Der neue Sommer-Wohlfühlroman von Bestsellerautorin Anne Sanders – charmant, witzig und mit ganz viel Herz!
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …
Najaaa, das Ende,.... und über die Sympathiepunkte von Isla brauchen wir auch nicht reden, aber abgesehen davon, hat mir das Buch wirklich gut gefallen :) Die Atmosphäre der Insel war so schön eingefangen, und die Geschichte rund um Finn und Jared fand ich auch toll 🤗
Nachdem ich im letzten Jahr "Sommer in St. Ives" sehr gerne gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Anne Sanders. Leider muss ich sagen, dass "Mein Herz ist eine Insel" deutlich schwächer war.
Cover, Klappentext und Buchwerbung versprachen ein sommerliches Wohlfühlbuch, doch schon auf den ersten Seiten ist das Buch eher düster und die Stimmung sehr deprimierend. Zudem spielt die Geschichte im Herbst und es stürmt und regnet mehr als das die Sonne scheint.
In der Geschichte selbst bin ich leider nie so ganz angekommen. Es gab zwischen den spannenden und schönen Momenten, zu viele langatmige Abschnitte, die mich immer wieder aus dem Lesefluss geholt haben. Auch mit den Charakteren bin ich nicht so ganz warm geworden und konnte mit Isla und Finn nur wenig mitfiebern. Lediglich die Geschichte von der alten Shona konnte mich wirklich berühren.
Vielleicht habe ich das Buch mit den falsche Erwartungen begonnen, aber leider war ich während des Lesens und am Ende doch ziemlich enttäuscht.
"Mein Herz ist eine Insel" ist ein ganz guter Liebesroman, der meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte.
Nach Hause zurückkehren? Auf die Insel, auf der sie sich nicht wirklich wohlfühlt? Die ein eigenartiges Gefühl in ihr auslöst? Zu ihrer Familie, die sie schon so lange nicht gesehen hat? Zurück in die Nähe von Finn, ihrer Jugendliebe? Niemals wäre Isla das in den Sinn gekommen, doch ohne Job und ohne Wohnung bleibt ihr fast gar nichts anderes übrig. Also kehrt sie auf die kleine Insel Bailevar zurück, auf der sie aufgewachsen ist. Und mit ihrer Rückkehr kehren auch alte Erinnerungen zurück, die sie zu verdrängen versucht hat. Und es kommt, wie es kommen muss. Die Vergangenheit scheint Isla einzuholen. Einzig und allein Shona, eine alte Dame, die für Isla fast wie ein Familienmitglied ist, kann ihr ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Shona erzählt ihr immer wieder von der Legende der verschwundenen Insel. Und mit jedem Moment, den Isla länger auf der Insel ist, kommt ein tragisches Geheimnis immer näher ans Licht ...
Das Cover erweckt auf den ersten Blick direkt ein Urlaubsgefühl in mir. Man sieht eine gemütliche Sitzbank, dekoriert mit Kissen, die vor einem offenen Fenster steht. Im Hintergrund kann man den Strand und das Meer erkennen. Die Dekoration des Fensterbrettes ist maritim und man möchte sich am liebsten auf diese Bank setzen, ein Buch lesen und das Meer rauschen hören.
Isla hat es mir von Anfang an nicht wirklich leicht gemacht. In einem Moment mochte ich sie, im nächsten hatte ich irgendwie meine Probleme mit ihr. Natürlich ist die Situation, in der sie steckt, nicht einfach und sie muss sich erst einmal wieder selbst finden, aber ich konnte mit ihr einfach nicht warm werden.
Finn ist ein unglaublich sympathischer Protagonist, der mir von Anfang an gut gefallen hat. Er ist charmant, tough und gleichzeitig sensibel, doch kann auch mal richtig aus der Haut fahren. Gerade diese Vielfalt, die er zeigt, macht ihn für mich einfach echt.
Shona ist die gute Seele der Insel und ein herzensguter Mensch. Sie konnte mich immer wieder zum Lachen bringen, weil sie einen Dickkopf hat und diesen immer wieder durchsetzen will. Ihre Kommentare, die Spielchen, die sie gerne spielt, das ist einfach erheiternd und auch total süß von ihr, weil sie das nur macht, um den Menschen, die sie liebt, einen kleinen Schubs zu geben.
"Mein Herz ist eine Insel" ist kein schlechtes Buch, doch so wirklich überzeugen konnte es mich auch nicht. Das Cover und der Klappentext haben mir sehr gut gefallen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Doch schon nach den ersten Seiten hatte ich meine Probleme, weil die Geschichte mich einfach nicht mitnehmen konnte. Der Schreibstil war gut, aber für mich hat einfach etwas gefehlt. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass ich mich in die Insel verliebe und die Legende mich mit auf eine Reise nimmt, doch dem war leider nicht so. Ein weiterer Grund, der mir das Lesen auch etwas erschwert hat, sind die vielen Charaktere, die alle eine wichtige Rolle spielen. Aber ich konnte mich mit fast keinem wirklich anfreunden und kam auch ab und an durcheinander. Ich habe mir tatsächlich mehr erhofft und die positiven Dinge konnten mich nicht überzeugen oder umstimmen.
Titel: "Mein Herz ist eine Insel" ISBN: 9783764505936 Autor: Anne Sanders Seitenanzahl: 384 Seiten Verlag: blanvalet Erscheinungsdatum: 27.03.2017
Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis, das alles verändert... Ilas Grant kehrt auf ihre Heimatinsel Bailevar zurück und sieht sich vielen Erinnerungen gegenüber - Guten und Schlechten. Als sie dann auch noch ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft scheint alles auf dem Kopf zu stehen - Shona, eine alte Dame scheint ihr einzige Anker, schon seit Kindertagen. Doch ein Sturm naht und dieser Sturm wird alte Erinnerungen wecken, die niemand wach haben wollte. Der perfekte Roman für den Sommer - auch für die kommenden Herbsttage ein Muss!
Meinung
Angefangen beim Schreibstil - ich habe ihn geliebt! Man kommt unheimlich schnell in die Geschichte rein und durchweg lässt es sich schön flüssig lesen. Die Protagonistin Isla - alles in allem fand ich sie super sympathisch und total amüsant! Mit ihr als Protagonistin bin ich so gerne durch das Buch gegangen, denn sie war authentisch und vorallem schlagfertig. Auf der anderen Seite habe ich teilweise Krisen bekommen - sie hat mir manchmal einfach zu viel gejammert und genörgelt (was natürlich auch amüsant war, teilweise aber auch nur anstregend). Finn - Finn ist Finn! Ich kann ihn nicht anders beschreiben - man muss ihn einfach gern haben. Die Szenen zwischen den beiden habe ich gefühlt alle markiert - ich musste so oft lachen! Obwohl die ganzen Charaktere älter waren als ich, hatte ich absolut kein Problem in die Geschichte abzutauchen - ganz im Gegenteil! Isla's Familie fand ich auch sehr schön und dann ist da ja auch noch eine kleine alte Dame - ich hab Shona sehr ins Herz geschlossen und sie ist halt, wie alte, neugierige Damen so sind. Trotzdessen, dass die Charaktere so liebenswert gestaltet waren, hat sich das Buch teilweise ein bisschen gezogen - was nicht am Plot selber lag, sondern an Isla und ihren Nörgeleien. Das Ende (und auch der Anfang) machen das aber alles wieder gut, denn ich hab geweint, als ob es kein Morgen mehr gibt. Generell finde ich es sehr bemerkenswert, wie Anne Sanders Gefühle erzeugt/hervorruft. Ich bin durch jede Emotion gegangen und habe teilweise so laut gelacht, dass die Leute um mich rum bestimmt dachten - die hat einen an der Klatsche!
Fazit
Egal wie kritisch ich nun an dieses Buch rangehe, es hat 4 von 5 Sterne absolut verdient! Die letzten 150 Seiten haben den Mittelteil absolut wettgemacht. Dieses Ende war einfach toll und ich denke, dass jeder zumindest mal in dieses Buch reinlesen sollte. Die Protagonisten sind zwar nicht im Teenager-Alter, aber ich hatte absolut kein Problem in die Geschichte einzutauchen - ich musste mich manchmal erinnern, dass sie nicht in meinem Alter sind. Denn ob jung oder alt, jeder scheint so seine Schwierigkeiten in Sachen Kommunikation zu haben.
Ganz tolles Buch - luftig, leicht, charmant und mit ganz viel Herz!
Inhaltsangabe: Mit 32 Jahren steht Isla von heute auf morgen vor dem Nichts. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Da sie bei ihm wohnte und auch arbeitete, hat sie somit auch keine Wohnung und keinen Job mehr. Daher sieht sie sich gezwungen, nach Hause zurückzukehren. Vor 10 Jahren hat sie die Insel verlassen, weil sie sich dort eingeengt fühlte. Dort angekommen überfällt sie auch sofort das gewohnt ungute Gefühl, denn auch ihre Familie ist über ihre Rückkehr nicht gerade begeistert.
Meine Meinung: Anhand des schönen, luftigen Sommercovers hatte ich eigentlich an eine eher leichte Lektüre gedacht. Doch die Grundstimmung ist eher düster. Auch mit Isla konnte ich mich gar nicht anfreunden. Ich fand sie sehr unsympathisch, was sich auch leider bis zum Schluß nicht gelegt hat. Mich nervte ihr ständiges schimpfen auf die Insel, sie kann einfach nicht akzeptieren, dass es auch Leute gibt, die schon ewig dort wohnen und niemals weggehen würden. Auch mir ging es so, ich habe mich anhand der Beschreibungen ebenfalls sofort in Bailevar verliebt. Isla ist zudem fast immer schlecht gelaunt, egoistisch und hat sich oft verhalten, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe. Das düstere hat mich jetzt gar nicht mal so gestört, gibt es doch die 88 jährige Shona, die den Sonnenschein in die Geschichte brachte. Shona würde ich sofort als Großmutter haben wollen, sie ist natürlich sehr lebenserfahren, aber trotz ihres hohen Alters allem gegenüber aufgeschlossen und denkt auch sehr modern. Zudem gibt es als Nebengeschichte ein Familiengeheimnis, was mir sehr gefallen hat und auch noch etwas Spannung reinbrachte.
Ich habe die Geschichte gerne gelesen, kann sie weiterempfehlen und möchte zum Schluß das wunderschöne Cover lobend erwähnen. Ich habe es vor mir auf dem Schreibtisch stehen, schaue es ständig an und träume mich in den Urlaub, den ich gerne auf Bailevar verbringen würde.
Cover Das Cover hat es mir persönlich sehr angetan. Es weckt richtig sommerliche Gefühle und das selbst im größten Winter, bei den kältesten Temperaturen. Jedes mal wenn ich das Cover sehe, kann ich beinahe das Salz auf meinen Lippen spüren.
Meine Meinung Obwohl sie vor Jahren von Bailevar geflohen ist, scheint die Insel im Atlantik nun ihr einziger Rückzugsort. Nachdem ihr Ex-Freund entschieden hat, das er sie nicht mehr genug liebt, hat Isla alle Zelte abgebrochen und ist regelrecht davon gelaufen. Sie ärgert sich darüber, dass ihr ganzes Leben auf dem ihres Partners aufgebaut war. Tatsächlich kann ich das sehr gut verstehen und hoffe auch, dass sie für den Rest der Geschichte aus diesem Fehler gelernt hat.
Auf ihrer Heimatinsel angekommen ist es wie erwartet, der Empfang ist sehr kühl und der Wind der über die Insel jagt noch viel eisiger. Dann gibt es da auch noch Finn ihre Jugendliebe, von der auch heute noch die halbe Insel spricht. Jeder kennt jeden und selbstverständlich kann man sich auch nicht aus dem Weg gehen. Die Häuser werden nicht abgeschlossen und der Briefträger bringt die Post direkt auf den Küchentisch. Bei vielen dieser Beschreibungen musste ich sehr schmunzeln. Sie haben mich sehr stark an meine Heimat erinnert. Dort schließt man zwar die Häuser ab, allerdings kenne ich die Postbotin mein ganzes Leben lang. Jeder weiß gefühlt alles und der Dorftratscht geht rum, das kann man sich kaum vorstellen. Vieles kam mir wirklich bekannt vor, auch wenn es auf der Insel noch viel krasser ist, als in meinem Dorf. Die Bewohner mischen sich nämlich wirklich sehr in Islas Leben ein und wollen sie unbedingt wieder mit Finn verkuppeln. Als es dann auch noch zu seltsamen Einbrüchen auf der Insel kommt, spielt beinahe alles verrückt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gefallen und obwohl ich am Anfang etwas Angst hatte, das die Geschichte zu plump werden könnte, hat die Autorin mich doch überzeugt. Ihr ist es gelungen, eine wirklich kitschige Geschichte auf eine schöne Art und Weiße zu erzählen. Isla hat eine schwierige Vergangenheit mit ihrem Vater und auch ihrer Mutter. Diese hat die Familie verlassen, als Isla drei Jahre alt war und eine tiefe Wunde geschlagen. Islas Freiheitsdrang hat sich wie ein Keil zwischen sie und ihren Vater getrieben. Diese Beziehung wurde wirklich realistisch dargestellt und man konnte Islas Schmerz und Verzweiflung sehr gut verstehen.
Meiner Meinung nach ist es der Autorin wirklich gut gelungen, die Figuren realitätsnah darzustellen und ihre Probleme und Sorgen zu verständlich zu machen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Es hat mich so sehr gefesselt, dass ich es in einem Stück verschlungen habe. Gerade das Setting hat mir wirklich sehr gut gefallen. Von mir gibt es für diese Idee und die gelungene Umsetzung vier von fünf Monstern.
Nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund ist Isla Grant in Edinburgh ohne Wohnung und ohne Job. Dort hält sie nichts mehr. Doch wohin soll sie gehen? Schweren Herzens macht sie sich auf nach Hause, nach Bailevar, einer kleinen Insel an der Westküste Schottlands. Wie wird ihre Familie, zu der sie kaum noch Kontakt hatte, auf ihr plötzliches Auftauchen reagieren? Und dann ist da auch noch ihre Jugendliebe Finn, der ebenfalls auf die Insel zurückgekehrt ist. Das Chaos ist perfekt. Islas einziger Lichtblick ist die alte Shona, die für ihr Leben gerne Geschichten erzählt, besonders gerne die Legende von der verschwundenen Insel, an die sie fest glaubt. Isla wird ganz bald von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Doch auch in Shonas Vergangenheit gibt es einiges zu entdecken ...
Meine Meinung:
Ein wunderschönes Buchcover
In das Buchcover habe ich mich sofort verliebt. Beim Betrachten habe ich große Lust, mich auf die gemütliche Bank zu setzen und auf das Meer zu blicken. Auch erinnert mich das Cover direkt wieder an die kleine Insel Bailevar mit ihren besonderen Bewohnern, auf die ich Isla in diesem Buch begleitet habe. Gerne wäre ich geblieben :-)
Ein lebendiger Schreibstil
Der Schreibstil von Anne Sanders hat mir sofort sehr gefallen. Er ist angenehm flüssig und macht es dem Leser nicht schwer, in der Geschichte des Buches abzutauchen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Isla und Finn geschrieben, was das Lesen sehr spannend macht, denn so bekommt man einen guten Einblick in die beiden Protagonisten. Darüber hinaus befassen sich ein paar Kapitel weder mit Isla noch mit Finn, sondern erzählen die Geschichte der verschwundenen Insel, welche ich mit Begeisterung verfolgt habe.
Auch die Landschaftsbeschreibungen waren wunderbar. Ich konnte mir alles klar vorstellen und hatte das Gefühl, wirklich auf dieser kleinen idyllischen Insel Bailevar zu sein, auf der ich mich sehr wohlgefühlt habe.
Viele interessante Charaktere
Auch die Charaktere, die ich in diesem Buch getroffen habe, konnten mich alle absolut überzeugen. Zwar war meine Meinung zu Isla sehr wechselnd, denn sie ist oft launisch, missmutig und verbittert. Allerdings wird auch mit fortschreitender Geschichte klar, warum das so ist, so dass ich sie am Ende des Buches wirklich mochte. Finn hingegen mochte ich sofort und die Passagen, die aus seiner Sicht erzählt wurden, haben mir ganz besonders gefallen. Er ist ein toller Mensch und hat mich mit vielen seiner Handlungen wirklich begeistert.
Mein absolutes Highlight war allerdings die alte Shona. Was für eine tolle alte Dame!!! Ich konnte sie bildlich vor mir sehen und hatte jede Menge Spaß mit ihr. Für ihre 88 Jahre hat sie es noch faustdick hinter den Ohren! Oft musste ich laut über sie und ihre Sprüche lachen, doch genauso oft hat sie mich mit ihren Aussagen zum Nachdenken gebracht. Eine wirklich wunderbare Protagonistin! Ich hätte ewig mit ihr zusammen bleiben können!
Eine überraschende Lebensgeschichte
Mir hat es unglaublich viel Freude gemacht, Isla auf die Insel Bailevar zu begleiten und mitzuerleben, wie ihre Familie auf ihr plötzliches Auftauchen reagiert. Nicht jeder war begeistert, womit schnell klar war, dass in dieser Familie einiges im Argen liegt. Es war sehr spannend, all die Geheimnisse aufzudecken und mitzuerleben, wie sich die einzelnen Charaktere im Laufe der Zeit gewandelt haben. Natürlich hat mir auch die zu erwartende Liebesgeschichte zwischen Isla und Finn sehr gut gefallen, denn es bleibt lange spannend. Allerdings verbirgt das Buch noch eine andere ganz besondere Geschichte, über die ich nicht allzu viel verraten möchte, denn sie hat mich einfach wahnsinnig berührt. Nur so viel: Es geht um Shona und gerechnet hätte ich mit diesem Handlungsstrang gar nicht, was ihn für mich umso außergewöhnlicher gemacht hat.
Mein Fazit:
"Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders ist eine berührende Familiengeschichte, deren Verlauf mich immer wieder überraschen konnte. Ich hatte lustige, spannende, traurige und zutiefst berührende Momente und hätte ewig weiterlesen können. Daher gibt es von mir für dieses Buch eine absolut Leseempfehlung.
Titel: Mein Herz ist eine Insel Autor: Anne Sanders Genre: Frauenroman Einband: Paperback, Klappenbroschur Seiten: 384 Seiten ISBN: 978-3-7645-0593-6 Verlag: Blanvalet Erscheinung: 27.03.2017
Inhaltsbeschreibung:
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …
Dies ist mein erstes Anne Sanders Buch, dass ich gelesen habe. Um ganz ehrlich zu sein, bin ich echt froh darüber, mich für dieses Buch entschieden zu haben. Auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, heißt es nicht, dass ich mich mit dem Buch schwer getan habe. Nein, es lag einfach an momentanem Zeitmangel. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und ich habe mich jedes Mal darauf gefreut es weiterlesen zu können. Natürlich ist man irgendwann am Ende des Buches angelangt und auf Grund, dass diese schöne Geschichte endete, überfiel mich eine tiefe Traurigkeit. Also wie ihr bemerkt, bin ich von dem Buch begeistert.
In diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um eine der üblichen Liebesschnulze, denn es geschehen außerhalb von Islas Liebesdrama noch viele andere und aufregende Dinge.
Zur Autorin:
Mein Kompliment geht natürlich an die Autorin, die ein echt schönes Werk kreiert hat. Ich mag den Schreibstil sehr und der Inhalt (Orte, Figuren, Situationen & Handlungen) wurden echt toll beschrieben.
Zu den Figuren:
Die Namen Auswahl der Figuren finde ich super. Da hat die Autorin echt eine gute Wahl getroffen. Vor allem den Name Isla fand ich hervorragend, zumal das ja wie eine Abkürzung für Island ist und das passt absolut zum Titel und Inhalt des Buches.
Es gibt keinerlei unsympathische Figuren in dem Buch. Mir haben wirklich alle gefallen und ich war mit allem, was ich gelesen habe, sehr zufrieden.
In vielen Dingen konnte ich mich sogar in Islas Situation versetzen, also konnte ich vieles mit empfinden warum sie zum Beispiel jedes Mal diesen Drang hatte, von Bailvar flüchten zu wollen.
Zu dem Cover:
Das Cover ist absolute Sahne. Ich habe mich auch direkt in das Cover verliebt. Herrlich! Anscheinend repräsentiert es den Ausblick von Islas winzigem Zimmer des Elternhauses, das sie nach ihrer Ankunft auf Bailevar bezieht (Kammer 3 Meter breit, aufgeklapptes Bettsofa & eine vollgestopfte Kommode).
Der Titel „Mein Herz ist eine Insel“ ist in Goldfarbe und es schimmert. Einfach Klasse.
Lieblings Zitat:
>> Wenn du mir sagst, wie ich mich verhalten soll, dann ist es schon zu spät für mich, es zu tun. Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür, was er sein könnte. << S. 273
Meine Danksagung:
Ich bedanke mich herzlichst beim Bloggerportal und beim Blanvalet Verlag, für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar.
In "Mein Herz ist eine Insel" sieht Isla Grant nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund und dem Verlust ihres Berufes und ihrer Wohnung keine andere Möglichkeit, als auf die Insel Bailevar zurückzukehren - den Ort, an dem sie aufgewachsen ist und den sie hasst. Die Insel ist ihr zu klein und beengt, jeder kennt jeden, nichts bleibt lange geheim; all das ist nichts für die Protagonistin, die das Leben in der großen Stadt bevorzugt hat. Eigentlich plant sie auch nun nur einen kurzen Aufenthalt in Bailevar, doch ihre Freundin Shona hat ganz andere Vorstellungen. Zum Beispiel, dass Isla und ihre Jugendliebe Finn nach wie vor ein schönes Paar wären...
Ich muss gleich sagen, dass mein größtes - und eigentlich einziges - Problem mit dem Buch die Hauptperson selbst war. Isla ist eine selbstbewusste Frau, die sagt, was sie denkt und die auf jeden Fall ein großes Herz hat, auch wenn sie sich das vielleicht nicht immer eingestehen möchte. Die meiste Zeit über war sie mir sympathisch, doch ihre Haltung der Insel gegenüber war mir zu extrem. Es ist nachvollziehbar, dass sie sich eingeengt fühlte und dass das Leben in einer kleinen Gemeinschaft nicht für jeden etwas ist, aber sie kann kein einziges gutes Wort über ihre frühere Heimat äußern, ist launisch und schlägt mit Worten, die ihre Familie und Bekannten verletzen, fast schon um sich. Mir kam es so vor, als würde sie krampfhaft an ihrer Abneigung festhalten und sei vorurteilsbelastet, sodass ich es gut fand, wenn andere Charaktere ihre Launen nicht immer einfach ertragen, sondern sie damit konfrontiert haben. Ich hatte damit gerechnet, dass sie sich auf der Insel nicht wohl fühlen würde, aber ich hatte auch erwartet, dass ihre Haltung sich langsam ändern würde und in dieser Hinsicht wurde ich ein wenig enttäuscht.
Die anderen Charaktere waren mir dafür umso sympathischer. Gerade Finn ist toll; er ist seiner Familie und der Insel gegenüber loyal, er versucht zu helfen, wo er kann und kümmert sich liebevoll um seine Großtante Shona. Diese ist selbst eine sehr lebendige, lebenslustige Figur, die kein Blatt vor den Mund nimmt und die man ins Herz schließen muss, und mir hat gefallen, wie wichtig ihre Rolle letztlich war.
Die Handlung selbst hat mir gut gefallen. Viel war zwar vorhersehbar, das hat mich allerdings nicht gestört. Ich mochte, wie die verschworene Gemeinschaft dargestellt war, dass die Familienprobleme aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wurden und dass Isla sich Gedanken darüber machen musste, was sie eigentlich will. Ihre Interaktionen mit den verschiedenen Figuren waren interessant und sehr vielschichtig; die Romanze fand ich ebenfalls schön dargestellt; ich fand es unnötig, eine weitere Person zu involvieren, doch die Liebesgeschichte an sich war glaubwürdig und wirkte echt. Es gibt ein paar süße Momente und gerade die Entwicklung der Charaktere bis zum Ende fand ich sehr gut. Das Highlight des Buches ist aber ganz klar das Setting, die schottische Insel. Die Autorin hat die Landschaft wunderschön beschrieben und ich hatte richtig Lust, selbst über die Insel zu spazieren und mehr über die geheimnisvolle Geschichte zu erfahren, die man über sie erzählt.
"Mein Herz ist eine Insel" bekommt von mir 3,5/5 Sternen. Von meinen kleinen Problemen mit Islas Haltung abgesehen ist das eine schöne, leichte Lektüre, die entspannte Lesestunden bereitet, und es war schön zu lesen, wie die Protagonistin sich mit ihrer Unterkunft arrangiert hat. Die Landschaft wurde wunderbar beschrieben und selbst die Nebenfiguren waren interessant, vor allem, was die Dynamik unter ihnen betraf. Die kleine Gemeinschaft wurde gut dargestellt und ich mochte, wie die Autorin ihre Handlung darum aufgebaut hat. ____________________ Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar.
Dies ist das erste Werk, dass ich von der Autorin gehört habe und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch heran gegangen. Mit deutschen Autorinnen habe ich nicht immer gute Erfahrungen gemacht. Zum Glück waren meine Bedenken unbegründet.
Inhaltlich geht es um eine Frau (Isla), die ihre Familie seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Ihre Familiengeschichte wird erst nach und nach offen gelegt. Am Anfang weiß man aber dass Isla sich auf der kleinen Insel auf der ihre Familie lebt eingeengt gefühlt hat und dass es noch einige andere Probleme gegeben haben muss, da sie nicht nur die Insel verlassen hat sondern auch den Kontakt komplett abgebrochen hat. So richtig kann ich das ehrlich gesagt auch am Ende des Buches nicht nachvollziehen, aber naja. Die Trennung von ihrem Freund treibt sie zurück ins Elternhaus und das führt dann nicht nur zur Aufarbeitung von dem was damals familiär passiert ist (Mutter aht die Familie verlassen), sondern auch zum Aufflammen einer alten Liebe. Ich liebe ja Bücher in denen Familien und die großen und kleinen Dramen in diesen, eine große Rolle spielen. Das bekam ich hier geboten und zwar doppelt, da es auch noch eine andere interessante Familiengeschichte im Buch gibt. Ich finde, dass dies alles für dieses Genre angenehm spannend entwickelt wurde. Ich denke ungekürzt hätte es vielleicht noch besser gewirkt und ich hätte mich eventuell noch intensiver mit den Charakteren verbunden gefühlt. Trotzdem war ich auch so schon richtig in der Story drin, habe mitgefiebert und mitgefühlt.
Die Charaktere waren durchweg alle sehr interessant und individuell geschrieben. Die Liebesgeschichte empfand ich ebenfalls genau im richtigen Tempo entwickelt. Isla was zwar manchmal etwas nervig und selbstbezogen, aber auch solche Menschen gibt es eben. Gerade die sehr gesunde Mischung aus Familiendrama, alten Geheimnissen und der Liebesgeschichte (mit Konkurrenz) hat mich so richtig in den Bann gezogen.
Das Hörbuchvariante an sich hat mich nicht vom Hocker gehauen. Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gelesen, je nachdem aus wessen Sicht gerade ein Kapitel geschildert wurde, las der männliche oder der weibliche Sprecher. Ich persönlich bin kein großer Fan davon, da dann alle Charaktere auf zwei verschiedene Arten gelesen werden. Gerade die weibliche Sprecherin, Anna Carlsson, hat viele Charaktere für meine Geschmack etwas zu speziell gesprochen. Da empfand ich die eher neutralere Sprechweise des männlichen Lesers ( Julian Horeyseck) deutlich angenehmer. Alles in allem war es aber eine gutes Hörerlebnis. Leider ist das Hörbuch eine gekürzte Fassung. Ich hätte mir hier die volle Länge als MP3 gewünscht.
*Fazit:* 4 von 5 Sternen Dieses Buch empfehle ich allen Leser, die gern Familiengeschichten lesen und eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zu schätzen wissen. Vor allem die sehr ausgewogene Mischung zwischen Drama, Liebe und Geheimnissen hat mir an dem Buch gefallen.
Klappentext: "Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein … "
Cover: Auf dem Cover ist ein sommerliches Plätzchen eines Strandhauses zu sehen. Man empfindet quasi die Wärme der Sonnenstrahlen. Da der Handlungsort eine Insel bei Schottland ist, ist das Wetter im Buch allerdings oftmals Kühl und unbeständig. Dennoch lädt sowohl die Insel im Buch sowie das Bild auf dem Cover zum Verweilen ein.
Inhalt: Isla wurde von ihrem Jahrelangen Partner verlassen. Das Problem, er war nicht nur ihr Freund, sondern auch Arbeitgeber und der Besitzer der gemeinsamen Wohnung. So landet sie ohne Job und Wohnung auf ihrer Heimatinsel, dem von ihr ungeliebtesten Ort der Welt. Auf der kleinen Insel sind Klatsch und Tratsch vorprogrammiert und eine Privatsphäre ist quasi unmöglich. Außerdem ist sie nicht bei jedem willkommen seitdem sie vor Jahren nicht schnell genug die Flucht von der Insel ergreifen konnte und damit so manchen vor den Kopf stieß. Wird sie erneut von der Insel flüchten?
Meine Meinung: Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Nicht zu viele Details, sodass man nicht gelangweilt oder überladen wird mit Informationen und noch genug Freiraum für die eigene Fantasie bleibt. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Die Geschichte liest sich fließend und man kommt immer mal wieder ins Schmunzeln bei der älteren Dame Shona. Sie ist die gute Seele der Insel und eine absolut liebenswerte Person. Leider hat mir das Ende nicht so zugesagt. Es war in meinem Empfinden zu abrupt und die Gefühlswelt der beiden Protagonisten war nicht mehr ganz so klar zu empfinden. Alles in Allem ist es aber ein sehr gelungener Roman für entspannte Lesestunden.
Fazit: Ein schöner entspannender Roman, mit tollen Charakteren.
Nach der Trennung von ihrem langjährigen Lebenspartner Eric steht Isla mit nichts da. Sie hat keinen Mann, keinen Job und keine Wohnung mehr. In ihrer Verzweiflung fällt ihr nichts anderes ein, als heimzukehren nach Bailevar, einer winzigen schottischen Insel. Doch alles in ihr sträubt sich dagegen. Kontakt zu ihrer Familie hatte sie nämlich seit Jahren nicht mehr und außerdem erwartet sie auf der Insel auch noch Finn, ihre Jugendliebe. Einziger Lichtblick ist ihre Ersatz-Großmutter Shona, die wunderbare Geschichten erzählen kann und fest an die Legende von der verschwundenen Insel glaubt.
Ich sage dazu:
Es hat lange gedauert, bis mich das Buch in seinen Bann ziehen konnte.
An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, denn ich fand ihn irgendwie hölzern und trocken. So ganz ohne Wärme. Trotzdem ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Emotionen sowohl von Isla, als auch von Finn zu transportieren. Irgendwann hatte sie mich dann doch und ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen.
Erzählt wird die Geschichte aus Islas Sicht und manchmal aus der von Finn jeweils in der ich-Form. Ab der Mitte des Buches kommen noch einzelnen Kapitel zur Legende der verschwundenen Insel hinzu.
Mit der Protagonistin Isla wurde ich allerdings bis zum Schluß nicht warm. Sie ist eine Getriebene, deren sehnlichster Wunsch schon immer war, von ihrer Heimatinsel zu verschwinden. Sie mag weder die Insel, noch deren Bewohner. Einzig Shona scheint ihr am Herzen zu liegen.
Islas Verhältnis zu ihrer Familie, insbesondere zu ihrem Vater, ist angespannt. Ihre Brüder und sie geben sich die Schuld am Verschwinden der Mutter vor über zwanzig Jahren. Der Vater hat es – bis jetzt – nicht für nötig befunden, den Kindern diese Schuldgefühle zu nehmen.
Finn dagegen war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich sagen muss, dass sein Charakter schon fast ein bisschen zu gut war. Egal, was Isal macht oder sagt, Finn nimmt es mit fast stoischer Ruhe hin. Frei nach dem Motto: Lass frei was du liebst, wenn es dich auch liebt, kommt es zu dir zurück.
Ein Lichtblick hingegen war die alte Dame Shona. Auf kluge und verschmitzte Weise erreicht sie immer, was sie erreichen will. Sowohl für Isla, als auch für Finn stellt sie so etwas wie eine Ersatz-Großmutter und somit ein Bindeglied dar.
Ein schönes leichtes, erfrischendes Cover, was direkt gute Laune bereitet. Der Klappentext ist gut formuliert und informiert den Leser ausreichend über das Buch um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Man erwartet nun eine leichte sommerlich erfrischende Lektüre, dem muss man aber etwas nachgehen, denn die Atmosphäre ist nicht direkt leicht und gemütlich..
Schreibstil:
Mein erstes Buch der Autorin und ich kam direkt gut hinein. Sie hat einen flüssigen und lockeren Schreibstil, der die Handlung gut bildlich darstellt . Leider wurde es dann etwas anstrengend zeitweilig, sodass man manchmal das Buch weglegte und erst etwas brauchte um erneut einen Versuch zu wagen, aber mit der Zeit kam ich immer besser rein und lass es dann auch ohne Probleme zu Ende.
Charaktere/ Story:
Viel möchte ich nicht sagen. Es ist nicht alles wunderschön, die Stimmung wirkt bedrückt, da kann auch ein schöner Ort nicht gleich Sonnenstrahl raus machen.
Es ist ein Buch welches man mögen muss. Die Charaktere sind ja meist sympatisch, hier war mir die liebe Isla leider etwas unsympathisch, weil sie manchmal einfach zu viel am meckern und nörgeln war, für meinen Geschmack, obwohl man sie irgendwie verstehen kann, sie kommt zurück nach Hause, nach Bailevar, ihre Familie will sie nicht und eigentlich fühlte sie sich dort auch noch nie wohl, also was soll man erwarten :D aber lest selbst
Fazit:
Eine wunderbare Geschichte, die man zu jeder Jahreszeit genießen kann, am Anfang villt etwas schwer und nicht die gewünschte Leichtigkeit, aber nach und nach kam ich doch besser in das Buch hinein. Eine schöne leichte Liebesgeschichte, die nichts besonderes ist, zu Beginn auch etwas viel Leseüberwindung kostet, aber dennoch schöne Lesestunden beschert. Wer hier etwas völlig neues oder außergewöhnliches erwartet ist eher falsch, wer einfach nur entspannen will mit einem Hauch Sommer für daheim, ist aber genau richtig. ♥♥♥♥
Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine ehrliche Meinung jedoch in keinster Weise.
Ein perfekter Sommer-Liebesroman, der denn Leser zum Träumen einlädt.
Darum geht es: Isla eine 32-jährige Frau verliert von einem Tag auf denn anderen alles, Mann , Job, Wohnung. Also muss sie zurück in ihren Heimatort und sich erstmal wieder fangen und ein neues Leben beginnen. Aber ob ihr das gelingt? Sie ist damals gegangen ,weil sie sich eingeengt gefühlt hat auf der Insel.
Meine Meinung: Der Leser ist mittendrin im Geschehen wir gehen Isla auf die Insel zurück und lernen viele tolle Charaktere kennen. Mein Lieblingscharakter war eine ältere Dame, die einfach nur cool war, ihre Meinungen und Aussagen waren sehr jugendlich und offen.
Isla mochte ich nur teilweise manchmal hat sie mich echt genervt, sie kam auf die Insel zurück und hat immer was dagegen gehabt. Aber warum, ich habe schnell gemerkt das sie Angst hat, Angst sich hier wohlzufühlen. Die Insel so auf sich wirken zu lassen wie die anderen Leute die hier gerne wohnen und sich zu Hause fühlen. Das war nur mein Eindruck und meine Gedanken dazu.
Als Isla auf ihre Jugendliebe traf, merkte man immer mehr das Isla sich hier wohlfühlt. Die beiden sind einfach nur traumhaft miteinander.
Die Landschaft lädt zum träumen ein. Der Leser ist mittendrin im geschehen , es ist wie zu einem Freund zu Besuch zu sein und in diesem Fall ist es eine ganze Insel die du besuchst.
Ich weiß nicht was ich sagen soll ich war einfach verzaubert, verzaubert von der Insel und ihren Bewohnern. Auch die Geschichte verzauberte mich, es ist ein perfekter Wohlfühlroman. Denn man immer wieder lesen kann.
Der Autorin ist ein spannender emotionalen und romantischer Roman mit viel Liebe gelungen, mit vielen Wendungen und Schicksalen, die man am Anfang des Romanes noch nicht erahnt hätte.
Hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Das lag an folgenden Punkten:
1) Die Hauptfigur - Isla - ist mir überhaupt nicht sympathisch. Ja, sie hatte es in ihrer Kindheit nicht leicht, aber mit Anfang 30 ist das meiner Meinung nach keine Ausrede mehr, um sich arschig zu verhalten. Es kommt mir auch nicht vor, als hätte sie sich im Laufe der Geschichte groß verändert, die Wendung am Schluss nehme ich ihr nicht so ganz ab.
2) Die zweite Hauptfigur, Finn, bleibt relativ blass. Zudem bleibt mir völlig unergründlich, warum er sich überhaupt für Isla interessiert - sie war anscheinend immer schon verbohrt, stur und hat ihn nicht an ihrem Gefühlsleben teilhaben lassen. Aber wahrscheinlich toppen rote Locken alles (man stelle sich hier großes Augenrollen von meiner Seite vor).
3) Der Plot war überaus vorhersehrbar. Keine Überraschungen.
4) Beim Hörbuch hat mich zudem gestört, wie übertrieben manche Personen dargestellt wurden, vor allem Islas schwuler Freund (weil man offensichtlich einen extrem nasalen und exaltierten Tonfall haben muss, nur weil man homosexuell ist) und die "alte" Stimme von Shona.
Der einzige kleine Pluspunkt war die schottische Landschaft, aber das hat die anderen Schwächen für mich leider nicht wettgemacht.
Ein sehr schönes Buch, welches in Schottland spielt und mir wirklich gefallen hat.
Isla kehrt zurück in ihre Heimat und fühlt sich eigentlich nicht wohl dort. Denn sie wollte gar nicht mehr dorthin, aber ihr blieb keine andere Wahl: Freund weg, Job weg.
Doch als Isla wieder dort ist, lernt sie den einzigen fremden Mann der Insel kennen und sie verbringen Zeit miteinander, doch auch ihre alte Flamme lebt noch immer dort und der Kontakt wird nach und nach wieder hergestellt.
Islas Mutter ist abgehauen, als die Kinder noch Klein waren, weshalb ihr Vater und Brüder es ihr übel genommen haben, dass auch sie weggegangen ist.
Aber das verschlafene Örtchen wird durch einen Einbruch gestört und eine alte, liebe Frau, Shona ist angegriffen worden, was wirklich sehr dramatisch war.
Shona ist die gute alte Seele der Insel und nur ihretwegen bleibt Isla eigentlich. Doch irgendwann wird ihr diese Insel dann doch zu klein und sie will wieder weg ...
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Es ist eine verträumte Geschichte, die ich gerne gelesen habe, auch wenn ich manchmal Isla nicht gemocht habe. Aber es gibt andere Charaktere in dieser Geschichte, die es wieder wett gemacht haben.
Von allen Büchern von Anne Sanders, die ich bisher erschienen sind, hat mir dieses hier am wenigsten gefallen. Natürlich bedeutet das keineswegs, dass ich es total schlecht fand. Der größte Unterschied zu den beiden anderen Büchern, der mir beim Lesen aufgefallen ist, ist, dass ich hier viel weniger lachen musste. Der Humor, der mir bisher bei ihr so gut gefallen hat, kam hier leider eindeutig zu kurz. Allein Shona und ihre Art lockerten die ansonsten doch eher melancholische Stimmung hin und wieder ein wenig auf. Nichtsdestotrotz fand ich die Handlung wirklich gut und auch alle Charaktere fand ich toll. Lediglich Islas Fluchtinstikt wurde mir mit der Zeit doch ein wenig lästig. Schön fand ich auch, das sowohl aus Islas als auch aus Finns Sicht geschrieben wurde. So bekommt der Leser hautnah mit, wie oft die beiden aneinander vorbei reden und agieren, obwohl sie doch eigentlich genau das Gleiche meinen bzw. wollen. Wirklich herrlich! Außerdem haben wir es hier mit einer Legende zu tun, von der Shona nahezu besessen ist. Doch was steckt wirklich dahinter? Das Ende des Buches ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück. Denn in diesem Buch ist definitiv nicht alles schön.
Die Geschichte rund um Bailevar, Isla, Finn und natürlich Shona hat sich erst genauso rau und widerspenstig erwiesen wie das schottische Wetter. Isla war erst einmal nur am Jammern und Zetern, was es mir schwer gemacht hat, mir ihr warm zu werden. Erst nach und nach ist sie zum Glück aufgetaut (nach den ersten 100 Seiten…) und wurde etwas umgänglicher. Die anderen Charaktere, vor allem Finn und Shona, sind mir gleich ans Herz gewachsen. Und die Geschichte reißt einen dann doch mit, vor allem in der zweiten Buchhälfte, als es immer spannender wird.
Etwas schade finde ich nur, dass einige Unklarheiten im Buch offen bleiben (etwa die Beziehung zu ihrer Mutter und ob da noch etwas passiert), aber für die eigentliche Geschichte ist das nicht weiter wichtig. Insgesamt war es dennoch spannend, diese Reise nach Bailevar zu unternehmen – eine Empfehlung für laue Sommerabende!
Die Beschreibung des Lebens auf der Insel hat mich erinnert, wie ich als Kind während des Sommers bei meiner Großeltern gelebt habe und wie man sich frei fühlt. Das Buch passt wirklich gut für Herbstzeit. Es ist guter Auswahl für Urlaub und gemütliche Abend zu Hause mit Tasse Tee und kuschelige Decke. Das wurde mit schöner ,leichter, angeregender Sprache geschrieben. Es wurde ganz schnell und fesselnd verschluckt. HauptPersonen haben so schöne und nette Charaktere, dass ich sofort in den beiden gemögt habe. Das Buch ist voll von Gut. Von dem wird sehr warm in der Seele. Ich freue mich sehr, dass ich das Buch in Instagram von @insiderandomhouse und @annesamdersautorin gewonnen. Ich habe noch ein Buch von diese Autorin und werde ganz gerne das lesen.
Mein Fazit zu Mein Herz ist eine Insel „Mein Herz ist eine Insel“ ist ein wunderschönes Buch um einen kleinen Tripp nach Schottland zu unternehmen. Man lernt nicht nur wunderschöne Charaktere kennen, sondern auch lieben. Deswegen kann ich auch gut über die kleinen „Satzabbrüche“ nenne ich sie mal, hinweg sehen. Detailierte Dinge, die einem das Dorf näher bringen und die dort lebenden Menschen machen es in meinen Augen fast zu einem kleinen Urlaubsauflug. Nicht zu vergessen sind vorallem die kleinen Geheimnisse, die sich spannend zuspitzen!
Von mir bekommt "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders
Ich liebe die Bücher von Anne Sanders. Diesmal sind es leider nur 4 Sterne, einfach weil ich mit der Protagonistin am Anfang meine Schwierigkeiten hatte. Das Ende war aber wie immer zum heulen, schön und traurig zugleich. ❤
Wie gerne habe ich dieses Buch gelesen. <3 Einfach nur wunderbar. Mir hat dieser Roman noch besser gefallen als der erste Roman der Autorin. Ich kann es absolut weiterempfehlen! :-)
Mega gut gelesen, da ich es gleichzeitig mit dem Paperback gehört habe, konnte ich mich sehr gut in Isla hineinversetzen und habe die Story so genossen
Es hat zwar als Hörbuch lange gedauert, bis ich es zu Ende hatte, doch trotz der langen Pausen dazwischen hat es mir wirklich gut gefallen. Perfekt für den Sommer!!
Tolle Hörbuchsprecher 😍 ich weiß nicht, ob ich das Buch beim Lesen auch so sehr genossen hätte. Doch die Story machte auch Spaß und war spannend erzählt. Super!
Anne Sanders erzählt eine unglaublich süße Liebesgeschichte, gespickt mit Familie, Freundschaft und Freunden die Familie sind. Das Buch ist eine verträumte Lektüre die einen von der zerklüfteten, mystischen und faszinierenden Natur Schottlands träumen lässt.
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Isla konnte nicht schnell genug von der Insel ihrer Kindheit flüchten. Doch als alles über ihr zusammenbricht fliet sie aus Mangel an Alternativen in das Einöd im Atlantik zurück. Die Insulaner begrüßen sie mit gemischten Gefühlen. Und dann ist da noch ihre Jugendliebe Finn.
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Ich habe mir das Buch als Urlaubslektüre mit in die Emirate genommen. Anne Sanders entführt den Leser auf eine kleine schottische Insel (die übrigens fiktional ist, sich aber an der schottischen Insel Iona orientert).
Isla (eine grandiose Namenswahl!) kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück um dort ihre Trennung zu verarbeiten. Wobei sie nicht genau weiß warum sie in ihre Heimat zurück geht, schließlich warten dort nur weitere Probleme auf sie. Auf Anhieb war sie mir nicht besonders sympathisch, Finn hingegen umso mehr.
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Die kleine Insel im Atlantik ist für mich die heimliche Haupt-Protagonistin des Buches. Auch wenn es viel um die Sage der "verschwundenen Insel" geht, ist Bailevar, Islas Heimat, mein persönlicher Star. Eine Insel auf der jeder jeden kennt, Menschen noch altmodisch sind und im Einklang mit den Naturgewalten leben. Und doch ist Bailevar nicht eine Perle vergangener Zeiten.
Wie gerne würde ich Finns Restaurant, das "Old Man's Inn", besuchen. Ein alteingesessener Pub welcher mit fancy Gerichten und stylischem Flair aufwartet und ein absoluter Geheimtipp auf dem Festland oder den größeren Inseln ist. Lieben gerne würde ich mich zu Isla setzen und Finns veganen Shepherd's Pie kosten.
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Neben der niedlichen Storyline machen die Details das Buch aus. Familien-Rezepte die man förmlich in der Nase hat, egal wo man gerade liest. Heimatverbundene Menschen die einen an den eigenen Fels in der Brandung erinnern. Und listige alte Damen welche so charmant sind dass man selbst einen fiktiven Charakter am liebsten ganz fest an sich drücken möchte.
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Bei einem so liebenswerten Roman lassen sich nicht so einfach drei interessante Fakten herausarbeiten. Ich bin denoch fündig geworden auf den Seiten. Wie diese Fakten mit der Geschichte zusammen hängen müsst ihr allerdings selbst heraus finden:
- Selkies: Der Mythos stammt aus Schottland - Robben welche ihr Fell ablegen und sich auf dem Land als Menschen bewegen - die Frauen sollen in Menschengestalt wunderschön sein (Girlpower!) - Inselgeburten gibt es tatsächlich, zum Beispiel entstand 1963 die Insel Surtsey vor der Küste Islands - spiegel online Artikel - Und weil ich es immer wieder vergesse: Was ist Haggis? - Es besteht aus dem Magen eines Schafes, welcher mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Das ganze wird Pfeffer scharf gewürzt.