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Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss
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Community Reviews
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
November 2, 2022
Gesellschaftskritik der Superlativen. In diesem Buch wird erstmal unser Streben nach „Anerkennung“ bei der Arbeit richtig unter die Lupe genommen.
Warum leisten manche Menschen unbezahlte Mehrarbeit, in der Hoffnung dafür entlohnt zu werden? Warum werden Menschen komisch begutäugt, wenn sie pünktlich Feierabend machen und Menschen, die länger arbeiten mit Respekt begegnet? Wenn doch der Letztere Freizeit gegen nichts eintauscht.
Warum leisten manche Menschen unbezahlte Mehrarbeit, in der Hoffnung dafür entlohnt zu werden? Warum werden Menschen komisch begutäugt, wenn sie pünktlich Feierabend machen und Menschen, die länger arbeiten mit Respekt begegnet? Wenn doch der Letztere Freizeit gegen nichts eintauscht.
December 28, 2020
Wir müssen nicht unsere Jobs, sondern unsere Einstellung zum Job ändern.
August 10, 2021
Must read! Great short manifesto on the illusion that work should aways be fun and passion for everyone. Volker Kitz draws a more realistic picture, which is a premise for a healthier work-life-balance in our society.
April 22, 2026
Also, ich habe dieses Buch angefangen, weil der Ansatz auf den ersten Blick ganz sinnvoll klang: Es ging darum, dass man nicht unbedingt für seinen Job „brennen“ muss, keine übermäßigen Überstunden machen sollte und generell einen gesünderen Abstand zur Arbeit entwickeln kann. Ich dachte, es würde in Richtung einer ausgewogenen Work-Life-Balance gehen.
Tatsächlich schlägt das Buch aber eine ganz andere Richtung ein. Im Kern propagiert es, dass man im Job gar keinen Sinn mehr suchen soll, sondern einfach nur funktional seine Aufgaben erfüllt – im Sinne von „Dienst nach Vorschrift“. Freude an der Arbeit oder intrinsische Motivation werden dabei eher negativ dargestellt, fast so, als wären sie hinderlich für gute Leistung.
Die Argumentation wirkt auf mich einseitig und teilweise manipulativ. Es wird suggeriert, dass Leidenschaft im Job zwangsläufig zu schlechteren Ergebnissen führt oder dass Engagement grundsätzlich problematisch sei. Stattdessen wird ein sehr mechanisches Arbeitsverständnis vermittelt: ordentlich arbeiten, keine Eigeninitiative, keine Ablenkung – aber eben auch keine Begeisterung.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass hier ein sehr restriktives Menschenbild vertreten wird, das wenig Raum für Selbstverwirklichung oder persönliche Entwicklung lässt. Das ursprüngliche Versprechen des Buches – eine reflektierte, gesunde Haltung zur Arbeit – wird damit aus meiner Sicht nicht eingelöst.
Tatsächlich schlägt das Buch aber eine ganz andere Richtung ein. Im Kern propagiert es, dass man im Job gar keinen Sinn mehr suchen soll, sondern einfach nur funktional seine Aufgaben erfüllt – im Sinne von „Dienst nach Vorschrift“. Freude an der Arbeit oder intrinsische Motivation werden dabei eher negativ dargestellt, fast so, als wären sie hinderlich für gute Leistung.
Die Argumentation wirkt auf mich einseitig und teilweise manipulativ. Es wird suggeriert, dass Leidenschaft im Job zwangsläufig zu schlechteren Ergebnissen führt oder dass Engagement grundsätzlich problematisch sei. Stattdessen wird ein sehr mechanisches Arbeitsverständnis vermittelt: ordentlich arbeiten, keine Eigeninitiative, keine Ablenkung – aber eben auch keine Begeisterung.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass hier ein sehr restriktives Menschenbild vertreten wird, das wenig Raum für Selbstverwirklichung oder persönliche Entwicklung lässt. Das ursprüngliche Versprechen des Buches – eine reflektierte, gesunde Haltung zur Arbeit – wird damit aus meiner Sicht nicht eingelöst.
December 4, 2019
Etwas dünn. Sowohl Umfang als auch Inhalt. Aber für weniger als 5 Euro für die Kindle-Ausgabe ok.
March 7, 2025
Habe irgendwie mehr erwartet… am Ende sehr dünn und oberflächlich
January 9, 2023
Viele Thesen die zum Nachdenken anregen und den eigenen Realitätssinn schärfen was Arbeit betrifft.
„Wir sind nicht bei dem stehengeblieben, was realistisch ist und womit wir zufrieden sein könnten. Wir haben den »Sinn« überhöht. Vielen reicht es heute nicht einmal mehr, absolute Grundbedürfnisse wie atmen, essen, trinken zu befriedigen, also zum Beispiel in Pharmaunternehmen, Bäckerei oder städtischem Wasserbetrieb zu arbeiten. »Sinnvoll« erscheinen nur noch Tätigkeiten, mit denen wir die Welt im großen Stil verändern, und zwar möglichst unkommerziell“
„Eure Arbeit hat einen Sinn für die Gesellschaft. Es ist nicht Aufgabe der Arbeit, eurem Leben einen Sinn einzuhauchen, den es ohne die Arbeit nicht hat. Für den Sinn eures Lebens seid ihr verantwortlich.Es ist nicht nötig, dass ihr vor Leidenschaft vibriert.“
„Wir sind nicht bei dem stehengeblieben, was realistisch ist und womit wir zufrieden sein könnten. Wir haben den »Sinn« überhöht. Vielen reicht es heute nicht einmal mehr, absolute Grundbedürfnisse wie atmen, essen, trinken zu befriedigen, also zum Beispiel in Pharmaunternehmen, Bäckerei oder städtischem Wasserbetrieb zu arbeiten. »Sinnvoll« erscheinen nur noch Tätigkeiten, mit denen wir die Welt im großen Stil verändern, und zwar möglichst unkommerziell“
„Eure Arbeit hat einen Sinn für die Gesellschaft. Es ist nicht Aufgabe der Arbeit, eurem Leben einen Sinn einzuhauchen, den es ohne die Arbeit nicht hat. Für den Sinn eures Lebens seid ihr verantwortlich.Es ist nicht nötig, dass ihr vor Leidenschaft vibriert.“
January 30, 2020
Ein nettes „Buch“ (...wenn auch eher Heft) für Zwischendurch. Teilweise hätte ich es mir deutlich ausführlich gewünscht, aber schlussendlich hat es meine Ansichten auch gefestigt. Die Literaturhinweise seien an der Stelle lobend hervorgehoben.
December 28, 2022
quite short, some good points
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