Denton Little wusste von klein auf, dass er mit 17 Jahren sterben wird. Doch wie sich herausstellte, wusste Denton überhaupt nichts. Nicht nur ist er nach seinem Todestag noch immer quicklebendig, plötzlich will ihn auch noch die Regierung in die Finger kriegen – denn eigentlich stirbt man, wenn man zu sterben hat. Als wäre das nicht schon durchgeknallt genug, taucht obendrein Dentons totgeglaubte Mutter auf und behauptet, sie habe sein illegales Überleben von langer Hand geplant, damit er zur zentralen Figur ihrer Untergrundbewegung werden kann. Darauf hat Denton jedoch gar keine Lust. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach seinem besten Freund Paolo, den er vor seinem baldigen Ableben retten will. Verfolgungsjagden, Beziehungschaos, Familiengeheimnisse und zu viel Marihuana erwarten Denton auf seinem Weg, sowie ganz nebenbei die zentralen Fragen des Lebens.
Am Anfang war ich sehr interessiert, wie es weiterginge, aber ich wurde sehr schnell enttäuscht, weil mir Dentons Mutter und ihre Ansichten gar nicht gefielen, ebenso fand ich die ganze "Bewegung" etwas unnötig und es war mir klar, was wirklich dahinter steckte. Das Ende hat meiner Meinung nach nur die 3 Sterne heraus gerissen, weil es echt sehr gut war und auch etwas Spannung beinhaltete.
Leider war ich etwas enttäuscht von dem Buch und habe mir eine viel größere Story erwartet. Mir hat der Schreibstil auch nicht mehr so gut gefallen, wie im ersten Buch, er war leider nicht mehr so lustig, sondern eher neutral. Deshalb hat laut mir das Buch nicht mehr Sterne verdient, leider...
Auch dieser Teil war sehr unterhaltsam und kurzweilig. Ich mochte vor allem die Dynamik und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren, ich habe fast alle sehr ins Herz geschlossen! Auch fand ich gut, dass nicht alles schwarz-weiß war, auch die Motive der "Guten" wurden hinterfragt und generell fand ich alles, was mit der Bewegung zu tun hatte, sehr interessant. Wahrscheinlich werde ich beide Bücher in einem zukünftigen Sommerurlaub nochmal lesen.
Nicht so gut wie der erste Teil, aber trotzdem hat es mich gut unterhalten. Das Ende fand ich dann zwar etwas... ich weiß nicht... Diese letzten Wendungen habe ich nicht kommen sehen. Das war ein bisschen so - jetzt muss irgendwie noch ein gutes Ende rauskommen, obwohl die Story das eigentlich nicht hergibt. Trotzdem habe ich Spaß beim lesen gehabt, deshalb gibt es immerhin noch 3 verdiente Sterne.