Noch immer weilen Björn Hellmark und seine Freunde in der Vergangenheit des neu entstandenen Teils des Kontinents Xantilon. Während Hellmark, immer noch unter dem Bann der Dämonin Apokalypta, seinem vermeintlichen Feind und seiner früheren Inkarnation Kaphoon bis in die Alptraumstadt Gigantopolis folgt, versteinern Arson und Rani Mahay in der Festung Apokalyptas. Zur selben Zeit warten Carminia Brado, Pepe und der Kugelkopf Jim in den Gärten des Hestus. Als der magische Transportspiegel Signale sendet und die drei Freunde einen Dimensionssprung machen landen sie genau in dem Saal wo Rani und Arson stehen. Der Brasilianerin gelingt es Rani und Arson von dem hypnotischen Zwang zu befreien. Sie wissen, dass Björn einem magischen Zwang unterliegt und wollen unbedingt in die Alptraumstadt ihrer neuen Gegnerin eindringen. Nicht ahnend, dass sie dort grauenvolle Monster und tödliche Gefahren erwarten ... Auf der Erde starten in der Zwischenzeit die sieben schwarzen Ritter der Apokalypta einen Beutezug des Schreckens. Eine Farm in den USA wird Schauplatz einer schaurigen Tragödie, denn Gigantopolis lechzt nach den Toten, um sie in Monster zu verwandeln ...
Eissturmland des Drachenkönigs
Carminia Brado, Rani Mahay, Arson, Pepe, Jim und Kaphoon ist es gelungen ihren Freund Björn Hellmark aus der Alptraumstadt Gigantopolis zu entführen und Apokalyptas Bann zu zerstören. Nun müssen sie allerdings ihren Vorteil nutzen und Apokalypta samt ihrer Stadt vernichten. Gigantopolis kann aber nur zerstört werden, wenn die Ritter von sieben verschiedenen Kämpfern zur selben Zeit getötet werden. Die Alptraumstadt ist in sieben Abschnitte unterteilt, die jeweils von einem schwarzen Ritter verwaltet werden. Björn Hellmark sendet seinen Doppelkörper Macabros nach Gigantopolis und beobachtet, wie die Schwarzen Ritter sich in einer kleineren Version der Stadt in eine Wand in zweidimensionale Gestalten verwandeln. Zurück in Kaphoons Versteck tüfteln die Gefährten einen waghalsigen Plan aus. Macabros kehrt zu Apokalypta zurück und spielt ihr immer noch vor, Hellmark zu sein, der in ihrem Bann steht. Doch die Freunde ahnen nicht, dass die Dämonin ihre List durchschaut hat. Apokalypta gibt die Stadt auf und schickt sie mitsamt den in ihr befindlichen Feinden in eine andere Dimension: In das Eissturmland des Drachenkönigs ...
Sein Debüt gelang Grasmück 1956 mit der Kurzgeschichte Atomkrieg auf dem Mars im Andromeda-Magazin (Nr. 69) von Walter Ernsting. 1957 erschien dann sein erster Roman „Die Macht im Kosmos“ im Leihbuchverlag Bewin. Es folgten eine Reihe von Leihbüchern, bis ihn der Rückgang des Leihbücher-Geschäfts und das Aufkommen der Romanhefte zwang, sich neu zu orientieren. So schrieb er Heftromane im Zauberkreis Verlag und in den Serien „Ad Astra“ und „Rex Corda“. Darüber hinaus schrieb er für den Rolf Mauerhardt Verlag Gerry-Thook-Kriminalromane und einen Western.
Bereits in seinen ersten Büchern verband er Science-Fiction mit Horror-Elementen. Besonders auffällig war das Frankenstein-Thema in dem Leihbuchzweiteiler "Testament des Grauens" und "Die Angst geht um" bei Bewin 1962. In seinen bekanntesten Serien Larry Brent und Macabros, die er unter dem Pseudonym Dan Shocker verfasste, brachte er ebenfalls zahlreiche SF-Elemente unter, wobei er für Macabros noch dazu verstärkt auf Fantasy-Elemente in den Serienkosmos einführte. Unter demselben Pseudonym verfasste er auch die „Burg-Frankenstein“-Spannungsromane im Zauberkreis Verlag und schreib die ersten Jahre deren Reihe Silber Grusel Krimi allein.
Mitte der 1980er Jahre erschienen auch einige Hörspiele seiner Romanhelden Larry Brent und Macabros, 2005 kamen Folgen der Frankenstein-Bände hinzu. 1984/85 wurde der Zauberkreis-Verlag, in dem „Larry Brent“ und „Macabros“ erschienen, von Pabel-Moewig übernommen. Dort kam es zu verlagsinternen Umstrukturierungen und beide Serien wurden eingestellt. 1994 wurde „Larry Brent“ kurzzeitig durch den neu gegründeten Zaubermond-Verlag weitergeführt. Später übernahm der Blitz-Verlag die Serie. Derzeit werden im Blitz-Verlag sowohl „Larry Brent“ als auch „Macabros“ neu aufgelegt, wobei jeweils zwei der früheren Heftromane in überarbeiteter Fassung in einem Taschenbuch wiederveröffentlicht werden. Die Serie „Larry Brent“ wird dort auch mit neuen Romanen weitergeführt, die von Fremdautoren (u. a. Manfred Weinland, Alfred Wallon, Martin Eisele, Dario Vandis) verfasst werden. Seit 2007 wird auch Macabros beim Zaubermond Verlag fortgeführt.
Ab Mitte der 1980er Jahre machte sich Grasmück mit seiner Frau als Buchhändler selbstständig. Später gründete Grasmück noch einen Verlag.
Am 7. August 2007 starb Jürgen Grasmück im Alter von 67 Jahren an den Folgen einer progressiven Muskelschwäche, wegen der er seit dem 15. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen war.