London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt. Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.
Es war leider keine Geschichte für mich. Vielleicht wäre es eine gewesen, aber die Handlung bot kaum Überraschungen und auch die Figuren waren typisch.
Ich geh die Tage in mich und schreibe eine ausführliche Review.
Wolfswille Schwarzes Blut von Melanie Vogltanz Papierverzierer Verlag Cover: Wieder ein wundervolles Cover, welches einen das Buch allein schon deshalb kaufen läßt Rezension: „London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt. Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.“ Ich habe schon ein Buch aus dieser Serie gelesen und war begeistert und habe mich daher wahnsinnig darauf gefreut, dieses hier ebenso lesen zu können. Es handelt sich hierbei um den 4. Teil der „Schwarzes Blut“-Reihe, die völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Man läuft nicht Gefahr in einem anderen Buch gespoilert zu werden. Ich mag den Schreibstil und den Plot den Melanie Vogltanz nutzt unheimlich gern. Ihr gelingt es ausgezeichnet die damalige Zeit wieder zum Leben zu erwecken und nimmt sich Zeit uns auf eine Reise zu schicken, die den Leser nicht nur die schönen Seiten dieser Zeit zeigt. Nein, im Gegenteil sie verlockt uns in die Dunkelheit abzutauchen, schubst uns in dunkle Ecken und läßt uns mit allen Sinnen wahrnehmen. Die Stimmung, die sie erzeugt wandert durch das gesamte Buch mit und macht süchtig nach mehr. In der Erzählweise treffen wir vorangig auf Alfino, der diese Geschichte uns mitteilt. Wunderbar finde ich auch die Unterteilung des Buches in 3 Abschnitte von denen jeder mit einem Zitat von einer bekannten Horrorgschichte aus eben jener Zeit beginnt. Diese Idee ist einfach toll und weist ein wenig auf die Handlung in dem jeweiligen Abschnitt hin und umreißt diese grob. Dadurch schafft die Autorin eine enge Verbindung der Vergangenheit mit diesem Buch und auch einen roten Faden, der alles miteinander verbindet und zusammen hält. Man kann förmlich den inneren Kampf in Alfino mit empfinden, wenn es von Zeit zu Zeit dem Wolf in sich die Freiheit gewähren muss. Allerdings versucht er dies mit allen möglichen Mitteln hinaus zu zögern oder ganz zu unterbinden. Wodurch er in eine gefährliche Spirale gerät. Was ihn allerdings retten kann sind die Personen, die er in der Geschichte trifft und welche ihm zur Seite eilen, wenn er sie braucht. Besonders emotional empfinde ich die Szenen, als sein Wolfswesen endlich seinen Gefährten findet. Neben dem Wolf, tauchen aber auch wieder wie in den anderen Büchern die Vampire und Strigoi auf und bitte vergesst die kuscheligen Vampirklischees endlich. Das sind keine Plüschis zum Knuddeln, wie man uns in diversen Jugendbüchern und Filmen vorgaukeln will. Der berühmteste Zeitgenossen, der damals in London lebte, darf in diesem Buch auch seinen Auftritt haben und für einiges an Aufruhr und Stimmung sorgen. Ein raffinierter Gegener mit einem überraschendem Plan. Dieses Buch hat mich ebenso gefesselt und fasziniert wie das erste Buch dieser Serie, welches ich gelesen hatte. Der Papierverzierer Verlag hat meiner Meinung nach ein sehr gutes Händchen bei der Auswahl der Literatur und auch bei der Gestaltung der Cover. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eines der dort erschienenen Bücher in die Hände bekommen kann. Dieses hier hat mit wieder mal auf eindrucksvolle Weise bewiesen, was gute Unterhaltungsliteratur ist. Das Genre, der Auftritt des Buches und der Inhalt überzeugen auf ganzer Linie und laden mich dazu ein, mehr lesen zu wollen und es auf höchstem Maße weiter zu empfehlen. Ich habe nur zu gern 5/5 Sterne gegeben. Danke an Netgalley und den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Buch „Wolfswille“ war mein erstes Werk aus der Feder von Melanie Vogltanz. „Wolfswille“ gehört zur „Schwarzes Blut“- Reihe. Leider wusste ich dies nicht vor dem Lesen, jedoch hat es sich ohne Vorkenntnisse ohne Probleme lesen lassen, ich hatte keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen.
Klappentext: London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.
Dieses Werk ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi in einem historischen Setting. Dieser Genremix hat mir gut gefallen. Auch die fantastischen Elemente, wie zum Beispiel die Wesen Wolfsmensch oder auch Vampir, konnten mich überzeugen. Der Kriminalaspekt hat mir ebenfalls gut gefallen. In diesem Buch wird eine Verfolgungsjagd thematisiert. Ein Serienmörder a la Jack the Ripper macht London unsicher und wird vom Protagonisten Alfio gejagt Der Schreibstil von Melanie Vogltanz ist sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch gefällt mir ihre Darstellung des historischen Londons dieser Zeit. Man kann sich diese trostlose Atmosphäre und den Gestank von damals sehr gut vorstellen. Zusammen mit den Charakteren wandelt man in der damaligen Zeit und hat das Gefühl, dass man in diese zurückversetzt wurde. „Wolfswille“ ist vielseitig gestaltet. Einige Wendungen, welche die Geschichte nimmt, hätte ich so nicht erwartet und konnten mich auf jeden Fall überraschen. Diverse Szenarien hätte ich am Anfang vermutet und konnten mich vom Stil der Autorin, wie sie eine Geschichte aufbaut, überzeugen. Die Wendungen haben auf jeden Fall auch zur Handlung gepasst und waren in keinster Weise aus der Luft gegriffen. Sie waren plausibel und haben sich gekonnt in den Verlauf der Story eingebettet. Durch die unerwarteten Handlungsverläufe konnte der Spannungsbogen permanent aufrechterhalten werden. Jedoch gab es meiner Meinung ein paar Szenen, die man hätte kurzen können. Sie haben zu viel Raum eingenommen und das Buch etwas gestreckt, dabei jedoch meinen Lesefluss gestört. Die Spannung wurde unterbrochen, manchmal hätte ich mir ein paar Kürzungen gewünscht – manche Ausführungen haben nicht zur Handlung beigetragen und ich habe sie als störend empfunden. Der Protagonist Alfio ist ein Wolfsmensch. Er hadert mit seiner Wolfsseite. Sein innerer Zwiespalt wird gut dargestellt. Dies habe ich als ansprechend empfunden. Seine permanente Angst vor dem Kontrollverlust und den Folgen, wenn er in die Wolfsform wechselt, sind gut dargestellt. Dadurch lebt Alfio recht isoliert. Er versucht, keine sozialen Kontakte zu pflegen, lässt keinen nah an sich heran, weil er mögliche Konsequenzen scheut. Auch hat Alfio eine harte Schale, aber einen weichen Kern. Seine Darstellung hat mir gut gefallen, ein sympathischer Protagonist, dessen Geschichte man gerne verfolgt. Gut gefallen haben mir auch die Andeutungen aus seiner Vergangenheit. Diverse Aspekte werden angesprochen, welche bestimmt noch weitergeführt werden. Diese machen neugierig und Lust auf mehr. Leider konnte mich der Einstieg nicht überzeugen. Ich habe den Tagebucheintrag als holprig empfunden. Die eigentliche Handlung hat mir wesentlich besser gefallen. Der Prolog hat sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Sobald ich diesen Prolog ausgelesen hatte, hat mir das Buch besser gefallen. Der Schreibstil und auch die Handlung konnten mich eher überzeugen. Durch den Prolog musste ich mich leider ein bisschen durchbeißen.
Insgesamt hat mir „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz gut gefallen. Das Buch hat meiner Meinung nach ein paar Schwächen, über die ich aber getrost hinweglesen konnte. Die Geschichte von Alfio in dem längst vergangenen London habe ich mit Spannung verfolgt. Da ich jedoch finde, dass noch Luft nach oben ist, möchte ich 3,5 Sterne vergeben.
Ich werd von Büchern in denen es um den Ripper geht magisch angezogen. so auch in diesem Fall, also neben dem wirklich tollen Cover.
Leider konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Es war interessant und teilweise spannend, aber der letzte Funke fehlte irgendwie zum Überspringen.
Auch mit Alfio hatt ich etwas Probleme,obwohl die Darstellung seiner Natur und seines zweiten Ich für mich recht gelungen war.
Für mich eine tolle Idee und ein Nice-to-read,aber kein Mustread
Elyssas Geschichte mag final zu Ende sein, aber Autorin Melanie Vogltanz hat trotz allem für ihre Reihe »Schwarzes Blut« einiges im petto. Denn Alfios Geschichte ist ganz und gar nicht zu Ende. »Wolfswille« ist der Auftakt des zweiten Teils der Reihe.
Alfio hat es nach London verschlagen. Ihn plagen Erinnerungslücken, die mit der Zeit immer umfassender werden, je öfter und länger der Wolf in ihm die Kontrolle übernimmt. In London findet er ein Mittel, das den Wolf zum Schlafen bringt: Opium. Er erhofft sich davon, sowohl seiner Vergangenheit als auch seiner Natur als Hemykin entkommen zu können. Leider klappt das nicht wie geplant, als »Jack the Ripper« beginnt, Londons Straßen unsicher zu machen. Plötzlich sieht sich Alfio im Kreuzfeuer der Mächte der Metropole.
Ich liebe diese Reihe mit jedem Band mehr. Während meine Rezension zum allerersten Band ja doch etwas verhalten ausfiel, kann ich dieses Mal nur in Begeisterungsstürme ausbrechen. Ja, ja und nochmals ja! Das ist genau der Stoff, den ich lesen will!
Alfio ist so richtig abgefuckt. Er kann sich nicht mehr an Elyssa erinnern, alles, was diese Zeit betrifft, entzieht sich seinen Erinnerungen. Außerdem hat Alfio mehr Glück als Verstand. Da gibt es ganz am Ende eine Begegnung, die er nur durch unverschämt viel Glück überlebt und bei der mir die Haare zu Berge standen, weil ich mir sicher, war, dass es das jetzt für ihn war. (Gäbe es da nicht noch zwei weitere Romane in der Reihe mit ihm …)
Die Autorin spielt wunderbar mit ihren Leser*innen. Diese eine Stella am Ende war ein Beispiel. Eine andere betraf einen bestimmten Charakter. Vertraut habe ich ihm! Vertraut! Und dieses Vertrauen wurde schändlichst missbraucht. Was gut ist, weil ich das absolut nicht habe kommen sehen, diesen einen richtig fiesen und absolut gelungenen Plottwist.
Der ganze Roman spielt vor dem Hintergrund von Jack the Ripper. Es tauchen einige bekannte Gesichter des weltberühmten Kriminalfalles auf, wie zum Beispiel Abberline. Wir wissen, dass der Ripper nie gefasst wurde, aber Alfio soll im Laufe der Geschichte doch auf Melanies Version des Rippers stoßen. Der Leser darf sich darauf freuen, denn die ohnehin spannende Geschichte wird da so richtig fesselnd! Mich hat der Roman kaum mehr losgelassen, hatte ich erst einmal begonnen.
Ich mag ja so richtig abgefuckte Charaktere, und wie bereits erwähnt, ist Alfio solch einer. Seine Vergangenheit und seine Natur plagen ihn, und er tut alles, um die Pein etwas zu erleichtern, die körperliche wie auch vor allem die psychische. Die Charaktere werden hier kein bisschen geschont.
»Wolfswille« und damit »Schwarzes Blut 2« ist zwar die Fortsetzung von »Schwarzes Blut« und knüpft an die Ereignisse dort an, kann jedoch auch als eigenständiger Reihenauftakt gelesen werden. Ein paar kleine Details entgehen einem dann zwar, die fallen aber nicht ins Gewicht.
Alles in allem eine unbedingte Empfehlung für alle Fans der düsteren Literatur, in denen es hart auf hart kommt. Als Einstieg in die Welt eignet sich dieser Roman ebenso gut, wie der erste Band der Reihe.
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Dieses Buch ist einfach großartig, zugegeben auch sehr rabiat und düster, aber insgesamt mit den Charakteren und der Geschichte wirklich großartig! Hier nun mein kleiner Triggerhinweis: Wer mit Folterszenen, Blut, Drogen und Morden (Jack the Ripper) nicht umgehen möchte sollte dieses Buch nicht lesen. Die Geschichte spielt in London zur Zeit der Rippermorde und diese stehen auch mit im Vordergrund der Handlung um den Hemykin Alfio, welcher versucht ein Leben in London zu führen und seine Wolfsgestalt in Schacht zu halten damit diese nicht die Oberhand gewinnt. Dafür gibt er sich dem Opiumkonsum hin (auch um zu schlafen). Er führt ein einsames Leben und will zu niemanden eine Beziehung aufbauen, was ihm nicht komplett gelingt als eine junge Prostituierte ihn um Hilfe bittet wegen der Ermordung zweier Freundinnen. Er lehnt ab und die Spirale an falschen Vorwürfen und Entscheidungen nimmt ihren Lauf. Die weiteren Ereignisse sind oft überraschend und überschlagen sich gern, was es schwer macht das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Ich finde, dass die Handlung sehr gut in den geschichtlichen Hintergrund eingebettet ist und die Zeit um 1888 in London sehr gut darstellt. Alfio ist sicher kein harmloser Zeitgenosse, aber er hat sich in 300 Jahren doch ein gewissen beibehalten und ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Auch über das Wiedersehen mit Shannon, ihre Vorgeschichte wird in der Novelle Rabensohn erzählt, hat mich sehr gefreut, vor allem das man erfährt, dass sie sich ein gutes Leben aufgebaut hat. Insgesamt in die Welt in sich sehr schlüssig und absolut spannend aufgebaut. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm, sodass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte ohne mich fremd zu fühlen. Ich freue mich sehr darauf zu erfahren, wie es mit Alfio im zweiten Band weiter geht und hoffe sehr, dass ich nicht zu lange auf das Buch warten muss. Denn für mich ist diese Geschichte jetzt schon ein Jahreshighlight.
Also zu aller erst möchte ich das wundervolle Cover dieses Buches loben. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich liebe es. Zudem weist es genau mit dem richtigen Maß auf die Geschichte hin - ein besseres Cover könnte ich mir kaum vorstellen. London. Ein Wolf. Düster, dunkel. Toll!
Die Geschichte selbst, so habe ich vor dem Lesen erfahren, gehört eigentlich der Reihe "Schwarzes Blut" an, von der die Bücher allerdings auch als Stand-Alones gelesen werden können - was ich auch getan habe. Folglich kenne ich die anderen Bücher der Reihe (noch) nicht.
Die Geschichte selbst entspinnt sich zu Beginn etwas zäh, wird dann aber mit jeder weiteren Seite besser und hat mich am Ende einfach umgehauen. Melanie Vogltanz verspinnt hier Historie mit Fantasy auf eine Art und Weise, die mir wahnsinnig gut gefallen hat.
Es ist nicht das erste Buch, das ich vom Papierverziererverlag lesen durfte, und wieder einmal hat es mir sehr gut gefallen. Die anderen Bände der Reihe werde ich mir sicher noch zulegen und verschlingen.
Mir gefällt diese Gestaltung wirklich sehr gut. Sie ist Frisch und nicht ganz so detaliert wie andere. Es steht der Wolf und London im Mittelpunkt und das passt einfach perfekt. Inhalt:
Alfio ist in London und lebt dort ein fast ganz normales Leben. Er ist zwar ein Übernatürliches Wesen das sich alle paar Wochen/Monate austobt, aber wenn er Menschen ist möchte er eigentlich nur seine Ruhe haben. Doch dann wird er verdächtigt Meine Meinung:
Vorweg, man muss die Vorgänger Trilogie nicht gelesen haben, da man nach und nach alles erklärt bekommt, obwohl es natürlich schöner wäre wenn man es gelesen hat da so Anspielungen sofort Sinn ergeben So aber nun zu dem Buch. Wenn ehrlich bin finde ich diese Geschicht noch ein Stückchen besser als die Vorgänger! Sie war einfach spannender und das obwohl dieser Teil nur die hälft der Seiten hat. Besonders hat mir hier die Anspielung an Jack the Ripper gefallen, da er einfach heute noch ein Rätsel ist auch wenn sich einige sicher sind wer er war… Er bleibt trotzdem einfach ein Rätsel und hier gibt es vielleicht die Übernatürliche Erklärung! Also seid auf ein Buch gespannt das einen tollen Schreibstil hat und einen einfach begeistert
London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt. Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.
Meine Meinung:
Als allererstes möchte ich mich ganz herzlich beim Papierverzierer Verlag bedanken, denn ohne ihn wäre ich niemals auf dieses Buch aufmerksam geworden und wäre somit wohl auch nie zu einem Rezensionsexemplar gekommen. Vielen Lieben Dank dafür.
Dieses Buch war für mich persönlich eine kleine Herausforderung. Ich lese wirklich sehr gerne Fantasy, aber meistens doch eher was Softes, wie z.B. Romantasy oder Jugendbücher. Dieses Buch passt da auf keinen Fall hinein, da es ganz viele Stellen zum Gruseln für mich bereithielt. Ich war wirklich sehr skeptisch ob mir das wirklich gefallen wird, aber ich habe mich getraut und ich habe es nicht bereut.
Angezogen hatte mich sowohl der Klappentext als auch das wunderschöne Cover, welches ganz herrlich zur Geschichte passt.Der Rauch vom Opium der um den Wolf herumtanzt spiegeln so einen Teil des Inhaltes wieder. Trotz seiner Schlichtheit, fällt es ins Auge und zog mich somit in seinen Bann.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und einfach zu lesen, was ich als sehr angenehm empfand, da die Geschichte an sich wirklich genug zu bieten hatte, um mich zu fordern und zu unterhalten. So konnte ich problemlos durch die Geschichte gleiten und die Abenteuer eines etwas anderem Protagonisten begleiten. Alfio war eine beeindruckende und besondere Persönlichkeit. Er weichte in so vielen Punkten von dem klassischen Bild eines Helden ab, und doch kam ich nicht drumherum ihn in mein Herz zu schließen. Es war Melanie Vogltanz herrvorragend gelungen, hier mit der Sympathie und der Bedrohung in seinem Charakterbild zu spielen, so dass ich in vielen skrupellosen Szenen, noch immer von ihm angezogen wurde. Es gab einige detaillierte Gewaltakte, welche aber zu keinem Zeitpunkt zu explizit wurden, so dass ich als Leser viel Raum für eigene Gedanken und Bilder hatte, ohne von Brutalität überrannt zu werden. Der Autorin ist hier eine wirklich gute Mischung aus Horror, Thrill und Fantasy gelungen, so dass dieses Abenteuer zu einem Hochgenuss für mich geworden ist. Ich würde sie jederzeit wieder lesen und genießen.
Fazit:
Ein spannender und prickelnder Fantasyroman mit einem guten Schuss Thrill und Horror, der mich absolut überzeugen und für sich gewinnen konnte. Ich habe die Geschichte von Alfio mit großer Freude gelesen und kann sie nur jedem Empfehlen, der Fantasy mag und ein bisschen Gänsehaut verträgt. Denn auch wie die wahre Geschichte von Jack the Ripper ist auch diese hier kein Wolkenspaziergang.
Das Buch liefert eine neue Sicht auf die Jack the Ripper Morde, der Handlung werden gelungen Anteile anderer bekannter Geschichten aus dieser Zeit hinzu gemixt und als Hauptperson gibt es einen Unsterblichen, dessen Wolfskräfte nicht nur den Vampiren missfallen. Ein Buch, in dem so viel steckt, dass man als Leser weit über die Handlung hinaus seine Gedanken spielen lassen kann.
Inhalt: Alfio versucht im London des Jahres 1888 den Wolf in sich mit Opium zurückzudrängen. Bei ihm handelt es sich um einen Hemykin, einen unsterblichen Wolfsmenschen. Er verdient sich seine Drogeneskapaden als Geldeintreiber. Doch da taucht plötzlich eine Bestie in der Nachbarschaft auf, die Prostituierte auf grausamste Art und Weise umbringt. Die Opfer waren junge Vampire, deren Verwandschaft natürlich Alfio verdächtigt. Er wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen, während der wirkliche Täter weiter ungestört agieren kann.
Setting und Stil: Melanie Vogltanz gelingt es hervorragend, die damalige Zeit zum Leben zu erwecken. Dabei entführt sie den Leser in die eher unschönen Ecken der Stadt, die für Auge und Nase kaum Angenehmes zu bieten haben. Besonders gefallen hat mir der an eine von Lovecrafts Geschichten erinnernde Anfang im ewigen Eis gefallen. Es wird eine ganz besondere Stimmung erzeugt, die sich durchs gesamte Buch zieht. Als Leser wird uns vor allem Alfios Sicht der Handlung präsentiert.
Charaktere: Alfio ist als Unsterblicher, der ab und an dem Drängen des Wolfes in sich nachkommen muss, ein Charakter, dem man durchaus gerne durch die Handlung folgt. Seine Entscheidung, dem Wolf Einhalt zu gebieten, führen allerdings dazu, dass er sich von anderen Dingen abhängig macht. Er ist also kein strahlender Held, sondern hat viele Ecken und Kanten, die einem nicht unbedingt gefallen müssen. Zum Glück stößt er im Verlauf des Buches auf einige charismatische Menschen, die ihm zur Seite stehen. Bewegend ist es, wenn die Wolfsseite einen Partner findet. Natürlich haben die Vampire, bzw. die Strigoi auch viel mehr zu bieten, als man den üblichen Klischees zutrauen würde. Es entwickeln sich spannende und überraschende Begegnungen und Beziehungen, die ich so nicht vorhersehen hätte können. Jack the Ripper hat natürlich auch seinen Auftritt und darf als großer Gegenspieler vieles durcheinander bringen. Ein würdiger Gegner, der einen überraschenden Plan umzusetzen versucht.
Geschichte: Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, denen jeweils ein Zitat aus einem der drei wohl bekanntesten Horror-Geschichten aus dieser Zeit voran steht. Die Handlung dieser Bücher wirkt sich dann auf den jeweiligen Abschnitt aus und gibt den groben Rahmen der Ereignisse vor, die Alfio beschäftigen werden. Eine erstklassige Idee, die gelungen umgesetzt wurde und eine einmalige Verwebung unterschiedlichster historischer Vorlagen erzeugt. So gibt es neben der Haupthandlung vieles zu entdecken und nachzuvollziehen. Trotzdem gelingt es der Autorin, alles unter einen Hut zu bringen und den roten Faden nie zu verlieren.
Fazit: Ich freue mich, dass es zu diesem gelungenen Grusel-, bzw. Horrorroman im Verlauf des Jahres eine Fortsetzung geben wird. Tolle Charaktere, eine im Umbruch befindliche Zeit und eine Geschichte, die voller Überraschungen und Anspielungen ist. Eine Leseempfehlung für jeden Fan des Genres, der die historischen Vorbilder kennt, oder das Buch als Anregung nehmen möchte, sie kennenzulernen. Ein Muss für jeden, der die Jack the Ripper Geschichte mit mystischen Elementen angereichert sehen will.