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Dianas Liste

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Sie rettete tausende Kinder aus den Konzentrationslagern der kroatischen Ustaša. Doch Diana Budisavljević ist heute fast vergessen. Als Diana Obexer in Innsbruck geboren, ging sie der Liebe wegen nach Kroatien. Dort fand sie mitten im Grauen des Zweiten Weltkrieges ihre Bestimmung. Mit Mut, Beharrlichkeit und oft unter Lebensgefahr bewahrten Diana und ihre Helfer die Kinder vor dem sicheren Tod in den Lagern. „Dianas Liste“ erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Heldin.

264 pages, Hardcover

First published January 1, 2017

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About the author

Wilhelm Kuehs

15 books1 follower

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Jadranka.
282 reviews166 followers
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February 11, 2018
Potresna priča o herojskoj akciji Dijane Budisavljević, koja je spasila preko 10 000 dece za vreme II svetskog rata, i koju bi svako trebalo da pročita.
Knjigu ostavljam bez ocene, jer mi se svođenje jedne ovakve priče na zvezdice čini neprikladnim i neumesnim.
Profile Image for Jadranka.
166 reviews59 followers
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November 28, 2019
Imala sam u porodici clanova koji su prosli te puteve sa Dijaninom organizacijom. Slusala sam njihove price i znam da je knjiga “blaga” u opisima pravog stanja. Zao mi je sto se kod nas vise ljudi ne bavi ovakvim akcijama, ali isto tako mi nije jasno zasto mi do nasih zrtava ne drzimo kao sto to drze Jevreji. Nijedan rat nije lep, i nijedna ratna prica nije lepa, pricana sa bilo koje zaracene strane.
Profile Image for Miljan Tanić.
Author 4 books5 followers
February 19, 2018
SRPSKI SLEDI DOLE!


Ich hatte das Glück im Unglück, für ein staatliches Radio zu arbeiten, welches Programm im Ausland sendete - Unglück, weil ich etwas tat, was ich eigentlich nicht mag - Propaganda nämlich - und Glück, weil ich so vieles erfuhr, was viele Menschen, die sich nicht direkt mit Geschichte befassen, nie wirklich erfahren. Einerseits wegen Mangel an Interesse, andererseits weil viele Themen in der Schule gar nicht unterrichtet werden.
Ich wäre auch nie auf dieses Buch gestoßen, wäre ich nicht vom serbischen Staatsfernsehen eingestellt gewesen, für den Autor im Kulturprogramm zu übersetzen, weil das Buch gerade auf serbisch übersetzt und veröffentlicht worden war.
Ich war in groben Umrissen mit der Geschichte von Diana Budisavljevic schon vertraut, aber dieses Buch beinhaltet Informationen, die man sonst schwer alle an einem Platz finden kann. Vieles davon wurde vom Autor selbst dazugedichtet, da - wie man im sehr guten und Inhaltsvollen Nachwort lesen kann - der Archivstoff zur Aktion Diana einfach fehlt. Und das ist manchmal ein Problem im Buch - es springt hin und her zwischen Roman und Dokumentation, aber wenn man sich daran erst einmal gewöhnt, fließt es ohne Probleme.

Was mich hier besonders bedrückt hat, ist die Tatsache, wie bürokratisch etwas wie KZs behandelt wurde im Unabhängigen Staat Kroatien. Selbst Ante Pavelic sei entsetzt gewesen, als er hörte, was Kindern und Frauen dort angetan wird, heißt es. Oder die Art und Weise, wie Ustascha Diana und ihre Helfer in die KZs reisen und Kinder mitnehmen lassen (wobei man sich fragt, wieso sie diese Kinder dann überhaupt interniert hatten), nur um sie später wieder einzufangen. Die bloße Dehumanisierung des Ganzen ist eigentlich viel erschreckender als die Verbrechen selbst.

Wenn sie sanfter Natur sind, machen Sie sich auf Tränen gefasst - ich habe mindestens einmal geweint, als ich es las, und ich musste das Buch mehrere Male auf „Pause“ setzen.

Traurig ist auch die Tatsache, wie Diana am Ende seitens einzelner Mitarbeiter und des neuen Staates behandelt wurde, und wie alle Dokumente verloren gingen oder absichtlich weggesteckt wurden.

Daher gebührt Menschen wie Herrn Kuehs Dank, dass sie solche Geschichten nicht in Vergessenheit geraten lassen.

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Imao sam sreću u nesreći da radim za državni radio koji emituje program u inostranstvo - nesreću, jer sam bio deo nečega što ne volim - propagande - a sreću, jer sam tako naučio mnogo toga što obični ljudi koji se ne bave istorijom nikada ne nauče. S jedne strane zbog manjka interesa, a s druge strane, jer se mnoge teme ne uče u školi.
Na ovu knjigu takođe nikad ne bih naišao, da nisam bio angažovan da u Kulturnom dnevniku RTS prevodim pisca, koji je gostovao povodom objavljivanja romana na srpskom.

Priču o Dijani Budisavljević sam već znao u nekim grubim crtama, no ova knjiga sadrži informacije koje se drugde teško mogu naći sve na jednom mestu. Mnogo toga je pisac „dokomponovao“ sam, budući da - kao što on lepo objasni u veoma sadržajnom pogovoru - arhivske građe o akciji „Dijana“ jednostavno nema. To je ponekad problem u knjizi - skakuće između romana i dokumentarnog prikaza, ali kad se jednom naviknete na to, sve teče bez problema.

Ono što je posebno potresno je birokratski način na koji su vlasti tretirale logore u NDH. Navodno je i Ante Pavelić lično bio užasnut, kada je čuo, šta se tamo radi sa ženama i decom. Potresno je i kako ustaše Dijani i njenim pomoćnicima dopuštaju da dođu u logore i vode decu sa sobom (pri čemu se čovek pita zašto su decu onda uopšte i zatvarali), samo da bi ih posle ponovo odvodili u logore. Sama dehumanizacija cele stvari je zapravo mnogo više zastrašujuća od samih zločina.

Ukoliko ste nežnije prirode, spremite se da plačete - ja sam plakao na nekoliko mesta u knjizi, a i morao sam više puta da je „pauziram“.

Tužna je i činjenica kako su Dijanu na kraju tretirali pojedini saradnici i nova država, kao i kako je cela dokumentacija ili izgubljena ili namerno sakrivena.

Stoga ljudima poput Vilhelma Kuesa sledi svaka hvala što ne dopuštaju da ovakve priče odu u zaborav.
Profile Image for Johann Guenther.
808 reviews28 followers
March 24, 2017
KUEHS, Wilhelm: „Dianas Liste“, Innsbruck Wien 2017
Vergangenheitsbewältigung wird zunehmend von den Folgegenerationen gemacht. So auch der 1972 geborene Autor dieses Romans – Wilhelm Kuehs. Er widmet sich einer Frau, die während des Zweiten Weltkriegs in Kroatien über 10.000 Kinder vor dem Tod gerettet hat. Das Buch gibt auch Einblick in die Vorgänge und Verhältnisse im damaligen Kroatien. Kroatien wurde durch Hitlers Akzeptanz als eigener Staat geführt, wenngleich auch im Hintergrund die Deutsche Wehrmacht und SS mitbestimmten. Die Armee der nationalen Regierung Ustaca agierte unprofessionell und brutal. Ihr Ziel war es die Serbien im kroatischen Staat auszurotten. „.. das Programm des Ustaca-Staates auf den Punkt gebracht … Ein Drittel der Serben müsse man vertreiben, ein Drittel zum katholischen Glauben bekehren und das letzte Drittel töten.“ (Seite 247)
Dementsprechend war auch das Vorgehen gegen die serbischen Kinder:
• Sie warfen „Säuglinge in die Luft und fingen sie mit ihren Bajonetten wieder auf.“ (Seite 218)
• Eine Kugel zum Erschießen war oft zu teuer und man erschlug die Kinder mit einem Hammer.
• Um sich selbst umzubringen verteilten sie seucheninfizierte Kinder auf andere Lager, damit auch dort die Kinder von selbst sterben.
Auch die katholische Kirche – die eng mit dem neuen kroatischen Staat zusammen gearbeitet hatte – nahm teilweise an den Gräueltaten teil:
• „Der ehemalige Franziskanerpater und Ustaca-Seelsorger liebte es, die abgeschnittenen Köpfe seiner Opfer als Spalier vor dem Eingang seiner Villa aufzustellen.“ (Seite 176)
• In einem Kloster, wo Kinder interniert waren wurden diese gedemütigt und verängstigt. „Und in der Nacht schlich ein als Teufel verkleideter Priester durch die Räume und schlug mit einer Eisenkette auf die Kinder ein.“ (Seite 165)
Frau Diana Budisavljevic, die Zentralfigur des vorliegenden Romans kümmerte sich aber um Kinder. Kranke Kinder, verwahrloste Kinder, Kinder die ihre Eltern verloren hatten. Viele Kinder blieben alleine zurück, weil der kroatische Staat sich verpflichtet hatte bis zu 150.000 Fremdarbeiter jährlich an Deutschland zu liefern. Deutschland brauchte sie für die Kriegsindustrie. Die kroatische Regierung rekrutierte am leichtesten Serben, die man ohnehin im Land nicht haben wollte. Deren Kinder kamen in Lager, wo sie in großer Zahl starben (entsorgt wurden). Diana kämpfte um diese Kinder. Sie startete Hilfsaktionen, holte Kinder aus den Konzentrationslagern und versorgte sie. Selbst war sie zwar Österreicherin (aus Innsbruck), aber ihr Mann – ein Arzt – Serbe. Da er aber aus einer angesehenen Familie kam hatte Diana mehr Akzeptanz, war aber trotzdem von Schikanen nicht befreit. In der Zeit von 1941 bis 1945 hat sie so über 10.000 Kinder gerettet und riesige Geldspenden (3 Millionen Kuna) aufgestellt. Ein wesentlicher Verdienst von ihr war es, dass sie von jedem Kind eine Kartei anlegte, damit es nach dem Krieg von den Eltern wieder gefunden werden konnte.
Diana Budisavljevic steht als zentrale Figur des Romans, zeigt aber die generellen Verhältnisse. „Sie ist eine Heldin im besten Sinn. Jede Zeit, aber unsere ganz besonders, braucht solche Vorbilder.“ (Seite 252)
Ein schweres Buch. Ein Buch, das wohl Niemanden, der es liest kalt lassen wird. Es schildert Zeiten, wie sie heute wieder mit dem Islamischen Staat auftreten, wie sie sich aber Niemand in Europa wünscht.
Profile Image for Darko Djekic.
18 reviews4 followers
November 25, 2018
Ocena je isključivo iz razloga da ono što piše u njoj NIKAD ne treba zaboraviti.
Profile Image for Ogar003.
71 reviews
October 19, 2021
Shame on you, ihr lieben Geschichtelehrer. Statt dem Habsburger Geschwurbel, mit dem ihr mir jahrelang auf den Nerv gegangen seid, wäre es schön gewesen, etwas über die bemerkenswerte Diana B. zu erfahren.
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