So geht es Charlotte. Um ihren Schwarm auf sich aufmerksam zu machen, verbiegt sie sich und stolpert blind von einer Panne in die nächste. Das geht Klaus, dem Sohn des Augenarztes, mächtig auf den Zeiger. Er findet, dass sie ihre rosarote Brille unbedingt gegen ein alltagstaugliches Gestell tauschen muss. Gibt es eine Chance für Charlotte, glücklich zu werden, ohne sich verstellen zu müssen? Begleite Charlotte durch ihr Liebeschaos & erfahre, warum Verliebtsein kurzsichtig macht. Die Buchreihe ist in vier Bänden abgeschlossen. Verliebtsein macht kurzsichtig 1 Verliebtsein macht kurzsichtig 2 Verliebtsein macht kurzsichtig 3 Verliebtsein macht kurzsichtig 4 »Was sitzt du denn hier im Regen?«, fragte Klaus, eingelullt in einen Schal und eine dunkle Softshelljacke. »Uhm … Ich … warte hier.« Klaus schwieg und musterte das Mädchen. »Was stehst du jetzt da«, machte Charlotte ihn blöd an. Sie wollte nicht, dass er sie so sah – so schwach. »Ich überlege. Ich kann dich ja nicht einfach im Regen sitzen lassen«, erwiderte er. Stumm blickte sie zu ihm auf. »Du weißt ja, ich wohne da vorne – warum wartest du nicht einfach bei mir weiter, bis der Regen nachgelassen hat?« Mit dem Finger zeigte er in die entsprechende Richtung. Tränen wollten Charlotte übermannen, doch sie riss sich zusammen. Anstatt zu heulen, glotzte sie auf den Boden. »Warum … Warum bist du immer so freundlich zu mir? Auch mit dem Ausritt.« Sie konnte es nicht verstehen. Immer wieder dachte sie an die Worte ihres Vaters. Dachte an ihr Schicksal, und dass sie selbst an allem schuld war. »Ich habe das gar nicht verdient.« Da sagte Klaus, der bebrillte Lockenkopf-Streber, etwas »Kann sein. Du kannst dich ja revanchieren.«
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Zum Cover: Der rosa Hintergrund verspricht schon mal Spaß und vielleicht auch etwas Kitsch. Aber er vermittelt zumindest ein gutes Gefühl und das ist für mich doch auch enorm wichtig. Schließlich will man es ja gerne anschauen und dieses hier sehe ich schon jetzt wirklich gerne an. Und auch die Typographie ist wirklich originell. Jedes Wort eine andere Schriftart, aber man merkt trotzem, dass es zu einem Cover gehört. Insgesamt, super schön!
Zum Inhalt: Zicke trifft Streber! Dass Liebe bekanntlich blind macht, ist der 16-jährigen Charlotte bewusst - aber kurzsichtig? Das muss sie am eigenen Leib erfahren, als sie aufgrund von Liebeskummer zu tief in den Fernseher schaut. Fortan stolpert Charlotte von einer blinden Panne zur nächsten, was dem bebrillten Lockenkopf Klaus mächtig auf den Zeiger geht. Als Sohn vom Augenarzt ist er der Meinung, dass Charlotte eine Brille braucht - nur sieht sie das anders, denn ihr heimlicher Schwarm Tassilo scheint so gar nicht auf Brillenschlangen zu stehen.
Meine Meinung: Nach einem etwas holprigen Start, weil auch in meiner e-pub-Datei ein winziger Fehler beim Versenden aufgetreten ist, kann ich nun ebenfalls dann ein komplettes Feedback abgeben. Nicht dass das nicht ärgerlich gewesen wäre, aber letztlich hat sich ja alles geklärt und das ist es, was zählt. Positiv denken! Lange Rede, kurzer Sinn. Zuerst muss ich loswerden, dass ich mich in dieser Geschichte wahnsinnig in die Zeit zurückversetzt habe, in der ich in die 10. Klasse ging und ich glaube, in mancherlei Hinsicht konnte ich mich da sehr gut mit unserer Charlotte identifizieren. Deshalb ist sie mir auch recht authentisch rüber gekommen. Zwar kann ich Klaus am Anfang auch sehr gut verstehen, denn sie ist da wirklich ziemlich zickig, wenn nicht sogar eher kleinlich, aber das legt sich mit der Zeit und so langsam kommt dann auch eine sehr sensible Charlotte zum Vorschein. Mit dieser Seite an ihr konnte ich mich dann noch besser identifizieren, zumindest mein jüngeres 'ich'. Auch ihre Freundinnen, Eileen und Milou - besonders aber Milou -, fand ich sehr symphatisch, obwohl sie eben nicht so häufig vorkamen. Irgendwie hab´ ich ja bei Büchern generell öfters ein Faible für Nebencharaktere, doch ich schweife ab. Die Geschichte entfaltet sich als eine süße und frische Lektüre für Zwischendurch, die sich schön, gut und flüssig lesen lässt. Es ist zwar nicht besonders anspruchsvoll geschrieben, aber so, dass sehr wohl viele Gefühle aufkommen können - gerade auch gegen Ende hin. Und der Witz und Charme, den Charlottes eingeschränkte Sehfähigkeit hervorruft, ist einfach zu komisch, als nicht wenigstens zu schmeunzeln, wenn nicht sogar lauthals loszulachen. Also ist der Schreibstil sehr wohl besonders, denn gute, humoristische Texte zu schreiben, ist schließlich auch eine Kunst. Mich persönlich konnte "Verliebtsein macht kurzsichtig" - alleine dieser Titel, urkomisch - sehr zum Positiven überzeugen. Das nicht nur, weil es die Buchform eines Doujinshi btw. Mangas ist, was ich denke, wie ich finde, dass man es teilwiese sogar bemerken könnte, wenn einem dieses Genre denn nicht fremd ist.
Fazit: Trotz allem bekommt dieser erste Teil von mir "nur" sehr gute 4 Sterne, aus dem einfachen Grund, dass ich finde, dass die Reihe auf jeden Fall Potential hat, noch besser zu werden. Also, ich denke, da kann noch etwas mehr kommen, daher möchte ich mir noch so ein wenig Luft nach oben lassen. Aber ansonsten, ein absolut tolles Lesevergnügen, das einem definitiv gute Laune macht.
Erster Eindruck zum Buch: Bei manchen Büchern, spricht einen die Widmung sofort an, bevor man auch nur eine Seite der Geschichte gelesen hat. Hier war das bei mir der Fall. Pink ist normalerweise nicht so meine Farbe und findet daher selten seinen Weg auf meinen Reader oder ins Regal, aber hier hat mich der Titel und der Klappentext gleich überzeugen können. Auch die verschiedenen Schriftarten bringen mehr Abwechslung fürs Auge mit sich.
Protagonisten: Charlotte war für mich gleich sympathisch. Die inneren Dialoge die sie manchmal führt, lassen einen selbst an frühere Erlebnisse denken. Sie ist herrlich normal, mit alltäglichen Sorgen und Gedanken. Klaus ist sehr ehrlich und hat ein gutes Herz. Seine Ansicht, über die Meinung anderer und wie sehr man sich diese zu Herzen nehmen sollte oder auch nicht, hat mich beeindruckt. Mit seiner Ansicht ist er anderen weit voraus und doch macht er auch Fehler, die zeigen das er erst 16 Jahre als ist und noch zur Schule geht.
Meine Meinung: Auf sehr lustige und humorvolle Weise mit kleinen Klischees aufzuräumen, hat die Autorin klasse hinbekommen. Doch auch ein ernsteres Thema wird angeschnitten und man sieht die Auswirkungen. Die Charaktere, dier erfrischt durchschnittlich sind und nicht urplötzlich zum Übermensch wurden, haben es mir am meisten angetan.
Kritik Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, erst einmal vielen Dank dafür. Im folgenden nun mein Leseeindruck. Das Cover ist farbenfroh und passt gut zum Inhalt. Der Schreibstil ist humorvoll und lässt sich flüssig hintereinander weg lesen. Das Buch ist in Kapitel aufgebaut mit einer Überschrift. Wenn man das Buch liest man sich in seine Jugendzeit zurückversetzt, wer kennt nicht die typischen Teenagerprobleme. Es sind Emotionen aller Art vorhanden, von Eifersucht bis Liebe alles vertreten. Die Charaktere sind sympathisch und gut herausgearbeitet. Es gibt einige unerwartete Wendungen und Überraschungen, welche das sind verrate ich nicht, denn sonst nehme ich euch den Lesespaß. Zusammenfassend ein toller erster Band einer viel versprechenden Reihe. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Fazit Dieses Buch bekommt 5 Sterne, ein humorvoller Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe.
Kurzweiliger Jugendroman wie aus dem echten Leben.
Das Lesen dieses Buches fiel mir sehr leicht. Es floß so dahin und zog mich dennoch sehr in seinen Bann. Ich fühlte mich beim Lesen wieder so, als wäre ich selbst noch 16 und zum ersten Mal (unglücklich) verliebt in jemanden, der mir unerreichbar erscheint.
Jetzt will ich unbedingt wissen, wie es mit Charlotte und Klaus weitergeht.
Die 16-Jährige Charlotte ist unglücklich verliebt. Und zwar ausgerechnet in den Schulschwarm Tassilo. Selbstzweifel bezüglich ihres Aussehens machen sich in Charlotte breit und dabei ignoriert sie geflissentlich die Tatsache, dass mit ihren Augen etwas nicht zu stimmen scheint. Erst wird sie fast von einem Auto überfahren, dann vertauscht sie auch noch ihre Tasche und ihr Retter in der Not ist ausgerechnet der Klassenstreber Klaus. Streber kann Charlotte gar nicht leiden und dann auch immer noch diese Moralpredigen, die sie sich von Klaus anhören muss. Das lässt sie nicht gerne auf sich sitzen, aber hin und wieder hat er eben doch recht und nach einiger Zeit lernt sie ungewollt auch die netten Seiten an Klaus kennen.
Das Cover hat mich schon von Anfang an begeistert, aber der Inhalt hat mich in den Bann gezogen. Bei „Verliebt sein macht kurzsichtig“ handelt es sich um einen locker lustigen Jugendroman. Durch den Schreibstil fällt es einem sehr leicht im Lesefluss zu bleiben. Die Autorin schafft es hier wirklich die Sicht eines Jugendlichen gut wiederzugeben, die Sprache ist sehr authentisch. Besonders gut hat mir aber einfach gefallen wie punktgenau sie die Probleme einer Jugendlichen widerspiegeln konnte. Charlotte ist genau im Jugendlichenalter und hat Selbstzweifel ihres Aussehens betreffend. Sie macht sich oft Sorgen, ob ihr Schwarm sie so überhaupt bemerkt und nimmt sich sogar vor Sport zu treiben und ihr Aussehen weiter zu verändern um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Während des ganzen Buches habe ich mich zurückversetzt gefühlt in die Zeit als ich 16 war und musste sowohl über die Erinnerung lachen, als auch beim Lesen. Früher hat man winzigen Problemen riesige Dramen gedreht und jetzt ist das einfach nichts mehr im Vergleich zu den Problemen, die einem jetzt im Weg stehen. Charlotte und Klaus sind als Charaktere echt spitzenmäßig, sie haben beide ihren eigenen Kopf und man mag anfangs vielleicht einige Verhaltensweisen oder Reaktionen nicht gleich nachvollziehen können, aber wenn man sie weiter kennen lernt wird einem der Grund schnell bewusst. Die Autorin hat sich außerdem dazu entschieden aus beiden Sichten zu schreiben. Bei manchen Büchern finde ich das unschön gelöst, aber bei diesem Buch ist es der Autorin auf genialer Weise gelungen dem Leser die Möglichkeit zu bieten verschiedene Sichten auf die gleiche Sachen zu bekommen. Die Charaktere erscheinen aus den jeweils unterschiedlichen Sichten ganz anders und das hat dieses Buch zunehmend authentisch gemacht.
Allen in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil!