Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon sollen an der Côte Bleue Froschmänner der Regierung während eines geheimnisvollen Auftrags schützen. Ein erholsamer Job auf türkisblauem Meer, vor den pinienbewachsenen Steilwänden der Mittelmeerküste – bis ein unbekannter Taucher im Wasser treibt, eine Harpune steckt in seinem rechten Auge. Alle glauben an einen schrecklichen Unfall, nur Blanc kommt dieser Tod merkwürdig vor ... Er forscht nach und findet heraus, dass Luc Mignaux, der Tote, zu den sogenannten Wracktauchern zählte, Spezialisten, die jahrhundertealte, gesunkene Schiffe plündern, um die Beute an reiche Sammler zu verkaufen. Eine ebenso gefährliche wie illegale Arbeit, die bei vielen Einheimischen verrufen ist. Besonders die Fischerin und Ökoaktivistin Christin Antunes protestiert heftig dagegen. Reicht das als Motiv? Als es an der Küste zu einem weiteren, nicht weniger grauenhaften »Unfall« kommt, ist klar: Blanc steckt wieder einmal in einem neuen Fall.
1965 in Flensburg geboren, studierte in Köln und Washington Anglo-Amerikanische Geschichte, Alte Geschichte und Philosophie und lebt heute mit seiner Familie in der Provence.
Seit einigen Jahren Redakteur bei GEO sowie Geschäftsführender Redakteur des Geschichtsmagazins GEO EPOCHE. Außerdem schreibt R. historische Romane und Sachbücher.
This is a cozy mystery that plays in Provence. While Blanc and Marius accompany a state ship with divers who mount a grate in front of a cave entrance in the Calanque, they see a dead diver near a sailing ship. Blanc takes the investigation, but soon realizes that he steps in his investigation into a wasp nest and the authorities in Paris try to stop him. During his investigation, he encounters an environmental sin that needs to be hushed up. Soon after, there will be another dead. Blanc is constantly over-tired, since in this case he usually has to investigate on his own, as a colleague is on a honeymoon trip and his colleague finally gets up to tackling a therapy regarding his alcohol addiction. It's a quick amusing read.
Wieder ein schnell gelesener Krimi um Capitaine Roger Blanc, der es diesmal mit einem Toten auf einem Segelboot zu tun bekommt. In gewohnter Manier deckt er üble Machenschaften auf und hadert gleichzeitig mit seinem Privatleben. Nette Ortbeschreibungen inklusive ist dies eine angenehme Pendel- oder Urlaubslektüre.
Spannend, stimmungsvoll, aber mit einem für den Kommissar unbefriedigenden Ende. Cay Rademacher nutzt die Schauplätze geschickt, die handelnden Personen kommen einem näher, die Ermittlungen geben viele Rätsel zu lösen. Gute Spannungslektüre mit regionalem Hintergrund.
Was mir nicht gefällt ist, dass Rademacher wie viele andere Krimiautoren die Politik / die Mächtigen schablonenhaft zu Bösewichten bzw. Gewissenlosen macht. Wenn das in dieser Dimension der Realität entspräche, lebten wir in Europa eigentlich in Bananenrepubliken. Ich hoffe, dem ist nicht so und dieser Trend rührt allein daher, dass es einfach ist für Schriftsteller, Politik als einen Hort von Korruption und Gier darzustellen. Dass ist mir in diesem Ausmaß zu schemenhaft.
Dies ist der vierte Teil der Kriminalreihe um Capitaine Roger Blanc und es geht um einen ermorderten Taucher. Der Krimi gibt einen guten Einblick in die gesellschaflichen Strukturen im Süden Frankreich.
Dieses Buch war nur eins: unglaublich langweilig! ich habe schon mehrere Bücher diese Reihe gelesen, die andern fand ich alle ganz gut, aber bei diesem hab ich echt mehrfach überlegt es abzubrechen vor lauter Langeweile. Schade!
I liked this! It is fast paced, it‘s not the usual „and that‘s how it was and everything is fine“-kind of ending. And I will always have a soft spot for stories with fishermen/boats/the sea.
Still enjoying this series despite needing to use microsoft translate - which isn't perfect. Lightweight, but characters with who you can relate & sympathise.
Gefährliche Côte Bleue hat mir nicht ganz so gut gefallen wie seine Vorgänger, was aber auch daran liegen kann, dass ich einige Teile der Reihe gleichzeitig ausgeliehen habe und diese hintereinander gelesen habe. Deshalb stört mich manches, was mir mit mehr zeitlichem Abstand zwischen den einzelnen Teilen vielleicht nicht so auffallen würde.
Ich fand den Fall dieses Mal nicht ganz rund, was ich an den Opfern festgemacht habe, deren Rolle im Spiel ich konstruiert fand. Auch würde ich mir wünschen, dass Roger Blanc endlich sein Privatleben in den Griff bekommt. Aber die Art, wie mich Cay Rademacher auch diesmal wieder in die Provence entführen konnte, hat das zu einem Teil wieder wett gemacht.