Ein Priester als Detektiv – Pater Brown ist ein Unikat. Der gewitzte Geistliche wirkt unscheinbar, doch er kommt selbst dem gewieftesten Verbrecher auf die Spur. Dabei geht es dem begnadeten Seelsorger nicht so sehr darum, die Verbrecher der Polizei zu übergeben. Vielmehr bringt er sie mit psychologischem Gespür dazu, ihre Sünden zu bereuen. Das Beichtgeheimnis wahrt er selbstverständlich auch gegenüber der Polizei. In diesem Band werden besonders spannende Fälle in einer zeitgemäßen Übersetzung neu veröffentlicht.
Über den Autor: Gilbert Keith Chesterton, 1874–1936, englischer Schriftsteller und Journalist, verfasste Gedichte, Bühnenstücke, Essays, Biografien, Erzählungen und Romane. Bekannt vor allem für seine Kriminalgeschichten über Father Brown, die mehrfach verfilmt wurden. Nach seinem Tod wurde er von Papst Pius XI. mit dem Titel »Fidei defensor« (Verteidiger des Glaubens) geehrt.
Der Band enthält folgende Erzählungen: Der geheime Garten Der Hammer Gottes Das Paradies der Diebe Der Mann in der Passage Der Kopf Cäsars Das Geheimnis des Paters Brown Der zertrümmerte Spiegel Das Alibi der Schauspielerin Vaudreys Verschwinden Das schlimmste aller Verbrechen
und den Essay: Gilbert Keith Chesterton - ein christlicher Autor
Gilbert Keith Chesterton was an English writer, philosopher, lay theologian, and literary and art critic.
He was educated at St. Paul’s, and went to art school at University College London. In 1900, he was asked to contribute a few magazine articles on art criticism, and went on to become one of the most prolific writers of all time. He wrote a hundred books, contributions to 200 more, hundreds of poems, including the epic Ballad of the White Horse, five plays, five novels, and some two hundred short stories, including a popular series featuring the priest-detective, Father Brown. In spite of his literary accomplishments, he considered himself primarily a journalist. He wrote over 4000 newspaper essays, including 30 years worth of weekly columns for the Illustrated London News, and 13 years of weekly columns for the Daily News. He also edited his own newspaper, G.K.’s Weekly.
Chesterton was equally at ease with literary and social criticism, history, politics, economics, philosophy, and theology.
Bei manchen Geschichten ging mir das allzu gewissenhaft-religiöse zwar etwas auf die Nerven und bei anderen war mir die Lösung des Kriminalfalles etwas sehr weit hergeholt, dennoch besticht Chesterton immer wieder durch genaue Personen- und Situationenbeschreibungen, die das Lesevergnügen heben. Ganz klar ein Klassiker der Kriminalliteratur, auch wenn ich persönlich anderen Autoren den Vorzug gebe. (3,5/5)