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Deadwater: Das Logbuch

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Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen. Was hat das mysteriöse Marburg-Virus im verseuchten Wasser damit zu tun? Und welche Rolle spielt der Lehrer und Impfstoff-Erfinder Detering?
Cool illustriertes Reiseabenteuer, aufgemacht wie ein Logbuch und mit vielen Zusatzmaterialien: GPS-Daten, Routen, Karten!

224 pages, Paperback

Published February 20, 2017

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About the author

Tobias Rafael Junge

11 books1 follower

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Community Reviews

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1 star
1 (2%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Archer.
630 reviews13 followers
May 5, 2017
Wer meinen Titel cool findet - das ist leider nicht von mir, sondern direkt dem Buch entnommen. Solche und andere coolen Sprüche kommen da öfter vor. Und hier erfolgt auch meine erste Warnung an potenzielle Leser: Das ist ein Logbuch. Klar, steht vorne drauf, aber ich wiederhole es trotzdem. Es ist ein Logbuch. Geschrieben von Jugendlichen oder besser: im Stil von Jugendlichen. Bedeutet, dass ständig rechts und links vom Text diverse Sprüche der anderen Beteiligten stehen.
Und schon schiebe ich die zweite Warnung an potenzielle Leser nach: Es gibt mehr Beteiligte als zwei. Oder auch drei. Oder vier. Wer also grundsätzlich damit überfordert ist, mehr als ein halbes Dutzend Protagonisten im Kopf zu behalten: beware of the book.
Dritte und letzte Warnung: Es gibt Zeichnungen. Ja, wie in einer Graphic Novel. Und vorsicht, Herzattacke in Sicht - vielleicht fehlt auch einer der Protagonisten mal auf einem Bild. Oder die Haare von jemand anders stimmen nicht mit der Beschreibung überein. Wer in so einem Fall nach einer Bücherverbrennung schreit, ist hier auch falsch.

Ok, wer bis hierher durchgehalten hat, scheint wirklich interessiert zu sein und hart im Nehmen. Willkommen an Bord. Du bist jung oder weißt noch, wie das war, belastbar, kannst die Zähne zusammenbeißen und auch in ausweglosen Situationen weitermachen? Du hast noch Mitgefühl und Abenteuerlust? Begeisterung fürs Meer, Abenteuer, Freundschaft und nimmst auch Hunger, Durst und Tod in Kauf? Das wirst du hier finden.

14 Jugendliche aus reichem Haus, die irgendwo Mist gebaut haben. Eine Handvoll Lehrer, eine Handvoll Seeleute, ein Schiff, das dem Namen "Boot-Camp" eine neue Bedeutung verpasst. ;)
Verschwundene Erwachsene, auf sich selbst gestellte Kids, Mord, Erpressung, Piratenangriffe, Umwelt-Terrorismus, ein Kater und ein Huhn. Und Tote.

Mich konnte es packen. Ich konnte mit den Jungs und Mädchen mitfiebern, war erschüttert über grausame Momente und konnte im nächsten Augenblick breit grinsen über Sprüche, Zeichnungen oder idiotische Handlungen. Es war genau meins und ganz ehrlich? Gegen ein Sequel hätte ich mal so gar nichts einzuwenden, würde schon gern sehen, ob man das Abenteuer mit diesen Protagonisten weiterführen könnte.
Profile Image for Booklunatic.
1,118 reviews
March 5, 2017
Schwierig. So 3,5 Sterne, denke ich...

Die Idee war super. Die Umsetzung anfangs auch vielversprechend und kreativ. Ein spannendes Szenario, aufgelockert durch originelle Kommentare und Zeichnungen aller Beteiligten. Jetzt kommt leider das "aber": In der zweiten Hälfte des Buchs wurde die Story immer komplizierter und auch brutaler. Und wenn ich das schon so empfinde, dann frage ich mich, ob es für eine Zielgruppe ab 12 wirklich so geeignet ist? Eigentlich schade. Zudem fand ich die Thematik am Ende - wo bleibt die soziale Gerechtigkeit in der Welt, warum denken die bösen reichen Menschen nur an sich - etwas zu gewollt und zu konstruiert. Aber gut, wer weiß, am Ende empfinden das die Teenie-Leser alles ganz anders...
Profile Image for Fili.
53 reviews
January 4, 2022
Ein Freund von mir sollte das Buch vor ein paar Jahren für die Schule lesen und ich habe es zusammen mit ihm angefangen gehabt. Ich fand die Idee sehr interessant und habe es mir dann auch selbst gekauft. Das Buch war anfangs noch etwas uninteressant, aber mit der Zeit wurde es immer spannender und ich habe es innerhalb eines Tages durchgelesen gehabt.
Profile Image for Franci.
56 reviews
December 7, 2024
ich bin hin und her gerissen.
Einerseits ist die Idee mega schön und das Buch ist echt liebevoll gemacht, aber auf der anderen Seite...selbst für ein Jugendbuch ist der Plot so fern ab von allem, was auch nur ein wenig nachvollziehbar ist. 13-15-jährige allein für Monate auf einem alten Schiff? Ich weiß ja nicht.

Aber ich hatte Spaß am Buch, deswegen 3/5
Profile Image for Marina.
182 reviews
July 4, 2022
Dieses sehr kindliche Jugendbuch habe ich im 1€ Laden entdeckt und da ich die Aufmachung ziemlich cool fand, musste es mit. Wie der Titel schon sagt, ist das ganze ein Logbuch, also wie ein Tagebuch gibt es Einträge von verschiedenen Jugendlichen, die sich zu der Zeit alle auf demselben Schiff befinden. Es wurden am Seitenrand auch Kommentare zu den Einträgen dazugekritzelt.

Grundsätzlich fand ich das Setting sehr cool, die Aufmachung und Idee des Buches auch, aber die Umsetzung war nicht ganz so gelungen. Ab einem gewissen Punkt im Buch ist die Storyline so unrealistisch, dass man sich wirklich denkt, der Autor will einen verarschen 😂 ich hätte es schöner gefunden, wenn die Handlung nicht so weit abgedriftet wäre, also ich’s den Jugendlichen gerne zugetraut, was sie unternommen haben. Einen weiteren Stern Abzug gibt es, da ich mit den vielen Charakteren nicht klar gekommen bin. Ich hätte mir am Anfang im Buch gerne einen Steckbrief zu den Jugendlichen gewünscht (und nicht erst am Ende, wo man sich dann beim Fertiglesen denkt, na toll, hätte das mal wer am Anfang erwähnt, dass es das da hinten gibt 😅) .. nun ja, Blöd gelaufen 😂

Nochmal würd ich das Buch nicht lesen, aber für den Preis war es das allemal wert!
Profile Image for Janina.
870 reviews80 followers
April 8, 2017
"wird bisschen sehr düster gerade für ein Buch, dessen Hauptfiguren 13-15 Jahre alt sind. #Deadwater hätte da wohl ein Hinweis sein sollen" - Zitat von mir, ca. S.110

Das beschreibt das Buch relativ gut (finde ich). Es geht um eine Gruppe von (reichen) Jugendlichen, die zur Strafe auf ein Schiff verdonnert wurden, um dort etwas erwachsen zu werden und sich eventuell positiv weiterzuentwickeln. Die Eltern dachten, dass das eine super Idee wäre, aber leider nein. Denn: die Lehrer und Crew des Schiffes verschwinden und kurz darauf werden sie erpresst. #BadLuck

Das Buch, genannt Deadwater, ist wie ein Logbuch aufgebaut. Texte, die von den Hauptcharakteren geschrieben wurden, Randnotizen und Zeichnungen (illustriert von Nils Andersen) machen sich auf den Seiten breit, verschönern das Lesen und machen das Erlebnis noch interessanter. Obwohl es schon von der Geschichte her interessant genug ist, denn es wird relativ schnell relativ düster. Es werden Sachen angesprochen, die ich in einem Jugendroman mit so jungen Protagonisten nicht erwartet hätte (Stichwort: Terrorismus etc.) und in diesem Fall passiert viel á la Extremsituationen haben extreme Reaktionen zur Folge. Ich würde das Buch für Leser ab ca. 16 Jahren empfehlen. Chris (einer der Hauptcharaktere) & Co. müssen viel durchmachen und sich mit komplexen und unschönen Themen auseinandersetzen, die es leider in unserer Welt gibt.

Den Schreibstil und die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr angenehm, nicht zu schnell, nicht zu langsam - genau mein Tempo. Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander habe ich sehr genossen; der Humor und das Geplänkel haben etwas Leichtigkeit in die ganze Angelegenheit gebracht. DEADWATER hat mich vom Vibe her an frühere Serien oder Filme erinnert (besonders die drei ??? und Allein gegen die Zeit) - und das ist 100% positiv gemeint. Es war die Art von Abenteuer, die ich gerade gebraucht habe.

Es hat mir eine Menge Spaß gemacht und trotz Kritikpunkten, die mir zwar aufgefallen sind, mich aber nicht gestört haben (Ende bisschen zu schnell, zu einfach aufgelöst, unrealistisch, zu gewollt - was auch immer), war das meiste erste Sahne für mich, weil es gerade genau das Richtige war. Besonders die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren hat es mir angetan.

"Manche sind vielleicht als Kinder aufgebrochen, aber sie werden als Erwachsene ankommen - egal, wo das sein mag."

Alles in allem: ICH FANDS TOLL. Lustig, spannend, interessant und ich wollte nicht aufhören zu lesen, was IMMER ein gutes Zeichen ist.
2 reviews
April 30, 2017
Der Jugendroman "Deadwater: Das Logbuch" von Tobias Rafael Junge und Nils Andersen erschien erstmals am 20. Februar 2017 im Dressler Verlag in Hamburg.

Cover
Das Buch ist ein Hardcover, auf dessen Vorderseite groß der Titel prangt, der in weißen Buchstaben auf rotem Grund gehalten ist. Zwischen den Worten "Dead" und "water" befindet sich der Zusatz "Das Logbuch", stilecht auf einer Art Heftseite, die eingerissen und vergilbt ist, sowie Koordinaten aufweist. Eine kleine, in schwarz gehaltene Person fällt auf dem ersten Buchstaben "D" in die Tiefe, auf dem zweiten "D" schwimmt die Silhouette eines Hais vorbei. Die rote Substanz, die den Großteil des Covers einnimmt, lässt sich als Wasser oder Meer erkennen, da ganz oben ein Schiff auf ihm schwimmt. Der dargestellte Himmel ist wolkenverhangen und düster. Ganz unten erkennt man ein Schiffswrack und Trümmerteile. Der Buchrücken ist ähnlich wie das Cover gestaltet, ebenso die Rückseite, auf der zwar die Angaben zu Autor und Titel fehlen, die dafür aber einen Klappentext aufweist. Die dazu gehörige Überschrift erinnert an Nachrichtenkurzwörter.

Gestaltung
Direkt zu Anfang möchte ich nennen, dass das Buch sehr liebevoll und detailreich illustriert wurde. Schlägt man das Buch auf, findet sich dort auf der ersten Seite (also der Coverrückseite) eine detailgetreue Darstellung des Schiffes, um das es in dem Buch gehen wird. Anbei dazu findet man eine Beschreibung. Die allerletzte Seite ist in schwarz gehalten, man kann ein Meer erahnen, auf dem ein Schiff und ein Kutter fahren.

Das Inhaltsverzeichnis hat mich persönlich sehr an den Kapitelbildschirm eines Videospiels erinnert. Die Kapitelnamen in verschiedenen Schriftgrößen dargestellt und scheinen auf der Seite zu "schwimmen". Ebenso finden sich an zwei Seitenrändern dunkle Stellen, die an Tintenabdrücke erinnern.

Die Kapitel selbst sind sehr besonders aufgebaut. Zu Beginn steht der Titel und die Kapitelnummer, darunter findet man (wie im Logbuch) Angaben zu Tag, Standort, Koordinaten, Seegang und dem Wetter. Charakteristisch für dieses Buch ist jedoch, dass an den Seitenrändern kurze Anmerkungen der unterschiedlichen Crewmitglieder zu finden sind. Jeweils immer mit Namen versehen und sich häufig auf eine bestimmte Textstelle beziehend. Auch kleine Illustrationen sind hier zu finden, genauso, wie es einige, größere Aufnahmen über je eine Doppelseite gibt. Im Anhang finden sich Charakterbeschreibungen und Termini der Seefahrt.
Die Geschichte wird von allen Crewmitgliedern abwechselnd erzählt, obwohl das Logbuch offiziell Chris gehört.

Worum geht es?
Die Jugendlichen, die auf die Marie zu einer Art "Erziehungskreuzfahrt" geschickt werden, haben alle den einen oder anderen Fehler gemacht. Ihre Eltern sind entweder reich oder zumindest einflussreich. Der Alltag auf dem Schiff ist natürlich kein Zuckerschlecken, doch die Lehrer an Bord bringen eine gewisse Ordnung hinein - bis die Lehrer auf einmal nacheinander verschwinden und alle technischen Geräte sabotiert werden. Die Jugendlichen versuchen ihr Bestes, um mit dem Wissen klarzukommen, dass sie sich auf einmal auf einer Art Geisterschiff befinden. Doch dann kommt ein verschlüsselter Funkspruch über das einzig noch funktionierende Funkgerät. Schnell wird klar, dass dieser von Erpressern stammt, die eine grausame Aufgabe nach der anderen an die Jugendlichen weitergehen. Dass es nicht ratsam ist, die Polizei zu verständigen oder sich aufzulehnen, wird spätestens klar, als die erste Leiche auftaucht.

Persönliche Meinung
Ich hatte eine aufregende, gut durchdachte Geschichte erwartet, die den Leser auch nach einiger Zeit noch nicht loslässt, nachdem man sie beendet hat. Das habe ich bekommen, "Deadwater: Das Logbuch" ist ein spannender Roman mit Trillerelementen, der insgesamt eine düstere Grundstimmung mit amüsanten Einwürfen der Crew verbindet. Als Jugendbuch gekennzeichnet ist "Deadwater" allerdings eine recht schwere Kost, die ich eher jungen Erwachsenen empfehlen würde. Es geht um Zusammenhalt, Hoffnungslosigkeit und den Drang, trotz allem immer weiter zu machen. Gleichzeitig erleben die Jugendlichen eine völlig neue Realität, die dem ursprünglichen Ziel der Fahrt, (Zitat) "[...] in dieser Zeit die Grundlagen und so manche Feinheit der klassischen Seefahrt erlernen, Disziplin und Vertrauen zu schätzen wissen sowie Kameradschaft und vielleicht sogar Freundschaft finden. Wenn Sie diese Fahrt hinter sich gebracht haben, ist jeder Einzelne von ihnen ein neuer, besserer Mensch, auf See und an Land." erstaunlich nahe kommt - auf makabre Weise. Im Grunde zeigt jeder der Jugendlichen sein wahres Gesicht und das sieht nicht bei allen positiv aus.

Der Roman hat mich - als es deutlich düsterer wurde - in seinen Bann gezogen und ich habe nicht selten mit der Crew mitgefiebert. Viele Kritikpunkte habe ich nicht, außer, dass die Crew wirklich "zufällig" perfekt an Mitgliedern ausgestattet war (ein Koch, eine Navigatorin, ein Kapitän, ein Technikfreak, Sportskanonen, Realisten, eine Art "Arzt" und Jugendliche, die einfach nicht durchdrehen). Das wirkte doch etwas zu klischeehaft und einfach. Auch das Ende fand ich etwas zu undurchsichtig, die Rettung scheint aus heiterem Himmel zu kommen und alles löst sich in einem Moment zum Wohlgefallen auf. Auch die Anmerkungen zu den Charakteren hätte ich mir an den Anfang des Buches gewünscht, gleich hinter die Beschreibung der "Marie".

Insgesamt hat "Deadwater: Das Logbuch" aber eine solch spannende und fesselnde Lesewirkung auf mich gehabt, dass ich es auf jeden Fall weiterempfehlen möchte. Deswegen vergebe ich 5/5 Sternen!
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