One of the most important scholars of our century, Gershom Scholem (1897-1982) opened up a once esoteric world of Jewish mysticism, the Kabbalah, to concerned students of religion. The Kabbalah is a rich tradition of repeated attempts to achieve and portray direct experiences of God: its twelfth-and thirteenth-century beginnings in southern France and Spain are probed in Origins of the Kabbalah, a work crucial in Scholem's oeuvre. The book is a contribution not only to the history of Jewish medieval mysticism but also to the study of medieval mysticism in general and will be of interest to historians and psychologists, as well as to students of the history of religion.
Gerhard Scholem, who, after his immigration from Germany to Israel, changed his name to Gershom Scholem (Hebrew: גרשם שלום), was a German-born Israeli philosopher and historian. He is widely regarded as the founder of the modern, academic study of Kabbalah, becoming the first Professor of Jewish Mysticism at the Hebrew University of Jerusalem. His close friends included Walter Benjamin and Leo Strauss, and selected letters from his correspondence with those philosophers have been published.
Scholem is best known for his collection of lectures, Major Trends in Jewish Mysticism (1941) and for his biography Sabbatai Zevi, the Mystical Messiah (1973). His collected speeches and essays, published as On Kabbalah and its Symbolism (1965), helped to spread knowledge of Jewish mysticism among non-Jews.
5/5 Stars for an entertaining and educative study of the sources and authors of the Kabbalah
Though recommended for advanced students of Judaism and kabbalistic mysticism only, this book has not lost Scholem's original fascination and enthusiasm for the topic, which will inflame the heart of the reader as well.
Personally, my knowledge of Judaism is too shallow to fully keep up with all the details, however I could spent hours pouring over but a few pages, extracting all the information so clearly and lovingly given by the author. Therefore I can safely say, backed up by his outstanding reputation, that this reading can only be recommended to anyone interested in tackling the subject from a historical perspective.
This book discusses the theories about the origin of the Kabbalistic tradition, in which it did not show up until the 13th century, which is something to question and ask about. The writer discusses all of the possible theories, tackling in the process some really deep ideas I could not find in other books about the topic. One cannot say that the mystery of the origin is totally solved, but it is safe to say that we have some good ideas.
Kurzmeinung: Top-Kabbala-Buch! Aber: Wer die vielen Winke GOTTES mit dem "Zaunspfahl" ignoriert, sollte sich über ein hartes Schicksal nicht beklagen! Im Gegensatz zu Thora, Christlicher Kabbala & NT ist dieses interessante Buch aber fast keine Hilfe für die in Kürze beginnenden, auch im AT (s. M Kahir!) z.T. prophezeiten Extrem-Ereignisse (3Wk! ANTIchrist…) der „Drangsalszeit“ (Daniel) & „letzten sieben Jahre der Erde" (mE 2026-33)! Lichtblick: Magere Elias-Hinweise! Dessen bereits geschehene letzte Vorläufer-Inkarnation (nach Johannes der Täufer) & große Aufgaben offenbarte JHWH (Christus!) umfangreich an Bertha Dudde! Das 2. Kommen des (jüdischen ;-) Messias (mE 2033)...!
1) Fazit: a1) Sehr hilfreich: 14 S. Sach- & Namen-Register; Viele nützliche Füßnoten, aber kein Literaturverzeichnis! a2) Zitate aus dem Buch siehe unten a3) 47 S. Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis: api.pageplace.de pdf
b) Wer nach Absoluter Wahrheit/Weisheit und/oder echter Hilfe sucht, sollte sich fragen, warum der Gott der Juden, JHWH (Jehova) und der Gott der (Schein)Christen Jesus Christus nachbiblisch gemäß seinem Versprechen Joh 14:16,21,26 so umfangreich & detailliert an die "gänzlich entartete Menschheit" der "Endzeit" & der "letzten sieben Jahre der Erde" (Bertha-Dudde-Buch, m.E. 2026-33) offenbarte, v.a. an Jakob Lorber, Bertha Dudde, Max Seltmann, Ida Kling, Jakob Böhme & E. Swedenborg!
Die Antwort ist einfach: Weil die irdische Menschheit laut JHWH/Christus/Jehova auf einem fatalen Weg der kompletten Selbstvernichtung einschließlich Drittem Weltkrieg und der Zerstörung der gesamten Erdoberfläche ist! Siehe v.a. Gerd Gutemann: lovelybooks 2020-2028 [mE 2026-33!] Bertha-Duddes-Prophezeiungen!
In der jüdischen Mystik-Literatur einschließlich Kabbala, Talmud-, Henoch- & Hekhalot-Literatur usw. kann man viel Wißenswertes finden, aber eine echte Hilfe für die direkt vor uns liegende Extrem-Zeit (und Vorbereitung auf diese!) ist sie im Vergleich mit den sensationellen & meist leicht verständlichen Dudde- & Lorber-Kundgaben nicht, trotz einiger endzeitlicher bzw. eschatologischer Texte & Kommentare! Positiver ist die Sache für Den, der den Gott der (orthodoxen) Juden JHWH mit Christus identizifiert und gleichsetzt! Gewinn ist ihm garantiert! Zumindest wenn er Christi nachbiblische Hilfen & Prophezeiungen annimmt! Zu denen rechne ich auch die sehr beachtenswerte & Endzeit-relevante Literatur vom jüdisch-stämmigen Wissenschaftler & Propheten J J Hurtak (duckduckgo)!
c) J J Hurtak (duckduckgo) schluesseldesenoch.org Pistis-Sophia-Eine-koptische-Schrift-der-Gnosis-mit-Kommentar-J-J Hurtak
d) „Der Stein, den die Bauleute [antichristliche Orthodoxe Juden & viele Andere] verwarfen, ist zum ECKSTEIN geworden [wahrer Messias =Christus =GOTT =JeHoVaH =YHWH =JHWH = JaHWeH =Unbewegter Beweger...]!" Psalm 118:23, S. 451: Nachwort von Joseph Dan
e) In ihrer berühmt-berüchtigten "Engstirnigkeit" & Ignoranz GOTTES (Jesus Christus!) neutestamentlicher & nachbiblischer Offenbarungen, Hilfen (!) & extrem wichtiger & detaillierter Prophezeiungen (v.a. Jakob Lorber, Bertha Dudde! Sekundär: M Kahir, Gerd Gutemann, Kurt Eggenstein!) verkennen und/oder ignorieren Scholem & seine zumeist antichristlichen Glaubens- & Theologen-Genoßen "ihren" Gott (JaHWeH), Dessen Pläne & Dessen umfangreiche Kritik an ihnen! Siehe v.a. "Das große Johannes-Evangelium, Band 1-11, v.a. Bd.11, von Jakob Lorber und viele andere Mitteilungen "ihres Gottes" in der "Neuoffenbarung" (j-lorber.de/jl/lorber/zus-fass = Gerd Gutemann; Michael Nolten, duckduckgo!)
e) Elias/Elija (S. 30, hebräisch אֵלִיָּהוּ ʾĒlijjā́hû, auch אֵלִיָּה ʾĒlijjâ) ist laut Christus (siehe "Die letzten sieben Jahren der Erde" von Bertha Dudde, = Rest-"Endzeit": m.E. 2026-33!) der Totalitarismus-System- & ANTIchrist-Diktatur-Kritiker & Prophet in der "Großen Drangsalszeit" (siehe Daniel im AT), d.h. in den letzten 3,5 Jahren der jetzigen Menschheit! Laut Christus ist menschlicher Hochmut der Anlaß zur Totalzerstörung der Erdoberfläche (siehe Gerd-Gutemann-Buch "2020-2028 [mE 2026-33!]...")
Christus weist bei Bertha Dudde & Jakob Lorber sehr ausführlich hin auf die sehr wichtige Rolle des für die Rest-"Endzeit" (bereits jetzt) inkarnierten Lieblings Elias/Elijah der Juden. Sie wollen aber nicht wahrhaben, daß er laut Christus Johannnes der Täufer (Vorläufer Christi!) ist und dieser war eine Inkarnation vom Erzengel Michael! Von dieser wichtigen Inkarnation & Funktion ihres Elijah im kurz bevorstehenden, vielfach prophezeiten 7-Jahre-Endkampf von LICHT- und Finsternis-Mächten (Beginn ist der 3. Weltkrieg, m.E. 2026, der laut Christus durch den "Feind aus den Lüften" zwangsbeendet wird!) wollen die orthodoxen Juden allerdings nichts wißen und so ist auch in Scholem's Buch darüber nichts zu finden, was nicht nur schade, sondern auch tragisch für sie ist, v.a., weil auch sie zu denen gehören, die den ECKSTEIN verwarfen und auf dieser Meinung beharren!
e1) „Denn es sinnt...[die LIEBE] nicht auf Vernichtung, sondern nur auf Umänderung des Denkens [& Handelns!]. Und so muß...[SIE] also das Denken hinwenden auf Geistiges und abwenden vom Irdischen [rein Materialistischen, Egomanischen, Egozentrischen, Rationalistischen, Atheistischen...], und dies ist der Zweck aller (!) kommenden Ereignisse!“
e2) "Ich bin eigentlich und hauptsächlich darum in diese Welt gekommen, um die gänzlich entartete und aus aller Meiner ursprünglichen Ordnung getretene Menschheit wieder durch Lehre, Beispiele und Taten auf denjenigen Urzustand zurückzuführen, in welchem die ersten Menschen als wahre Herren aller andern Kreatur sich befanden. " Christus an Bertha Dudde, lorber-jakob.de
2) Hilfreiches a) Inhaltsverzeichnis & 47 S. Leseprobe: api.pageplace.de pdf b) duckduckgo Gershom+Scholem c) de.wikipedia Gershom_Scholem (1897-1982): "In Palästina lebte er als gläubiger, nicht orthodoxer Jude. Politisch verstand er sich als Mitglied der Linken. ...Sein Sozialismus trug daher eher individualistische, libertäre und staatskritische Züge." Buchseite des Verlages: degruyter.com: "Über dieses Buch" (siehe auch unten Punkt 5)
d) Internet-Literatur kabbalah.info der-ursprung-der-kabbala de.wikipedia : Talmud: de.wikipedia Christliche_Kabbala: "Anhänger der christlichen Kabbala vertraten die Sichtweise, dass jüdische Lehren für das Christentum wertvoll seien und das Judentum mehr Wahrheit enthalte als von Christen behauptet. Insbesondere in der Kabbala sahen sie christliche Wahrheiten und suchten nach Parallelen zwischen Juden- und Christentum; das Christentum sollte hierbei als Nachfolger und Verbesserung des Judentums dargestellt werden, ohne dabei den Respekt vor dem Judentum zu verlieren"
de.wikipedia Kabbala: "Die schriftliche Überlieferung und Produktion der Kabbala enthält auch gnostische, neuplatonische und christliche Elemente. Seit Pico della Mirandola[3] (15. Jahrhundert) wird die Kabbala auch in nichtjüdischen Kreisen fortgeführt (vgl. Christliche Kabbala, Hermetische Kabbala)." en.wikipedia Kabbalah en.wikipedia Ecstatic_Kabbalah en.wikipedia Practical_Kabbalah de.wikipedia Hermetische Kabbala de.wikipedia Merkaba
Schi'ur Qoma (S. 20: Fn 28): duckduckgo, en.wikipedia Shi'ur_Qomah: "Hebrew: שיעור קומה, lit. Dimensions of the Body) is a midrashic text that is part of the en.wikipedia Hekhalot_literature."
Hekhalot(h)-Literatur: en.wikipedia Hekhalot_literature: "from the Hebrew word for "Palaces", relating to visions of ascents into heavenly palaces. The genre overlaps with Merkabah or "Chariot" literature, concerning Ezekiel's chariot, so the two are sometimes referred to together as "Books of the Palaces and the Chariot" (ספרות ההיכלות והמרכבה). The Hekhalot literature is a genre of Jewish esoteric and revelatory texts produced some time between late antiquity – some believe from Talmudic times or earlier – to the Early Middle Ages. Many motifs of later Kabbalah are based on the Hekhalot texts, and the Hekhalot literature itself is based upon earlier sources, including traditions about heavenly ascents of Enoch found among the Dead Sea scrolls and the Hebrew Bible pseudepigrapha.[1] Hekhalot itself has many pseudepigraphic texts.[2]"
e) Bücher Gershom-Scholem Sefer-ha-Bahir-Das-Buch-Bahir ( lovelybooks) Peter Schäfer und Claus-Jürgen Thornton: Die Ursprünge der jüdischen Mystik (lovelybooks) lovelybooks Adolphe-Franck Die Kabbala lovelyb duckduckgo Qabbala+books
3) Rezensionen a) perlentaucher.de: "Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 21.02.2002: Vierzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen bringt der De Gruyter-Verlag Scholems "Ursprung und Anfänge der Kabbala" neu heraus. Friedrich Niewöhner erklärt in seiner respektvollen Kritik noch einmal die komplizierte Geschichte des Buchs, das ursprünglich in deutsch geschrieben war und nie ins Hebräische übersetzt wurde, obwohl Scholem nach seiner Emigration nach Israel eigentlich nur noch auf Hebräisch publizierte. Einer der Gründe für diese Sprach-Entscheidung dürfte nach Niewöhner darin liegen, dass Scholem mit der israelischen Kabbala-Forschung nicht einverstanden gewesen sei - vielleicht wollte er das in Israel nicht so bekannt machen. Ausführlich setze sich Scholem in dem Buch mit der deutschen Kabbala-Forschung des 19. Jahrhunderts auseinander, die er an anderer Stelle scharf kritisiert habe, merkt Niewöhner an. Im vorliegenden Buch sei Scholems Haltung zwar kritisch, aber nicht mehr polemisch. Sein Haupteinwand sei, dass die Kabbala in die Religions-, nicht in die Philosophiegeschichte gehöre. Im Nachwort Joseph Dans vermisst Niewöhner einen Hinweis auf den wichtigen heutigen Kabbala-Forscher Moshe Idel - er vermutet hier ein politisches Motiv, denn Idel ist ein Scholem-Kritiker. Abschließend schwärmt Niewöhner vom "intellektuellen Genuss", das die Lektüre dieses nicht einfach zu lesenden Buches bis heute gewähre."
4) Zitate aus dem Rezensionsbuch a) S. 451-2: Nachwort von Joseph Dan: "Wenn der Bahir und Rabbi Isaak der Blinde auf voneinander unabhängige Quellen zurückgriffen, müssen wir die Anfänge der Kabbala ein oder zwei Generationen vor dem Buch Bahir ["1922 wurde Scholem an der Universität in München mit seiner Dissertation über das Sefer ha-Bahir promoviert" de.wikipedia Gershom_Scholem] ansetzen und davon ausgehen, daß es ältere Traditionen gibt, die bereits die Vorstellung von zehn göttlichen Hypostasen [Seinsweisen, Sephiroth] kannten; einen direkten Beweis dafür gibt es nicht. Trotz dieser und anderer Fragen steht eines genauso fest wie vor vierzig Jahren: Scholems einzigartiges Verdienst in der Zusammenstellung von Texten, Traditionen und Zitaten sowie von verstreuten historischen und bibliographischen Belegen, aus denen er ein zusammenhängendes historisches Bild entwarf. In seiner kurzen Dankesrede, die er anläßlich der Verleihung des Rothschild-Preises hielt und die er mit der Überschrift „Der Stein, den die Bauleute verwarfen" 27 versah, sagte Scholem nicht ohne Stolz, er hätte Manuskripte, für die sich niemand interessierte, zusammengetragen und daraus Geschichte rekonstruiert. Das ist ihm in der Tat gelungen. Seit Scholem seine Geschichte der Kabbala veröffentlichte, wächst mit der Zahl der vergangenen Jahre auch die Ehrfurcht vor seiner außergewöhnlichen Leistung.
Fn 27 Die Wendung spielt auf den Psalmvers „Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ist zum Eckstein geworden" an (Psalm 118,23). Scholems Rede wurde erstmals veröffentlicht in: Molad 20 (1962), S. 135-137; englische Übersetzung in: Jerusalem Post vom 27. 4. 1962. Zur selben Zeit, als Scholem seine Rede anläßlich der Preisverleihung hielt, erschien Ursprung und Anfänge der Kabbala.."
b) S. 30-31: "Die erste Gattung solcher Nachrichten geht auf Traditionen zurück, die sich im Kreise der spanischen Schülersschüler der provençalischen Kabbalisten erhalten haben. Sie sprechen mit großem Nachdruck von der mystischen Inspiration, dem „Erscheinen des heiligen Geistes" in einer der angesehensten Familien, die die rabbinische Kultur des provençalischen Judentums repräsentierten. Diese Quellen benennen einige historische Persönlichkeiten, die eine Offenbarung des Propheten Elias, Gilluj Elijahu, empfangen hätten, das heißt : denen eine Tradition über himmlische Mysterien zugekommen sei, von denen die bisherige Überlieferung nichts wußte, sondern die ihnen als Revelationen von oben zugekommen seien. Solche Revelationen mögen rein visionären Charakters gewesen sein oder aber sich auf Erleuchtungen in der Kontemplation beschränkt haben. Ich habe mich an anderer Stelle über den Sinn dieser Kategorie des Gilluj Elijahu geäußert 64, die für das Verständnis des Verhältnisses von religiöser Autorität und Mystik im Judentum sehr charakteristisch ist. Der Prophet Elias [Johannes der Täufer laut Christus bei Lorber!] ist im rabbinischen Judentum der Hüter der heiligen Tradition. Er wird am Ende, beim Erscheinen des Messias [nein, vor dem Erscheinen (2. Kommen) von Christus! Siehe Christi Prophezeiungen bei Jakob Lorber & Bertha Dudde!] den Ausgleich zwischen den divergenten Meinungen der Thoralehrer herstellen. Er erscheint jetzt den Frommen bei allen möglichen Gelegenheiten, auf dem Marktplatz, auf ihren Wegen und zu Hause. Wichtige religiöse Traditionen des Talmud, ja ein ganzes Midraschwerk werden auf seine Belehrung zurückgeführt 56. Er ist bei jeder Aufnahme eines Kindes in den Bund Abrahams, also bei der Herstellung des sakralen Zusammenhangs zwischen den Geschlechtern durch die Beschneidung, gegenwärtig. Es sind keineswegs nur die Mystiker, die ihm begegnen : er vermag dem einfachen, in Not geratenen Juden, ebenso zu erscheinen wie dem vollendeten Frommen und Thoragelehrten. Als der biblische Eiferer für Gott ist er der Garant der Tradition. Er ist, wie ich es ausgedrückt habe, „keine Gestalt, von der angenommen werden konnte, sie würde irgendetwas zum Gegenstand ihrer Mitteilung und Offenbarung machen, das grundsätzlich mit solcher Tradition im Widerspruch steht" 56. Eine Tradition, die als vom Propheten Elias stammend anerkannt wurde, war also, auch wenn sie etwas Neues brachte, in den Traditionszusammenhang des Judentums für das gläubige Bewußtsein einbezogen und stand über dem Verdacht fremder Inspiration oder häretischer Haltung. Kein Wunder also, daß solche Berufung auf Offenbarungen des Propheten Elias an wichtigen Stellen der Geschichte der jüdischen Mystik, gerade wo Neues zum Vorschein kommt, immer wieder auftritt. Tradition war eben in diesem Sinne nicht nur, was auf Erden und in der Geschichte weitergegeben wurde, sondern auch was von oben, aus dem „himm- lischen Lehrhaus" überliefert wurde."
c) S. 357: "Dabei ist übrigens Ascher keineswegs bloßer Literator und Apologet der Kabbala, sondern seine Ausführungen, be- sonders im Epilog zu seinem Sepher ha-Jihud (S. 20) zeigen ihn als echten Mystiker. Selbst wenn man die göttlichen Dinge — sagt er — aufschreiben dürfte, so könnte man es nicht, ja nicht einmal mündlich ließen sie sich sagen, und es bliebe nur bei einem hilflosen Stammeln. Aber wenn auch die Dinge selber unsagbar sind, hegt doch in diesem Stammeln selber ein authentischer Hinweis, der den Jünger weiter- führen kann. Die wahren Mystiker, die „Gottes Namen nachsinnen", man kann auch übersetzen: „über Gottes Namen zahlenmystische Spekulationen anstellen", suchen zu zeigen, daß „das Emanierte nicht vom Emanierenden zu trennen ist", mit anderen Worten, daß der Prozeß des göttlichen Lebens in den Sephiroth nicht Gott gegenüber verselbständigt werden darf, sondern — den Abweichungen unreifer Jünger gegenüber — in der Einheit mit seiner Quelle als die Totalität der wirkenden Gottheit aufzufassen ist. Die Stellung, welche die Kabbalisten im Bewußtsein der jüdischen Öffentlichkeit einnahmen, war also in der Generation Isaaks des Blinden und der ersten spanischen Kabbalisten keineswegs schon fest begründet. Von Anfang an begleiteten ihr Auftreten Einsprüche und Kritik, die innerhalb der jüdischen Geschichte niemals ganz verstummt sind, selbst in den Zeiten, in denen die Kabbala auf dem Höhepunkt ihres historischen und gesellschaftlichen Einflusses stand. Die Kabbalisten selber empfanden sich aber durchaus als legitime Erben echter jüdischer Tradition, um deren Bestätigung und Untermauerung innerhalb des rabbinischen Rahmens es ihnen ging. Während sie zur Halacha durchweg positiv stehen, ist ihr Verhältnis zur anderen zeitgenössischen Macht, nämlich der aufklärerischen jüdischen Philosophie, mindestens in Gerona, noch unsicher. Zwei Tendenzen sind hier erkennbar. Sie fühlen sich einerseits als Fortsetzer der Philosophen, mit denen sie nach Möglichkeit Streit vermeiden. Sie übernehmen die Grundlagen des Denkens, wie es von den ihnen vorangehenden platonisierenden Aristotelikern ausgebaut worden war. Sie beanspruchen Einsicht in Bereiche, über die die Philosophen nichts zu sagen wissen, beziehen aber keine feindliche Stellung zu ihnen."
d) S. 20: "So h a b e n wir in Ms. Oxford Heb. C 65 ein großes F r a g m e n t des Schi'ur Qoma, in Ms. Sassoon 522 ein F r a g m e n t eines sehr alten u n b e k a n n t e n Merkaba-Midrasch und eines Blattes des SchiKur Qoma"
5) "Über ideses Buch: Der gebürtige Berliner Gershom Scholem (1897 - 1982), der 1923 nach Jerusalem emigrierte, wurde einer breiteren Öffentlichkeit zunächst hauptsächlich als der Freund und Nachlaßverwalter Walter Benjamins, als Schüler, Verehrer und Antipode Martin Bubers und als Kritiker Franz Rosenzweigs bekannt. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde die ungewöhnliche Breite und Tiefe seines Denkens zunehmend als herausragender Beitrag zur europäischen Geistesgeschichte erkannt. Heute gilt Scholem als einer der führenden Intellektuellen Westeuropas und Amerikas und einer der wichtigsten Juden des 20. Jahrhunderts überhaupt.
Im Zentrum von Scholems schier unüberschaubaren Veröffentlichungen stand die Erforschung der als Kabbala bezeichneten jüdischen Mystik und mittelalterlichen Esoterik. Erst durch seine kritische Erfassung und Untersuchung der Quellen wurde es möglich, diese reichen, geheimnisvollen und versunkenen Traditionen jüdischer Geschichte zu entschlüsseln. Aus der Fülle seiner Publikationen ragt das Buch über "Ursprung und Anfänge der Kabbala" (1948 auf Hebräisch erschienen) heraus, das Scholem im persönlichen Gespräch als sein Hauptwerk bezeichnete.
Die Neuauflage dieses Klassikers wird durch ein Geleitwort von Ernst Ludwig Ehrlich eröffnet, .."
Întrebarea despre originea și etapele timpurii ale Cabalei, ca formă de misticism și teozofie evreiască care pare să fii apărut brusc în secolul al XIII-lea, este incontestabil una dintre cele mai dificile din istoria religiei evreiești după distrugerea celui de-al Doilea Templu. La fel de incontestabil, este una dintre cele mai importante. Semnificația dobândită de mișcarea cabalistică în lumea evreiască a fost atât de mare și influența ei uneori atât de preponderentă încât, dacă se dorește să se înțeleagă posibilitățile religioase inerente iudaismului, problema istoriei specifice caracterul acestui fenomen, pare a fi de primă importanță. Prin urmare, cercetătorii au dedicat în mod just o mare atenție aceastei probleme și au făcut diverse încercări de a găsi o soluție. Dificultatea nu rezidă doar din prejudecățile cu care mulți cercetători au abordat această problemă, deși astfel de prejudecăți au existat - fie de natură apologetică, fie de natură explicit ostilă - nu sunt mici (...) Două circumstanțe, în special, au împiedicat cercetarea acestei zonă. Mai presus de toate, sursele originale, cele mai vechi texte cabalistice cele mai potrivite pentru a face lumină asupra circumstanțelor în care și-a făcut apariția Cabala - nu au fost în niciun caz studiate suficient. Acest lucru nu este surprinzător, deoarece aceste documente nu conțin aproape nici o relatare istorică care ar putea clarifica prin mărturie directă fie mediul în care s-a născut Cabala, fie originea sa. În măsura în care există astfel de relatări, acestea sunt în mare parte povești și invenții pseudepigrafice. Nici sarcina istoricului religiei nu este mai ușurată de o abundență de texte mistice detaliate a căror analiză ar putea compensa această lipsă de documente istorice. Dimpotrivă, el se confruntă cu texte care sunt păstrate doar într-o stare fragmentară, făcându-le extrem de dificil de înțeles și care folosesc concepte și simboluri atât de ciudate încât deseori sunt pur și simplu de neînțeles. Aceste dificultăți în descifrarea celor mai vechi texte sunt sporite și mai mult de stilul în care sunt scrise; sintaxa singură poate conduce adesea cititorul la disperare. Mai mult, aceste surse primare sunt puține. Nu avem de-a face aici nici cu opere voluminoase, nici cu documente personale care includ schimburi de scrisori sau înregistrări biografice de genul celor care sunt o neprețuită asistență pentru istoricul creștin sau Misticismul islamic. Aproape toate documentele de această natură s-au pierdut în furtunile istoriei evreiești. Când am avut norocul să descopăr o astfel de scrisoare scrisă de o figură centrală din primele zile ale Cabalei provensale, aceasta a fost o surpriză mare și plăcută.
I enjoyed reading this but the book assumed an already high level of understanding of the subject, that said, it was interesting and thought provoking, even if it took effort to "push through" at times.
Definitely gonna want to read the more rudimentary Scholem Kabbalah books before tackling this one (unlike me who was given a copy and so tried to read this one without much preexisting knowledge). I had to fill in a lot of gaps by googling Hebrew terms but I definitely learned some things.
Everybody else kind of covered it here. If you felt like earlier, more basic Scholem covered the post-Christian era then what of pre-Christian mysticism? This is a denser work of his. If you're into this, you're into this.
Gershom Scholem's study of the earliest manifestations of the school of Jewish mysticism that came to be referred to simply as Kabbalah ("tradition"), and the sources and trends which informed its emergent shape, here updated in light of two decades of research following its initial publication in 1962, is a monumental work of textual-historical criticism. Scholem convincingly, if not irrefutably, demonstrates plausible chains of transmission by which the disparate intellectual traditions of west-Asian gnosticism, Medieval neoplatonism, and the various exegetical approaches to primary and secondary Hebrew scriptures came together in a synthesis possessing a unique meaning of its own, beginning in late 12th-century Provence. Within a shared cultural environment, in an atmosphere of spiritual innovation effected as much by the Cathar controversy as by that surrounding Maimonides's philosophizing approach to the Jewish faith, congruent developments occurred in the south of France, northern Spain, and among the German Hasidim. More than merely a selective recombination of commensurate elements taken from the milieux in which the scholars of Torah found themselves, the early Kabbalah developed in response to internal motivations, the illuminatory phenomena of mystical meditation as well as the answers arrived at in striving to make sense of the significations of the Biblical text.
As mentioned above, Scholem's reconstruction of the Kabbalah's pre-history is not unassailable. Where the paper trail ends, he, as an historian, has recourse only to hypothesis, and other explanations for the form and content of the earliest extant kabbalistic materials are certainly possible, as amply demonstrated, for example, by Moshe Idel. That being said, the sheer volume of manuscript evidence Scholem brings to bear is at least sufficient to warrant a careful analysis and serious evaluation of his conclusions.
I am interested in the origins of everything, and since it originates in Languedoc, a place thoroughly described as the home of the Cathars in Denis de Rougement's Love in the Western World, it is especially interesting, the birthplace of the Book of Zohar and the familiar Kaballah mysticism, which was co opted by occult followers and especially now with the celebrity cult of tying a red string around the wrist and running one's fingers above hebrew texts, which is a travesty of its still powerful original meaning. I once heard Madonna interviewed and she was asked about its Jewish origins and she said she hated that - it goes back to Pythagoras and the Egyptians. One could only hope this cult a certain rabbi set up would go away, but cults that draw celebrities like Gurumayi have a lot of sheep who go right after them. In Gershom Scholem's book about Walter Benjamin, Benjamin befriends someone who is under the sway of a Jewish leader who emphasizes the magic and draws a cult around himself, in the twenties.