Das Buch erzählt die kuriosen Begebenheiten des eintönigen Galaxis-Trucker Alltags, Mikes talentfreier Zaubershow, Ölschmuggel im Unimog, Drogenkonsum von Federvieh, Freizeitwrestling aus Kiel, Gullis erfolglosem Abrissunternehmen, rechtsradikalen Flundern, blinden Rennfahrern, Superschurken, Wurztzipfelknippern, Dackeldektiven und klärt die Frage wie Mexico im Mittelalter aussah. All das und die Specksteinstein Figürchen von Giacomo Pinpettes Mutter in diesem vermutlichen Bestseller vereint.
Fangen wir mit dem Guten an: Wenn man es als Projekt sieht um verstehen zu können, wie man ein Buch schreibt und vermarktet dann ist es gar nicht Mal so kacke. Es ist außerdem auch super liebevoll gestaltet, Satz und Druck sehen gut aus. Das Problem: Ja, es steht es sind beknackte Geschichten aber eigentlich sind sie vollkommen Inhaltsleer und spätestens nach 3 Stück auch unfassbar anstrengend zu lesen. Merke: ein Wortwitz allein (oder wie hier zu Tausenden) reicht eben nicht aus um eine Geschichte zu erzählen. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht und wurde zum Beispiel von Lars Ruppel (Holger die Waldfee) auch schon gut umgesetzt. ÖVAEÖVEUEIJ ist einfach nur schlecht. Also wirklich. Da hilft dann auch der Name Fynn Kliemann nicht mehr (oder erst Recht nicht?!).
Es bekommt einen Stern, weil ich den Fynnie weiterhin liebe und es trotzdem ein bisschen feiere, dass er einfach, weil er Bock hatte, ein Buch rausgebracht hat.
Aber die Geschichten sind absoluter Mist.. der Wortwitz ist cool, aber anstrengend zu lesen. Manche Geschichten enden völlig abrupt.. andere sind langweilig.. bei anderen bleibe ich völlig ratlos zurück. Die letzten paar habe ich dann quer gelesen, weil ich wirklich keine Lust mehr hatte.
Super Buch für kurzweilige, schnelle Unterhaltung, z.B. auf dem Klo. Echt abgedreht, lustig, irrwitzig und losgelöst von jeglicher Rationalität. Wenn man einfach mal kurz abschalten will.