Ein eigener Törtchenladen, davon hat Nina schon immer geträumt. Dass die Liebe zum Backen ihr Leben derart auf den Kopf stellen würde, hätte sie jedoch niemals Ihr neuer Nachbar, der Kinderzahnarzt Matthias, bringt ihr Herz gehörig zum Rasen - eigentlich etwas Wunderbares, wäre da nicht ihr Freund Sören, mit dem sie eine Familie gründen wollte. Doch als die Eröffnung ihres Ladens immer näher rückt, wächst auch Ninas Herzensnot - denn Matthias ist stets zur Stelle, während Sören sich zurzeit vor allem für seine Karriere zu interessieren scheint. Soll sie es wagen, alles auf eine Karte zu setzen und auch der Liebe eine neue Chance geben?
Prinzipiell hat mir das Buch ganz gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin Nina. Die Beziehung zu Sören hat in meinen Augen überhaupt keine Substanz, sodass es mir schwer gefallen ist, Sympathie zu ihr aufzubauen. Ja, natürlich verhält sich Sören teilweise nicht korrekt, sie lässt es sich aber auch gefallen und hat sehr seltsame Vorstellungen darüber, was eine Beziehung ausmacht. Zudem finde love triangles prinzipiell schwierig und auch hier ist es nicht wahnsinnig gut gemacht. Warum bekommt es trotzdem drei Sterne? Ich mochte die Kulinarik-Sequenzen einfach irrsinnig gern und Matthias als Charakter hat mir auch gut gefallen, auch, wie er mit seinen Kindern umgeht und versucht, da alles unter einen Hut zu bekommen.
Wieso lag das Buch so lange auf meinem SuB? Es hat mir soo gut gefallen und die Geschichte war einfach supersüß! Auch der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen :)
Hier haben wir einen sehr gelungen Debütroman, der die Geschichte von Nina erzählt, die ihren Traum verwirklichen will. Sie ist als Unternehmensberaterin tätig, aber ihr Wunsch war immer schon einen Törtchenladen zu eröffnen, was sie nun in dieser Erzählung in Angriff nimmt. Ich fand die Geschichte wirklich sehr nett, denn diese unterhält wunderbar. Man bekommt Einblicke in die Neugründung eines Geschäftes und was einen hier für Probleme erwarten. Natürlich wäre dies aber auf Dauer doch zu fad und die Autorin hat hier noch eine wirklich reizende Liebesgeschichte mit eingepackt. Hier fand ich besonders gelungen, dass sich beide Themen die Waage gehalten haben. Sehr toll. Besonders lecker waren natürlich die Beschreibungen der Backkreationen, die sehr ansprechend sind und man direkt Hunger darauf bekommt. Deswegen fand ich es natürlich für mich einen großen Pluspunkt, als ich am Ende der Geschichte noch einen Rezeptteil entdeckt habe. Hier wir definitiv mal eines der Rezepte ausprobiert. Nina fand ich einen sehr gelungenen Hauptcharakter, denn sie wirkte für mich sehr sympathisch und entspannt, obwohl sie ein neues Geschäft aufmacht und auch noch Sören meint, er muss mit in die Geschäftsidee reinquatschen. Auch finde ich es toll, wie sie für ihren Traum kämpft und sich hier durchsetzen will. Auch Matthias fand ich einen tollen männlichen Gegenpart zu Nina. Zuerst wirkte er für mich eher zurückhaltend, obwohl er sehr hilfsbereit gegenüber Nina war. Aber je weiter ich gelesen habe, desto besser fand ich ihn. Aber auch die restlichen Nebencharaktere konnten mich begeistern, denn ich fand die Autorin hat hier wirklich sehr tolle Personen entwickelt, die alle sehr glaubwürdig gewirkt haben. Es war auch keiner dabei, der irgendwie langweilig gewirkt hat. Lustig fand ich zB. besonders die Ex von Matthias. Das Cover gefällt mir gut und ich finde es passt wunderbar zur Geschichte. Fazit: 4 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Die Geschichte ist wunderbar unterhaltsam.
Nina Seiler hat ein nahezu perfektes Leben: Ihr attraktiver Freund Sören möchte unbedingt Kinder mit ihr und als Unternehmensberaterin ist sie äußerst erfolgreich. Doch trotz allem ist sie nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben. Denn schon länger spielt sie mit dem Gedanken ihren großen Traum zu erfüllen: Ein eigenes Café. Sie kündigt ihren Job und setzt alles daran ihren Traum wahr werden zu lassen. Dank ihres BWL Studiums und ihrer Ausbildung aus Konditorin nimmt das Projekt auch bald Form an. Leider beginnt es aber gleichzeitig in ihrem Privatleben zu kriseln. Sören ist nicht wirklich begeistert von ihrer plötzlichen Selbstständigkeit und zieht sich immer mehr zurück. Und dann ist da auch noch Matthias, der nette Kinderzahnarzt, der seine Praxis genau neben Ninas Café hat. Ob Nina ihr berufliches und privates Glück finden wird? Als allererstes möchte ich eine Warnung aussprechen: Lesen Sie dieses Buch keinesfalls wenn Sie gerade eine Diät machen. „Traumtörtchen“ ist voller herrlicher, kleiner Köstlichkeiten und beim Lesen ist mir ständig das Wasser im Mund zusammengelaufen. Ein unbändiger Guster auf Kuchen, Torten, Cookies und dergleichen hat mich während dem Lesen überfallen und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Autorin Julia Simon erschafft mit ihren Worten eine unglaublich schöne Stimmung und man sieht sowohl das Café, als auch die vielen Köstlichkeiten vor seinem inneren Auge. Ihre Beschreibungen sind äußerst anschaulich und mit einer großen Liebe zum Detail ausgeführt, ohne dabei zu plakativ oder zu ausschweifend zu werden. Nina ist ein äußerst bodenständiger Charakter, der auf der Suche nach ihrer Erfüllung ist. Man merkt beim Lesen sehr gut die inneren Konflikte die sie durchmacht auf der Suche nach ihrem privaten und beruflichen Glück. Mir persönlich war Nina von Anfang an sympathisch und ich konnte mich auch sehr gut in ihre Lage versetzen. Auch die anderen Hauptpersonen sind sehr gut ausgeführt, auch wenn mir nicht alle unbedingt so sympathisch waren. Dies ist aber nicht schlimm, denn in jedem Buch gibt es die sympathischen und die unsympathischen Charaktere und nur durch dieses Zusammenspiel werden die sie zu dem was sie sind. Obwohl es sich bei „Traumtörtchen“ um einen klassischen Vertreter des Liebesroman Genres handelt, hat dieses Buch doch mehr zu bieten, als nur eine Liebesgeschichte. Es regt sowohl zum Träumen, wie auch zum Nachdenken an. Hier geht es nicht nur um Liebe im klassischen Sinne, sondern auch um Selbstliebe bzw. Selbstachtung und die Leidenschaft für seinen Beruf. Julia Simon schafft es dies alles in einen sommerlich leichten Roman zu verpacken, ohne dabei allzu sehr ins klischeehafte oder kitschige abzurutschen. Gefördert wird dies durch den lockeren und erfrischenden Schreibstil. Ich persönlich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Den einzigen Kritikpunkt den ich anzubringen habe, ist das Biskuitrezept bei den Petit fours. Ich kann nämlich absolut nicht nachvollziehen warum eine ausgebildete Konditorin geschmolzene Butter in einen Biskuitteig gibt. Sehr schön finde ich dafür, dass am Ende des Buches einige Rezepte angehängt sind, damit man nach der Lektüre gleich mit dem Nachbacken starten kann. Mir persönlich hat „Traumtörtchen“ ein zauberhaftes Leseerlebnis beschert und greift mit dem Backthema einen der heutigen Trends sehr gut auf.