1967. Summer of Love. Die USA verstricken sich immer tiefer in den Vietnamkrieg. In China wütet die Kulturrevolution. Beim Schah-Besuch in Berlin wird der Student Benno Ohnesorg erschossen. Christiaan Barnard nimmt die erste Herztransplantation vor. Elvis Presley heiratet Priscilla Beaulieu. Und die Beatles veröffentlichen ihr achtes Album, »Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band«, oft als epochal bezeichnet. Zu Recht. Revolutionär ist die Musik, revolutionär ist das Cover, das die Beatles in Phantasieuniformen umgeben von Persönlichkeiten aus Geschichte, Kunst und Politik zeigt, revolutionär sind die Texte (die die Beatles erstmals auf dem Cover abdrucken), revolutionär ist die Aufnahmetechnik. Weltweit wurde »Sgt. Pepper« seither über 30 Millionen mal verkauft.
Nett zu lesen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, für wen es gedacht ist. Als Beatles Fan weiß man das meiste eh und dafür ist es auch zu oberflächlich. Jemand, der das Album nicht kennt, wär aber wohl eher ein bisschen verwirrt. Wahrscheinlich ist der casual Hörer der ideale Leser. Insgesamt hätte ich mir aber ein bisschen mehr Fakten, Kontextualisierung und ein bisschen weniger hypothetische Interpretation gewünscht. Aber passt schon für was es ist.