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Ein Vorurteil kommt selten allein

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Er ist Erotikautor und ein echter Bad Boy. Sie liebt die Poesie der deutschen Sprache.

Beim ersten Zusammenstoß auf dem Parkplatz stellt Lilli bereits fest: Dieser sexy Kerl ist ein Idiot! Als sie ihm unverhofft wiederbegegnet, fliegen jedoch statt heftiger Worte die Funken. Was gegensätzlich aussieht, erweist sich als gar nicht so unterschiedlich. … Alles wäre ganz einfach, wenn es da nicht seine verhängnisvolle Lüge gäbe, die fast zerstört, was beide verbindet.
Gibt Lilli der Liebe trotzdem eine Chance, oder wird sie selbst zu einer tragischen Heldin wie in den Büchern, die sie so heiß und innig liebt?

Dieser Roman ist eine in sich abgeschlossene Geschichte und gehört nicht zu einer Serie, allerdings gibt es für Fans der Shanghai Love Affairs ein Wiedersehen mit Jan und Inga aus "Act of Law - Liebe verpflichtet".

314 pages, Kindle Edition

Published May 16, 2017

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Karin Lindberg

103 books23 followers

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Community Reviews

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115 reviews
April 17, 2024
„Ein Vorurteil kommt selten allein“ ist scheinbar der vierte Teil der „Shanghai Love Affairs“ Serie (ich weiß nicht, wo der Name herkommt, aber dieses Buch hat nichts mit Shanghai zu tun und spielt in Lüneburg). Ich konnte der Handlung aber auch problemlos folgen, ohne die vorherigen Teile gelesen zu haben. Es werden aber (meiner Vermutung nach) Anspielungen an die vorherigen Teile gemacht.

Mir hat die Grundidee dieses Buches wirklich gut gefallen, allerdings fand ich die Umsetzung vor allem in Bezug darauf, was die Protagonisten so von sich geben oder wie sie über sich und andere Personen denken, leider sehr problematisch. Ich denke, dass das zum Teil daran liegt, dass die Autorin einerseits nicht zu der Generation gehört, über die sie hier schreibt und dass das Buch andererseits bereits 2017 erschienen ist. Diese 7 Jahre konnte ich bereits jetzt deutlich spüren, denn ich würde mal hoffen, dass ein Lektor im Jahr 2024 so etwas nicht durchgehen lassen würde.

Unser Protagonist, Ansgar oder auch als Tom C. Black bekannt, soll, so vermute ich, als sympathischer Star-Autor herüberkommen, der sich ein bisschen im Ruhm verloren hat und deshalb von einer Bettgeschichte zur anderen weiterzieht. Das mit der Sympathie könnte auch ganz gut gelingen, denn im Umgang mit unserer Protagonistin verhält er sich eigentlich ganz nett, wären da nicht seine unangebrachten Gedankengänge.

Die Geschichte beginnt bereits mit einer Sexszene zwischen „Tom“ und einem Groupie, die einfach nur unangenehm ist. Ansgar denkt nicht nur über seine Fans in einer sehr herablassenden Weiße, sondern auch über sein Pseudonym Tom. Er scheint sein eigentliches Verhalten, bei dem das Abschleppen von Groupies zum Automatismus geworden ist, nicht mit seinem Gewissen oder seiner Person vereinigen zu können und möchte Abstand zu seinem Pseudonym nehmen. Die Autorin und Ansgar nutzen Tom praktisch als Sündenbock, um sich von diesem Verhalten zu distanzieren und es als unangebracht zu werten (wobei die eigentliche Sexszene eigentlich keine wirklichen BDSM Elemente beinhaltet).

Trotzdem möchte die Autorin es nicht missen, ein paar Klischees über Bad Boys loszuwerden: Ansgar beschreibt Frauen regelmäßig als „Nörgelnde Weiber“; da er ja so viel Sex hat „brauchte [er] mal wieder eine Frau; nach einer Woche ohne Sex vergeht kaum eine Minute, in der er nicht daran dachte“ und sexualisiert deshalb auch alle Frauen in seinem unmittelbaren Umfeld. Nur weil jemand sexuell aktiv (und männlich) ist, ist das hier beschriebene Verhalten meiner Meinung nach doch eher realitätsfern.

Als er dann Lilli, unsere Protagonistin kennenlernt, freut er sich „sich mit einer Frau unterhalten zu können, die mehr als einen halben Satz zustande bringt“. Ich denke, ich muss nicht mehr viel zu diesem Satz sagen, aber ich meiner Meinung nach unterstreicht er einmal mehr, dass Ansgar Frauen bisher nur zum Zweck seiner sexuellen Befriedigung betrachtet hat. Nach einem Streit sagt Ansgar zu Lilli „Ich liebe dich, aber ich bin auch nur ein Mensch – wir sind jetzt getrennte Leute“. Mal davon abgesehen, dass kein Mensch dieser Generation so eine Wortwahl nutzen würde, was will er damit aussagen? Dass er sie liebt, aber nicht auf sie warten wird und sich deshalb bald jemand anderen (für seine regen sexuellen Bedürfnisse) suchen wird?

Weitere No-Gos für mich waren, dass Ansgar seine Haushaltshilfe als „Putz Perle“ oder einfach nur „meine Perle“ beschreibt, eine Wortwahl, die häufig wiederholt wird und auch von Lilly so übernommen wird. Ansgars Kosenamen für Lilli sind „mein Herz“, was sehr früh ausgesprochen dick aufgetragen ist, aber so für mich noch durchgehen würde und „Weib“. Bei einer Versöhnung sagt er auch „Komm her du stures Weibsbild“ – nein danke!

Lilli war mir leider noch unsympathischer als Ansgars Gedanken. Sie liest gerne „gehobene“ Literatur und hält sich deshalb für etwas Besseres. Auch ihre Freunde, vor allem Charlotte, scheint sie eigentlich gar nicht richtig zu mögen. Lilli hat sehr stringente Vorstellungen davon, was sie mag und was sie nicht mag und zeigt auch wenig Offenheit sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Nicht nur, dass sie ihre eigenen Vorlieben hat, sie urteilt auch stark über Personen, die diese nicht teilen, in besondere, wenn es um die Romane von T.C. Black geht. Man bekommt beispielsweise folgende Sätze zu hören, als Lilli auf einen Fan der Reihe trifft: „Sie wollte nicht vorschnell urteilen“ Einen Satz später „vermutet [Lilli, aber dann], dass die Frau nicht die hellste Kerze auf der Torte ist“. Im Buch im Allgemeinen und in Lillis Gedankengängen im Besonderen, findet viel "slut shaming" statt. Davon nimmt Lilli sich selbst auch nicht aus. Als Lilli und Ansgar sich nachts im Freien etwas stürmischer küssen, denkt sie zum Beispiel, „dass sie sich nicht besser verhielt, als ein Flittchen“.

Die Autorin konstruiert hier zwei „Pick Me“ Protagonisten. Ansgar, der zwar Dark Romance Bücher mit BDSM schreibt, damit aber nur provozieren möchte und eigentlich gar nicht auf „harte“ Sachen steht, sondern weichen Sex braucht und tiefgründige Konversationen führen kann. Und Lilli, die einfach viel schlauer als alle anderen ist, weil sie „gehobene“ Literatur liest und bei der Begegnung mit T.C. Black (von dem sie ja gar nicht weiß, wie er aussieht) total cool bleibt.

Auch die Nebendarsteller kommen leider nicht ganz ungeschoren davon und auch hier werden Formulierungen verwendet, die ich lieber ungern in einem modernen Roman lesen würde. Eine Freundin von Lilli sagt z. B. zu ihr „stell dich nicht an wie ein Mädchen“.
Eine Psychologin sagt außerdem während eines Seminars „dass man alles schaffen kann, wenn man sich denn nur genug anstrengt“. Ich denke, dass so eine Aussage nicht nur mir falsch aufstößt, da sie nun mal einfach nicht stimmt, unglaublich viel Druck auslöst; Personen, die nicht erfolgreich sind suggeriert, dass sie sich nicht „genug angestrengt“ haben und alle Formen von Privilegien leugnet. Solche Aussagen werden häufig von älteren Generationen getroffen, sind aber bei genauerer Überlegung durch und durch toxisch. Die Positionierung der Aussage in diesem Buch war auch seltsam und unpassend, da eben selbe Psychologin auch darüber spricht, dass Eltern oft eine Erwartungshaltung an ihre Kinder haben, die nicht erfüllt werden kann. Lilli wird sich dessen bewusst und nimmt deshalb Abstand zu ihrer Mutter, um ihre eigene Psyche zu waren. Wieso sollte also eine Psychologin im nächsten Satz eine neue Erwartung an die Teilnehmer stellen, die so nicht erfüllt werden kann. Ich würde mal hoffen, dass heutzutage kein/e Psychologe/in so eine toxische Aussage treffen würde.

Eine andere Stelle, bei der ich den Eindruck hatte, dass die Autorin über eine Generation schreibt, zu der sie selbst nicht gehört, war, als beschrieben wird, wie Lilli zu eben diesem Seminar aufs Land fährt. Dabei denkt sie „andere ihrer Generation fahren ja nur zum Spa Urlaub aufs Land, aber Lilli bräuchte sowas nicht“. Ich kann mir gut vorstellen, wie ältere Personen den Mythos verbreiten, dass es ein neumodischer Trend ist, nur zum Spa Urlaub aufs Land zu fahren, tatsächlich ist dies aber weder ein neues Phänomen, noch so weit verbreitet, dass es der einzige Grund „für junge Leute“ wäre um Zeit außerhalb einer Stadt zu verbringen.
Zu diesem Seminar druckt sich Lilli auch alle Informationen aus. Welche Person in diesem Alter macht sowas? Als Ansgar überraschenderweise auch auf dem Seminar auftaucht, denkt Lilli dann noch, dass er sich bestimmt die Teilnehmerliste angeguckt haben muss. Welcher Star würde auf so eine Idee kommen?
Als Lilli und Ansgar sich zu einem Date verabreden, scherzen sie, dass sie Burger essen werden, Ansgar bestellt dann aber tatsächlich Sushi. Nachdem das Sushi Klischee bedient ist, stellt sich mir die Frage, was ist das Problem mit Burgern? Klar, vielleicht ist das nicht das praktischste Essen zum ersten Date, aber so ein Scherz, dass sofort allen klar ist, dass man keine Burger essen würde, ist das meiner Meinung nach auch nicht.

Im Allgemeinen hatte ich das Gefühl, sehr viel über die ihr vielleicht selbst verborgenen Vorurteile der Autorin zu erfahren. Auch wenn sie selbst Romanzen mit „offener Tür“ schreibt, stempelt sie „Dark Romance“ in einer gewissen Weise ab. Natürlich ist es vollkommen in Ordnung, wenn Ansgar sich dazu entscheidet in Zukunft andere Bücher zu schreiben, aber die Forderung von Lily T.C. Black aufzugeben klingt so, dass a) Dark Romance Bücher in irgendeiner Weise verwerflich sind und Ansga ein Unmensch ist, weil er Bücher dieses Genres schreibt b) ein Mensch der Dark Romance Bücher schreibt, nicht beziehungsfähig ist bzw. das Schreiben von Dark Romance Büchern sich nicht mit einer Beziehung vereinbaren lässt und c) Dark Romance Bücher prinzipiell nicht gut geschrieben sein können. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass die Autorin das bestimmt nicht so gemeint hat, allerdings werden diese Vorurteile auch nie relativiert oder aus dem Weg geräumt.
Die BDSM Szene, über die Ansga schreibt (übrigens auch nur als Fifty Shades of Grey Abklatsch) kommt auch nicht ohne eine Fülle an Vorurteilen, die vor allem durch Lilli zu Wort gebracht werden, davon. Sie denkt, dass BDSM Frauen verachtend, eklig und abartig ist. Als sie Ansga bittet, sein Pseudonym abzulegen, sagt sie außerdem, dass sie nicht „irgendwelche ekligen Analstöpsel“ ausprobieren will. Mein Problem ist hier nicht, dass sie BDSM nicht mag und es auch nicht ausprobieren möchte, aber dass sie ihre unbelesene Meinung so frei mitteilt, als überlegen gegenüber der Meinungen anderer empfindet und auch andere davon überzeugen möchte, ohne dass sie sich tatsächlich differenziert mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Sie stellt auch ihre eigenen Werte über die anderer und fühlt sich dadurch besser. Diese Ablehnung gegenüber dem Thema wird nicht weiter thematisiert und so als Gegebenheit stehengelassen.

Auch die Darstellung der Fans des Autors T. C. Black kam mir sehr karikaturhaft und wertend vor. Natürlich könnte es sein, dass Fans der Reihe auch sexuelles Interesse an dem Autor zeigen können, aber in diesem Ausmaß? Lilli wertet nicht nur den Inhalt des Buches, sondern stempelt eben auch deren Fans als unterbelichtet, oberflächlich oder leicht zu haben ab. Sie fühlt sich außerdem besser als sie, weil sie nur „gehobene“ Literatur liest. Dabei ist es völlig in Ordnung auch Spaß am Lesen von Romanen zu haben, die vielleicht nicht den besten Schreibstil haben oder tiefgründig sind – Es soll ja auch ums Leseerlebnis gehen. Das Lesen „gehobener“ Literatur und Unterhaltungsliteratur schließt sich zudem nicht aus und sagt meiner Meinung nach auch nichts über die Persönlichkeiten der Leserschaft aus. Mir kam es ironisch vor, Lilli so eine Haltung annehmen zu lassen, obwohl dieser Roman ja auch zur Unterhaltungsliteratur zählt.

Wer sich diese Rezension durchliest und denkt „ist doch alles halb so wild“ oder „wo ist das Problem“, dann schätze ich ist dieses Buch für genau diese Leser*innen geschrieben. Allen anderen würde ich aber eher von diesem Buch abraten. Falls es tatsächlich Fans von diesem Buch gibt, kann ich das Hörbuch dazu empfehlen. Die Erzählerin hat eine angenehme Stimme und man kann der Geschichte gut folgen; auch die Grammatik/ Rechtschreib- und Satzstrukturfehler, die bei der schriftlichen Ausgabe beanstandet wurden, sollten hier weniger auffallen. Da ich die Grundidee des Buches gut finde und mir die Umsetzung als Hörbuch gut gefallen hat, werden es dann doch noch zwei Sterne.

Vielen Dank an NetGalley und headroom in der United Soft Media Verlag GmbH, die mir diese ALC des Hörbuchs zur Rezension geschenkt haben.


1,937 reviews9 followers
June 15, 2024
"Ein Vorurteil kommt selten allein" ist der vierte Teil der "Shanghai Love Affairs" Reihe. Jeder Teil kann vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden, jede Geschichte ist abgeschlossen. Wie es aber bei Freunden und Familie so ist, es gibt immer Mal ein Wiedersehen.



Wie auch bei den vergangenen Teilen habe ich mich auch hier wieder für das Hörbuch entschieden und das auch wieder nicht eine Sekunde lang bereut. Ich habe diese Reihe tatsächlich auch erst mit diesen Hörbüchern entdeckt und mich auf der Stelle darin verliebt und bin jetzt schon ganz traurig, denn es bleibt nur noch eine Geschichte aus dieser Reihe übrig.



Das Setting spielt auch dieses Mal wieder in Lüneburg und Lilli durfte ich ja im letzten Teil schon kurz kennenlernen. Mir hat ihre Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich von ihr so einige Male richtig genervt war, denn sie hielt an ihrer Meinung fest, egal ob sie richtig ist oder nicht. Ich hatte auf jeden Fall sehr großen Spaß bei ihrer Geschichte und wie sagt man so schön: Ende gut, alles gut 😍😍.



Der Schreibstil hat mir wieder so gut gefallen. Er ist flüssig, bildhaft und wieder so mitreißend. Ich freue mich schon auf alles, was da noch kommen wird. Dankeschön das ich es lesen durfte.



Das erste Zusammentreffen zwischen Lilli und Ansgar hätte besser laufen können. Als sich die Beiden allerdings unverhofft wiedertreffen knistert es allerdings sofort. Doch etwas Wichtiges steht zwischen ihnen, Ansgar war nicht ganz ehrlich bzw. hat ihr etwas sehr Wichtiges verschwiegen. Als sie es allerdings herausfindet, kann sie ihm nicht mehr vertrauen...

106 reviews
April 22, 2024
Der vierte Teil der Shanghai Love Affairs erzählt dieses Mal von Lilli und Ansgar, auch alte Charaktere aus einem früheren Teil Inga und Jan sind mit am Start. Die Teile an sich sind in sich abgeschlossen, man muss also nicht unbedingt alle gelesen haben, oder der Reihe nach lesen. Allerdings ist jeder Teil absolut lesenwert.

Das erste Treffen zwischen Lilli und Ansgar läuft ganz und gar nicht gut und Lilli hält Ansgar für einen ablouten Idioten. Durch Zufall begegnen sich die beiden wieder und dieses Mal sprühen eher die Funken als böse Worte. Lilli ist Lektorin und Ansgar ist Autor, allerdings verschweigt er das, weil Lilli genau diesen Autor und dessen Bücher absolut nicht mag. Da Ansgar auch inkognito bleiben will führt er ein Doppelleben. Ein Spiel aus Lügen beginnt, denn auch Lilli hat Geheimnisse.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer besser, ich kann mich genau in die Protakonisten hineinversetzen und mit ihnen fühlen und mit fiebern.

Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil.

Eine absolute Leseempfehlung von mir mit 5 Sternen.

Roman-Reihe
1 Vertraglich verliebt
2 High Heels im Schnee
3 Liebe verpflichtet
4 Ein Vorteil kommt selten allein
Profile Image for Nadjab.
2,264 reviews
August 25, 2024
Klappentext
Beim ersten Zusammenstoß auf dem Parkplatz stellt Lilli bereits fest: Dieser sexy Kerl ist ein Idiot! Als sie ihm unverhofft wiederbegegnet, fliegen jedoch statt heftiger Worte die Funken. Was gegensätzlich aussieht, erweist sich als gar nicht so unterschiedlich. … Alles wäre ganz einfach, wenn es da nicht seine verhängnisvolle Lüge gäbe, die fast zerstört, was beide verbindet.
Gibt Lilli der Liebe trotzdem eine Chance, oder wird sie selbst zu einer tragischen Heldin wie in den Büchern, die sie so heiß und innig liebt?

Meine Meinung
Das Buch spielt nach dem letzten Buch, erzählt aber aus der Sicht anderer Charaktere. Diesmal begleiten wir Lilli und Ansgar. Ansgar ist bekannt als Autor T.C. Black, der eine Erotikreihe geschrieben hat und für die er bekannt ist. Eigentlich ist die Reihe als Trotz entstanden gegenüber seiner Familie, aber zufrieden ist er mit dem Bild, welches er als Autor gibt, nicht und sehnt sich nach Ruhe und einem Imagewechsel, weg von Fangirls und bedeutungslosen Sex. Lilli arbeitet freiberuflich als Lektorin und hat einen höheren Anspruch an Literatur. Deswegen kann sie mit den Erotikromanen von T.C. Black überhaupt nichts anfangen und hasst sie sogar. Sie hasst Lärm und sehnt sich nach einem ruhigen Leben, will ebenfalls ein Buch schreiben. Beide teilen eine Liebe zu alter Literatur und lernen sich kennen, ohne dass sie von seinem Pseudonym weiß. Daher ist der Schwerpunkt ein wenig anders als in den anderen Büchern. Es gibt mehr oder wenige überraschende Wendungen und Entwicklungen, die aber teilweise dadurch entstehen, dass sie nicht richtig miteinander reden und es geht auch um Vorurteile und Ängste. Dennoch haben mir die Gespräche über Literatur und das Schreiben gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene Fortsetzung mit anderen Protagonisten und Schwerpunkten. Das Buch hat mir ein wenig besser gefallen als der Vorgänger und konnte mich gut unterhalten, daher gibt es verdiente
3 von 5 Würmchen
28 reviews
October 21, 2025
Schöne leichte Lektüre mit happy end sehr leicht zu lesen. Leichte Kost Liebesroman Mann hat doppelte Identität
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