Wir sind wie Krahen. Wir halten bedingungslos zusammen, das ist ungeschriebenes Gesetz. Denn eine Krahe hackt der anderen kein Auge aus. Notfalls stellen wir uns einfach blind. Der grausame Tod einer Studentin beschaftigt die Leipziger Mordkommission. Merkwurdigerweise stot Kriminaloberkommissarin Sarah Stahlmann bei ihren Ermittlungen auf Widerstande in den eigenen Reihen. Bald wei sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Hilfesuchend wendet sie sich an ihren Kollegen Marc Kettner. Dieser ist allerdings auer Dienst, weil er mit privaten Problemen zu kampfen hat. Entsprechend desinteressiert zeigt er sich anfangs - bis auch er Ungereimtheiten erkennt. Je tiefer die beiden Kommissare den Fall ergrunden, umso mehr bringen sie sich selbst in Gefahr. Denn der Morder will nur eins: Sein Geheimnis um jeden Preis behuten.
Heute stelle ich Euch einen Thriller vor, den ich vorab lesen durfte, wofür ich mich herzlich bei Elias Haller bedanken möchte!!
Zum Buch: „Blinde Krähen“ von Elias Haller ist ein Thriller, der am 14.03.2017 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/dp/B06XNW42CX
Klappentext: Wir sind wie Krähen. Wir halten bedingungslos zusammen, das ist ungeschriebenes Gesetz. Denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Notfalls stellen wir uns einfach blind.
Der grausame Tod einer Studentin beschäftigt die Leipziger Mordkommission. Merkwürdigerweise stößt Kriminaloberkommissarin Sarah Stahlmann bei ihren Ermittlungen auf Widerstände in den eigenen Reihen. Bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Hilfesuchend wendet sie sich an ihren Kollegen Marc Kettner. Dieser ist allerdings außer Dienst, weil er mit privaten Problemen zu kämpfen hat. Entsprechend desinteressiert zeigt er sich anfangs – bis auch er Ungereimtheiten erkennt. Je tiefer die beiden Kommissare den Fall ergründen, umso mehr bringen sie sich selbst in Gefahr. Denn der Mörder will nur eins: Sein Geheimnis um jeden Preis behüten.
Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 69 Kapitel plus Prolog unterteilt.
Zum Autor: Elias Haller, Jahrgang 1977, lebt mit seiner Familie in einer sächsischen Großstadt. Der Zündstoff für seine Thriller sind seine beruflichen Erfahrungen im Umgang mit Rechtsbrechern und Opfern von Straftaten. Dank der langjährigen Leidenschaft für das Schreiben kann Elias Haller (kaltblütige) Mörder und (tragische) Helden aufeinander loslassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Mehr zum Autor und seinen Büchern auf: facebook.de/HallerKrimis Unter dem Pseudonym Nicholas Vega hat er mehrere Bestseller (Jugendbuch/Fantasy) geschrieben, dabei schaffte er es 2013 sogar auf Platz 1 der Amazon Kindle Charts. (Quelle: Autor)
Meine Meinung: Auch dieser Thriller aus der Feder von Elias Haller hat mich mal wieder restlos begeistert. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, dadurch fühlt man sich während der gesamten Lektüre wohl beim Lesen. Und durch die extrem fesselnde Geschichte habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Gleich zu Beginn gerät man in eine spannende, fesselnde Szene, die das Interesse des Lesers weckt und einen sofort an das Buch bindet. Diese anfangs erzeugte Spannung zieht sich dann durch das ganze Buch und steigt immer mehr an, so dass man regelrecht vom Geschehen mitgezogen wird. Die Story ist extrem fesselnd, aber auch absolut undurchschaubar, man überlegt immer wieder, wer der Schuldige ist, aber auf die Auflösung bin ich bei allen Überlegungen nicht gekommen, so dass mich das Ende doch überrascht hat. Alles in allem ist dieses Buch erschreckend und mitreissend, und ich konnte es einfach nicht beiseite legen. In meinen Augen wieder mal eine Lektüre, die die Bezeichnung Thriller verdient hat. Von mir gibt es 5 Sterne.
Kann man lesen, ist bis zu einem gewissen Punkt spannend. Was mich gestört hat: Alles wirkt sehr konstruiert, wie nach dem Lehrbuch aufgebaut. Man merkt richtig, wie er nach und nach Figuren einführt, die es potenziell gewesen sein könnten. Auch das Ende war etwas klischeehaft. Außerdem merkt man, dass der Autor ein Mann ist. Der Schreibstil strotzt nur so vor Testosteron. Und dann schreibt er auch noch aus der Sicht der weiblichen (!) Hauptfigur, die dadurch irgendwie ein bisschen beschränkt rüberkommt. Überhaupt bleiben die Figuren irgendwie oberflächlich, stereotyp und unsympathisch. Kein Vergleich zu einem Wallander...nicht mal ansatzweise.
Ganz neues Genre für mich und wird wohl auch eher eine Ausnahme bleiben. Trotzallem ein interessantes Buch. Das Setting in Leipzig fand ich auch sehr gut und wenn man die Stadt kennt, konnte man dem Ganzen gut folgen!