Sophie kann es nicht fassen, dass ihr Bruder tot sein soll, gestorben bei einem Tauchunfall in Australien. Doch dann kommt Mikes Freund nach Deutschland und kann die Lücke ein wenig ausfüllen. Bis wieder etwas Entsetzliches passiert und Sophie misstrauisch wird. Der dritte Roman der Bestsellerautorin in den Arena-Thrillern.
Krystyna Kuhn wurde 1960 als siebtes von acht Kindern in Würzburg geboren. Sie studierte Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte in ihrer Heimatstadt sowie in Göttingen, Moskau und Krakau. Nach dem Studium schrieb Kuhn zwar schon Bücher, aber keine Romane, sondern Fachbücher für kaufmännische Software. 2001, nach Arbeiten als Herausgeberin und Redakteurin, erschien ihr erster Roman „Fische können schweigen“, gefördert durch das Literaturhaus München. Sie schreibt vorallem Krimis und Thriller, seit 2007 erscheint die Reihe "Das Tal". Kuhn lebt mit Mann und Kind in der Nähe von Frankfurt.
Ich erinnere mich daran, die Arena Thriller vor circa 15 Jahren regelrecht verschlungen zu haben. Und obwohl ich damals schon "Dornröschengift" eher schwächer fand, überrascht mich, wie wenig mir das Buch inzwischen gefällt. Dabei ist mir auf jeden Fall bewusst, dass ich inzwischen definitiv nicht mehr die Zielgruppe des Buches bin.
Die Charaktere sind sehr klischeehaft und gewollt rebellisch. Die Story ist recht unspektakulär und vorhersehbar. Teilweise wirken gewisse Handlungen (vor allem die Gespräche zwischen Finn und Sophie oder der Mutter und Tom) sehr willkürlich und wenig lebensnah.
3,5 Sterne || ⭐️⭐️⭐️(⭐️) (tendierend zu 4 Sternen)
Dornröschengift war ein spannender Thriller für zwischen durch!😌
Die Geschichte war sehr interessant und vor allem am Ende ging es sehr spannend zu!
Sofie, die Hauptprotagonistin hat mir sehr gut gefallen, genauso wie die anderen Protagonisten. Sie waren sehr realistisch und haben auch realistisch auf entsprechende Situationen reagiert.💫
Ebenfalls der Schreibstil war recht einfach. Ich würde sagen, der Inhalt war etwas abhackend, da jedes Kapitel mit: Samstag abends, Am Nachmittag usw. anfing. Da finde ich, hätte man das etwas anders gestalten können, damit man tatsächlich am Buch gefesselt ist. Und genau das hat mir bei Dornröschengift gefehlt. Deswegen auch -1,5 Sterne ⭐️.
Manchmal war die Geschichte auch leicht oberflächlich, was wirklich schade war, denn dem Buch hat nicht viel zu einem richtig guten Thriller gefehlt.👀
Trotzdem ein gelungener Thriller für zwischendurch oder vielleicht auch für “Thriller- Anfänger”, damit sie in den Geschmack kommen☺️🙈 Ich werde die anderen Thriller von der Autorin aber sehr gerne lesen!😍
Zu Beginn fande ich das Buch eher langweilig und war etwas enttäuscht, da mir die Arena Thriller sonst immer so gut gefallen haben. Aber ca. ab Seite 50 wurde es immer interessanter, sodass ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen konnte. Jedoch war einiges schon vorhersehbar und der Schluss war auch ziemlich knapp geschrieben, was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Was ich gut fande waren die kurzen Kapitel, da man mehr Zeit zum nachdenken zwischen den Kapiteln hatte.
Fazit: Ein spannender Arena Thriller, der sowohl für Jung als auch für Alt geeignet ist. Für Leute, die sich noch nicht richtig an Thriller trauen, ist Dornröschengift das perfekte Buch zum Einsteigen, da es nur leicht zum Genre hinführt, was das Buch aber nicht weniger lesenswert macht :)
Kurzbeschreibung: Sofie kann es nicht fassen, dass ihr Bruder tot sein soll, gestorben bei einem Tauchunfall in Australien. Doch dann kommt Mikes Freund nach Deutschland und kann die Lücke ein wenig ausfüllen. Bis abermals jemand verschwindet...
Zur Autorin: Krystyna Kuhn wurde 1960 als siebtes von acht Kindern in Würzburg geboren. Sie studierte Slawistik, Germanistik und Kunstgeschichte, unter anderem in Moskau und Krakau. Sie arbeitete als Redakteurin und Herausgeberin. Seit 1998 ist sie freischaffende Autorin und schreibt mit Vorliebe Thriller und Krimis. Krystyna Kuhn lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der Nähe von Frankfurt. "Dornröschengift" ist ihr drittes Jugendbuch.
Quatsch, grübelte ich weiter, hier verdächtigt einfach jeder jeden. Das ist doch immer so, wenn die Leute Angst haben. Aber da waren die Reifenspuren. Der Verdacht stand im Raum. Ich konnte ihn nicht einfach wie eine Fehlermeldung wegklicken, nicht einfach auf die Taste Entfernen drücken und alles war wie vorher. (Seiten 104/105)
Rezension: Die 15-jährige Sofie leidet sehr unter dem Verlust ihres Bruders Mike, der während seines Australien-Aufenthalts seit einem Tauchgang verschwunden ist. Die Behörden gehen von einem tödlichen Unfall aus. Doch vor allem Sofies Mutter mag daran nicht glauben und flüchtet sich in die Vorstellung, dass Mike noch am Leben ist und bald zurückkehren wird. Sofie ist mit ihrer Trauer ganz allein, denn sie kann mit niemandem darüber reden.
Als dann Tom, Mikes Freund aus Australien, bei dem er während seines Aufenthalts gewohnt hat, zu Besuch kommt, blüht die Familie wieder regelrecht auf. Auch Sofie findet Tom anfangs sehr sympathisch, denn mit ihm kann sie über Mike reden und mehr über die letzten Wochen im Leben ihres Bruders erfahren. Nachdem aber Lisa, eine Mitschülerin Sofies, spurlos verschwindet, wird Tom von Sofies Mutter gebeten, Sofie auf Schritt und Tritt zu folgen, was ihr gar nicht recht ist, denn sie fühlt sich dadurch von Tom eingeengt und beobachtet.
Doch nicht nur das: Tom hält Finn, den Jungen, in den sich Sofie verliebt hat, für verdächtig in Bezug auf Lisas Verschwinden. Und Sofie weiß auf einmal nicht mehr, wem sie glauben soll. Hat Finn wirklich etwas damit zu tun oder hat Tom seine Gründe, und wenn ja welche, das alles nur zu erfinden? Sofie versucht, Licht ins Dunkel zu bringen und stößt auf Hinweise, denen sie kaum glauben mag...
"Dornröschengift" wendet sich an eine jugendliche Zielgruppe ab 12 Jahren, was man dem Roman deutlich anmerkt. Wer als älterer Leser dieses Buch zur Hand nimmt, dem mag die Handlung in einigen Punkten vorhersehbar erscheinen. Doch für die angesprochenen jugendlichen Leser ist Krystyna Kuhn mit "Dornröschengift" ein spannendes und auch recht kurzweiliges Buch mit knapp 200 Seiten gelungen, das man an einem Nachmittag durchlesen kann.
Die Charaktere sind zwar nicht sehr tiefgründig gestaltet, doch leidet man als Leser trotzdem mit Sofie mit. Ihre Trauer um ihren Bruder Mike und ihre Gefühle zu Finn, die später in einen tiefen Zwiespalt geraten, hat Krystyna Kuhn sehr anschaulich und nachvollziehbar aufs Papier gebracht. Auch die Lösung um die Vermisstenfälle und was genau bei Mikes letztem Tauchgang passierte finden ein stimmiges Ende ohne offene Fragen.
Ich möchte "Dornröschengift" jugendlichen Lesern und Leserinnen ab 12 Jahren empfehlen, die gerne Spannendes lesen. Mich als erwachsenen Leser hat die Geschichte um Sofie für ein paar Stunden gut unterhalten und dieses Buch wird sicherlich nicht das letzte von Krystyna Kuhn sein, das ich lesen werde, zumal ich jetzt noch mehr auf ihre "Das Tal"-Reihe gespannt bin.
Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist vorwiegend in einer zartrosa Pflanzentextur gehalten, es sind zwei dornige Rosenzweige darauf abgebildet, die stimmig zum Buchtitel sind, der in einem kräftigen Rot gedruckt wurde.
Fazit: Spannende Unterhaltung für Leser ab 12 Jahren - aber auch für Erwachsene bereitet "Dornröschengift" ein paar angenehme Lesestunden, wenn man einmal in etwas Leichteres und für Jugendliche Zugeschnittenes eintauchen möchte.
Mit Dornröschengift habe ich – nach all den anderen Büchern, die ich von der Autorin bereits gelesen habe – genau das bekommen, was ich mir erhofft hatte. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Im Gegensatz zu Aschenputtelfluch oder den Tal-Büchern, war Dornröschengift allerdings etwas vorhersehbar. Mir war sehr schnell klar, wer es war.
Dennoch fand ich vor allem das Element des Anprangerns des Außenseiters ansprechend. Weil es leider so oft auch in der Realität immer passiert, dass man diejenigen verdächtigt, die einfach anders sind und nicht mit dem Strom fließen.
Trotz der Vorhersehbarkeit war es ein kurzweiliges und gutes Lesevergnügen.
Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Stunden gelesen. Es ist gut und einfach geschrieben und es lässt sich sehr angenehm lesen. Man fühlt sich sofort mit der Prota verbunden und sie ist sympathisch. Leider ist es nicht so spannend gewesen, wie ich es mir gewünscht hatte, die Story hätte viel mehr hergegeben, aber bevor es richtig angefangen hatte, war es auch schon wieder zu Ende. Allerdings denke ich, für wenig lesende junge Teenies ist dieses Buch sehr gut geeignet.