Bei Probebohrungen für die geplante Umgehungsstraße stößt man auf ein Skelett ohne Kopf. Im Dorf scheint niemand den Toten zu kennen, der mehr als ein Vierteljahrhundert in seinem flachen Erdgrab ruhte. Dann stellt sich der tödliche Reitunfall einer Journalistin im nahe gelegenen Wald als heimtückisch geplanter Mord heraus. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team ermitteln mal wieder auf dem Land...
Die Journalistin Lisanne stürzt bei einem Reitausflug mit ihrem Pferd und stirbt. Was auf den ersten Blick wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schon bald als heimtückischer Mord. Etwa zeitgleich wird bei Probebohrungen für die geplante Umgehungsstraße ein Skelett ohne Kopf gefunden. Der Tote scheint schon seit gut 30 Jahren in seinem heimlichen Grab gelegen zu haben. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf...
Mein Leseeindruck:
Auch dieser vierte Band der Reihe konnte mich wieder überzeugen. Ich mag die Kommissarin Pia Korittki sehr gerne, auch wenn sie manchmal etwas spröde zu sein scheint. Sie wirkt authentisch und vielschichtig.
Die beiden Kriminalfälle - einmal die ermordete Journalistin und dann das Auftauchen des kopflosen Skeletts - fand ich sehr spannend. Der Autorin ist es gut gelungen, diese beiden Fälle parallel aufzuklären bzw. zusammenzuführen.
Ich mag den Schreib- und Erzählstil von Eva Almstädt sehr gerne und werde auch die weiteren Bände der Reihe noch lesen!
Auf dem Cover sieht man den oberen Teil eines Hauses, da das Erdgeschoss mehr oder weniger von einem Getreidefeld verdeckt wird. Die Wolken sind gräulich und man hat das Gefühl, man schaut durch eine frei gekratzte Scheibe auf das Bild, da gerade im oberen Bereich noch die schwarzen Spuren zu sehen sind.
Grablichter von Eva Almstädt ist der 4. Fall für Pia Korittki. Das Hörbuch erschien bei Lübbe Audio und wurde von Anne Moll eingesprochen. Ich kenne bereits ein paar der neueren Fälle (11, 13-15) von Pia Korittki. Dies war nun mein erstes Hörbuch von den ersten Fällen der Ermittlerin. Ich fand es interessant soweit zurück zu gehen und Pia in jüngeren Jahren kennen zu lernen.
Wie es im Titel zum Teil schon so schön heißt, geht es um Grablichter, Knochenfunde und einen tödlichen Reitunfall. Durch die angenehme Erzählstimme von Anne Moll konnte ich der Geschichte sehr gut folgen und habe mich eingelassen auf die Vorkommnisse in Kirchhagen. Die Ermittlungen sind für mich logisch aufgebaut und lassen mich bis zum Ende miträtseln. Erst kurz vor Schluss bin ich mir sicher den Fall lösen zu können. Ich mag es, wenn ich möglichst lange im Dunkeln tappe.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und es machte mir nichts aus, von aktuellen Fällen jetzt zeitlich zurückzureisen. Pia Korittki ist für mich eine sympathische Ermittlerin, die ihre Prioritäten ganz klar in ihre Arbeit setzt. Da mag der Partner schon mal den kürzeren ziehen. Ich verfolge immer wieder gerne ihre Ermittlungsarbeit und werde vermutlich weitere erste Fälle als Hörbücher verschlingen.
4⭐️ Eine gelungene Fortsetzung Rund um die Kommissarin Pia Koritki. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Denn das Buch beginnt, ohne große Umschweife, direkt mit der Geschichte. Die Kunst der Autorin liegt hier drin, spannend zu beginnen und dennoch einen angenehmen Wiedereinstieg zu gewährleisten, keine wichtigen Informationen weg zu lassen und ohne großes drum herum Gerede, mit dem wesentlichen zu beginnen. Es war außerdem sehr angenehm mal wieder einen Krimi zu lesen bei dem ich, aufgrund der Personenanzahl, keine Auflistung der ganzen Namen und keinen Stammbaum der Charaktere brauchte. Sie hat es geschafft, mit einer minimalen Charakter Auswahl doch ein unvorhersehbares Ende zu erschaffen. Denn auch in diesem Buch gab es einige Wendungen und spannende Page Turner. Vorallem gegen Ende gewinnt das Buch nochmal richtig an fahrt. Mein einziges Manko, den Nebenstrang der Storyline, der im Nachhinein wichtig für die Geschichte ist, hätte mehr ausgebaut werden können. Ich hätte gerne mehr erfahren um noch tiefer in die Geschichte und die Vergangenheit eintauchen zu können. So wäre für mich das Ende noch verständlicher geworden. Dennoch eine große Empfehlung und ich Blicke mit Freude auf die nächsten Bände.
Mit Schlangen, Schrumpfköpfen und einer Feuersbrunst geht es diesmal sehr unheimlich und bedrohlich zu. Aber Eva Almstädt schafft es auch hier wieder, so eine Spannung zu erzeugen, dass man einfach immer weiter lesen muss. In einem Punkt wusste ich sofort bescheid, in einem anderen war ich sehr lange auf der falschen Fährte. Es macht einfach Spaß, zusammen mit Pia Korittki die vielen Mosaiksteinchen eines Falles aufzusammeln und so lange hin und her zu schieben, bis sich endlich ein sinnvolles Bild ergibt.
In diesem Fall um eine tote Reiterin - der wieder auf dem Dorf angesiedelt ist - werden von Pia Korittki und ihren Kollegen nach und nach die Bausteine zusammengesetzt, die zur Lösung des Falls beitragen. Dabei ist die Geschichte um die tote Journalistin gut konstruiert und es werden immer wieder Hinweise fallen gelassen, die dazu beitragen, dass man als Leserin "mitermitteln" kann. Auch privat entwickeln sich die Dinge für Pia Korittki weiter. Bin gespannt auf die nächsten Fälle.
[read in German] This novel had far more interesting twists and turns than the earlier volumes in the series. Again we learn more about Pia and her relationship to colleagues and developing friendship with her boyfriend. Other characters are also more developed in this story, suggesting growing confidence and maturity in the writer. A good read!
Mein vierter Roman von Eva Almstädt und ich mochte ihn wirklich. Allerdings war es für mich, bisher der schwächste Krimi aus der Korittki Reihe. Warum auch immer, hat mich die Geschichte dieses Mal nicht so gepackt wie sonst. Ich habe aber die Hoffnung, dass es der nächste Band wieder tut.
Sigh. The murderer turns up and introduces themselves, Shakespeare villain style, in a very obvious speech, and then the book continues for a few hours. At least that's that's what it felt like.
Ostseekrimi .In einem Dorf kommt eine Journalistin bei einem Reitunfall, der sich als Mord herausstellt, ums Leben. Sie hat wohl zu tief in der Vergangenheit des Ortes gewühlt.
Ein solider Krimi um eine Dorfgemeinschaft und darüber was passiert, wenn sich deren politisch-wirtschaftlichen Interessen in die Quere kommen. Hat mich zwar nicht umgehauen, aber unterhalten.
The Eva Almstädt books aren't brilliant, but they are addictive. I enjoyed the second one much more than the first (in which the narrator was a shell of a woman in a far less-than-believable situation).