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Ein verschneites Tal.
Ein altes Geheimnis.
Zwei verfeindete Schwestern.

Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen.

Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals.

Der dritte Band der Märchenspinner entführt den Leser in die eisig-schöne Welt der Alpen. Tina Skupin kombiniert das Frau Holle-Märchen der Gebrüder Grimm mit traditionellen Alpensagen sowie einem Schuss „Eiskönigin“ zu einer Geschichte um Familie, Abschied und Neubeginn.

Band 3 aus der Reihe der Märchenspinner.

250 pages, Paperback

Published April 13, 2017

6 people want to read

About the author

Tina Skupin

17 books7 followers
Ich bin die Autorin der Supermamas, EventuElche, der Valkyrie-Reihe, diverser Kurzgeschichten und einem halben Dutzend weiterer Projekte in unterschiedlichen Fertigungsstufen, die mir mehr oder weniger dezent auf die Nerven gehen, ich solle mich ihnen doch endlich mal zuwenden.

In erster Linie schreibe ich Urban Fantasy, lasse mich aber auch immer wieder gerne zu Ausflügen in benachbarte Genres überreden. Darüber hinaus bin ich ein leidenschaftlicher Blogger und schreibe über alle Themen vom Alltag eines Auswanderers bis hin zur Entstehungsgeschichte von Büchern.

Ich liebe 90-er Serien wie A-Team, Babylon 5, die Marvel-Serien (die alten und die Neuen), außerdem TopGear, Mythbusters, Sherlock, oder die Daily Show. Ich sammele Legofiguren und hätte gerne wieder Zeit für Rollenspiel. Außerdem fechte ich und gehe Klettern.

Meine bevorzugte Musikrichtung ist Metal, aber ich habe aus jeder Musikrichtung ein oder mehrere Lieder, die ich gerne höre. Ich neige dazu, die modernen Charts zu hassen. Für diese Fälle habe ich den Musikordner „Ordner der Demut“ auf meinem Rechner, der mich daran erinnert, dass meine Generation der Welt den Grunge und den Techno geschenkt hat (Hyper Hyper!)

Ich hasse Horror und kann nach einem schlechten Horrorfilm tagelang nicht schlafen.

Mein Traumtyp ist eine Mischung aus Brad Pitt und dem Monster aus der Muppet Show. (Wenn du dich angesprochen fühlst und dich melden willst: Sorry, ich habe meinen Traummann schon gefunden.)

Gemeinsam wohnen wir in Stockholm, was den Vorteil hat, dass ich direkten Zugang zur Bibliothek und allen nordischen Sagen habe, und den Nachteil, dass der Winter hier ewig dauert.

Bei uns wohnt außerdem noch unsere kleine Tochter, eine süße Prinzessin mit einem Willen wie Dschingis Khan, die voraussichtlich demnächst die Weltherrschaft an sich reißen wird.

Herzlich Willkommen!

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Emma.
765 reviews30 followers
September 30, 2022
"Hollerbrunn" war eine sehr unterhaltsame, gut zu lesende Märchen-Adaption von Frau Holle, angesiedelt in den Alpen.

Goldmarie und Pechmarie sind Stief- bzw. Halbschwestern. Während "Goldmarie" bereits im Tal großgeworden ist, als Wirtshaustochter stets brav und fleißig, mit dem Tod ihrer Mutter und dem plötzlichen Auftauchen von Stiefmutter und Stiefschwester kämpft, ist "Pechmarie", genannt Pegg, aus der Großstadt und will überhaupt nicht da sein. Sie hat ihr Leben lang bereits mit Mobbing und der Kritik ihrer Mutter zu kämpfen, sowie dem Wissen, dass ihr Vater noch eine andere Familie hat, bei der er lieber den Hauptteil der Zeit verbringt. Nachdem die "Nebenbuhlerin" ihrer Mutter gestorben ist, sieht jetzt Peggs Mutter ihre Chance, es ihrem Geliebten zu zeigen und zerrt Pegg dafür in eine andere Welt.

Während Marie selbst ziemlich naiv und gutgläubig handelt, sich prompt verliebt und ihr Praktikum auf dem Hollerhof so perfekt wie möglich absolvieren will, kommt Pegg in dieser Adaption nicht zu kurz. Sie ist nicht einfach die faule und böse, sie hat ihre eigenen Motive und Gründe und gibt Marie in vielen Punkten den entscheidenden Stoß, nicht alles zu glauben und Dinge auch zu hinterfragen, etwa, ob ihre Sicht auf die Welt wirklich die einzige ist.
Die beiden Schwestern werden hier zum zentralen Drehpunkt der Geschichte und es ist wirklich schön, zu sehen, wie sie letztlich zusammenwachsen, statt dass "Hollerbrunn" dem Märchenverlauf folgt. Es ist eben nicht immer so einfach, "gut" und "böse" zu trennen, genauso wenig wie gut belohnt und böse bestraft wird.

Ich fand es eine schöne Märchenadaption.
226 reviews1 follower
April 5, 2018
Frau Holle und die Eiskönigin neu gemixt und in unsere Welt geworfen. Das klingt nicht nur gut, es las sich auch gut. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Tal in den Alpen. Einem Dorf, wo die Jahreszeiten noch wirkliche Jahreszeiten sind und pünktlich zum ersten Advent die ersten Flocken tanzen. Aber Geheimnisse warten hier darauf von den beiden Maries und dem Leser entdeckt zu werden.

Ich wurde schön langsam in die Handlung eingeführt. Man lernt die beiden Maries, von der eine nur Pegg genannt wird, und die Eltern kennen und wie die Beziehung untereinander ist. Und ich merkte schnell, dass es hier kein schwarz/weiß Denken gibt wie beim Originalmärchen. Die Spannungen zwischen Marie und Pegg sowie zu der Stiefmutter sind tiefgründig und im Laufe des Lesen wurde mir Pegg immer sympathischer und ich konnte ihr Verhalten verstehen. Im Gegensatz dazu war Frau Holle bzw. Frau Hollerbrunn nicht so tief ausgearbeitet bzw. man erfährt durch die Erzählperspektive meiner Meinung nach nur Oberflächlichkeiten von ihr und ihren Angestellten. Aber das störte mich hier gar nicht. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf den beiden Stiefschwestern und dem Geheimnis des Hollerhofes.


Erzählt wird die Geschichte zuerst von Marie und erst als Pegg ihr Praktikum auf den Hollerbrunn beginnt, wird zwischen den Perspektiven gewechselt. Was sehr gut war, denn Pegg ist im Gegensatz zu Marie nicht so gutgläubig und misstraut erstmal allem und jedem. Ehrlich gesagt hat genau dies mir Pegg sympathisch gemacht. Ganz ehrlich, ich mochte sie lieber als Marie!

Während wir Leser Marie und Pegg besser kennenlernen, tauchen wir auch Stück für Stück in die Geheimnisse des Hollerhofes ein. Nicht in alle. Vieles bleibt ein Geheimnis von Frau Hollerbrunn, aber das stört dem Ablauf der Handlung nicht. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es wurde ums Leben gekämpft und erst am Ende wird klar, wer Freund und wer "Feind" ist. Mir ging es am Ende etwas zu schnell und musste ab und an gezwungenermaßen Pause machen, um die ganzen Infos, die man bekommt, zusammenzupuzzlen. Aber es war eine sehr schöne und interessante Auflösung. Ich mochte das Ende!


Fazit

Eine wunderschöne Märchenadaption, die einen neuen Blick auf die Feindseligkeit der Schwestern beinhalter und zeigt, dass es manchmal ganz gut ist, nicht einfach nur zu gehorchen, sondern zu Dinge hinterfragen.
Profile Image for Sue  | DieSueschauerin.
162 reviews7 followers
February 20, 2018
Ich finde die Geschichte echt gut. Der Aufbau und die darauffolgenden Wendungen der Geschichte waren zwar ans alte Märchen angepasst, aber trotzdem hatten sie ihren eigenen Stil. Zusammen mit dem tollen Schreibstil von Tina Skupin ergab sich eine tolle neue Geschichte zum Unterhalten, Träumen und Weitergeben.
Marie ist eine tolle Hauptfigur. Sie lässt sich nicht unterkriegen, trotz des Todes ihrer Mutter, lebt mit ihrer Stiefschwester und Stiefmutter zusammen ohne wirklich zu Murren und versucht ihrem Vater mit dem eigenen Hotel zu helfen, was echt nicht immer einfach ist. Als es dann eine Absage von der Schule wegen ihres Praktikas im elterlichen Hof gibt, kann sie durch einen glücklichen Zufall ihr Praktikum bei Frau Hollerbrunnn machen. Dort arbeitet sie gut und lernt viel. Allerdings fand ich sie im Bezug auf ihre Verliebtheit (die jemand auf dem Hollerhof auslöst) etwas naiv und pubertär...als wäre sie 11 oder 12...
Pegg ist so ziemlich das genau Gegenteil von Marie...denkt man jedenfalls durch den ersten Blick auf sie...sie ist faul, so ziemlich von allem gelangweilt, will sich nur um sich selbst kümmern. Doch das ändert sich während des Buches. Diese Wandlung bei Pegg fand ich echt gut umgesetzt, erzählt und geschrieben. Mir gefiel Pegg am Ende sogar ein bisschen besser, als Marie...obwohl ich sie manchmal am Anfang echt gerne einfach nur getreten hätte (ja, ich weiß, Gewalt keine Lösung ist xD)
Den Ort der Geschichte fand ich wunderbar! Einfach traumhaft! Ich war früher schon immer im Sommer wandern mit meinen Eltern und war ab und zu in solchen Tälern. Wenn ich mal eine eigene Familie habe, möchte ich auch wieder solche Urlaube machen...
Profile Image for Anne Zandt.
Author 10 books9 followers
July 19, 2017
This adaptation was the one I feared the most, because the premise is too familiar for me. When Tina and other readers assured me that the “mean” parts were well executed or rather in the first chapter that calmed me down a little. As I soon discovered myself it really isn’t as bad as I had feared; the description in the Axolotlkönig was worse…Here the focus is on the description of the loss not on what really happened and that made it easier for me.

Reading the blurb of the book I was confused at the description that it used “a hint of Ice Queen”, but it soon turned out that this Ice Queen is more like the Snow Queen than the Disney-version that I kept thinking about.
The story itself is parted into different chapters that are fittingly titled after characters, places and a few other things that play a major role in the chapter. It prepares you a little of what’s to come, but at the same time doesn’t give away too much. Some titles are also references to the original Fairy Tale, which is a nice nod in that direction. Towards the middle there is a really incredible perspective change that makes the story just a little more interesting.

Other than that did I directly dive into the Hollertal (Hollervalley). I can easily see the place before my inner eye. From bureaucratic nonsense to the general interactions, all of it felt natural and realistic. I was taken in by the descriptions pretty fast and later didn’t want to put the book down as it was nearing its end. It had some quite surprising and exciting twists and portrayed certain dangers quite well. I was quite excited while reading some parts of it, even if some stuff was – and still is – quite confusing regarding the backstory of certain characters. Unfortunately including that would have been too much for the story. 😦

I never thought I’d find a version of Frau Holle where I prefer the Pechmarie (Pitchy Marie) over the Goldmarie (Golden Marie). I’m not even sure why… It feels like I should feel more connected to the golden one, as we’ve suffered a similar loss, but I guess I’m too annoyed by her, but that could just be me not liking main-characters again. Marie seems a little too well loved by everyone, even if she’s certainly not a perfect character, as she definitely has her flaws.

I like the combination of Frau Holle with the idea of the Snow/Ice Queen and some Alpine legends, it just worked very well together. Also great were the twists on the original tales elements.

I enjoyed the character development and I especially enjoyed the finale – and the epilogue that had a pretty cool scene that made me like a certain character just a little more. 😉

All in all: A beautiful story about two sisters that overcome their differences in an incredible adventure after a blow of fate.

Full review: Tina Skupin: Hollerbrunn
Profile Image for Nadjab.
2,246 reviews
June 10, 2017
Erste Sätze
„Dieses Alpenkaff ist wirklich das Allerletzte! Wie irgendein halbwegs gebildeter Mensch hier leben kann, ohne wahnsinnig zu werden, werde ich nie verstehen.“


Klappentext
Ein verschneites Tal.
Ein altes Geheimnis.
Zwei verfeindete Schwestern.
Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen.
Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals.
Der dritte Band der Märchenspinner entführt den Leser in die eisig-schöne Welt der Alpen. Tina Skupin kombiniert das Frau Holle-Märchen der Gebrüder Grimm mit traditionellen Alpensagen sowie einem Schuss „Eiskönigin“ zu einer Geschichte um Familie, Abschied und Neubeginn.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht der beiden Schwestern Pegg und Marie, die eigentlich beide Marie heißen und den gleichen Vater haben, aber unterschiedliche Mütter.
Marie ist naiv, heimatverbunden, freundlich, hilfsbereit, schön und fleißig. Sie tut alles, um das Andenken ihrer Mutter, den Adlerhof zu retten und ist die perfekte Gastgeberin, denn sie beherrscht in den jungen Jahren alles, was man braucht, um den Hof zu betreiben. Als ihr Vater ihre Stiefmutter Desiree herholt mit Pegg ist für sie die Ruhe gestört und sie empfindet die Beiden als Eindringling.
Pegg hingegen ist eher korpulent und hat eine große Klappe, aber tief in ihr drin versteckt sich ein verletzter Kern, der nur akzeptiert und geliebt werden will und bisher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie ist neugierig, hinterfragt gerne Dinge und ist eher faul und arbeitsscheu, vor allem, wenn sie mit der perfekten Schwester Marie konfrontiert wird.
Beide Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein, ergänzen sich aber perfekt. Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, wachsen über sich hinaus und lernen sich selbst, aber auch die andere Schwester besser kennen.

Die Geschichte orientiert sich an dem Märchen „Frau Holle“, aber ist doch etwas ganz Anderes, denn es spielen noch weitere Alpensagen und das Märchen „Die Eiskönigin“ hinein in diese Adaption. Es ist eine Geschichte über Veränderungen, Fantasie und Gefühle inmitten des Hollertales. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen, was auch an den beiden Protagonistinnen lag, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Eine gelungene Märchenadaption, die mich tief berührt und mitgerissen hat aufgrund ihrer eigenen Art und Weise, weshalb es von mir eine Bewertung geben kann

5 von 5 Würmchen
Profile Image for Myna.
Author 1 book11 followers
September 29, 2019
Mit „Hollerbrunn“ erschien das dritte Buch aus der Reihe der Märchenspinner. Als zentrales Märchen behandelt die Geschichte „Frau Holle“, jedoch neu und modern verfasst. Tina Skupin ist ein unterhaltsames Fantasybuch gelungen, das ich gerne gelesen habe.

Als Maries Mutter an Krebs stirbt, holt ihr Vater die Stiefmutter Desirée und deren Tochter Pegg ins Haus. Marie versteht sich mit beiden nicht und so ist sie froh, als sie bei der alten Frau Hollerbrunn ein Praktikum anfangen kann. Allerdings merkt sie schnell, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Auch Pegg kommt auf dem Hollerhof als Praktikantin, doch sie wird von Frau Hollerbrunn längst nicht so sehr geschätzt wie Marie. Dennoch müssen die beiden Schwestern am Ende zusammenhalten, denn nur gemeinsam können sie ihr Tal vor einer Katastrophe beschützen.

Die Geschichte an sich war sehr interessant, unterhaltsam und spannend geschrieben. Ich habe sehr mit den Figuren mitfiebern können und fand schnell in die Geschichte hinein. Die Charaktere waren vielschichtig und es gab viele spannende Wendungen und Plottwists. Viele Elemente des alten Märchens von „Frau Holle“ wurden aufgegriffen, doch gleichzeitig spielt das ganze in einem modernen Setting.

Ganz besonders hat mir die „Pechmarie“ Pegg gefallen. Sie ist ein Charakter, der gerne hinterfragt und kritisiert. Auch dass sie etwas beleibter ist, hat dazu beigetragen, dass ich mich gut mit ihr identifizieren konnte. Außerdem setzt sie sich für Marie ein, als es der wirklich schlecht geht. Sie mag ein bisschen faul sein, aber wenn man sie braucht, ist sie zur Stelle und sie hat Marie an einer Stelle sogar das Leben gerettet. Ich war richtig begeistert von der Figur und sie wurde innerhalb kürzester Zeit zu meinem Liebling.

Weniger verstanden habe ich im Gegenzug die Goldmarie. Sie war etwas naiv und gutgläubig und hat mir nicht so gut gefallen wie Pegg. Aber gemocht habe ich sie trotzdem und am Schluss hat sie mir sogar leid getan, als sie sich von jemandem verabschieden muss.

Das Buch behandelt auch ernste Themen wie Mobbing oder die Klimaerwärmung. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn diese Punkte nur am Rande angesprochen wurden. Es hat mich dennoch zum Nachdenken angeregt und ich mag es, wenn Bücher das schaffen.

Der Schluss war sehr spannend, aber leider auch ein bisschen chaotisch und verwirrend. Irgendwann wusste man gar nicht mehr, wer jetzt hier gut und böse ist. Es kommt sehr viel auf einmal in den letzten ein, zwei Kapiteln und da musste man sich gut konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Das Ende ist nicht durchgehend happy, aber zum größten Teil.

Marie und Pegg lernen, dass sie zusammen stark sind und beginnen, sich gegenseitig zu akzeptieren. Das hat mich sehr gefreut, für allem für Pegg, weil diese es verdient hat, gut behandelt zu werden. Und ich hatte während der ganzen Geschichte ein bisschen das Gefühl, dass alle nur auf ihr herumgehackt haben. Dabei ist sie gar nicht so „schlecht“ wie die Pechmarie im Originalmärchen dargestellt wird.
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