Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ...Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …Die »Maierhofen«-
Band 1: Kräuter der ProvinzBand 2: Das WeihnachtsdorfBand 3: Die BlütensammlerinBand 4: Spätsommerliebe
Zusammenfassung Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ... Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …
Cover Auch bei diesem dritten Band ist das Cover wieder sehr schön gestaltet. Es spiegelt genau die Geschichte wieder und ist nicht zu sehr kitschig. Die Klappeninnenseiten sind auch diesmal ebenfalls sehr gut gelungen und sehr detailreich gearbeitet. Toll finde ich, dass das Format als Klappenbroschur wieder perfekt zu "Kräuter der Provinz" passt. Ich weiss nicht, was man oder wer sich dabei gedacht hatte, "Das Weihnachtsdorf" als Hardcover zu veröffentlichen. Da es sich hier um eine Reihe handelt, sollten meiner Meinung nach die Formate der Cover zusammenpassen, was es hier leider nicht wirklich tut. Sehr schade.
Kathas Meinung Wie sehr habe ich mich darauf gefreut, wieder in Maierhofen zu sein! Nachdem mich der zweite Band "Das Weihnachtsdorf" doch etwas enttäuscht hatte, weil er einfach meiner Meinung nach viel zu kurz war, war ich sehr erfreut, dass es bei "Die Blütensammlerin" jetzt doch so viele Seiten sind. Auch hier war es wieder so, als wäre ich nie weg aus Maierhofen gewesen, es ist einfach so schön idyllisch dort. In "Die Blütensammlerin" spielt diesmal Christine, die von ihrem Ehemann Herbert verlassen worden ist, die Hauptrolle. Nicht nur, dass er sie belogen und betrogen hat, nein, jetzt macht er ihr auch noch das Leben schwer, indem er sie vor einem Ultimatum stellt: Entweder sie verkaufen das Haus oder Christine zahlt ihren Mann aus. Da sie sehr an diesem Haus hängt, möchte Christine alles dafür tun, um es zu behalten. Aber leider hat sie nie wirklich etwas gelernt und hat auch nie gearbeitet, da ihr Mann das nie wirklich wollte. Sie sollte zuhause sein, sich um das Haus, die gemeinsamen Töchter und natürlich um ihn kümmern. Was er ihr heute vorhält, obwohl es eben seine "Wünsche" waren. So kommt sie, nach einem Gespräch mit ihren Freundinnen auf die Idee, ihr liebevoll gepflegtes Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und so kommt es Christine gelegen, dass die Marketingexpertin Greta im Juni einen Kochwettbewerb in Maierhofen organisiert. Dafür darf Christine ein Single-Team zusammenstellen, die Teilnehmer werden die ganze Woche über bis zum Wettkampf bei ihr wohnen und sich kennenlernen. Die Idee mit einem Single Team kommt ihr natürlich ganz gelegen, denn so langsam ist sie bereit für einen neuen Mann in ihrem Leben. Doch wird sie auch wirklich jemanden bei dem Wettbewerb kennenlernen? Wie sind die anderen Teilnehmer? Und vor allem, kann Christine ihr Haus behalten? Das alles erfahrt ihr nur, wenn ihr das Buch liest. Auch mit "Die Blütensammlerin" hat Petra Durst-Benning eine wundervolle und auch wieder sehr nachdenkliche Geschichte erzählt, die mir sehr gefallen hat. Kann das Buch jeden empfehlen, denn mit dieser Geschichte könnt ihr aus eurem täglichen stressigen Alltag für eine kurze Zeit entfliehen und bekommt ein Stück Gelassenheit von Maierhofen zu spüren.
Leider gab es auch diesmal ein paar kleine Kritikpunkte! Schade fand ich, dass man nicht wirklich was von den anderen Bewohnern mitbekommen hat. Mich hätte sehr interessiert, wie sich das Leben von Rosi, Edy oder Greta weiterentwickelt hat. Das wäre mir persönlich lieber gewesen, als dass die Geschichte in der Mitte etwas langezogen war. Ich hatte kurzzeitig das Gefühl, die Autorin wollte es wieder gutmachen, dass "Das Weihnachtsdorf" so kurz geraten ist, leider war das meiner Meinung nach ein Fehler und man hätte es kürzer fassen können. Genau an dieser Stelle ist mir auch etwas die Lust vergangen, das Buch weiterzulesen :( so leid es mir tut, das sagen zu müssen. Aber weiterlesen hat sich definitiv gelohnt, denn dann wurde es wieder genauso schön, wie es sein sollte. Daher kann ich dem Buch leider nur 4/5 Sternen geben und bin gespannt, ob es noch einen vierten Teil geben wird. Wünschen würde ich es mir auf jeden Fall.
nach dem kurzen Intermezzo zu Weihnachten, hier wieder ein echter Maierhofen-Roman -
Hach, wie war es schön mit all den Maierhofern zu fiebern, wie sich alles ergeben könnte. Alle Fäden wurden wieder zusammengeführt, aber nicht unbedingt so, wie erwartet - Gut so!
Ob dieser Mistkerl von Ehemann mal die Konsequenzen seines Handelns spüren wird? Ich fürchte nicht, da bleibt sich die Autorin bestimmt wieder selbst treu und lässt ihn das nicht so richtig fies merken - aber man darf ja mal träumen -
In jedem Fall freue ich mich auf weitere Maierhofen-Romane mit diesem Umfang.
Diese Bücher haben Suchtgefahr! Man kann Durst-Benning-Bücher nicht aus der Hand legen, die Nächt sind kurz, sehr kurz. Nachdem ich nur ein paar Tage in Maierhofen weilen konnte, hoffe ich bald auf ein neues Buch von Durst-Benning. Aber noch habe ich den Erdbeerduft in in der Nase und allerlei Rezepte am Ende des Buches zu ausprobieren.
Dass es sich um den dritten Teil der Maierhofen-Reihe handelte, wusste ich vor dem Lesen nicht, aber das war auch kein Problem. Denn man kann die einzelnen Geschichten unabhängig voneinander lesen und kommt super zurecht, da alle wichtigen Personen ausreichend von der Autorin eingeführt und alle relevanten Ereignisse der Vergangenheit kurz wiederholt werden.
Überhaupt sind die unterschiedlichen Charaktere das, was das Buch ausmachen, allen voran die tolle Protagonistin Christine. Sie wird von ihrem Ex-Mann drangsaliert und gibt trotzdem nicht auf. Die Idee, im eigenen Haus ein Bed & Breakfast zu eröffnen, ist super, auch wenn ich das wahrscheinlich nicht könnte.
Mir hat gefallen, dass das Buch nicht zu kitschig war. Wir kennen das alle, vor allem im Frauenroman-Genre: Verlassene Single-Frau trifft auf man ihrer Träume und alles wird auf einmal super. Auch wenn man schon eine Ahnung hat, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, stand für mich nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern die Entwicklung der Protagonistin zu einer starken Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.
Dass sie dabei noch viele andere Singles im Rahmen des Kochwettbewerbs kennenlernt, ist ein netter Nebeneffekt. Auch hier haben mir die unterschiedlichen Charaktere sehr gut gefallen. Jeder in sich war schlüssig, das jeweilige Handeln nachvollziehbar. Toll war auch, dass die Autorin hier nicht immer auf heile Welt und Harmonie wert gelegt hat - das hat das Ganze für mich authentisch gemacht.
Das Buch sollte man auf keinen Fall hungrig lesen, denn es wird gekocht und gefachsimpelt was das Zeug hält. Es ist eine Homage an regionale Produkte und ihre Vielfalt und auch wenn ich sicher nicht jeden Tag eine Kräuterwanderung für mein Abendessen unternehmen werde, hatte ich Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Toll ist, dass sich hinten im Buch auch ganz viele Rezepte verstecken, von denen ich sicher das ein oder andere nachkochen werde.
Zwischendrin allerdings gab es für mich die ein oder andere Länge. Hier wurde mir zu viel geredet bzw. gekocht und die Handlung ging für meinen Geschmack etwas zu langsam voran. Das hat sich gegen Ende allerdings wieder geändert. Hier ging es dann Schlag auf Schlag und es blieben keine Fragen offen.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte etwas abtauchen und mich beim Lesen gut entspannen. Von mir gibt es deswegen 4 Sterne!
Dieser Roman ist der dritte Teil einer Reihe, was ich jedoch nicht wusste, bevor ich ihn gelesen habe. Da der Roman jedoch nicht auf den anderen aufbaut, ist es auch nicht weiter wichtig, falls man nur diesen Teil unabhängig von den anderen liest.
Der Schreibstil ist in diesem Buch auf jeden Fall locker und leicht. Das Buch liest sich durch den Schreibstil wirklich sehr angenehm und flüssig. Ich fand es auch schön, dass an einigen Stellen ein Bezug zum Titel hergestellt wurde.
Der Fokus in diesem Buch liegt ganz klar auf der Geschichte von Christine und den Teilnehmern am Kochwettbewerb, welche in ihrem Haus wohnen. Christine war mir von Anfang an sympathisch. Sie wird als fröhliche Person beschrieben, die immer für andere da ist und ihnen helfen möchte. Ich hatte zu Beginn ein bisschen Angst bei den ganzen unterschiedlichen Charakteren durcheinanderzukommen, da ja insgesamt 7 Teilnehmer für den Kochwettbewerb anreisen und da kann man schon mal leicht durcheinander kommen. Die Autorin schafft es aber alle Charaktere so intensiv zu behandeln und detailliert darzustellen, dass der Leser früher oder später genau abtrennen kann um welche Person es sich jetzt grade hier handelt. Die Teilnehmer am Kochwettbewerb sind alle so unterschiedlich, dass es hier zu schönen Kontrasten und teilweise auch zu unerwarteten Konflikten kommt. Bei den Freunden von Christine hatte ich jedoch ein bisschen meine Probleme, weil sie eben nur Nebencharaktere in diesem Roman sind. Bei ihnen hab ich teilweise etwas länger überlegen müssen, wer jetzt die Besitzerin der Bäckerei ist und so weiter. Wenn man die anderen Teile der Reihe davor gelesen hat, welche sich wohl eher auf Maierhofen generell und auch auf die Bewohner konzentrieren, wird es einem wahrscheinlich deutlich leichter fallen.
Das Buch ist natürlich auf ein Happy End ausgelegt, wodurch es auch für den Leser einfach sehr offensichtliche Dinge gibt, die vorhersehbar sind. Trotzdem wurden einige unerwartete Wendungen eingebracht, die die Geschichte spannender gemacht haben.
An einigen Stellen fand ich das Buch für meinen Geschmack ein bisschen zu kitschig. Natürlich erwartet der Leser ein schönes Buch, in welchem die Protagonisten auch die große Liebe finden, doch vor allem sprachlich war es für meinen Geschmack an manchen Stellen ein bisschen zu viel. Auch in der Mitte des Buches fand ich die Geschichte ein bisschen langatmig und es hat sich viel wiederholt. Man hätte es eventuell an diesen Stellen ein wenig kürzen können, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, dass sich das Buch gegen Ende hin wieder steigert.
Am Ende des Buches sind noch Rezepte beigefügt, die in dem Buch vorkommen. Eine wirklich süße Idee um dem Leser Maierhofen und das ganze Thema kochen noch näher zu bringen. Ich werde bei Gelegenheit das eine oder andere Rezept für einen gemütlichen Abend unter Freunden oder ein Grillfest ausprobieren!
Insgesamt finde ich das Buch sehr gut gelungen. Die Charaktere sind einem ans Herz gewachsen, ich habe die Geschichten aller gerne mitverfolgt und hatte beim Lesen viel Spaß und durch die ständige Thematisierung des Kochens dauernd Hunger und das Essen hat sich wirklich immer unglaublich lecker angehört. (https://xmariereads.wordpress.com/201...)
Ich habe mich sehr gefreut auf diesen dritten Band der Maierhofen-Reihe, weil mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind und ich sie unbedingt wieder treffen wollte – und auch der dritte Band hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil: es hat Spaß gemacht, Alt-Bekannte, aber auch neue Charaktere zu treffen und kennzulernen.
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mittendrin im Geschehen und habe dieses besondere Flair, das in Meierhofen herrscht, sehr genossen. Diesmal geht es um einen Kochwettbewerb, zu dem sich auch eine bunt zusammengewürfelte Single-Truppe gefunden hat, die nun gemeinsam in Christine Bed & Breakfast wohnt und dort Pläne für den Wettbewerb schmiedet. Das des dabei nicht nur ums Kochen geht, sondern auch schon mal die Funken fliegen, kann man sich lebhaft vorstellen…
Christine ist mir mit diesem Band richtig ans Herz gewachsen – hatte ich sie eher als zurückgezogen und ohne eigene Meinung in Erinnerung, wächst sie mit der Neueröffnung ihres Bed & Breakfast richtiggehend über sich hinaus: sie ist offen, geht auf Menschen zu und gewinnt einfach durch ihre liebenswerte Art. Natürlich kommen auch andere Figuren, die man aus den beiden Vorbänden kennt, wieder zu Wort, aber es gibt auch einige neue, sehr interessante Charaktere, die das Leben in Maierhofen aufmischen. Dass dabei einige sehr klischeehaft geraten sind, konnte ich gut verschmerzen, weil mich die Geschichte wirklich mitgerissen hat und ich nicht nur des Kochwettbewerbs wegen mitgefiebert habe, sondern auch, weil ich wissen wollte, ob die sich andeutenden Paarungen dann auch tatsächlich so ergeben. Sicherlich ist hier einiges vorhersehbar und große Überraschungen haben sich nicht ergeben, aber die Geschichte ist so liebenswert und warmherzig erzählt, dass mich auch das nicht weiter gestört hat. Lediglich am Ende wird dann für mich dann doch etwas zu dick aufgetragen – einfach weil dann doch alles zu rund läuft und mir das dann nicht mehr glaubwürdig erschien.
Der Schreibstil ist wunderbar leicht und lässt sich sehr flüssig lesen – er kann das wunderbare Flair Maierhofens einfangen, ist sehr lebendig und strahlt viel Optimismus aus – mich hat er tatsächlich in eine andere Welt entführt. Ich hoffe sehr, dass die Reihe noch fortgesetzt wird, zumal in diesem Band einige spannende Charaktere aufgetaucht sind, die ich gerne noch ein Stück begleiten würde.
Wer die ersten beiden Bände noch nicht kennt, kann diesen hier aber getrost auch alleine lesen – zwar kennt man dann nicht die „alten Bekannten“, trotzdem aber kann man gut in diese Geschichte abtauchen. Gerade jetzt im Frühling ist sie wunderbar zu lesen – ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen und hoffe auf eine Fortsetzung.
Mein Fazit Ein wundervoll leichter Roman, in dem es um einen Kochwettbewerb geht, den das Städtchen Maierhofen ausrichtet und zu dem eine bunt zusammengewürfelte Single-Gruppe antritt. Es war schön, alter Bekannte wiederzutreffen, aber auch die neuen Charaktere haben mir gut gefallen. Zwar ist die Geschichte an vielen Stellen vorhersehbar, trotzdem aber hat sich mich sehr gut unterhalten, so dass ich gerne 4 von 5 Sternen vergebe.
Buchinfos: Titel: Die Blütensammlerin Autor: Petra Durst-Benning Seiten: 512 Buchart : TB Verlag: Blanvalet Bestellcode: 978-3734100123 Erhältlich : 03 / 2017 kostet als Print : 9,99 € Alter: - Buchrichtung: Roman Vorgängerbände: Kräuter der Provinz Das Weihnachtsdorf Folgebände: - Verfilmung: -
Inhalt: Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ...
Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …
Meine Meinung: Erst einmal Danke an den Verlag Blanvalet für das Rezensionsexemplar :)
Das Cover war der Grund das ich mich auf das Buch beworben habe und war froh das ich es bekommen habe. Was ich mal wieder verpeilt habe das es der dritte Teil einer Reihe ist, aber das macht nichts da es so ein abgeschlossener Roman ist und da war ich echt froh. Man merkt zwar das die Personen in den anderen Teilen dabei waren aber sie wurden in der Geschichte kurz vorgestellt. Der Titel Blütensammlerin wurde nicht so in den Raum geworfen, es gibt in der Geschichte die Erklärung dafür :)
Hier geht es um Christine, ihr Mann hat sie für eine andere verlassen und will nun das gemeinsame Haus verkaufen. Christine steht vor dem Abgrund, wie soll sie Geld bekommen, war sie immer nur Hausfrau. Ihre Freundinnen haben eine Idee, sie soll ein Bed and Breakfast aus dem Haus machen und nicht nur das sie soll mit einer Gruppe bei einem Kochwettbewerb mitmachen. Ein Bunt zusammen gewürfelter Haufen und jeder hat sein Päckchen zu tragen, tiefe Wunden tragen sie mit sich herum. Das Kochen findet unter dem Titel Single-Kochwettbewerb und so stehen dann acht Single in Christines Bed and Breakfast und versuchen sich zusammen zu raufen um an den Wettbewerb zu gewinnen. Aber alle sind überzeugte Single, aber Amor hat da andere Pläne .
Pluspunkte: - Suchtgefahr, ich konnte es nicht aus der Hand legen. - Tolle Personen mit ihren Höhen und Tiefen
Wir sind wieder zurück in Maierhofen! Dieses Mal erzählt uns die Autorin, die Geschichte von Christine, welche wir schon als Nebencharakter in den anderen Teilen der Reihe kennenlernen durften. Christine wurde von ihrem Gemahl betrogen und verlassen worden und nun will er ihr das Haus wegnehmen, sowie ihr nicht mehr finanziell helfen. Also muss Christine in die Gänge kommen und sich was für ihre Zukunft überlegen.
Mir hat die Geschichte wieder sehr gut gefallen, denn die Autorin hat hier ein Problem aufgegriffen, welches direkt aus dem realen Leben kommen könnte und sie hat das so nett und doch auch fröhlich und unproblematisch dem Leser nähergebracht, dass es wirklich sehr schön war zu lesen.
Natürlich wäre es ja zu fad, wenn die Autorin noch eine nette Liebesgeschichte mit in die Handlung gepackt hätte. Sie hat nämlich nicht nur die Bed & Breakfast Idee in die Handlung eingebaut, sondern auch noch einen Kochwettbewerb und zwar für Singles. Diese Idee bringt noch zusätzlich einiges an Unterhaltung mit in die Geschichte, denn man kann sich ja vorstellen, was passiert, wenn acht unterschiedliche Menschen plötzlich als ein Team arbeiten sollen. Schöne Idee der Autorin war auch, dass sie die Erzählperspektive in den Kapiteln immer wieder wechselt und wir auch so die Teilnehmer etwas näherkennen lernen können. Sehr interessant.
Die Handlung hat mir persönlich sehr gut gefallen, denn es war eine schöne lockere Unterhaltung. Am Schluss wird das Buch noch mit Kochideen aufgepeppt. Hier wird sicher mal was von mir ausprobiert.
Ich fand die Hauptprotagonistin Christine recht sympathisch und unterhaltsam. Zu Beginn dachte ich, dass sie eher zur Kategorie der Jammerlappen gehört und sich gehenlässt, was ja auch stellenweise passiert ist. Als sie dann aber Unterstützung bekommen hat, ist sie dann trotz der Umstände in die Gänge gekommen. Tolle Wandlung.
Der Schreibstil war wieder sehr angenehm und unterhaltsam. Das Buch lässt sich recht flott lesen.
Das Cover ist wieder wunderbar. Diese Gestaltung hat mich wieder sofort angesprochen.
Fazit:
5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Übrigens muss man die anderen Teile der Reihe nicht kenne, die Geschichte steht für sich alleine.
Die Geschichten von Petra Durst-Benning sind genau das Richtige für eine leichte Lektüre zwischendurch. Trotzdem hat mich dieses Buch irgendwie frustriert zurückgelassen. Keine der Geschichten über die acht Single-Köche und ihre Gastgeberin ist ausführlich ausgearbeitet. Jede Geschichte wird angerissen, man erfährt ein bisschen was über die Hintergründe und Gefühle der Person aber nicht genug um sich wirklich in sie hineinzuversetzen. Die einzige Ausnahme bildet hier Christine, deren Dilemma mit ihrem Ex-Mann anschaulich geschildert wird. Bei den anderen Figuren hatte ich immer das Gefühl dass ich neugierig gemacht werden soll auf ein anderes Buch, indem dann ihre Geschichte erzählt wird. Keine der Geschichten wird wirklich zu Ende erzählt, sie sind zwar alle in Aufbruchstimmung aber man erfährt bei keinem was aus ihm wird und ob alles so läuft wie er es sich vorstellt. Für mich deshalb nicht so gelungen wie die Vorgängerbände.
Die Bütensammlerin ist Teil 3 der Maierhofen-Reihe. Ich dürfte die Vorab-Version hören. Obwohl ich die ersten 2 Teile nicht kannte, war es leicht in die Geschichte zu finden. Das Hörbuch ist ganz nett, aber es hat mich nicht gefesselt. Die Charactere sind mir zu klischeehaft und die Vorleserin, Sabine Menne, macht ihren Job sehr gut, klingt aber wie viele anderen, die diese Wohlfühlbücher sprechen. Besonders haben mich die Fehler in der Beschreibung des Nachbar gestört. Als so erfolgreicher Jurist hätte er sofort gewußt, dass es so nicht funktioniert. Gefallen hat mir das Thema mit den Wildkräutern und dem Kochwettbewerb. Letztendlich ist es ein Wohlfühlroman mit netten Momenten. Es ist halt nur nicht mein Lieblingsgenre.
Ich hab mich sehr gefreut, wieder nach Maierhofen zurück zu kommen und hab auch diese Geschichte gern gelesen. Allerdings wurde ich teilweise diesmal mit den Figuren nicht so warm und mir sind auch ein paar Handlungsstränge zu "offen" geblieben (Viktoria zum Beispiel, aber auch die bei Christine selbst). Schön fand ich wieder die kulinarischen Einflüsse des Buches und den Schreibstil, es liest sich wirklich schön locker-flockig.
Locker, kurzweilig, klischeehaft, stellenweise ziemlich sexistisch, denke aber, das sind die Charaktere, Kinder ihrer Zeit. Und ich kann es ja verstehen, wenn die Autorin gerne everybody that dick geben will :)