Tom weiß nicht, was das für ein Mädchen ist, das an einer Kreuzung mitten in Brooklyn plötzlich hinter ihm auf seinen Roller springt und ihn bittet, einen Fremden zu verfolgen: Zoe Tenenbaum wird seit einigen Tagen von einem Unbekannten bedroht. Er verlangt eine Filmrolle aus dem Nachlass ihres Großvaters, der vor kurzem gestorben ist und ein kleines Programmkino besaß. Welche Bilder muss dieser Film enthalten, dass er für den Fremden eine solche Bedeutung hat?
Christoph Marzi (geboren 1970 in Mayen und aufgewachsen in Obermendig) lebt heute mit seiner Familie im Saarland und denkt sich dort und woanders Geschichten aus, während der Garten, der das Haus umgibt, immer wilder und seltsamer wird. Seine Romane erscheinen bei Heyne und Arena, die vielen Kurzgeschichten fühlen sich in diversen Anthologien wohl. Der Roman LYCIDAS wurde 2005 mit dem Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Roman-Debüt Deutschsprachig“ ausgezeichnet, die Kurzgeschichten-sammlung NIMMERMEHR erhielt den Deutschen Phantastik Preis 2009 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichtensammlung“. Einige seiner Bücher wurden ins Englische, Holländische, Spanische, Italienische, Rumänische, Tschechische, Serbische, Norwegische und Japanische übersetzt.
Das ist nicht mein erstes Buch von Christoph Marzi und es wird auch nicht die letzte Geschichte von ihm sein, die ich lesen werde. Ich liebe seine poetische Sprache und seine manchmal etwas spröden, aber doch so liebenswerten Charaktere. All dies fehlt hier allerdings. Die Sprache ist einfach, die Geschichte ist langweilig, die Charaktere haben keine Tiefe. Irgendwann habe ich nur noch quergelesen. Schade...