Zwei Studentinnen sind tot und es gibt nur eine einzige Spur: eine Teppichfaser im Wald ...
Die Kriminaltechniker des LKA Bayern tragen keine Uniformen und auch keine Pistolen - ihre Waffen sind die modernsten Geräte und Erkenntnisse einer hochtechnisierten Wissenschaft. Eine rätselhafte Briefbombenserie, perfide, als Selbstmorde getarnte Kapitalverbrechen, erschütternde Vergewaltigungsserien - erstmals bietet ein Buch spektakuläre Einblicke in die geheimen Methoden und Arbeitsweisen der modernen Kriminaltechnik und zeigt auf, wie vermeintlich perfekte Verbrechen am Ende doch aufgeklärt werden konnten. Physiker, Chemiker, Sprengstoff- und Handschriftenexperten, Profiler und Akustiker jagen die unbekannten Täter. Noch nie arbeitete ein deutsches Landeskriminalamt mit Genehmigung der Generalstaatsanwaltschaft so umfangreich an einem Buchprojekt, noch nie ließen die Fahnder solch einen intimen Einblick in ihre Techniken und Strategien zu. Noch nie waren Sie der Aufklärung eines Verbrechens so nahe.
Spannendes Thema und interessante Informationen - keine Frage! Aber mir hat der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Teilweise sehr verschachtelte Sätze und der Lesende wird für dumm gehalten. Mal strotzen die Ausführungen vor Eigenlob auf die Ermittlungsarbeit des BLKA und mal hat man das Gefühl, dass die Kolleg*innen des Autors (vom Autor selbst) schlecht gemacht werden. Zum Beispiel beschreibt der Autor, wie toll die Spezialisten etwas herausgefunden haben, aber am Ende wurde der Täter trotzdem nur wegen eines Zufalls ermittelt... Schade, ich hatte mir mehr von dem Buch erhofft.