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Apocalypse No!

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Seit Jahrzehnten hören wir: "Die Menschen zerstören ihre Lebensgrundlagen!" "Der deutsche Wald stirbt!" "Wirtschaftswachstum ist umweltfeindlich!" Die Litanei ist allbekannt. Aber stimmt sie auch mit der Realität überein? "Nein!" lautet die klare Antwort von Bjørn Lomborg. Die Prognosen einer unaufhaltsamen Verschlechterung der menschlichen Lebensbedingungen beruhen zum nicht unerheblichen Teil auf selektiver oder schlicht falscher Nutzung von Daten. Die nüchterne Prüfung der großen Umwelt- und Wohlfahrtsfragen ergibt vielmehr: Im längeren Trend betrachtet, hat sich die Lage für die Menschheit deutlich verbessert. Daß eine saubere Umwelt wünschenswert ist, gilt Lomborg als Selbstverständlichkeit. Die entscheidende Frage aber lautet für ihn, welche Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen angesichts knapper Mittel Priorität haben sollen. Ist es sinnvoll, auch noch den letzten Bach sauber zu bekommen, wenn derselbe Mitteleinsatz etwa im Gesundheitssektor erheblich mehr menschliches Leiden mildern kann? Auch tut sich die Umweltbewegung keinen Gefallen, wenn sie mit falschen oder falsch interpretierten Daten hantiert und damit ihre Glaubwürdigkeit gefährdet.
Apocalypse No! ist in England und den USA seit seinem Erscheinen im September 2001 bei Cambridge University Press schnell zu einem Bestseller und einer der meistdiskutierten Neuerscheinungen geworden.

556 pages, Hardcover

Published August 1, 2002

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Bjoern Lomborg

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March 16, 2017
Ein absolut empfehlenswertes Buch, dass mit zahlreichen Mythen unser heutigen Zeit aufräumt, wie die angeblich zunehmende Umweltzerstörung und vielen weiteren. der Autor Bjoern Lomborg, ein dänischer Professor für Statistik, weist anhand nüchterner Fakten und Zahlen nach, dass die so häufig von den Medien berichtete >>Liternei<< über alle möglichen Katastrophen äußerst verzerrt dargestellt sind und meist gar nichts mit der Realität zu tun haben. Während des Lesens ist mir aufgefallen, mit welch äußerster Vorsicht er sich einer nüchternen Faktenbetrachtung nähert und immer wieder darauf hinweist, dass es nicht darum geht evtl. nützliche aber unverhältnismäßig teure Projekte schlecht zu reden, sondern stets eine Kosten- Nutzenanalyse zu erstellen und sich dann zunächst den effizientesten Projekten zu widmen. So ist es z.B. viel sinnvoller sich auf die Entwicklung eines Medikament für eine Krankheit zu konzentrieren, unter denen viele Menschen leiden, als die Ressourcen zur Einwicklung einer Behandlung einer exotischen Krankheit zu verwenden, nur weil diese besonderes aufsehen erregt. Dies hat nichts mit Kaltherzigkeit oder Profitgier zu tun, sondern im Gegenteil rettet eine sachliche kosten-nutzen Rechnung vielen tausenden Menschen das Leben. Oder etwas drastischer formuliert, müssten im zweiten Fall viele tausend Menschen zur Heilung weniger Personen sterben. Trotz der rational einleuchtenden sachlichen Betrachtung der Lage, ist Lomborg, vor allem bei „Hilfsorganisationen“ und „Gutmenschen“ auf heftige Kritik gestoßen, was aber wenig verwunderlich ist, soweit man versteht das diejenigen, die das Banner der Moral am höchsten halten meist ganz andere Interessen verfolgen, als die es vorgeben zu tun. Ein alles im allen wunderbares Buch, welches insbesondere Personen zu empfehlen ist, die ebenfalls der Liternei erlegen sind und für sachliche Fakten offen sind. Um mit den Worten des Autors zu schließen, die Welt wird alles im allen besser und das ist eine wunderbare Welt.
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