Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. In der Folge beginnt für die Erde ein friedvolles Zeitalter – zuletzt allerdings unterbrochen durch die Invasion übermächtiger Fremdwesen. Ende Juni 2051 beginnt der Wiederaufbau der verwüsteten Erde. In dieser Situation werden Perry Rhodan, Atlan und Tuire Sitareh von einer unbekannten Macht entführt. Rhodan und Sitareh finden sich im Sternenreich der löwenähnlichen Gurrads wieder. Beide hat das Geisteswesen ES auf dieselbe Mission geschickt – die Suche nach METEORA. Gemeinsam steuern Rhodan und Sitareh nun den Planeten Ambaphal an, die heilige Welt der Gurrads. Dort hoffen sie, Näheres über METEORA zu erfahren. Ihre Reise nimmt jedoch eine jähe Wendung; sie geraten in massive Schwierigkeiten. Den besten Ausweg verheißt DER SCHATZ DES PILGERSCHIFFES ...
War ganz okay, aber irgendwie hat's einen sehr irreführenden Titel. Hört sich irgendwie nach Piratenabenteuer und Schatzsuche an, aber eher nicht. Das Pilgerschiff von PR und Tuire Sitareh havariert auf einem berüchtigten Riesenplaneten als sie unterwegs nach Ambaphal sind. Dieser Planet hat keine feste Landmasse sondern nur verschiedene Wolkenschichten, auf denen allerlei schwebende Fauna lebt. Das havarierte Schiff wird von einem Riesenschwebemonster verspeist, also gehen die Pilger auf die Suche nach einem berühmten Schiff, das einen gigantischen Schatz an Bord haben soll.
Eigentlich war der Roman etwas fad, aber trotzdem drei Sterne für die wirklich kreative Beschreibung der Welt.
Dieser PRneo-Roman von Uschi Zietsch hat mich etwas enttäuscht, was nicht unbedingt die Schuld der Autorin sein könnte, sondern auch dem Exposé geschuldet sein kann. Nach den beiden ersten Romanen des Zyklus, die dem Genre der Fantasy zugeordnet waren, kommt nun wieder ein Fantasy-Roman, deren Häufigkeit innerhalb eines einziges Zyklusses ist m. E. keine gute Quote. Das Gurrad-Pilgerschiff mit Rhodan und Tiure Sittareh an Bord, strandet in der Atmosphäre eines Braunen Zwerges, das an sich schon physikalisch schwer verdauliche Kost wäre, nun gibt es ein, in der Atmosphäre des Sterns schwebendes, Ökosystem, das für Menschen und andere Lebewesen eine lebenswerte Atmosphäre bietet.. Das ist in meinen Augen komplett abwegig und somit keine SF mehr, auch wenn Arthur C. Clarke in seinem Roman "Ein Treffen mit Medusa" etwas ähnliches in der Jupiteratmosphäre geschildert hat und für mich damit einen wegweisenden Roman abgegeben hat, hier bei Neo gibt das Exposé naturgemäß nicht mehr her, deshalb macht ein so gewaltiges Panorama keinen Sinn, besonders weil man es nicht näher beschreiben und einordnen kann. Auch kommt der Handlungsfaden des Zykluses mit diesem Band nicht weiter, immerhin schildert die Autorin eine Überlebensgeschichte der Crew die in einer gelungenen Flucht mündet, dies konnte aber meine Enttäuschung nicht mindern...