Wenn das Herz kribbelt und bizzelt, wie Brausepulver auf der Zunge …
Brausepulverherz von Leonie Lastella ist der perfekte Roman für alle, die zwischen Sommer und Ferien, zwischen Zuhause und Woanders, zwischen aufgedreht und gechillt, zwischen verknallt und entliebt die ganz große Liebe suchen.
Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem „Treffen“ kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig. Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge – so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg – oder?
Ein wunderbarer Roman über die große Liebe, die die Welt aus den Angeln hebt!
Leonie Lastella wurde am 4. Februar 1981 in Lübeck geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg auf, was sie zu einem echten Nordlicht macht. Noch heute lebt sie dort mit ihrer Familie in einer Reetdachkate inmitten von Büchern. Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und veröffentlichte diverse Romane und Kurzgeschichten unter anderem im Fischer Verlag, dem Diana Verlag und bei Dtv. Sie wurde unter anderem von der deutschsprachigen Liebesroman-Vereinigung Delia und der Krimi-Nordica für ihre Werke ausgezeichnet. Autorin sein bedeutet für sie, viele Leben statt nur eines einzigen zu führen und die Leser mit ihren Worten zu berühren.
Ach, schade! Ich hatte bei diesem Buch auf eine schöne Liebesromanze gehofft, aber da habe ich mich von der Beschreibung und dem schönen Cover wohl in die Irre leiten lassen. Romantik habe ich persönlich hier nicht gefunden. Anziehung ja, sexuelle Spannungen, und ganz viele Missverständnisse und ein Hin und Her. Zudem unsympathische Charaktere; ich mochte weder Jiara, noch Milo. Er ist der typische Bad Boy, ein Macho, ein Musiker, schwierige Familie, und natürlich sieht er umwerfend gut aus. Die ganze Geschichte zieht sich ziemlich, und zugleich ist sie so vorhersehbar. Keine Überraschungen; schade. Und eben auch keine Romantik, was ich in solchen Geschichten viel schöner finde als nur diese (sexuelle) Anziehung...
"Brausepulverherz" von Leonie Lastella ist ein Buch, das perfekt im Sommer gelesen werden kann. Ich hatte mir eine leichte Liebesgeschichte mit viel Gefühl gewünscht, doch leider konnte das in meinen Augen nicht umgesetzt werden.
Das Cover versprüht Sonnenschein, Urlaub und Entspannung! Ich finde es ansprechend und schön. Es hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil von Leonie Lastella ist angenehm. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, kann ich den Schreibstil der Autorin nicht näher beschreiben. Zusammenfassend hat mir der Erzählstil sehr gut gefallen. Auch die Hörbuchsprecherin hat zur Geschichte gepasst, wobei sie manchmal älter geklungen hat, als ich mir die Protagonistin vorgestellt habe.
Die Charaktere sind mir insgesamt zu oberflächlich geblieben. Protagonistin Jiara habe ich weniger kennenlernen können, da sie oft nur über ihr Leben gejammert hat. Sie hat auch nichts getan, um etwas zu ändern. Sie hat bewusst ihren Freund ausgenutzt und hatte plötzlich nur Herzaugen für Milo, ihren Love Interest. Ab dem Moment, als sie ihrem Freund die Wahrheit hätte sagen können und ihn Absicht weiter belügt, hatte ich kein Interesse mehr sie zu verstehen oder kennenzulernen. Milo soll den typischen Bad Boy darstellen, welcher eine schlimme Vergangenheit hat. Auch sein Charakter hat mich nicht überzeugen können, da mir sein Verhalten zu widersprüchlich war.
Die Handlung beginnt eigentlich nichtssagend. Im Vordergrund steht hauptsächlich das Kennenlernen und die Beziehung von Jiara und Milo. Das hat mich gar nicht so sehr gestört, da ich mir eine leichte Lektüre erhofft hatte, aber ab irgendeinem Moment wurde mir die Geschichte zu langatmig. Es gab keine Wendepunkte oder Wow-Momente. Die Handlung hatte keinen roten Faden, weshalb ich das Buch ungefähr nach der Hälfte abgebrochen habe.
"Brausepulverherz" hat einen sehr schönen Titel, von dem ich mir kribbeln im Bauch erhofft hatte. Sehr schade, dass mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Für mich persönlich kein Wohlfühlbuch und kaum mitreißend. Lediglich für Zwischendurch würde ich es vielleicht weiterempfehlen...
Es gibt sehr viel was mir durch den Kopf geht, wenn ich an dieses Buch denke ... vor allem ist es aber wie traurig es ist, dass jemand der wirklich so schön schreibt es nicht schafft eine wirklich starke Geschichte zu schreiben. Der Schreibstil hat dieses Buch getragen, er war schön und bildhaft, war an den richtigen Stellen locker und lustig und an anderen traurig und leicht drückend. Für ein Buch des Genres definitiv ein absolut gelungener Stil, den ich wirklich gerne gelesen hab und der auch in meinen Ohren noch nachhallte. Manche Bilder verlassen mich bis heute nicht ganz - die Vergleiche waren einfach wundervoll treffend und haben die Geschichte lebendiger und echter gemacht.
Und dann kommen wir leider zu den Mängeln der Geschichte. Die Charaktere sind mir bis auf Dario alle unsympathisch. Ich mag weder Jiara noch Milo. Jiara ist sehr unselbständig und das ist auch generell nichts schlimmes, aber ihre Gedankengänge und die inneren Monologe sorgen dafür, dass man ihr gerne mal in den Hintern treten würde. Sie weiß es nämlich selbst und kämpft über fast 500 seiten hinweg um es endlich zu schaffen eine eigene Entscheidung zu treffen. Wie gesagt prinzipiell nicht tragisch - das Leben ist nun einmal kein Zuckerschlecken und meiner Meinung nach darf eine 24 Jährige durchaus noch Schwächen aufweisen und vielleicht nicht mit beiden Beinen auf dem Boden stehen, aber dieses Hin und Her und ihre Gedankengänge waren dann doch etwas zu viel des guten. Außerdem fand ich, dass sie sich häufig sehr unpassend verhalten hat, aber das sei mal bei Seite gestellt. Dann kommen wir zu Milo, der für mich ein absolutes Rätsel ist. Natürlich ist man von dem Genre den Bad Boy gewöhnt und auch Milo kommt daher und versprüht den Bad Boy Charme mit seiner Gitarre und seinem Traum von der großen Bühne (oder zumindest einer Bar). Er ist undurchsichtig und bis zum Schluss hatte er für mich keine klare Linie, bis auf die Tatsache, dass er immer wegzurennen scheint. Alles andere ist so wechsel- und sprunghaft, dass es sich für mich wie ein Schleudertrauma anfühlt. Die Beziehung zu seiner Familie war auch sehr seltsam und auch wenn es ihn sympathisch dastehen lassen sollte und ihm einen tieferen Background geben sollte, hatte ich nicht das Gefühl, dass es ihm gut getan hat. Im Gegenteil. Seine Familie ist schrecklich, genauso wie Jiaras. Ihre Mutter hab ich über die wenigen Seiten gehasst und sowohl Jonas als auch Kati fand ich nicht einmal im Anflug sympathisch oder nachvollziehbar. Bleibt Dario, der wirklich der einzige Lichtblick in diesem Buch charakterlich gesehen war. Dario ist ein Mensch, den man gerne hat und der die Menschen genauso gerne hat. Und in der Kombination mit Jiara oder mit Milo hat er mir sehr sehr gut gefallen - er hat zu Beiden gut gepasst und ich mochte die Interkationen sehr sehr gerne.
Dann will ich noch ein paar letzte kritische Worte verlieren zum Thema Geschichte, denn die war typisch für das Genre. Ich hatte angenommen es würde schön und sommerlich leicht werden, doch die Love Story begann spontan und ohne wirkliche Chemie der Charaktere (à la instalove) und danach war es ein off and on ohne ende. Und dann kommen die typischen Thematiken für das Genre - Familie, das Vernachlässigen von Freunden, Krankheit, Erwachsenwerden bzw eigene Entscheidungen treffen. Und natürlich dieses typische (was ich auch schon bei Liebesfilmen hasse) Cliche Szenario wo Beide ganz eindeutig zueinander wollen, aber es beide nicht checken nur um noch einmal 100 Seiten zu strecken.
I am so sorry, aber es hat stark begonnen und der Schreibstil hat so viel wieder reingeholt, aber ich kann dem Buch beim besten Willen nicht mehr als 3 gut gemeinte Sterne geben, eigentlich sind es eher 2,5, aber wenn ich so andere Bücher betrachte, denen ich 2 Sterne gegeben habe, dann ist dieses hier doch deutlich besser.
Ich musste das Buch leider nach ein paar Kapiteln abbrechen. Ich hatte mir eine leichte Sommerlektüre erwartet, aber leider strotzt dieses Buch nur so von Clichés. Ich mochte die beiden Hauptcharaktere überhaupt nicht. Leider war auch die Stimme der Hörbuchsprecherin nicht angenehmen.
Schreibstil: "Brausepulverherz" ist nun mein viertes Buch von Leonie Lastella. In den letzten Jahren habe ich schon "Das Licht von tausend Sternen", Wenn Liebe eine Farbe hätte" und "So leise wie ein Sommerregen" von ihr lesen dürfen und war jedes Mal total begeistert von ihrer gemütlichen und bildhaften Art und Weise, eine Liebesgeschichte zu erzählen. Auch hier kreiert der atmosphärische Schreibstil der Autorin, der es ähnlich dessen der "Queen-of-Hearts" (Colleen Hoover) schafft, Gefühle mit wenigen Worten und ohne geschwollene Metaphern oder Ausschweifungen auszudrücken und - noch viel wichtiger - lebensecht an den Leser weiter zu transportieren -, einen zauberhaften, italienischen Urlaubsflair, mit dem man es sich am liebsten häuslich einrichten würde. Doch so zuckersüß, authentisch und liebeswert diese Geschichte inmitten der romantischen Sommeratmosphäre der ligurischen Küste auch ist - die Figurenentwicklung, die Storyline und die Tiefe von "Brausepulverherz" können es dennoch nicht mit Leonie Lastellas späteren Romanen aufnehmen.
Handlung: Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte in meinen Augen nach ungefähr 300 Seiten stark nachlässt und den Faden verliert. Zu Beginn verfolgte ich Jiaras und Milos Kennenlernen in einer Trattoria an der italienischen Küste mit großer Spannung, fühlte die Anziehungskraft wie Brausepulver prickeln und war mit jeder Seite mehr überzeugt, dass "Brausepulverherz" ein Highlight werden würde. Zwischen Roadtrips, musikalischen Auftritten, der Arbeit in der Trattoria, faulen Tagen am Strand ist zwischen den beiden sofort eine Verbindung vorhanden, die in Vertrauen und Nähe umschlägt, als Milo und dessen Familie mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert werden. Im letzten Drittel tauchen dann jedoch ein paar Schwächen und Logiklücken auf, sodass die Blase, in der wir und die Figuren sich befanden, schlagartig platzt und die tolle Atmosphäre verloren geht.
Spoiler Alert: Milo stößt Jiara ohne verständlichen Grund von sich und setzt sie kommentarlos am Flughafen ab. Das erschien mir schon reichlich übertrieben, ließe sich aber noch verschmerzen, hätte mich nicht Jiaras Reaktion darauf massiv gestört. Statt zu klären, was es zu klären gilt, fliegt Jiara daraufhin zurück nach Hamburg und ergibt sich kampflos in ihr altes Leben, von dem sie schon recht früh im Buch bemerkt hat, dass es sie nicht glücklich macht. Das kann man ja vielleicht noch auf dem Liebeskummer schieben. Aber dass sie sich dann noch auf ihren Exfreund Jonas wieder einlässt, nachdem sie ihm von Italien aus zuvor verklickert hat, dass sie ihn eigentlich gar nicht mehr liebt, fand ich dann doch einen viel zu großen Rückschritt, als das man dies noch hätte nachvollziehen können. An dieser Stelle hätte ich mir dann zumindest gewünscht, dass die verfahrene Situation gelungen aufgelöst wird. Stattdessen macht es sich das Ende geradezu lächerlich leicht. Jonas betrügt sie, sie kehrt zurück nach Italien und Milo hat sich in der Zwischenzeit auch all seiner Probleme entledigt, sodass sie beiden ihr Happy End bekommen. Hääää? Dachte ich da nur!) Da wurden die guten Ansätze von zuvor aus meiner Sicht leider mit Füßen getreten. Spoiler Ende.
Figuren: Auch die Figuren mochten mich nicht so sehr überzeugen wie es einige von Lastellas späteren Charakteren geschafft haben. Mit Jiara haben wir eine sehr unreife Protagonistin mit geringem Selbstvertrauen und noch geringerer Durchsetzungsfähigkeit. Sie fällt während der Handlung immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück, was mit der Zeit ziemlich ermüdend ist. Auch bei Milo setzt die Charakterentwicklung erst sehr spät ein. Der gutaussehende Musiker ist auf den ersten Blick ein typischer Bad Boy und bleibt in dieser Rolle erstmal etwas blass. Bis er mit mehr Leben gefüllt wird, dauert es eine ganze Weile und als wir dann Hintergründe erfahren, ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Schade ist nur, dass die größten Schritte seiner Entwicklung wie zum Beispiel die dringend nötige Aussprache mit seiner Familie oder die ein oder andere Lebensverändernde Entscheidung komplett zwischen den großen Zeitsprüngen im letzten Drittel verloren gehen. Auch von den Nebenfiguren konnten nur wenige wirklich überzeugen. Ins Herz geschlossen habe ich vor allem den treuen Trattoria-Besitzer Dario, der sowohl Milo als auch Jiara ein toller Freund ist. Sowohl von Milos Familie als auch Jiaras und vor allem von ihrer Freundin Kathi und ihrem Freund Jonas kann man das absolut nicht behaupten, da diese sich im Laufe der Handlung nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Somit trüben die Figuren und die Handlung gegen Ende das positive Gesamtbild etwas ein.
Die Zitate:
Erster Satz: "Es riecht nach Hefeteig, selbstgemachter Tomatensauce und frischem Basilikum."
"Seine Finger verschränken sich mit meinen, während mein Herz einen Hüpfer macht. Die Musik umgibt unsere eigene, kleine Welt, eingeschlossen in einem Fiat Stilo, an dessen Fenstern die Nacht vorbeifliegt."
"Immer wenn ich ihn angesehen habe, hat es sich angefühlt wie Brausepulver auf der Zunge, knisternd, prickelnd, verboten perfekt. Ich wünschte, ich könnte ihr erzählen, wie er mir den Atem geraubt hat, fast so als würde er ein Vakuum um uns schaffen. Ich möchte ihr sagen, dass er bei jeder Berührung die Zellen meines Körpers zum Vibrieren gebracht hat. Ich würde ihr das alles gern erzählen, damit jemand versteht, wie es sich anfühlt, das alles verloren zu haben."
Das Urteil:
Zuckersüß, authentisch und liebeswert - die Figurenentwicklung, die Storyline und die Tiefe von "Brausepulverherz" können es dennoch nicht mit Leonie Lastellas späteren Romanen aufnehmen.
Süße Romanze mit viel Gefühl und Tiefgang Das Cover allein hat mich ja schon neugierig gemacht und ist einfach nur schön. Die Story um Jiara und Milo ist zuckersüß, voller Gefühl und Gefühlsachterbahnen und Tiefgang, dass es einen von der ersten Seite an mitreißt. Jiara wirkt wie das normale Mädchen von nebenan, sie ist liebenswert und man schließt sie gleich ins Herz, auch wenn ich ihr ab und zu mal in den Hintern treten wollte, dass sie ihr Leben selbst anpackt. Sie ist leicht verplant und wirkt tollpatschig, aber wenn sie wirklich sie selbst sein kann, ist sie selbstbewusst und stark. Wenn sie das nur auch ihren Freunden und ihrer Familie in Hamburg deutlich verklickern könnte, die meinen ihr Leben für sie verplanen zu müssen. Diese Unsicherheit ist mittlerweile so weit Teil ihres Lebens, dass sie sich selbst schon nichts mehr zutraut. Bis sie auf Milo trifft, der ihren Sommer in Italien und auch ihr Leben völlig aus der Bahn wirft. Milo muss man einfach mögen, auch als Leser kann man ihm nicht widerstehen. Auch wenn man ihm gelegentlich auch einen Klapps auf den Hinterkopf geben will, weil er so begriffsstutzig und blind zu sein scheint, wenn es um Jiara und seine neu entdeckten Gefühle für sie geht. Aber kann das gut gehen? Milo ist ein Lebemann, der seine Musik mehr als alles liebt. Und Jiara hat ein (scheinbar) perfekt geplantes Leben in Deutschland, das kann also gar nicht gut gehen. Oder? Das Buch ist einfach toll. Der Schreibstil passt zu beiden Protagonisten und die zwischen Milo und Jiara wechselnden Erzählweisen verdeutlichen einem die unterschiedlichen Ansichten und auch Gefühlslagen sogar noch mehr. Ihre Story ist wirklich eine Gefühlsachterbahn mit Dutzenden Loopings und Schlaufen, dass es einem schon des Öfteren die Sprache verschlägt, aber man trotzdem nicht genug von ihnen bekommt. Auch die liebevollen Landschaftsbeschreibungen sind traumhaft und sehr bildhaft, man bekommt direkt Fernweh. Wer also einen romantischen, gefühlvollen Lesespaß mit tollen Charakteren und einer traumhaften Kulisse sucht, ist hier genau richtig.
Das Setting war wirklich schön, vorallem in dem Roadtrip-Teil und der Schreibstil war stellenweise auch sehr ausdrucksstark und gefühlvoll. Die Geschichte allerdings war sehr klischeebehaftet. Er war der typische Bad Boy und sie das ach so typisch tollpatschige Girl, welches von sich selbst sagt, dass sie ohne fremde Hilfe nicht lebensfähig wäre. Er findet sie dann natürlich auch besonders, weil sie im Gegensatz zu anderen Frauen auch ohne Make-up schön ist.🤮 Und so ungefähr im letzten Drittel trifft die Protagonistin dann noch eine Entscheidung, die für mich wirklich gar nicht ging.
Dieser Sommer in Italien wird für Jiara alles verändern. Die Studentin verbringt ihre Ferien eigentlich immer in dem Küstenort Finale und fühlt sich dort sogar mehr daheim als in ihrer Wohnung in Hamburg. Mit ihrem Psychologiestudium läuft es eher mäßig, ebenso wie mit Freund Jonas. In diesem Sommer will sie beim Jobben im Restaurant ihres Kindheitsfreundes Dario eigentlich nur den Kopf frei kriegen, doch dann verliebt sie sich Hals über Kopf in den Musiker Milo. Gefühlschaos und ein Prickeln im Herzen wie Brausepulver auf der Zunge wurde versprochen, konnte in meinen Augen jedoch nicht ganz gehalten werden.
Zunächst möchte ich den Schreibstil von Autorin Leonie Lastella loben. Ihr Debüt liest sich locker, leicht, jugendlich, aber nicht kindisch. Besonders über Jiaras Alltagsbeschreibungen musste ich sehr oft grinsen. Die Beschreibungen von Italien sind super und haben das italienische Flair zu mir ins deutsche Wohnzimmer transportiert. Man merkt der Autorin die Liebe zu Italien wirklich an und ich hab nun ein sehr lebhaftes Bild von Finale vor Augen, obwohl ich noch nie dort war.
Weswegen ich dieses Buch trotzdem mit nur 2,5 Sternen bewerte, liegt an den Protagonisten und der sich sehr ziehenden Handlung. Jiara mochte ich in der ersten Hälfte des Romans eigentlich ganz gerne. Sie ist auf der Suche nach sich selbst, dabei aber sehr sympathisch, chaotisch und liebenswert. Ihre Liebe gilt Italien und dem Schreiben, mit ihrem Studium konnte sie sich noch nie anfreunden. Vor allem ihre Mutter und ihr Freund Jonas sind für ihren bisher eingeschlagenen Lebensweg verantwortlich und mit Mitte 20 merkt sie, dass sie eigentlich etwas ganz anderes will. Ich habe wirklich viel Potential für ihre Entwicklung gesehen, doch leider wurde ich sehr enttäuscht. Der Sommer in Italien wäre der perfekte Anstoß gewesen um endlich aufzuwachen, doch leider verfällt sie immer wieder in alte Muster. Sie bleibt unsicher und bequem, geht naiv mit ihren Zukunftsplänen um und nutzt am Ende sogar ihre Mitmenschen aus. Das ging für mich leider gar nicht.
Auch Milo konnte mich nicht überzeugen. Er ist verdammt attraktiv und ein obdachloser Musiker, der mit seiner Gitarre durch italienische Clubs tourt. Seine reiche Familie hat nichts besseres zu tun, als dem verlorenen Sohn hinterherzurennen um ihm unbedingt Firmenanteile zu überschreiben, obwohl ein weiterer Sohn existiert, der die Firma mit Kusshand alleine weiterführen würde. Um dieses Szenario wird ein riesiges Drama gemacht und die Lösung dafür ist am Ende so einfach und logisch, dass die ganzen verlorenen Jahre ein wenig lächerlich erscheinen. Milo und Jiara verbindet zu Beginn der Geschichte die typische Mischung aus Flirt und Streiterei, die ich absolut furchtbar finde. Es gab absolut keinen Grund für seine sofortige Konfrontation und die daraus entstehende Anziehung war unglaubwürdig. Milo kam insgesamt arrogant und herablassend rüber und verkörperte als harter Rockmusiker und Frauenheld mit einem weichen Kern nichts weiter als ein Klischee.
Dementsprechend konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht wirklich packen. In der Mitte des Buches passiert so einiges und endlich auch mal liebevolleres zwischen den beiden und das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Passagen, in denen sich beide öffnen, habe ich richtig verschlungen und ich habe mich mit den beiden gefreut. Da aber leider noch um die 250 Seiten vor mir lagen, habe ich mir schon gedacht, dass noch einiges auf mich zukommt, was mir nicht gefallen wird.
Natürlich kommt es zu einem riesigen Hin und Her zwischen Jiara und Milo. Die Kommunikation scheitert, Herzen werden gebrochen und eine riesige Distanz entsteht. Das ist vielleicht einmal zum Mitfiebern ganz nett, irgendwann reicht es dann aber auch. Die beiden haben so viele Gelegenheiten sich auszusprechen und bekommen außerdem noch viele Anstupser von ihrem gemeinsamen Freund Dario, der genau wie der Leser sieht, dass die Lösung so einfach und schmerzlos sein könnte. Leider ist Jiara nicht mutig genug, um die Probleme anzusprechen, und Milo kann einfach seinen Stolz nicht runterschlucken, obwohl er Jiara doch angeblich so sehr liebt. Die letzten 200 Seiten waren für mich einfach nur nervig und langweilig, es war vorhersehbar und dramatisch und hat das gesamte Buch für mich leider kaputt gemacht.
Fazit Insgesamt hatte es das Buch bei mir von vornherein schwer, da ich Milo sofort unsympathisch fand. Bei einer Liebesgeschichte ist das natürlich extrem ungünstig. Jiara konnte anfangs noch bei mir punkten, ihre Entwicklung hat mich dann aber einfach nur enttäuscht. Die Geschichte war insgesamt zwar realistisch, trotzdem hat es mich überwiegend genervt zu lesen, wie die beiden sich immer wieder verpassen und nicht den Mumm haben über ihre Gefühle zu reden. Nach 400 Seiten hätte es in meinen Augen gut sein müssen und ich konnte danach nur noch die Augen über die Unfähigkeit der Protagonisten und das ganze unnötige Drama rollen. Trotz allem konnte ich mich gut in Jiaras Welt fallen lassen, was an den bildlichen und authentischen Beschreibungen von Italien lag. Die Szenen, in den Milo und Jiara ausnahmsweise mal im Einklang waren, haben mir auch richtig gut gefallen. Ich vergebe insgesamt leider nur die Hälfte der Sterne, da ich doch einiges zu bemängeln habe. Empfehlen würde ich das Buch denjenigen, die auf eine große Portion Italien, aber eben auch auf eher (unnötig) dramatische Liebesgeschichten und "Bad Boys" stehen.
Ich hatte zuvor bereits zwei Romane von Leonie Lastella gelesen, welche mich beide hellauf begeistern konnten, weswegen ich mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin und leider enttäuscht wurde.
"Brausepulverherz" konnte mich leider nicht von sich überzeugen und das lag nicht etwa am Schreibstil oder Leonie Lastella's Art und Weise, Geschichten zu erzählen (diese liebe ich nämlich wirklich über alles), sondern schlicht und ergreifend an der Geschichte selbst bzw. ihrer Handlung. Es geschehen Dinge bzw. werden Werte vermittelt, die ich persönlich einfach als falsch empfinde und auch nicht lesen möchte. Das ist natürlich sehr subjektiv und kann bei euch ganz anders aussehen. Ich kann nicht benennen, was genau mich gestört hat, da es spoilern würde, aber wenn ihr damit kein Problem haben solltet, könntet ihr dieses Buch wirklich lieben, also macht euch unbedingt ein eigenes Bild davon.
Die grundlegende Idee des Buches hat mir gut gefallen und bot durchaus Potenzial für eine mitreißende und emotionale Geschichte. Ich hätte sich diese jedoch in eine andere Richtung entwickeln lassen. Die Protagonistin wurde mir im Verlauf der Geschichte durch ihr Handeln zunehmend unsympathisch und zwar so sehr, dass ich gar nicht mehr mit ihr mitfühlen wollte. An sich hätte ich die Liebesgeschichte wirklich lieben können, aber die zweifelhafte Moral der Protagonistin verbot es mir.
Den Aufbau des Buches fand ich ebenfalls etwas seltsam, da sich die Geschichte über einen recht langen Zeitraum hinweg abspielt, wobei es ihr hin und wieder stark an Struktur zu fehlen scheint. Mal ist die Geschichte fesselnd und gefühlvoll, dann wieder zäh und nahezu langweilig. Die Längen haben meinen Lesegenuss erheblich geschmälert und ich hatte mehr als nur einmal das Gefühl, dass die Autorin den roten Faden verloren hat.
Die Geschichte hat mit Italien eine traumhaft schöne Kulisse. Ich habe das sommerliche Urlaubsfeeling und die bildhaften Beschreibungen des Settings geliebt. Generell hat die Geschichte viele schöne, humorvolle und unbeschwerte Momente, jedoch war sie mir in ihrer Gesamtheit zu kritisch, um diese zu genießen. Die negativen Handlungen der Protagonistin haben mir Romantik, Humor und Gefühl der Geschichte leider ziemlich verdorben, was ich unheimlich schade fand.
Die Gefühle der Charaktere waren für mich größtenteils greifbar, auch wenn diese sie gerne leugneten bzw. sehr naiv und unehrlich mit ihnen umgingen.
Die Geschichte hat einige dramatische Höhepunkte, welche mir sicherlich noch mehr hätten nahegehen können, wenn ich die Protagonistin gemocht hätte. Ein paar Tränen habe ich zwischenzeitlich aber trotzdem vergossen, insbesondere da so viel Unerwartetes passierte. Ich habe die Geschichte zunächst für ziemlich vorhersehbar gehalten, aber aufgrund der mir mehr als suspekten Moralvorstellungen der Protagonistin, mit denen ich wirklich niemals gerechnet hätte, gab es doch einige Überraschungen für mich. Ob man das in diesem Kontext noch positiv werten kann, ist natürlich eine andere Frage...
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird abwechselnd aus Jiara's und Milo's Sicht in der ersten Person Singular erzählt, wobei die Kapitel aus ihrer Perspektive deutlich umfangreicher sind.
Ich mochte Jiara zu Beginn sehr gerne, aber ihre Moralvorstellungen haben sie mir wie gesagt immer unsympathischer gemacht. Ich konnte ihr Handeln weder nachempfinden noch gutheißen und würde es auch gar nicht anders haben wollen. Sie hat mich als Protagonistin schwer enttäuscht.
Ich kann gut verstehen, wieso Jiara sich in Milo verliebt hat. Er ist abweisend, kalt und geheimnisvoll und entspricht damit genau dem Klischee des gebrochenen Bad Boys mit Bindungsängsten aber einem Herzen aus Gold.
Dario ist ein toller bester Freund, der in meinen Augen viel mehr Aufmerksamkeit in der Geschichte verdient hätte. Mit seiner liebevollen, hilfsbereiten und fürsorglichen Art habe ich ihn schnell ins Herz geschlossen. Er ist wirklich immer für Jiara da, wenn sie ihn braucht. Ganz anders als ihre angeblich beste Freundin Kathi, die mir tierisch auf den Senkel ging. Von Jonas will ich gar nicht erst anfangen, zu ihm konnte ich von Anfang bis Ende einfach gar keinen Zugang finden.
Zum Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker-leicht und erfrischend, hier aber nicht ganz so gefühlvoll und fesselnd wie ich es von Leonie Lastella gewohnt bin, aber das lag wohl überwiegend an der Geschichte selbst und ihrer Handlungsentwicklung. Es gab nämlich durchaus Szenen, die mich berühren konnten und in den Worten der Autorin lag wie immer der winzige Hauch von Poesie, den ich so sehr liebe.
Fazit:
Es fällt mir immer noch schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen, weswegen ich euch nur raten kann, euch ein eigenes Bild davon zu machen. Es war einfach nicht mein Buch und ich hoffe sehr, dass mich mein nächstes Buch von Leonie Lastella wieder so sehr von sich überzeugen kann wie es "Das Licht von tausend Sternen" und "Wenn Liebe eine Farbe hätte" getan haben. Leonie Lastella's Schreibstil und ihre Gabe, Emotionen zu vermitteln sind in meinen Augen nämlich wirklich einzigartig.
Inhalt Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem »Treffen« kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig. Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge – so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg – oder?
Wie hat's mir gefallen Ihr sucht einen frischen, lebendigen und emotionalen Roman für den Sommer? Dann spart euch meine Rezension und lest lieber gleich das Buch! Ich wollte es nur mal eben anlesen und verbrachte dann schwubs zwei Abende lesend im Bett. Jiaras Geschichte ist einerseits nicht neu und zugleich unverbraucht: eine junge Frau, die noch nicht weiß, wo ihr Leben sie hinführt, scheint zu festgefahren zu sein und trifft dann noch DEN Mann. DEN Mann, der alles verändert, Explosionen hervorruft und voller Energie sprudelt. Doch Jiara kann nicht einfach alles für eine Urlaubsaffäre hinwerfen, schließlich ist sie schon lange glücklich vergeben.
Sicher, man weiß worauf es hinausläuft, aber das Buch ist zu jeder Zeit erschreckend ehrlich und spiegelt echte und vor allem intensive Gefühle wieder, sodass was "Was" weniger zählt als das "Wie". Man fühlt sich beim lesen so leicht, auch wenn das Herz manchmal schwer wird. Man fühlt sich wie frisch verliebt, auch wenn man die "alte" Liebe genauso spürt. Man will verreisen, losziehen und zugleich niemals ankommen. Ich hätte noch endlos weiter lesen können! Ein kleines Manko war das letzte Drittel des Buches, das mir dann inhaltlich etwas zu sehr in de Länge gezogen war. Auch wenn ich das Hadern der Protagonistin viel zu gut nachvollziehen kann, da ich etwas Ähnliches in ihrem Alter durchlebt habe, so schien sie mir teilweise etwas zu festgefahren. Aber bei all meiner Kritik muss man auch das Alter von Jiara beachten und somit verzeiht man auch die kleinen (oder großen) Fehler, die sie gerade gegen Ende begeht. Es macht sie authentisch, sympathisch und vor allem menschlich.
Angenehm und flüssig fand ich auch den Schreibstil. Zwar gab es ein paar umgangssprachliche Fehler, die mich aber aufgrund des mitreißenden Inhaltes nicht so störten. Immer wenn ich das Buch aufschlug war ich in der sonnigen Riviera und konnte entspannen - das hatte ich schon lange Zeit nicht mehr bei einem Buch und spricht definitiv für die Lektüre! Auch wenn ich mir hier und da mehr Tiefgang erwartet hätte und auch mehr Konsequenzen für das teils kopflose Verhalten von Jiara, so konnte ich mich in dem Sommerbuch fallen lasse und war immer sehr zufrieden, wenn ich das Buch völlig müde zur Seite legte.
Wenn ihr noch das perfekte Urlaubsbuch sucht, hört auf zu stöbern und kauft dieses! Ich war wirklich begeistert und stets gefesselt! Die Liebesgeschichte ist berauschend und herzerwärmend und zugleich traurig und sehnsuchtsvoll!
Cover/Buchgestaltung Ich liebe die frischen Farben auf dem Cover. Man bekommt sofort Fernweh! Zudem erinnert es mich an das Musikvideo "Tanz der Moleküle" von Mia und spiegelt auch dieselbe Leichtigkeit der frischen Liebe wieder.
Für Fans von * "Lieblingsmomente" von Adriana Popescu * "Sternenküsse" von Giovanna Fletcher
Fazit Ein sommerlicher, emotionaler Roman ganz ohne Kitsch!
Cover Das Cover sieht toll aus und ist meiner Meinung nach auch ein richtiger Blickfang. Die Farben sehen wahnsinnig schön aus. Die Silouetten gefallen mir so viel besser, als "echte" Menschen. Das Cover verbreitet schon eine sommerlich leichte Stimmung und ich persönlich muss sagen, dass es mich sehr angesprochen und gereizt hat.
Meine Meinung Als ich die Leseprobe das erste Mal in die Finger bekommen habe, war für mich schnell klar, das ich dieses Buch unbedingt lesen will. Bereits auf wenigen Seiten hat mich die Autorin mit dem sommerlichen Gefühl vollkommen überzeugt. Sie hat es geschafft, mir mit wenigen Sätzen das Gefühl von warmer Sommerluft und heißen Sonnenstrahlen auf der Haut zu vermitteln. Jiara, deren Name ich wahrscheinlich ständig falsch ausspreche, ist eine tolle Hauptfigur. Ich konnte mich extrem gut mit ihr Identifizieren. Sie scheint mir sehr realistisch konstruiert zu sein und ihre Gefühle, was Milo betreffen kann ich absolut nachvollziehen. Sie handelt meistens bedacht, wirft ihre Beziehung nicht hin und versucht, an sich selbst zu arbeiten. Ihre Geschichte zu lesen hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Milo geht auf in der Rolle als "Bad Boy". Er ist Musiker und erweckt den Eindruck, als sei er sehr sorglos. Er ist ein Träumer und verleitet auch Jiara dazu. Die Beiden geben von anfang an ein lustiges Pärchen ab. Gemeinsam mit Jiara lernt man Milo mit jeder Seite besser kennen. Als Leserin bin ich an ihm genau so verzewifelt, wie Jiara.
Meine persönliche Lieblingsfigur war aber Dario, Jiaras bester Freund in Italien. Für sie ist er wie ein großer Bruder und sie verbringt ihre Sommer am liebsten bei ihm und jobbt in seiner Trattoria. Er ist ein so herzlicher und guter Mensch, das ich mir wünsche, jeder hätte so einen Freund an seiner Seite. Auf eine unglaublich bedingungslose Art und Weise unterstützt er sowohl Milo,als auch Jiara. Er ist für sie da, lässt ihnen aber auch ihren Freiraum. Allein zu wissen, dass er Jiara immer zu hören wird, hilft ihr schon sehr.
Leonie Lastella ist es gelungen in ihrem Buch das Lebensgefühl dieses Sommers sehr gut zu transportieren. Ich habe mich wirklich gefühlt, als würde ich unter der brennenden italienischen Sonne sitzen, konnte das Meer rauschen hören und habe die Gerüche der Trattoria in meiner Nase kitzeln spüren. Bereits mit hohen Erwartungen bin ich an dieses Buch heran gegangen, weil mich die Leseprobe überzeugt hat und ich muss ehrlich sagen, dass die Autorin mich absolut überzeugen konnte. Sie hat einen wunderschönen Schreibstil, bei dem man gar nicht spürt, wie viel man schon gelesen hat. Ich fand es sehr angenehm. Meine Erwartungen wurden sogar noch etwas übertroffen und das muss wirklich etwas heißen. Jiaras und Milos Geschichte ist nicht nur romantisch, sondern auch realistisch. Auch wenn Jiara ihrem Herzen folgt, versucht sie trotzdem, sich nicht Hals über Kopf in etwas hineinzustürzten, was gewaltig schief laufen könnte. Gerade das hat mir sehr gut gefallen.
Von mir erhält das Buch volle fünf Monster und eine absolute Leseempfehlung. Es ist das perfekte Buch für den Sommerurlaub!
Wie gerne hätte ich mich nach diesem Klappentext und dem sommerlich anmutenden Cover, in eine Geschichte fallen lassen, die neben Romantik vorallem ein sommerliches Flair mitbringt. Einfach mal abschalten und Sonne tanken. Wie geht das bei dem derzeit trostlosen Wetter besser, als mit einem Buch, das schon auf den ersten Blick genau diese Stimmung vermittelt ?!
Schöne Vorstellung, doch leider sollte alles ein wenig anders kommen, denn Leonie Lastella konnte mich mit ihrer Liebesgeschichte nur bedingt für sich gewinnen.
Wir befinden uns an der italienischen Riviera, im beschaulichen Örtchen Finale, in dem Jiara schon viele wunderbare Sommer verbracht hat und wo sie auch in diesem Jahr wieder die Semesterferien verlebt. Sie macht dort jedoch keinesfalls Urlaub, sondern hilft ihrem Kindheitsfreund Dario in dessen Trattoria aus. Nicht nur um ihm einen Gefallen zu tun, sondern auch um von ihrem eingefahrenen und bereits zukunftsmäßig durchgeplanten Leben in Hamburg abzuschalten. Sie genießt die Arbeit, die Ruhe am Abend und das Zusammensein mit Dario. Doch dann taucht plötzlich dessen bester Kumpel Milo auf und nicht nur mit der Ruhe ist es von jetzt auf gleich vorbei, sondern er bringt auch Jiaras Gefühle in Wallung. Und das dürfte gar nicht sein, denn eigentlich ist sie doch vergeben...
An der Zusammenfassung kann man schon sehen, das es einige Turbulenzen geben wird, hinzu kommt, das zwischen Jiara und Milo die Funken nur so fliegen. Zumindest verspricht das der Klappentext und ja es gibt auch einige sehr prickelnde und knisternde Szenen, ABER irgendwie fand ich die Entwicklung seltsam. Ich meine, in der ersten Szene in der sie aufeinander treffen, da gehts sofort ab und man denkt sich: Echt jetzt ?! Anziehungskraft schön und gut, aber die beiden fallen quasi total übereinander her und machen dann doch nen Rückzieher; und den Rest des Buches verbringen sie mit einem ewigen Hin und Her, was mir irgendwann ehrlich gesagt auf die Nerven ging.
Aber es gab auch viele Dinge, die mir an dem Buch gefallen haben. Der Schreibstil zum Beispiel ist herrlich zu lesen und sehr bildhaft. Man hat fast das Gefühl das Meer hören und riechen und die Sonne auf der Haut spüren zu können.
Weniger gut fand ich dann widerum die Charakterzeichnung. Jiara war mir zu unselbstständig und ich hatte oft das Gefühl, das sie überhaupt gar nicht weiß was SIE eigentlich will und stattdessen das tut, was alle anderen von ihr erwarten oder die Richtung einschlägt in die sie von ihrem Umfeld gelenkt wird. Sehr schade. Milo konnte ich auch nicht so richtig greifen, er war mir lange Zeit ein echtes Mysterium, schwer zu durchschauen und irgendwie konfliktscheu.
Also ihr merkt schon, ich bin gerade sehr hin- und hergerissen. Einerseits hat mich das Buch unterhalten, andererseits war es leider eher so naja :-/ Deshalb würde ich es im guten Mittelfeld einordnen und vergebe 3 Cupcakes !
Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem „Treffen“ kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig. Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge – so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg – oder? (Klappentext)
Leonie Lastella nimmt den Leser ziemlich schnell durch ihren angenehmen Schreibstil gefangen und wenn man selbst im verregneten Deutschland sitzt, so kann man mit der Lektüre vom „Brausepulverherz“ schnell ins warme Italien abdriften. Besonders interessant, aber auch angenehm und für die Geschichte förderlich, fand ich, dass Lastella die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. An sich nichts Besonderes, aber sie erzählt die Geschichte Kapitelweise aus der Sicht von Jiara und Milo. Dadurch kann man sehr schnell sehr viel Nähe zu beiden Protagonisten aufbauen, was mir sehr gefallen hat. Das Gefühlsleben der beiden wird dem Leser also sehr schnell klar, besser als den beiden Protagonisten wohl. Aber auch die anderen auftretenden Figuren sind sehr gut geschildert. Die Handlung an sich mag nicht neu sein, Frau verliebt sich in komplizierten Mann, der ist auch noch ein wahnsinnig gutaussehender Italiener, aber die Verpackung macht es. Und die wird hier wirklich mit einer Spannung geliefert, dass man im Grunde das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Zwischenzeitlich war ich mir nicht mal sicher, ob es mein gewünschtes Ende überhaupt noch geben kann, denn es ist zwischenzeitlich sehr dramatisch. Aber gerade diese Dramatik macht die Handlung so spannend. Wohlwollend möchte ich noch anmerken, dass „Brausepulverherz“ kein 08/15-Roman ist, also auch nicht besonders kitschig.
Ein wirklich schöner und lesenswerter Liebesroman, der nicht nur das Italienfeeling rüberbringt, sondern auch wirklich gut unterhalten kann.
Auch wenn der Sommer dieses Jahr nicht so warm und blau war wie man es sich gerne gewünscht hätte, wollte ich doch ein sommerliches Buch lesen. Da versprach "Brausepulverherz" genau das Richtige zu sein. Mit seinem lockeren sommerlichen Cover und einer Geschichte, die im warmen Italnen spielt.
Protagonistin Jiara lebt eigentlich in Deutschland, jobbt aber den Sommer über in der Pizzaria ihres besten Freundes Dario. In Deutschland lebt sie mit ihrem langjährigen Freund zusammen, ihr Leben scheint vorherbestimmt zu sein. Doch in Italien genießt sie die Auszeit und findet zu sich selbst. Sie erkennt, dass sie ihr bisheriges Leben nicht mehr für ihres hält und etwas ändern möchte.
Als dann auch noch Milo, Darios bester Freund auftaucht, wird auch noch ihr komplettes Gefühlsleben auf den Kopf gestellt.
Milo ist von Jiara sofort angetan und kommt bei ihr zur Ruhe. In seiner Vergangenheit hatte er es nicht leicht, deshalb fällt es ihm nicht sofort leicht, sich ihr gegenüber zu öffnen und seine Art zu zeigen.
Er ist leidenschaftlicher Musiker, mit der Musik verdient er sein Geld und findet eine Weg in Jiaras Herz. Wäre da aber nicht noch ihr Freund in Deutschland.
Die Geschichte beinhaltet genau das, was man sich von einem sommerlichen Buch wünscht: eine Liebesgeschicht, locker und leicht, aber auch mit Höhen und Tiefen an einem traumhaften Ort, der einen verzaubert.
Die Autorin beschreibt den Ort und das Leben in Italien sehr detailreich, sodass man sich dort ohne Probleme wiederfinden kann und in der Geschichte versinken kann.
Die Handlung bietet nicht sonderlich viel Spannung und Überraschungen, entwickelt sich aber ständig weiter und einem wird beim Lesen nicht langweilig.
Geschrieben ist das Buch sowohl aus der persönlichen Sicht von Jiara als auch von Milo, sodass man beide Charaktere sehr gut kennenlernt und ihre Handlungen verstehen kann.
Fazit:
Wer ein lockeres und schönes Sommerbuch lesen möchte, sollte zu "Brausepulverherz" greifen!"
Am Anfang hab ich etwas mit mir gerungen ob dieses Buch tatsächlich 5 Sterne wert ist oder eher 4. Ich hab etwas gebraucht bis ich in der Geschichte drinnen war, aber diese is so bildlich niedergeschrieben, dass man meint direkt neben den Hauptpersonen zu stehen und alles persönlich mitzuerleben. Da die Handlung in Italien spielt wurde hier auch wieder mein Fernweh vergrößert.
Jiara verbringt ihren Sommer, wie so oft in Italien, bei einem sehr guten Freund in dessen Trattoria. Schon zu Beginn der Reise zweifelt Jiara an der Beziehung zu ihrem Freund daheim in Deutschland und zu ihrem Studium und ihrer weiteren Zukunft. Als dann auch noch ein Bekannter von Dario (dem Trattoriabesitzer) auftaucht gerät anscheinend alles aus der Bahn. Wieso fühlt sich Jiara zu Milo so hingezogen obwohl sie seine Art gleichzeitig nicht ausstehen kann? Was verbirgt Milo und was hält Jiaras beste Freundin Kati von der ganzen Sache, wenn sie davon erfährt? Nach einem unfassbar schönen, aber auch aufwühlenden und traurig endenden Sommer in Italien ist auch daheim nichts mehr so wie es sein sollte.. Schafft Jiara dass alles wieder gerade zu biegen? will sie das überhaupt? und was tut sie wenn ihre beste Freundin ihr niemals verzeiht? Wen hat sie denn dann noch?
*3,5 Sterne Ich habe mich vorerst schwer getan, dieses Buch anzufangen, aber nach den ersten Seiten las sich das Buch fast wie am Stück.
Die Geschichte war mir jedoch ein Stücken ZU perfekt; komischerweise erwartete ich, dass dieser Sommerliebesroman anders verläuf als die meisten in diesem Genre, was nicht der Fall war.
Die Charaktere (bis auf Dario) waren mir auch nicht ganz sympathisch, was die Autorin mit ihrem Schreibstil und der Naturbeschreibung aber wieder wett gemacht hat.
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Ich mag eigentlich die Bücher von Leonie. Sie berühren das Herz, aber dieses Buch. Seufz. Mir war Jiara durchweg unsympathisch. Mill war mir zu Macho und zu schnell verändert. Ja, Frauen können zähmen, Frauen können was anderes wollen. Liebe kann ein Blitz sein. Aber hier hab ich die Gefühle nicht gespürt, mich geärgert und es wurde nicht besser, als sie nach Hamburg zurückkehrte. Lesbar, aber ich bin enttäuscht.
Eine unglaubliche Liebesgeschichte voller tiefen und höhen. In der Story geht es um den gutaussehende Milo, der ein wildes und freies Leben lebt und die nette Jiara die ihren Urlaub bei ihren besten Freund Dario in Italien verbringt. Bei diesem Roman musste ich richtig mitfiebern, super geschrieben von anfang an.
In meinen Augen hat das Buch vielversprechend begonnen, aber hat mich schnell verloren. Die einzelnen Plot Points gingen mir viel zu schnell und das Buch las sich eher gezwungen als flüssig. Außerdem konnte ich mit den Charakteren nicht viel anfangen. Bis zum Ende waren sie mir alle eigentlich egal und ein Großteil eher unsympathisch (kathi, Jonas).
Das Buch war an sich wirklich super, allerdings fand ich den Schluss etwas kurz und lahm und ich konnte die Handlungen der Personen zwar nachvollziehen, aber nicht ganz verstehen wieso sie so gehandelt haben. Der gesamte Punkt, auf den das ganze Buch hingearbeitet hat wurde im Endeffekt dann auf 2 Seiten abgehandelt und ohne weiteren Erklärungen stehengelassen, was ich sehr schade fand.
Was für ein tolles Sommerbuch! Ich Liebe einfach alles daran, kaum ein Buch bringt die unvergleichlichen Sommer in Italien so lebendig und echt rüber wie dieses. Gaaanz große Empfehlung!! 😍
Für mich ein schwieriges Buch. Ich fand gut, dass entgegen meiner Erwartung es keine typische Sommer-sorglos-Liebesgeschichte ist. Jiara kommt für den Sommer nach Italien, um in der Trattoria ihres guten Freundes Dario zu arbeiten. Hier trifft sie Darios besten Freund Milo, der ihr so den Kopf verdreht, dass sie von da an ihr ganzes Leben in Frage stellt. Insgesamt bleibt mir alles zu flach. Die Charaktere sind absolute Stereotype. Die Frau aus gutem Hause mit dem tollen Freund und der rosigen Zukunft verliebt sich in den Bad Boy, der von Tag zu Tag lebt aber eigentlich ein reicher Sohn ist, der sich seiner Verantwortung entziehen und stattdessen sein Ding machen möchte. Selbst die wohl beabsichtigten plot-twists waren vorhersehbar und platt. Also irgendwie gut, aber auch nicht, ich habe eigentlich gar keine richtige Meinung zu dem Buch, darum drei Sterne.
"Brausepulverherz" ist eine schöne Liebesgeschichte in einem traumhaft beschriebenen sommerlichen Setting, jedoch auch viel mehr. Die Autorin zeigt hier an ihren Protagonisten, wie wichtig es ist, seinen Träumen zu folgen und den eigenen Weg zu gehen, anstatt einfach nur die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen; obwohl es manchmal bequemer und einfacher ist, in altbekannten Mustern zu verharren, lohnt es sich, Risiken einzugehen und mutig zu sein. Sowohl Jiara als auch Milo mussten verschiedene Hindernisse überwinden und beengten Verhältnissen entkommen,. Es war nicht alles leicht, sie mussten kämpfen, doch letztlich ging es darum, sich selbst zu finden und zu verwirklichen; das hat mir gefallen und es war interessant, den Weg der beiden zu verfolgen. Die Reise ist für die Protagonisten nicht immer leicht, aber das machte die Geschichte realistisch.
Die Romanze an sich war schön beschrieben. Ich hatte manchmal Probleme damit, genau zu verfolgen, wie lange sie sich nun schon kennen, dafür war die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden für mich glaubwürdig und emotional dargestellt. Gerade Jiara durchlebt die verschiedensten Gefühle in kurzer Zeit; von überglücklich zu tieftraurig war alles dabei und die Autorin hat es geschafft, dass ich immer mit ihr mitfühlen konnte, selbst wenn ich nicht immer verstanden habe, was sie motiviert hat, so zu handeln. Milo ist dagegen ein Charakter, dessen Art ich nicht immer mochte, allerdings war er sich selbst treu, ehrlich und die meiste Zeit sehr sympathisch. Alle Figuren in dem Buch haben Ecken und Kanten, was sie greifbar und echt wirken ließ. Ihr Handeln hat mich manchmal irritiert und es gab Momente, in denen ich sie packen und durchschütteln wollte. Gerade dadurch leidet man aber mit ihnen mit und hofft, dass alles positiv ausgehen wird.
Der Schreibstil lässt sich sehr gut und leicht lesen. Lastella schreibt unglaublich bildgewaltig und schafft es problemlos, dem Leser die Emotionen der Figuren zu zeigen und auch die Urlaubsstimmung zu vermitteln, die zur Handlung passt. Die ernsteren Töne sind ebenso getroffen.
"Brausepulverherz" bekommt von mir 4 Sterne. Mit den Protagonisten erlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die Liebesgeschichte ist überzeugend und ich mochte, dass auch die Entwicklung der Charaktere an sich eine wichtige Rolle spielte.
Der Einstieg in das Buch war absolut gelungen und ich habe mich sehr schnell in der sommerlichen Atmosphäre im italienischen Finale wohl gefühlt.
Jiara jobbt den Sommer über in der Trattoria von Dario, als dessen bester Freund Milo plötzlich auftaucht und Jiara ziemlich den Kopf verdreht, dabei wartet zu Hause eigentlich ihr Freund Jonas.
Ich mochte die Charaktere von Beginn an sehr gerne, besonders Dario habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen, auch wenn dieser eigentlich eher ein Nebencharakter ist. Jiara fand ich ebenfalls sehr sympathisch und ich konnte ihre Gefühlswelt gut nachvollziehen. Milo macht zu Beginn einen eher unnahbaren Eindruck, aber man merkt doch sehr schnell wie es in seinem Inneren eigentlich aussieht. Bei mancher Entscheidung hätte ich Jiara und Milo manchmal gerne ein wenig geschüttelt und sie gezungen miteinander zu reden, aber die Autorin hat es geschafft alles schlüssig darzustellen, dass man als Leser nicht böse sein konnte.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, was mir zur Abwechslung mal gut gefallen hat, und was auch mich einen sehr realistischen Eindruck gemacht. Gefühlen und Emotionen wurden von der Autorin wunderschön und einfühlsam beschrieben. Zwischenzeitlich hatte die Geschichte ein paar klitzekleine Längen, aber insgesamt konnte mich das Buch wunderbar unterhalten.
Leonie Lastella hat einen wunderschönen Schreibstil und ich freue mich auf mehr Geschichten aus ihrer Feder, denn die sind ab sofort ein Muss für mich.
Ich bin jetzt nicht so die Leserin von Liebesromanen, aber mit diesem Buch habe ich an einer #lovelybooks Leserunde teilgenommen und dafür das Buch von LB geschenkt bekommen. Es ist halt ein typischer Liebesroman, wo Dinge passieren, damit die Liebenden erst am Schluss zusammen kommen. Im Fall von "Brausepulverherz" (toller Titel btw) sind es im Wesentlichen charakterliche Eigenschaften der zwei Hauptfiguren Jiara und Milo, die das Happy End auf schon S. 100 verhindern. Ich persönlich fand Jiara eine total nervige Figur und wollte eigentlich erst nur 2 Sterne geben (it was ok), habe mich dann aber für drei Sterne entschieden. Denn so unmöglich wie ich Jiara fand, hat sie doch Gefühle in mir ausgelöst. Weil ich mich so unendlich über ihre Unselbständigkeit aufgeregt habe und meine eigene Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu schätzen weiß. Der Schreibstil der Autorin ist okay, ich fand's manchmal etwas rauh und manches ist auch unlogisch, es gibt auch Fehler...also da hätte noch mal jemand drüber lesen können. Was sie aber wirklich gut geschrieben hat, ist das Sommerfeeling Italiens. Da hat man sofort Lust auf einen verschwitzten Urlaub im Süden. Darauf einen Apérol. Prost!