Kurz und knapp: langweilig, vorhersehbar und lieblos. Der Fall war wirklich sehr banal, die Auflösung ohne einen Funken Überraschung. Nur das Ende war etwas abseits des Standards.
Was ich besonders störend fand, waren die völlig uncharakteristischen Dialoge, besonders von Peter und die sehr extreme Homo-Anspielung Peter/Jeffrey. Bisher wurde das Verhältnis ja bewusst offen gelassen, so konnte sich jeder Leser selbst entscheiden, wie viel er da reininterpretiert, diesmal war es für mich aber einen Zacken zu deutlich und eindeutig. Und das bereits auf der dritten Textseite (Seite 9) Rechtschreibfehler zu finden sind, wirft ein schlechtes Licht auf Lektor und Verlag.
Ein 08/15-Fall, der nicht so innovativ ist, wie der Titel vorgaukeln will.