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Der stille Raub: Wie das Internet die Mittelschicht zerstört und was Gewinner der digitalen Revolution anders machen

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Binnen weniger Jahre wird die digitale Revolution die Gesellschaft komplett verändern. Wenige werden reich, viele arm, und die Mittelschicht wird es nur noch in den Geschichtsbüchern geben. Gerald Hörhan, Harvard-Absolvent, Investmentbanker und Internet-Unternehmer, zeigt, was die künftigen Gewinner der digitalen Revolution jetzt tun müssen und warum alle anderen untergehen. In provokantem Ton lässt Hörhan, der an Wirtschaftsuniversitäten lehrt und mit seiner Online-Akademie einen MBA (Master of Business Administration) anbietet, hinter die Kulissen der digitalen Wirtschaft blicken. Ein Buch, das erschreckt, und zugleich die neuen Chancen zeigt.

167 pages, Kindle Edition

Published February 25, 2017

71 people want to read

About the author

Gerald Hörhan

9 books5 followers

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Community Reviews

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4 stars
46 (34%)
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34 (25%)
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13 (9%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Mantas Bandonis.
1 review3 followers
February 20, 2018
Zu Beginn des Buches wird klargemacht, dass Gerald Hörhan selber die Digitalisierung erst auf einer Konferenz 2014 angefangen hat ernst zu nehmen und "aufgewacht" ist. Somit will er im Buch auch vermitteln wie viel Auswirkung in dieser kurzen Zeit das Internet und die Digitalisierung auf ihn und sein Business ausgeübt hat und welche Auswirkungen es auf die Politik, die Bürger und Unternehmen haben wird.

Im ganzen Buch wird sehr viel zwischen den Themen und Beispielen hin und her gesprungen. Doch im Großen und Gesamten kann man 2 Kernaussagen des Buchs feststellen:

- Unternehmen die sich in Zukunft mehr mit Digitalisierung beschäftigen, werden erfolgreicher sein.
- Die Mittelschicht wird durch die Digitalisierung verschwinden, die die sie aufnehmen werden aufsteigen und die Anderen absteigen.

Bei diesen Aussagen wird meiner Meinung nach viel zu viel Schwarz/Weißmalerei betrieben. Zudem ist vieles unklar da Hörhan in seinem Buch sehr oft die Szenarien und die Meinung wechselt. Vieles scheint logisch und schlüssig doch bei vielen Szenarien wird einfach generalisiert und die Aussagen nicht mit viel Substanz untermauert. Es werden viele Berichte von Zeitungen genommen wie zb.: Uber testet selbstfahrende Autos. Daraufhin philosophiert Gerald wie die Automatisierung Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit stürzen wird und wie diese digitale Revolution nicht wie die Revolutionen der Vergangenheit neue Märkte erschliessen wird.

Vom Schreibstil und der Art selber ist es genau so wie man Gerald Hörhan kennt. Er ist sehr direkt mit seine Aussagen und für Leute die ihn auf Youtube noch nie gesehen haben oder ihn nicht kennen, würde sich das sicher als arrogant und selbstdarstellerisch herausstellen. Ein Beispiel: Gerald ist in einer Schule in Kärnten und lässt sich von Schülern fragen stellen. Ein Schüler meldet sich und meint, was er studieren müsse für die Zukunft. Gerald meint daraufhin, dass etwas in Kombination mit Informatik das richtige ist. Der Schüler antwortet, dass dies in nicht interessiert und er lieber Kunst oder Psychologie studieren will. Daraufhin erwidert Gerald, dass der Schüler in Zukunft keine Arbeit finden wird.

Es wird auch sehr viel darüber geschrieben das Unternehmen wie Google, Amazon usw. mit ihrem Monopol nichts gutes übrig haben werden in Zukunft. Dann erzählt er wieder wie Google forscht und Startups aufkauft die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Wiederum springt er zu den Regierungen welche sich mit der digitalen Revolution beschäftigen sollten und die, welche die wenigsten Regulierungen implementieren werden in Zukunft vom Wohlstand der Digitalisierung profitieren. Andere die dieses nicht tun werden arm bleiben. Im Kontrast dazu spricht er in anderen Kapiteln wieder darüber wie die digitale Revolution und das Internet den Menschen zu gute kommt und ihr Leben erleichtert.

Bewertung: Ich gebe nur 2 von 5 Sterne da das Buch eben sehr allgemein und generalisiert geschrieben wurde. Gerald selbst beschäftigt sich laut seinen Aussagen noch nicht lange mit der digitalen Revolution und dem Internet. Welche Auswirkungen dies haben wird, will er mit sehr plakativen Aussagen in seinem Buch beweisen. Es wird der Eindruck vermittelt, dass hier auf einen Hype-Train aufgesprungen wird und mit geistigem Eigentum möglichst schnell ein Buch geschrieben werden sollte (ähnlich wie bei Kryptowährungen).
2 Sterne dafür, dass Gerald auch einen Einblick in Bereiche gibt die man vielleicht noch nicht kennt. In der Immobilienbranche kennt er sich bestimmt sehr gut aus. Auch gibt er Einblicke ins Silicon Valley und welche Meinungen einfache Leute (wie ein Uber-Fahrer) und bekanntere Leute haben. Positiv finde ich auch, dass Gerald in einigen Passagen des Buchs erwähnt wie wichtig die digitale Kompetenz für die Zukunft im Arbeitsleben ist.

Fazit: Grundsätzlich muss man hier beachten für wen dieses Buch geeignet ist, beziehungsweise wie es aufgenommen wird. Für mich als Wirtschaftsinformatik Studenten der sich sehr viel mit Digitalisierung, Wirtschaft und der Zukunft beschäftigt, liefert dieses Buch nicht viele neue Erkenntnisse. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Leute die sich noch nicht lange mit diesem Thema beschäftigen, dieses Buch interessant finden werden.
1 review
January 30, 2021
Aus meiner Sicht stellt dieses Buch die Entdeckungsreise eines Mitvierzigers der digitalen Welt dar. Nicht mehr und nicht weniger. Ich kann dieses Buch also nur jenen empfehlen, die sich zuvor noch gar nicht mit der digitalen Zukunft auseinandergesetzt haben. Er bietet einen praxisorientierten Einblick und legt grundsätzliche Prinzipien dar, um online erfolgreicher zu sein (Mache Onlinebuchungen einfach und unkompliziert, nutze Kundenbewertungen, etc.)

Das Hauptthema des Buches - wie das Internet die Mittelschicht verschwinden lässt - wird sehr oberflächlich diskutiert. Seine These online-affin bedeutet reich ist total verkürzt und wird nicht ausreichend behandelt. Es steht außer Frage, dass ein Unternehmer, der sich intelligent digital präsentiert, mehr verdienen kann als ein Unternehmer, der nur offline ist. Trotzdem ist es überzeichnet zu sagen, dass Branchen, die aus EPUs oder vielen Kleinunternehmen bestehen (Arztpraxen, Immobilienmakler) aufgrund der digitalen Revolution monopolisiert werden. Diese Märkte sind viel zu lokal als das ein oder wenige Unternehmen den gesamten Markt beherrschen könnten. Außerdem halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass Airbnb selbst Hotels eröffnen wird. Das steht im Gegensatz zur sharing economy und würde einen massiven Wandel der Unternehmensmission bedeuten.

Unterm Strich wenig lehrreich aber guter Diskussionsstoff ;)
2 Sterne deshalb weil es mehr verspricht als es bietet
Profile Image for Jan Brinkmann.
120 reviews7 followers
May 24, 2017
Gutes Buch, viel Wahrheit. Sicher keine 1:1 Anleitung, aber selbst mit aktivem Internet Business noch eine mega Inspiration.
Profile Image for Rene.
18 reviews
April 28, 2017
Auf jeden Fall ein sehr interessanter Titel, besonders fuer mich als IT Worker. Ich muss sagen dass das Buch streckenweise schon wie Angeberei wirkte, eine New Economy Selbstbeweihraeucherung. Viele Schlussfolgerungen wirken wie Schwarz-Weiss Malerei, nur digitale Strategien werden ueberleben, wer sich nicht anpasst, wird untergehen. Herr Hoerhan (zu meiner Ueberraschung oesterrreichischer Landsmann) beschreibt sich als siegender Investmentbanker mit 200 Wohnungen, Tesla Auto, Parties in Mallorca, etc.
Doch was es interessant macht, ist nicht zuletzt dass Herr Hoerhan technische Mathematik studiert hat und sehr offenbar nicht auf den Kopf gefallen ist. Einige seiner Theorien und Prognosen decken sich mit anderer Literatur, zum Beispiel das Buch "Homo Deus" vom meinerseits sehr geschaetzten Juval Noah Harari. Dort werden auch Heerscharen von arbeitslosen Ex-Arbeitern beschrieben.
Auch die politischen Empfehlungen am Schluss machen sehr viel Sinn und Zeugen von Intelligenz und Pragmatismus.
Ich haette doch ein bisschen mehr Tiefgang erwartet, aber doch ein empfehlenswertes Buch. Sehr frisch.
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