Nach dem Zusammenbruch des »Dritten Reiches« gab es einen unverrückbaren Ort, der Halt und Geborgenheit die Familie. Sie erwies sich als der einzige Wert, der den Nationalsozialismus weitgehend unversehrt überdauert hatte. Eines aber konnte die Familie Sie konnte nicht jene Widersprüche und Konflikte aussperren, die im ersten Nachkriegsjahrzehnt die Gesellschaft begleiteten. Zu ihrer vielleicht größten Hypothek wurde das Verdrängen und Verschweigen. Es war der Nährboden für die berüchtigten Familiengeheimnisse der deutschen Gesellschaft nach 1945, an deren Gift bisweilen noch die Enkelgeneration laborierte. So wurden aus großen Erwartungen nicht selten große Enttäuschungen, die bis heute nachwirken. Der deutsche Familienkosmos der Nachkriegszeit war eine historisch einzigartige "Versuchsanordnung". Florian Huber liefert den Schlüssel zum Verständnis dieser Zeit und der folgenden Generationen.
A strange collection of anecdotes, for want of a better word, about the families of German soldiers who survived the war. Of the wall of silence, of the shame, guilt, and loss felt by these men and how it reflected on the families they were reunited with.
This is an enormous subject, and this collection only touches on it. It reveals how these brutal truths become known only after the discovery of a box of letters and other documents in an attic, untouched and unread for decades.
Some of these anecdotes are very moving and one has a sense of the enormous adjustment the whole German nation had to make in the post war period. It puts a whole new meaning on the question "What did you do in the war daddy?"