Wo liegen die Wurzeln der syrischen Katastrophe? Das gängige Bild sieht die Schuld einseitig bei Assad und seinen Verbündeten, insbesondere Russland. Dass auch der Westen einen erheblichen Anteil an Mitschuld trägt, ist kaum zu hören oder zu lesen. Michael Lüders erzählt den fehlenden Teil der Geschichte, der alles in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Anhand von freigegebenen Geheimdienstdokumenten und geleakten Emails von Entscheidungsträgern zeigt er, wie und warum die USA und ihre Verbündeten seit Beginn der Revolte ausgerechnet Dschihadisten mit Waffen beliefern - in einem Umfang wie seit dem Ende des Vietnamkrieges nicht mehr. Dadurch haben sie die innersyrische Gewalt ebenso befeuert wie auch den Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland. Eindringlich beschreibt Lüders, wie insbesondere Washington schon seit langem nur auf eine günstige Gelegenheit wartete, das Assad-Regime zu stürzen. Dabei behandelt er auch frühere amerikanische Putschversuche in Syrien in den 1940er und 1950er Jahren, die fehlschlugen und erklären, warum sich Damaskus der Sowjetunion zuwandte. Die Kehrseite dieser Politik des Regimewechsels erlebt gegenwärtig vor allem mit der Flüchtlingskrise und einer erhöhten Terrorgefahr durch radikale Islamisten.
"Die Unterteilung der Akteure in gut und böse bleibt erhalten, ebenso die hiesige Selbstwahrnehmung, in diesem Konflikt auf der richtigen Seiten zu stehen, der des syrischen Volkes."
Dass es Syrien als Land schon länger nicht sonderlich gut geht, ist weder ein Geheimnis, noch eine Überraschung. Seit Jahrzehnten ist die politische Lage dort instabil, seit 2011 herrscht ein Bürgerkrieg, der bereits mehr als 400.000 Menschen das Leben gekostet hat. Und doch ist die Situation dort bei genauerem Hinsehen weit verstrickter und schwieriger zu entwirren, als es auf den ersten Blick scheint.
Ich kannte die Eckpunkte, die man über die aktuelle Lage in Syrien so kennt, wenn man regelmäßig mal einen Blick in die Nahe Osten Sektion der Nachrichten wirft, doch mit einem fundierten Wissen konnte ich mich nicht brüsten. Michael Lüders Buch hilft dabei jedoch ungemein, so erläutert der Nahostkorrespondent der Zeit auf informationsdichten 200 Seiten, warum genau sich dieser Krieg manchmal wie ein Wollknäuel an politischen Intrigen und widersprüchlichen Motivation anfühlt, denn der Krieg reicht weit über Assad hinaus.
In gewisser Weise handelt es sich in Syrien um einen Stellvertreterkrieg, bei dem Länder wie USA und Russland, aber auch die Türkei oder Deutschland eigene Interessen verfolgen. Kriege wie diese enden nicht mit einem Happy End, sie verändern sich, aber bis die imperialen Mächte ihr Interesse an dem Land nicht verlieren, was nicht absehbar ist, wird sich wenig ändern.
Lüders schreibt in einer leicht verständlichen Sprache und hat ein spannendes Werk geschaffen, welches Seiten der Sachlage beleuchtet, die von herkömmlichen Medien größtenteils nicht aufgefasst werden. So traut er sich auch kritischere Fragen zu stellen – können wir, der Westen, wirklich einem Land die Demokratie aufzwängen und behaupten, dass diese Politik für Werte steht, wenn ähnlich verbrecherische Taktiken und Motivation zum Vorschein kommen? Dass die Rebellen lediglich das Regime verteidigen, entspricht nicht der Wahrheit. Das mag frustrierend sein, wesentlich schwerer zu verstehen, als die klare Einteilung in eine gute und böse Seite, doch sind politische Kriege letzten Endes doch leider wesentlich differenzierter zu betrachten.
Das Buch habe ich mir im Anschluss an einen Vortrag von Michael Lüders gekauft. Ich stand ihm vorher, aufgrund Medienberichten, etwas kritisch gegenüber. Sein ausgezeichneter Vortrag hat mich aber überzeugt, dieses Buch zu kaufen und zu lesen.
Das Buch steigt nach dem Ersten Weltkrieg ein, um die komplizierte geopolitische Lage im Nahen Osten zu erläutern. Nach 1949 werden die Putschversuche der CIA in den Ländern beschrieben und die weitere Geschichte bis zum Arabischen Frühling 2011. Michael Lüders erklärt die Zusammensetzung der Gesellschaft, die unserer nicht entspricht und daher eine Überstülpung von Demokratie nicht möglich ist. Es folgt eine kurze Biographie von Baschar al-Assad und die Planung von Ölpipelines in Syrien.
In weiteren Kapiteln geht es um Dschihadisten und die seltsame Auswahl der US-Amerikaner bei der Suche nach Verbündeten. Den Abschluss bilden die Kapitel über die Chemiewaffen, die Türkei und deren Rückschläge und der Kampf um Aleppo.
Bei dem Untertitel „Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ vermutete ich, dass Lüders nicht unbedingt Objektiv schreiben würde und dies war leider auch so. Er legt den Fokus in seinem Buch komplett auf den Westen und klammert einige wichtige Punkte aus die Syrien betreffen. Die Stationierung von Soldaten im Nachbarland Libanon über 29 Jahre? Geschenkt. Dass die Hisbollah noch immer gegen die UN-Resolution 1559 von 2004 verstößt und noch immer Unmengen an Waffen hortet? Kommt im Buch nicht vor. Die Macht der Revolutionsgarden im Iran? Interessiert nicht.
Natürlich ist die Rolle Amerikas klar und muss detailliert beschrieben werden. Es sollte aber doch möglich sein, in einer Geschichte über Syrien auch die dritte Seite, die Seite Russlands, Syriens und Irans zu beleuchten. Ab und zu lässt Lüders einen Nebensatz fallen, dass Assad ja eigentlich ein Schlächter ist, aber das wirkt nur alibimäßig.
Der Vortrag hat mir deutlich besser gefallen, da Michael Lüders dort objektiver war und die Ursachen des Krieges weiter ausgeführt hatte. Das Buch ist gut geeignet, um die Rolle Amerikas in der Region und speziell im Krieg in Syrien und dem Irak zu beleuchten. Für einen kompletten Überblick fehlt leider eine Seite. Auch sonst ist das Buch etwas zu kurz geraten. 169 Seiten für ein solches Thema ist zu wenig.
Auf rund 160 Seiten, Vorwort plus 8 relativ kurze, aber inhaltsreiche Kapitel, erzählt Michael Luders wie der Konflikt in Syrien entstanden ist, stellt treibende Kräfte, ihre Interessen und ihre Taten, damals wie heute vor, und gibt im letzten Kap. den Ausblick. Selbst wenn man sich mit der Thematik bereits beschäftigt hat, liefert dieses Buch doch einige neue Fakten, Details und Sichtweisen, und bringt erfüllte Lesestunden, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die ersteren Kapitel beschreiben die Entstehung der heutigen Situation in Syrien und gehen kurz auf die Geschichte ein, z.B. wann CIA zum ersten Mal in der Region aufgetaucht war, was sie dort wollte und wie der Umgang mit den Einheimischen ausfiel. Ab Kap. 4 geht es um die Gegenwart und diverse Aspekte des Syrienkonflikts, die Rolle von USA kommt da nicht zu kurz. In der Hinsicht ähnelt dieses Werk den „Schwarzen Flaggen“ von Joby Warrick, Pulitzer Preis 2016. Ferner auch dem Werk von Daniel Ganser „Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien.“ (2016). Oder auch „Wer beherrscht die Welt?: Die globalen Verwerfungen der amerikanischen Politik“ (2016) von Noam Chomsky. Es ist ein Gespräch mit dem Leser auf einer Augenhöhe. M. Lüders spricht Klartext und nennt die Tatsachen beim Namen. Diese Fähigkeit durchzublicken und der aussagestarke, geradliniger Schreibstil, ohne Effekthascherei und Emotionsgedöns, erinnerten mich an Peter Scholl Latour, z.B. in „Der Fluch der bösen Tat(2015). M. Lüders schildert, wie aggressiv und skrupellos die USA ihre Außenpolitik betreiben, wie unter dem Deckmäntelchen der Verbreitung der demokratischen Werte etliche Länder angegriffen und Zivilisten getötet werden, und wie heuchlerisch, um 180 Grad gedreht und in emotionales Gedöns gewickelt, all die Gräueltaten entweder ganz verschwiegen oder als etwas Notwendiges und auf jeden Fall Gutes der westlichen Öffentlichkeit verkauft werden. Für diejenigen, die ihre Meinung über die Geschehnisse in Syrien aus den Öffentlich-Rechtlichen speisen, mag das Buch ein Augenöffner werden. Komfortzone adé. Es ist in etwa so, als wenn man die billige, mit Geschmacksverstärkern versetzte Tiefkühlkost/Fastfood gewohnt ist, bekommt aber plötzlich eine richtig gute Mahlzeit, aus natürlichen Zutaten, von Meisterhand zubereitet. Welten liegen dazwischen. Wie zwischen Halbwahrheiten, ggf. Lügen, die tagein tagaus auf einen herabrieseln, und der adäquaten Schilderung der Tatsachen, samt Erläuterung der Hintergründe, die zwar kein schönes Gesicht hat und u.U. wehtut, aber echt und genau das ist, was man wissen sollte, wenn man die heutige Situation für keine optimale hält. Auf die Schilderungen der Leitmedien geht der Autor auch an einigen Stellen ein und zeigt, was dort getextet wurde und was eigentlich der Kern der Sache war, z.B. wie die Presse die Giftgasangriffe in 2013 auf Ghouta, Syrien, an die Öffentlichkeit getragen hat, wer da gleich als Schuldige genannt wurde, und wer tatsächlich hinter diesen Anschlägen stand, und was diese Interessengruppen damit bezwecken wollten, uvm. Im Ausblick fragt Lüders: „Wie geht man damit um, wenn das, was zu den größten Errungenschaften unserer Zeit gehört, nämlich Freiheit und Demokratie, in der Geopolitik zu purem Zynismus verkommt? Wie lässt sich angesichts der hier vorgetragenen Faktenlage allen Ernsten behaupten, westliche Politik stehe für „Werte“, im Gegensatz zu etwa russischer oder chinesischer?“ S. 163. Und liefert abermals Wahres. „Eigentlich wäre es höchste Zeit, innezuhalten und sich neu zu sortieren. Eine Weltordnung zu begründen, die um Ausgleich und Kompromiss unter den jeweiligen Akteuren bemüht ist, einen Dialog auf Augenhöhe führt. Die vom Zenit abgleitende Weltmacht USA sucht genau diesen Ausgleich nicht. Sie ist bestrebt, eigene Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen, notfalls mit Gewalt. Und nicht zuletzt mit Hilfe einer auch medial betriebenen Dämonisierung des gegenwärtigen Hauptgegners Russland. Die Machtpolitik Moskaus, Teherans oder Pekings ist im Zweifel jedoch nicht mehr und nicht weniger skrupellos als die des Westens. Sie in den Kategorien von „gut“ und „böse“ zu verorten, wobei „wir“ natürlich zu den Guten rechnen, das grenzt an Volksverdummung.“ S. 167. Die Verdummung wird m.E. seit längerem betrieben. Dieses Buch ist ein sehr gutes Mittel dagegen.
Fazit: 5 besonders hell leuchtende Sterne. Unbedingt lesen!
Das Thema ist sehr interessant und auch nach einem guten Start haben mich einige Dinge signifikant gestört: + es ist leider nicht wirklich neutral geschrieben, grundsätzlich ist alles was der Westen gemacht hat schlecht und Schuld. + Verschwörungstheorien werden sehr oft als gegeben genommen und werden nicht mit den Fakten hinterfragt (zB 9/11, Giftgasangriff in Syrien durch den Westen initiiert, alle Anklagepunkte zu Tymoshenko als wahr hinnehmen obwohl sie mittlerweile komplett freigesprochen wurde). Das geht eigentlich gar nicht und hat mich wirklich sauer gemacht, dass hier nicht tiefer reingebort wird, so fühlt sich das gesamte Buch nach Verschwörungstheorie an. + Selbst wenn Demokratie, Liberalität, etc. aktiv "infiltriert" wird in ein Land, der Grund warum es funktioniert, ist, dass es im Vergleich zur Alternative ein gutes Produkt ist und die Bevölkerung es annimmt. Russland oder früher die Sowjetunion hat auch schon immer die gleichen Mittel verwendet, aber nach der Niederlage des Kommunismus funktioniert das Produkt nicht mehr so gut. Nichtsdestotrotz: Kritik ist angebracht, dass Staaten überhaupt solche Infiltrationen im Geheimen machen, um souveräne Staaten zu destabilisieren und Regierungen zu stürzen.
Ansonsten ein sehr spannendes und brisantes Thema, aber ich würde empfehlen die Quellen und Aussagen in dem Buch gegenzuchecken.
It´s been quite a while since I read a book concerning current-day political problems. Arguably, the most interesting part was the setup of how the problems in the Middle East began and the historical aspects Lüder dives into. As a member of the BSW faction I kind of expected a very ant American take on this subject and while I even agree with most of the points he made I kind of wish the depiction hadn´t been that one sided in the later half of the book that dealt with the Arabian Spring and the war in Syria.
Despite the very one-sided take, I still feel like the historical context makes this worth a read. Even if you go into it with the expectation of a biased viewpoint Lüder paints a quite coherent picture of the Syria crisis. This is even more interesting now that Assad had to flee the country only a few months ago.
Dieses Buch (wie auch den Vorgänger 'Wer den Wind sät') sollte jeder lesen, da es wertvolle Perspektiven auf den seit Jahren andauernden Konflikt in Syrien und im gesamten Nahen Osten eröffnet, die es gemeinhin nicht auf die Titelseiten westlicher Medien schaffen. Gründlich recherchiert und belegt zeigt Lüders auf, dass eine simplifizierende Schwarz-Weiß-Sicht auf den vielleicht schwerwiegendsten Konflikt der Gegenwart schlicht nicht möglich ist und dass 'der Westen' hierbei nicht unbeteiligt oder gar unschuldig ist. Noch einmal: Das sollte jeder lesen!
Ein Buch mit sehr deutlich vorgebrachter Meinung. An der hier vorgestellten Meinung mag vieles stimmen. Einiges mag überzogen sein. Insgesamt ist das Buch ein interessanter Denkanstoß und präsentiert einige Fakten und viele Meinungen, die man bei einer fundierten Diskussion über das Thema Syrien kennen sollte. Gleichzeitig fühlt es sich an, als wenn das Thema nicht abschließend diskutiert ist und noch einiges fehlt.
auf jeden fall viel konzentration zum lesen notwendig, aber es lohnt sich definitiv diese dafür aufzuopfern! richtig erleuchtende ausschnitte zwischendurch, wie beispielsweise: „Washington besitzt ein großes Talent, die Feinde des Westens erst zu züchten, um sie anschließend wieder mit großem Aufwand zu bekämpfen - zur Freude der Rüstungsindustrie.“ grundsätzlich sehr interessant vom westlichen einfluss auf medien wegzukommen und die thematik aus anderer perspektive betrachten zu können.
Die den Sturm ernten ist ein übersichtliches Werk zu den Hintergründen von Syrienkonflikt und Flüchtlingskrise, jedoch bleiben die Argumente oft detailarm, was die Verstándlichkeit vergrößert aber oft wichtige Erläuterungen zunichte macht. Das Buch hätte durchaus doppelt so lang und ausführlich sein können.
Great book with fact and figures on a very complex, opaque subject. If you are interested in understanding how screwed the conflict in Syria is and that it is almost impossible to differentiate good and evil, in particular by the western media, then this is a great read.
Interessant, aber oft sind Punkte zu vage oder kurz ausgeführt worden. An einigen Stellen hätte ich mir umfassendere Darstellungen der verschiedenen Perspektiven und Rollen der involvierten Nationen gewünscht.
Michael Lüders, wie gewohnt in Hochform, betrachtet kritisch die teils ähnlichen, teils entgegengesetzten Interessen der verschiedenen internationalen Player, welche das Land und seine Einwohner langsam aber konstant ins Verderben stürzen und sich dabei auf eine von Machtinteressen korrumpierte Pseudo-Wertegemeinschaft berufen.
Ähnlich wie schon bei Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet gibt Michael Lüders auch hier wieder einen Überblick über ein aktuelles Thema aus der "etwas anderen" Perspektive. Ging es bei "Wind" noch um die Folgen westlicher Poltik im Orient im Allgemeinen, konzentriert sich "Sturm" auf Syrien (wobei die Geschehnisse drumherum nicht komplett ausgeblendet werden, der "vergessene Krieg" im Jemen wird z.B. auch thematisiert). Wie war Syrien vor dem Krieg, was hat zu dem Konflikt geführt, wer sind die treibenden Akteure, inwiefern ist der Westen verantwortlich, und wie könnte es weiter- bzw. ausgehen? Auf alle diese Fragen bietet dieses Buch einen Überblick - der, wie bereits gesagt, ziemlich deutlich gegen das vorherrschende mediale Narrativ westlicher Medien geht und den Fokus mehr auf die Verantwortung des Westens (USA/Europa) legt.
Interessante "neue" (Denk)Ansätz also, die eindeutig tendenziös sind, weshalb ich dieses Buch nicht ohne weitere ergänzende (neutrale) Lektüre/Berichterstattung stehen lassen würde. Es ist, für mich, ein Puzzleteil auf dem Weg, ein umfassendes Bild zur Beurteilung der Lage und der Hintergründe zu bekommen.
Positiv: Im Gegensatz zu "Wind" sind in "Sturm" Quellenangaben enthalten. Trotzdem hat mir "Wind" besser gefallen, denn auch wenn das Themenfeld weiter war und "Sturm" sich "nur" auf ein Thema konzentriert, hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle noch mehr Input gewünscht. Das war schon ziemlich viel Wissen auf relativ wenig Seiten - es war nicht schwer zu lesen, nur sehr viel zu verarbeiten. Ein paar Auführungen mehr hätten nicht geschadet.
Peči pokračuje ve svém poslání zvětšit svou myslivnu - a to už teď nosím klobouky xxl! Poté co jsem letos už zcela pochopil a dopodrobna rozebral historii a problematiku Íránu, jsem se vydal na sousedící Sýrii.
Tahle geopolitická gouda je ve skutečnosti komplexní jak plexisklo! Amerika proti Assadovi, spolu s Tureckem a Kurdama, Kurdové proti Turecku, Turecko pak s Ruskem, Írán a Saúdská Arábie taky a konec konců i stíhačky a tanky a dohromady jeden velkej bordel jak v tanku. Magie magie Kurde!
Pan novinář popisuje jak to všechno do sebe zapadá jak Štěpánek do českých tenistek a jak to média všechno zjednodušujou a jak to doopravdy nejspíš bylo. Že hodný vlastně nejsou hodný a kdo je zlej a proč, a že vlastně sou zlý všichni. Bohužel ani tahle kniha ale neobjasňuje záhadu století a to proč ta česká děvčata lezou se Štěpánkem do postele. Já knize dávám 8/10, protože tomu teď rozumím ještě víc a konečně vím, proč furt Ruda z Ostravy říká všem ty kurde!