste, der Stadt Braake und des Königreiches der Asche, und in der Klappenbroschüre gibt es ebenfalls eine Auflistung von Personen und Götter.
Der Schreibstil war angenehm, ohne Probleme kommt man in die Geschichte rein, aber es wird auch einiges beschrieben. Dadurch war der Anfang, wie bereits erwähnt, in meinen Augen schleppend. Der Rest der Handlung bekommt dagegen viel Tempo, ein Ereignis baut auf dem nächsten auf und es passieren viele Dinge auf einmal. Ich habe mich da oft gefragt, ob es nicht zu viel ist und man nicht auf einzelne Punkte hätte näher eingehen können.
Bei "Die Dunkelmagierin" von Arthur Philipp handelt es sich um einen mysteriösen Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie, die voller Intrigen ist und Machtverschwörungen. Eine Empfehlung für jeden, der es mag sich in fantastische Bücher einzulesen und Fan von einem komplexen Weltenaufbau ist!
Der Titel als auch die Beschreibung waren vielversprechend. Schlussendlich konnte ich mich leider nicht für dieses Buch mit seiner allzu ausschweifenden Länge begeistern.
Feja ist eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Vater, weshalb sie den schweren Weg quer durch das ganze Land auf sich genommen hat. Doch anstatt auf Informationen zu ihrem Vater zu treffen, erfährt sie von ihrem Potential, eine Magierin werden zu können. Die Monde sprechen ihr große Fähigkeiten zu, weshalb sie auf der Magieschule des Grauen Ordens aufgenommen wird – ein Ort, der von einer dunklen Vergangenheit geprägt ist. Zu spät bemerkt Feja, dass nicht Wenige ihren Vorteil aus ihr ziehen wollen, während sich etwas zusammenbraut, das alles verändern wird.
Arthur Philipp hat eine interessante Welt gestaltet in dem für dieses Genre typischen, altertümlichen Setting. Gespickt ist die Welt mit vielen Details und einer faszinierenden Umschreibung der Magie und ihrer Anwendung. Die Komplexität ist einerseits wundervoll, andererseits in ihrer Fülle verwirrend, zumal manch Erzähltes keine Rolle für die Handlung spielt und nicht unbedingt die Welt erweitert. Dabei ist das Ganze in einem gut zu lesenden, dennoch langatmigen und recht zähen Stil geschrieben.
Hinzu kommt eine recht gewöhnliche Handlung, mit wenigen unvorhersehbaren Ereignissen oder verborgenen Eigenschaften der Charaktere. Wieder einmal werden die typischen und einfachsten Wege genommen, vor allem die Magie betreffend. Besonderheiten sollen mit dieser Art der Erzählung der Story hervorgehoben werden und unter anderem den Konflikt zwischen dem Guten und dem Bösen schaffen, aber zu oft hat man das Gleiche gelesen und entsteht eher eine ermüdende Monotonie von Kapitel über Kapitel.
Ebenso wenig können die Handlungsträger überzeugen. Zu viele Namen vermischen sich miteinander und so ist es schwer sie auseinanderzuhalten oder sich gar an die dazugehörige Person zu erinnern, da die meisten Charaktere sehr trüb und skizzenhaft umrissen werden. Es ist üblich in Erwachsenenliteratur des Fantasy-Genres, dass sich mehr auf die Persönlichkeit als auf das Aussehen konzentriert wird und vorwiegend Taten eine Figur prägen. Hier hingegen ähneln sich die handelnden Personen eher als dass sie sich voneinander unterschieden. Dass einer mehr lächelt als ein anderer würde einem kein prägendes Bild geben. Ich meine hiermit nicht, dass mir die Beschreibung des äußeren Erscheinungsbildes gänzlich fehlt. Denn ist es nichts entscheidend, vor allem da es kaum eine Rolle für den Menschen an sich spielt, aber nicht einmal mithilfe von diesem konnte man sich Namen merken. Außerdem ist es doch etwas seltsam, wenn die einzige Magierin mit sehr dunkler Hautfarbe bis ins Detail beschrieben wird. Der Protagonistin mag dies fremd sein und auf der Insel ist es gewiss nichts allgegenwärtiges, aber erzählt wird nicht nur aus Sicht von Feja und im Kontrast hat man – übertriebener Weise - nur Schatten mit Namen. Davon absehend, ist es dementsprechend schwer mit Namen von wenig farbig erscheinenden Menschen zurechtzukommen, liest man nicht ohne Pausen. Zu wenig heben sie sich voneinander ab.
Neben der Geschichte an sich hatte ich überaus große Probleme mit der Hauptcharakterin, die auf Dauer sehr nervig und belastend ist. Ihr passiert äußerst viel, vor allem wird sie mit viel Neuem konfrontiert, aber ändert sie sich nicht sonderlich. Ewig bleibt sie auf ein und derselben Schiene und lernt kaum aus ihren Fehlern. In gleicher Weise haben Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit unerklärlicherweise kaum Einfluss auf sie ausgeübt. Ferner wird man der überströmenden Komplimente ihr gegenüber schnell müde. Zwar gibt es stets kleine Schwächen, die nicht unerwähnt bleiben, aber sofort ist Feja in der Lage, sie auszubessern, ganz von eher hinderlichen Charakterzügen abgesehen, und wird augenblicklich mit Lob übergossen. Darüber hinaus muss ich sagen, dass sie sich teilweise recht widersprüchlich in ihren Handlungen ist, einerseits ist sie deutlich eine noch sehr junge Frau, andererseits ist eine reife Liebe auf vielleicht befremdliche Art vorhanden. Die betrifft auch eine ihrer jüngeren Freundin, deren von Liebe getriebenes Handeln nicht dem eines Kindes gleicht.
Resümierend konnte ich mich nur wenig für das Buch begeistern. Es gab Stellen von wenigen Seiten, die man gern las. Der Weltaufbau ist wirklich ansprechend, aber entwickelte sich die Lektüre zu einer mit nur kurzweiliger Spannung zum Ende hin, eher schwammig gezeichneten Figuren und flach und belanglos wirkenden Intirgenspielchen. Möglicherweise ändert sich all dies im Folgeband, aber hege ich nach dem Erlebnis derart vieler Seiten nur wenig Interesse dafür.
„Die Dunkelmagierin“ ist der Auftakt zu einer spannenden Fantasyreihe des Autors. Hauptprotagonistin ist in diesem Fall Feja, die ich recht interessant beschrieben finde. Sie wirkte auf mich recht sympathisch und ich fand auch ihren Hintergrund recht gelungen beschrieben.
Die Leser begleiten Feja, die auf einer Schule für Magie landet. Allerdings mehr oder weniger durch Zufall, denn Feja kommt aus eher einfachen Verhältnissen. Hier erfahren wir, wie sie sich einlebt und wie sich alles entwickelt für sie, denn der Autor hat noch einige Überraschungen parat.
Ich fand die Handlung wirklich interessant, denn ich fand die Grundidee, mit verschiedenen Gruppierungen, die alle an die Macht wollen, sehr gut umgesetzt. Mir persönlich haben auch die Beschreibungen bzw. Darstellung ebendieser sehr gut gefallen. Ich möchte allerdings bemerken, dass ich etwas gebraucht habe bis ich die Handlung wirklich spannend fand, denn zu Beginn kommen aus meiner Sicht sehr viele Beschreibungen vor.
Aber auch das Setting dieser Fantasywelt fand ich aber generell sehr gelungen. Es war für mich alles gut vorstellbar und ich konnte mir die Ortschaften oder zum Beispiel auch die Schule sehr gut bildlich vorstellen.
Feja fand ich recht gelungen beschrieben. Sie wirkte auf mich auch recht authentisch, obwohl ich viele Dinge, die sie getan hat, nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Vielleicht sind diese Entscheidungen aber auch etwas verständlich, denn sie musste ja viele Umstellungen auf sich nehmen.
Auch die Nebencharaktere fand ich gut beschrieben. Diese fand ich zum Teil sehr authentisch und nicht oberfläch dargestellt.
Die Schreibweise hat mir gut gefallen. Ich fand aber, dass sich das Buch stellenweise nicht sehr einfach hat lesen lassen, denn es gibt einfach sehr viele Informationen und es brauch etwas bis die ganze Sache in die Gänge kommt. Vielleicht ändert sich das aber auch noch in der Fortsetzung.
Das Cover finde ich recht ansprechend und es passt gut zur Handlung, denn diese wirkt stellenweise auch sehr düster.
Zum Autor: Arthur Philipp (geb. 1965) ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors. Er stammt aus einer Familie von Seefahrern und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit an der Nordsee. Heute lebt er in Mainz und ist als Journalist, Kabarettist und – natürlich – Autor tätig.
Quelle: Verlag
Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Auftakt, der definitiv noch Luft nach oben lässt und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Das Cover ist meiner Meinung nach nichts Besonderes, passt aber irgendwie zu dem Thema des Buches. Man sieht verschiedene Ornamente und ein großes schwarzes Schloss. „Die Dunkelmagierin“ ist der erste Teil einer Reihe von Arthur Philipp.
In dem Buch sind verschiedene Karten enthalten, diese machen die Orte, an denen die Geschichte spielt, übersichtlicher. Ich finde auch, dass sie sehr schön aussehen.
Das Buch konnte mich von Anfang an nicht wirklich fesseln, richtig spannend ist es leider auch nicht. Ab der Hälfte des Buches hatte ich wieder Hoffnung, da die Geschichte endlich einmal spannend wurde. Doch nach weiteren 100 Seiten war die Spannung wieder weg. Von da an musste ich mich richtig durch das Buch durchquälen.
Der Schreibstil des Autors ist auch nicht wirklich meins. Ich finde, dass er zu schwierig geschrieben ist. Es gibt viele sogenannte Zauberer Ausdrücke wie "Linguss". Das verwirrte mich zunehmend mehr. Doch ich mochte zum Beispiel den weiblichen Charakter Feja sehr. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich alleine durchkämpfen kann. Sie sucht ihren Vater und ist dafür fast 2 Wochen lang zu Fuß unterwegs gewesen. Sie trifft auf viele Leute wie zum Beispiel Caron, der denkt, dass sie große Kräfte hat, sie diese aber noch nicht entdeckt hat. Er nimmt sie mit, in die Zauberschule um sie dort zu unterrichten. Von da an beginnt Fejas Abenteuer und sie lernt viele neue Leute kennen. Doch nicht jeder scheint gut zu sein, nur ist die Frage, ob Feja auch schnell genug erkennen wird, wer böse Absichten hat.
Aber eins muss ich noch dazu sagen. Ich finde es sehr komisch, dass der Autor die Charaktere nicht bzw. kaum beschrieben hat. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie Feja aussieht oder zum Beispiel Caron. Das finde ich persönlich sehr schade, da der Autor noch vieles hätte herausholen können, wenn er den Charakteren ein Äußeres gegeben hätte. Ich weiß ja nicht wie andere das sehen, aber mich hat es von allen Kritikpunkten am Meisten gestört.
Caron ist ein sehr liebevoller Charakter, der Feja so langsam immer mehr ins Herz schließt und sie versucht vor allem Bösen auf der Welt zu beschützen. Wir erleben in dieser Geschichte auch eine schöne Freundschaft zwischen Mädchen und Jungen, was ja eigentlich so gut wie nie in Büchern vorkommt. Dies hat mir sehr zugesagt, da ich so etwas einfach mal erfrischend finde. Außerdem erleben wir auch eine kleine Liebesgeschichte ganz am Rande.
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, doch weiß noch nicht so genau, ob ich den zweiten Teil noch lesen werde. Das Buch ist sicher für manche genau das richtige, für mich aber leider nicht. Doch ich muss sagen, dass die Grundidee der Geschichte mir sehr zusagt, da es wirklich mal etwas anderes ist.
Feja hat ein besonderes Talent für die Magie und als sie dieses erfährt tritt sie einem alten Magier Orden bei. Sie hat zwar von Anfang an ein eher ungutes Gefühl dabei, aber ahnt nicht das Sie mitten in die Intrigen und politischen Machtkämpfe des Ordens der „grauen Magier“ geworfen wird.
Klappentext:
Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung
Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …
Besonderheiten:
Der Name des Autors „Arthur Philipp“ ist ein Pseudonym eines deutschen Autors Fazit:
Die ersten paar Seiten warfen mich direkt in eine Geschichte, in der zig Namen und Bezeichnungen auf mich einprasselten und ich kapierte erst einmal gar nichts. Verwirrung machte sich auf den ersten paar Seiten breit. Dieses Gefühl hatte ich auch schon bei anderen Fantasy Romanen, in denen besonders viele Charaktere und Wesen vorkommen. Dabei lohnt es sich oft, einfach weiterzulesen und nicht zu lange darüber nachzudenken. So entwickelte ich nach und nach ein Verständnis für die verschiedenen Bezeichnungen und Namen und meine anfängliche Verwirrtheit verschwand recht schnell. Von da an war die Geschichte für mich sehr spannend und zog mich immer weiter hinein in einen Strudel voller Magie, Intrigen und den politischen Machtkämpfen des Ordens. Das hat mir außerordentlich gut gefallen, da alles ziemlich komplex beschrieben war und die Charaktere auch teilweise lange Dialoge führten. Man erkennt recht schnell, wer derjenige ist, der die Fäden ziehen will und welche Mittel er dafür einsetzen will. Das führte bei mir dazu, dass ich extrem mit der Protagonistin mitfiebern konnte, während ich andere Charaktere regelrecht verfluchte. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, sie war mir schnell sympathisch und ich mag ihre Stärke und Ihren Mut, niemals aufzugeben. Der Autor hat hier wirklich eine stark unabhängige Protagonistin erschaffen, die sich auch sehr gut alleine durchs Leben kämpfen kann. Das finde ich toll.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir ebenfalls sehr gut und die Geschichte war sehr angenehm zu lesen. Der Autor beschreibt zwar nur wenige optische Merkmale, dennoch schafft er es, sehr viel Kopf Kino entstehen zu lassen (vor allem was die Charaktere betrifft). Das empfinde ich immer als sehr gutes Zeichen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auf eher komplexere Fantasy / High Fantasy steht, die auch viel mit Politik und Intrigen zu tun hat. Viele Namen und Bezeichnungen sollten einen dabei nicht abschrecken. Ich mag diese Art von Fantasy jedenfalls sehr gerne und ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben. Allerdings möchte ich jetzt wirklich brennend wissen, wer der Autor ist und wann der nächste Band erscheint :D.
Cover: Ein Schloss, ein Rabe und eine Hand über der eine Art Diamantsplitter schwebt. Auf den ersten Blick wurde schon meine Neugierde geweckt. Das es überwiegend in schwarz und blau gehalten ist, mit weißen Akzenten gefällt mir auch auf Anhieb.
Zum Buch: Die Klappbroschur sieht toll aus und die Buchdeckel- und die Buchrückeninnenseite sind interessant gestaltet. Die Kapitel sind etwas länger, dennoch gut übersichtlich. Man liest aus mehreren Perspektiven.
Protagonisten: Zu den Protagonisten tue ich mir wirklich schwer, denn man trifft auf viele Charaktere, die aber so komplex sind, das man sie gar nicht auf ein paar Worte begrenzen kann. Feja ist sehr widerspenstig, mutig und stur. Ab und zu hat sie auch ein kleines Problem Anweisungen zu folgen, aber das gleicht sie durch ihren Mut wieder aus. Letzendlich weiss man nicht wen man von den anderen Charakteren trauen kann und wer wirklich aufrichtig ist.
Meine Meinung: Es passiert viel außen rum, daher war es für mich nicht so ganz flüssig zu lesen. Ich würde das Buch eher im Highfantasybereich sehen. Auch nach etwas über 100 Seiten konnte ich der Handlung nicht so schnell folgen, wie die Dinge schon passierten. Es kam nach einer Weile das Gefühl auf, das es sich schleppend lesen lässt und man immer voll konzentriert sein muss, um die Zusammenhänge richtig zu deuten. Deshalb habe ich mir immer kleine Pausen gönnen müssen, um die ganzen Informationen zu verarbeiten. Mir gefällt die Grundidee des Buchs wirklich toll, Magier, ein Mädchen das eine große Gabe hat und eine Schule die ihr beibringen will sie richtig zu nutzen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht richtig reinlesen, ob das am Schreibstil liegt oder das ich eine andere Umsetzung erwartet habe, kann ich gar nicht genau benennen. Es war nicht schlecht, aber es konnte mich auch nicht wirklich überzeugen und mitreissen.
Meine Meinung Ich war sehr motiviert, das Buch zu lesen und war sehr froh, dass ich es dann doch als eBook erhalten konnte. Die Geschichte hat mich sofort angesprochen und ich hatte große Lust, etwas magisches zu lesen. Leider muss ich aber sagen, bereits in den ersten Seiten hat es mich sehr enttäuscht. Für mich fing es nicht gerade sehr spannend an, wie ich erwartet hatte und ich war sehr verwirrt, als ich das Buch gelesen habe. Denn es kamen bereits zu Anfang Unmengen an Namen vor und Worte, die man nicht kannte, sodass es mir wirklich schwer fiel, mich auf eine Person zu konzentrieren, weil einfach so viele Personen vorkamen, dass ich nicht wusste, über welche Person jetzt genau gesprochen wird. Da wäre vielleicht in der Einleitung eine Personenbeschreibung oder Ähnliches sehr hilfreich, am Besten sogar mit Worterklärungen. Dies hatte mich nicht dazu gebracht weiter zu lesen, ich habe mich leider ziemlich dadurch gequält. Es wird sehr viel drumherum geschrieben und über Leute, die mich eigentlich gar nicht interessierten und ich nicht wirklich wusste, wofür es nötig war, ihre Sicht nun zu erzählen. Es kam bei mir leider keine Spannung auf. Auch wenn der Schreibstil recht einfach ist, konnte ich der Handlung leider schwer folgen und wusste nach einigen Seiten nicht mehr, was vorher genau geschehen ist. Ich hatte gehofft, nach den ersten 100 Seiten, wenn Feja endlich zum Orden stößt, geschieht etwas spannendes, doch wurde ich leider enttäuscht.
Daher habe ich auch fürs Erste das Buch abgebrochen, leider zum ersten Mal, und bin mir nicht sicher, ob ich es nochmal weiter lesen würde, da es mich überhaupt nicht reizt.
Fazit Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Für mich gab es wenig spannender Handlung und sehr viele verwirrende Charaktere. Ich hatte mir bei diesem Roman etwas anderes erwartet.
Meine Meinung zum Buch: "Die Dunkelmagierin" ist der Auftakt einer neuen Fantasy Reihe, die mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht überzeugen konnte. Gerade der Anfang ist sehr verwirrend. Die Story ist langatmig und nicht wirklich spannend, zudem wurde mein Lesefluss immer wieder durch unaussprechliche Begriffe und Namen gestört. Außerdem fiel es mir nicht leicht der Story zu folgen und Verbindungen herzustellen. Was bei einem Fantasyroman natürlich richtig blöd ist, denn wenn man (wie in meinem Fall) überhaupt nicht klar kommt, hat man leider auch keine Freude an der Story.
Aber nicht nur die Story war nicht nach meinem Geschmack, sondern auch die Charaktere. Es gab von denen einfach viel zu viele und alle hatten sie null Persönlichkeit. Bis zum Ende wusste ich nicht wie die Charaktere wirklich aussehen sollen und wer überhaupt zu wem gehört.
Auch der Schreibstil hat mir extrem zu schaffen gemacht. Ausschweifend trifft es sehr gut. Außerdem hat der Autor mit extrem vielen Begriffen um sich geworfen die ich nicht wirklich zuordnen und begreifen konnte.
Fazit: Konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ich werde die restlichen Bände definitiv nicht lesen.