Im feindlichen System – die Zeitspringer in der Hauptstadt der Erde
1500 Jahre nach dem Aufbruch ins All hat sich die Menschheit über die Milchstraße ausgebreitet. Zahlreiche Welten sind besiedelt worden, neue Sternenreiche sind entstanden. Doch viele Kolonialwelten fühlen sich der Erde nicht mehr verbunden – sie bilden die Antiterranische Koalition.
Perry Rhodan will einen Bruderkrieg verhindern. Er ruft den Fall Laurin aus. Das Sonnensystem wird mithilfe des Antitemporalen Gezeitenfelds fünf Minuten in die Zukunft versetzt – alle Angreifer laufen ins Leere.
Im letzten Moment kann ein Spionageschiff ins Solsystem vordringen – und wird von den Ausläufern des Zeitfelds erfasst. Die Terraner machen Juki Leann und Darren Zitarra zwar dingfest, doch die Agenten haben nun eine sonderbare Fähigkeit: Sie können durch die Zeit springen.
Nun wollen die Agenten zurück in ihre Heimat – sie beginnen ihre FLUCHT DURCH TERRANIA ...
Im 2. Roman der neuen PR-Miniserie wird die Handlung vom Auftaktband durch Dennis Mathiak kongenial fortgesetzt. Die beiden Agenten des Imperiums Dabrifa gelingt die Flucht aus dem Fängen der SolAb, kurz nachdem das ATG-Feld zur Abwehr der anti-Solaren Koalition eingeschaltet wurde. Während der Flucht bekommen sie es mit geheimnisvollen Helfern zu tun, außerdem werden sie wieder in eine dystopische Zukuft geschleudert, in dem Mitglieder des Homo Superiors die Imperien der Menscheit zerstört hat und ein Überleben des Homol Sapiens in Frage stellt. Was mich aber an diesem Zyklus ziemlich begeistert ist, dass er der Zeit des Cappin-Zyklus noch mehr Hintergründe hinzufügt. So wurde zu Beginn des Cappin-Zykluses (Band 400-ca.410) kaum etwas über die Meinung der übrigen Bevölkerung für die Abschottung des Solsystems laut, es gibt sogar eine schlagkräftige Opposition gegen die Unsterblichen, von dem im Cappin-Zyklus nie die Rede war. Ich finde es auch bemerkenswert, dass die Agenten, die im Dabrifanischen Imperium groß gewioerden sind, nichts mehr von dem Dolan-Krieg wissen, sie können sich nicht an den Grund all der Denkmäler in Terrania über den Dolan-Krieg erinnern. Ein Zyklus, der m. E. sehr klug konzipiert wurde... der Lust auf mehr macht!
Puh...bisher ist Terminus nicht meins. Band 2 zeigt die beiden Dabrifa-Agenten auf der Flucht durch Terrania. Sicher nicht mal schlecht geschrieben, aber abgeholt hat mich die Geschichte irgendwie nicht. Ich habe zu den beiden noch keine Verbindung aufbauen können...