Was haben der renitente Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein holländischer Camping-Urlauber und eine begüterte Werdenfelser Oma miteinander zu tun? Erst einmal nichts, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung starben. Drei Suizide? Drei Morde? Doch bevor das Kommissarinnenduo Irmi Mangold und Kathi Reindl in die Ermittlungen eintauchen kann, stürzt vor dem Farchanter Tunnel ein ungarischer Lkw um. Heraus purzeln unzählige Käfige mit sehr jungen Hundewelpen. Der Fahrer schweigt. Merkwürdig ist jedoch, dass im Fahrerhaus die Adresse der verstorbenen Werdenfelser Oma entdeckt wird. Irmi und ihre Kollegin tauchen ein in ein Milieu, das dem der Waffenschmuggler und Drogenhändler in nichts nachsteht, denn es geht um unermesslich viel Geld …
Ein wenig über Hundehandel war mir ja vorher schon klar - aber so eindrücklich vor Augen geführt, wird das Thema hier besonders gruselig - Wieder ein gelungener Alpen-Krimi von Nicola Förg - mit der gewohnt guten Interpretation von Michaela May
Ein weiterer gelungener Alpen-Krimi mit dem Team Mangold/Reindl, bei dem die beiden erstmal im Dunkeln tappen was den Zusammenhang dreier Leichen, die durch Eisenhutvergiftung ums Leben kamen, angeht. Durch einen rettenden Zufall und wie immer mit einem guten Gespuer kommen die beiden nach und nach den Verbrechern auf die Spur. Und mit ihren Gedanken trifft Irmi Mangold auch dieses Mal wieder den Nagel auf den Kopf was unsere heutige Gesellschaft angeht.
ein schöner Krimi, hab mich schon länger auf den Fall für Kathi und Irmi gefreut, das Thema war interessant, da kommt mir immer die Galle hoch, wenn ich von solchen Schmuggeltransporten in der Zeitung lese.
Hätte gut sein können, aber zum einen hat mich die Stimme der Leserin des Hörbuchs genervt und zweitens, der Ton des Buches war zu belehrend. Die Autorin hat versucht zu viele gesellschaftskritische Themen anzuschneiden.
Eigentlich mag ich die Alpenkrimis von Nicola Föhr. Aber ich hätte nichts dagegen, wenn sie ein bisschen weniger belehrend, weniger reflektierend über das Alpenländische, die Frauenemanzipation, die Biolandwirtschaft und in diesem Fall den Hundehandel daherkäme. Es ist, wie jemand anderes schon schrieb, zu belehrend, zu oberlehrerhaft, was da der Frau Mangold immer durch den Kopf geht. Ob es gerade passt oder nicht. Und ob die Mangold und die Kathi Reindl zusammen so ein gutes Team machen, das frage ich mich auch. Zu aggressiv, viel zu wenig feinfühlig gehen die beiden vor, besonders die Reindl. Man wundert sich, dass die Zeugen oder Verdächtigen überhaupt was sagen, wenn sie von Vorneherein so angegangen werden. Mich stört das beim Lesen, weil es weder realistisch ist noch angenehm rüber kommt. Aber insgesamt eine gute Geschichte, das Ende ein bisschen zerfranst.