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Life Chat: Sag mir, wer du bist

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Ein Liebesroman - mit Witz und Humor - und Tiefgang - f�r alle, die niveauvoll unterhalten werden m�chten.Liebende Eltern, ein reizender (und verm�gender!) Freund, ein Job, der ihr Spa� macht: Marie f�hlt sich rundum wohl und sicher. Doch dann schl�gt das Schicksal gleich mehrfach zu, Marie ist verzweifelt und sieht keinen Sinn mehr im Leben Eines Nachts meldet sich ein Unbekannter per WhatsApp ... ein Stalker? Ein Perversling? Er gibt sich nicht zu erkennen, aber er �bt mit der Zeit, ob sie will oder nicht, einen unwiderstehlichen Sog auf sie aus. Marie wei� nicht, ist er alt, jung, verunstaltet? Wer ist er? Misstrauisch beginnt sie einen Chat ... ein Chat, der sie Schritt f�r Schritt ins Leben zur�ckf�hrt - der Chat ihres Lebens.

314 pages, Paperback

Published September 17, 2015

6 people want to read

About the author

Subina Giuletti

26 books4 followers

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Community Reviews

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1 (7%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Nizga.
22 reviews1 follower
May 10, 2021
Das Buch und ich hatten eine sehr wechselhafte Beziehung zu einander. Ganz am Anfang bin ich mit der Protagonistin nicht wirklich warm geworden, sie war mir vom Charakter her zu schwammig, zu naiv, eher die Art von Charakter, der mich schnell mal nervt, weshalb ich dann auch eine ganze Weile nicht mehr weiter gelesen habe. Als es dann mit Marie bergab ging, sie viele Schicksalsschläge in kürzester Zeit erlitt und durch Alkohol und die falschen Bekanntschaften in ein schwieriges Umfeld rutschte, hatte mich die Geschichte wieder eingefangen. Ich finde, die Geschichte zeigt sehr gut, wie schnell jemand in eine Drogensucht fallen kann und quasi die Kontrolle über das gesamte Leben verliert. Wie schnell sich Menschen in ein Umfeld katapultieren können, das ihrem Leben weiter schadet ist schon realistisch und ein Thema, das ich selten in der Form behandelt gesehen habe. Ich war sehr gespannt darauf, wie und vor allem ob Marie es schaffen würde, aus ihrer Situation wieder raus zu kommen. Doch ab dem Moment, ab dem ihr spontan ein unbekannter Retter in der Not zu ihr Kontakt aufnimmt, wusste ich, das wird zu einfach. Heaven erzählt ihr ein paar spirituelle Dinge über unendliches Glück, das in ihr selbst wohnt und nur gefunden werden muss und Marie ist innerhalb von wenigen Gesprächen von ihrer Sucht geheilt. Unrealistisch und viel zu einfach. Ihr scheint ganz plötzlich alles zuzufallen, anstatt dass es, wie es eigentlich nach 8 Monaten ohne Arbeit, ohne Miete oder Rechnungen zu zahlen wäre, unrettbar zerstört ist. Und anstatt dass sie tatsächlich, wie Heaven es versucht, ihr beizubringen, Unabhängigkeit lernt, tut sie leider das Gegenteil. Und vor allem, welcher trockene Alkoholiker hat kein Problem damit, auf Erfolge mit seinen Freunden mit Alkohol anzustoßen?

Insgesamt gab es viele Dinge, die mich gestört haben, aber der Mittelteil, in dem Marie abstürzt war in meinen Augen wirklich stark, deswegen 3 Sterne.
Profile Image for Nachtblume.
232 reviews55 followers
January 3, 2021
Über "Life Chat" bin ich zufällig im Amazons-Store gestoßen und dachte, dass die Story doch gar nicht mal so schlecht klingt.

Ich kannte von der Autorin noch kein Buch, aber die Mischung aus Humor und Tiefgang hat mich neugierig gemacht. Leider konnte mich der Roman letztendlich überhaupt nicht für sich einnehmen.

Das Cover zeigt das, was man von dieser Geschichte erwarten würde. Ich finde es okay, aber nicht sehr beeindruckend. Das müssen Cover aber auch nicht immer sein. Zu einer gewöhnlichen Geschichte passt ein gewöhnliches Cover.

Dass das mit mir und dem Buch nichts wird, habe ich schon auf den ersten Seiten bemerkt. Während die Geschichte noch nicht aussagekräftig genug ist, um sich ein Bild davon zu machen, fand ich den Schreibstil bereits nach wenigen Seiten absolut gewöhnungsbedürftig. Das hat sich durch das komplette Buch gezogen. Ich bin gar nicht mit der Geschichte, geschweige denn mit den Figuren, warm geworden. Der Schreibstil erzeugt durch die seltsame Wortwahl eine ungemütliche Atmosphäre. Es wurden Redewendungen wie "Superaffenobertittengeil" (oder so ähnlich) verwendet und ich kann niemanden ernst nehmen, der so redet. Generell wirkten die Dialoge und selbst die Gedankengänge irgendwie gestelzt und nicht authentisch.

Zu allem Überfluss beschränkte sich das "ungemütliche" Gefühl nicht nur auf den Schreibstil, sondern auf das gesamte Buch. Die Figuren waren mir derart unsympathisch und die Handlung vollgestopft von gewollter Spiritualität und erzwungenem Tiefgang, sodass ich mich ständig zum Lesen zwingen musste. Ich konnte mich nie in der Geschichte verlieren, weil alles so skurril und grotesk war. "Too much" von allem.

Nicht nur Marie war anstrengend und nervtötend, sondern auch ihre Nachbarn, die in dem Buch ihren Freundeskreis darstellen. Da gibt es zum einen Frau Gabelli und das schwule Pärchen aus der Wohnung über Marie. Frau Gabelli ist die stereotypische Oma, die den ganzen Tag nichts zu tun hat, außer ihre Nase in fremde Angelegenheiten zu stecken. Noch dazu ist sie homophob, was das Zeug hält. Aber laut Marie ist sie ja eine liebe, alte Dame, die niemandem was wirklich Böses will. Selbst als sie ein wenig gesellschaftsfähiger wird und Marie mit dem schwulen Pärchen und ihr ein Projekt auf die Beine stellt, ist sie einfach wahnsinnig überzogen und damit unsympathisch. Generell ist das Buch gespickt mit Klischees bis zum Umfallen.

Marie stürzt nach einem Schicksalsschlag extrem ab, dann meldet sich dieser Unbekannte und schreibt ihr eine Weisheit nach der anderen. Aber so wie er schreibt, will er ihr keine Ratschläge geben, sondern zwingt sie dazu, seine Lebensweise anzunehmen und auszuleben. Aber das merkt Marie nicht. Marie stand nie auf eigenen Beinen. Zuerst war sie von ihren Eltern abhängig, dann von ihrem Freund und jetzt von dem Fremden im Chat. Ständig wird erwähnt, dass sie ihm ja etwas erzählen muss und wie er das wohl findet. Ich fand Marie einfach so wahnsinnig anstrengend, weil sie sich immer auf andere stützt und alleine nichts so wirklich hinkriegt.

Die Gespräche mit dem Unbekannten waren, für mich, mehr als befremdlich. Anscheinend baut die Autorin gerne Spiritualität in ihre Bücher mit ein, aber ich musste während der ganzen Gespräche einfach nur heftig mit den Augen rollen. Da wurden einer 30-Jährigen Frau Dinge nahegelegt, die jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand bereits kennt. Mal abgesehen von dem ganzen Thema um die innere Mitte, von innen heraus leuchten und zu etwas Größerem gehören.

So plätschert die Geschichte also vor sich hin. Marie passieren eine ganze Liste an schlimmen Dingen, aber der Unbekannte päppelt sie dann wieder auf und alles ist Friede, Freude ...

Das Buch schwankt mir zu sehr von einer Extreme in die nächste. Die Figuren sind so vollgeladen mit Klischees, die Story alles andere als glaubwürdig und die Stimmung der Geschichte war für mich überhaupt nicht einladend. Einzig und alleine das Ende hat mich dann doch überrascht, aber das reißt leider nicht das Ruder rum.
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