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Die Bestimmung des Bösen

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„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.


Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Doch die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Leichen geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut aus ihrer Kindheit …






417 pages, Kindle Edition

Published May 9, 2017

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About the author

Julia Corbin

4 books6 followers

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Community Reviews

5 stars
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3 (3%)
1 star
3 (3%)
Displaying 1 - 20 of 20 reviews
Profile Image for Vi ~ Inkvotary.
675 reviews31 followers
June 5, 2017
Inkvotary

I am in a strange mood at the moment. Got answers, yes. The one I suspected was really the killer and why he did what he did got also answered. But why Alexis acted the way she did, is still not clear to me. I don't like that she only came out with her real self, and told others about it, when she was forced by someone. As if she isn't really strong. Despite that, a solid and well-written thriller and a clear recommendation to every thriller fan.
Profile Image for Anja.
662 reviews11 followers
May 20, 2017
Dieses Buch war einfach nur grandios! Man startet mit einem Gänsehautprolog, der gleich einige Fragen aufwirft und der mir sofort erstmal die Tränen in die Augen getrieben hat! Schon da wusste ich, dieses Buch KANN nur gut werden!

Hier gibt es zwei Erzählstränge. Ein hochspannender, der von der Gegenwart und vor allem von den vielen Morden erzählt. Es werden immer 2 Leichen gefunden und die Ermittlungen verlaufen natürlich im dunkeln. Alexis, die leitende Ermittlerin ist hier genauso ratlos wie die Biologin Karen, die richtig gut darin ist Hinweise aus dem Ungeziefer und der Natur in der Umgebung der Toten und an den Toten zu entschlüsseln und gezielt zur Täterfindung zu verwenden. Karen und Alexis waren mir beide sofort richtig nah und sympathisch und die Autorin hat diese beiden, sowie auch die anderen Protagonisten wirklich Detailgetreu beschrieben und komplett echt wirken lassen.

Ich bin vor Spannung fast geplatzt, denn hier gibt es so viele Verdächtige und auch Alexis scheint ja selbst ein kleines Geheimnis zu sein und viele Dinge für sich zu behalten.

Außerdem liest man hier noch von der Vergangenheit, von Alexis als kleines Kind und ihr Leben nach dem Tod ihrer Eltern. Auch hier entstehen einige Fragen und ich war gespannt ob ich des Rätsels Lösung vielleicht in der Vergangenheit finde.

Weit gefehlt, die Story hier ist so komplex und vielschichtig, das man hier als Leser in viele unterwartete Wendungen praktisch geschmissen wird sobald man denkt zu wissen wer der Täter ist und was denn nun passiert ist. Vor allem am Ende bin ich immer wieder aufs neue Überrascht worden, denn hier ist wirklich gar nichts wie es scheint!

Viel besser geht ein Thriller nicht. Hochspannend und ausgereift vom Anfang bis zum Ende mit einer Thematik die es wirklich in sich hat!
Profile Image for Buchjunkies.
184 reviews
May 11, 2017
Inhalt:
Die Kommissarin Alexis Hall lebt allein mit ihrem Kater Aaron in einem Häuschen im idyllischen Odenwald. Sie ist kaum in einen traumlosen Schlaf geglitten, als ihr Telefon sie erbarmungslos aus selbigem reißt. Nur einen Satz nachdem sie sich verschlafen gemeldet hat, weiß sie, dass ihre Nacht nun vorbei ist. Ihr verboten gutgelaunter Kollege Oliver Zagorny steht quasi schon vor der Tür um sie mit zu einem neuen Tatort zu nehmen. Zu viel mehr als einer Miniwäsche und einem Becher Kaffee kommt sie nicht, bis Oliver vor der Tür steht und ihr die ersten Erkenntnisse mitteilt.
Als die beiden wenig später auf der Reißinsel ankommen, ist Alexis beinahe froh einen fast leeren Magen zu haben.
Ein Mann hat bei seiner nächtlichen Waldwanderung die beiden Frauenleichen entdeckt, dabei hatte er gehofft Fledermäuse zu finden. Als Täter scheidet der Fleischermeister mit dem sensiblen Magen aus, für eine Tat im Affekt sind die beiden Toten auch zu bizarr abgelegt worden. Beide Frauen sind bis auf eine Unterhose nackt und sitzen sich wie Verliebte halb verschlungen gegenüber. Was will der Täter damit bezwecken?

Sobald es irgendwo eine Leiche gibt deren Untersuchung etwas komplizierter werden könnte, wird Karen Hellstein, die Kriminalbiologin zum Tatort gerufen. Mit einer Sammlung an Röhrchen, Gläsern und Dosen treibt sie die Männer von der Spurensicherung schier in den Wahnsinn. Aber wenn sie anhand der vielen Insekten auf den beiden Körpern einen entscheidenden Hinweis geben kann, sind die Kollegen wieder ganz still.
So fasziniert Alexis von Karens Arbeit auch ist, ein wenig unheimlich ist es ihr dann doch und so freut sie sich immer wieder darüber nicht in der ewig summenden Laboreinheit ihrer Freundin zu sein.

Noch bevor Karen und Alexis zusammen mit Oliver und einem neuen Ermittlungsteam richtig anfangen können, werden die nächsten beiden Leichen gefunden. Und hier gibt es nun einen eindeutigen Hinweis auf einen möglichen Täter - Magnus Hall. Nur wenige kennen Alexis Hintergrund und ihre Arbeitskollegen gehören alle nicht dazu. Wie soll sie Oliver erklären, dass Magnus Hall der Bruder ihres Adoptivvaters ist, zu dem sie seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr hat? Seit der schrecklichen Tragödie, an der sie allein die Schuld trägt - zumindest laut ihrem Onkel.
Mit großem Herzklopfen begibt sie sich in die Niederlassung der Biotechnologiefirma in der Magnus Hall als Leiter fungiert. Die Vernehmung läuft so erfolglos und nüchtern wie befürchtet, Magnus hatte sich nicht geändert. Nach kurzer Zeit ist Oliver klar, das Alexis ihm etwas mehr verschweigt und das kratzt nicht wenig an seinem Vertrauen in seine Partnerin.

Während Alexis' Team sich sicher ist, dass Magnus Hall der Täter ist, muss sie sich mit ihren eigenen Dämonen rumschlagen. Seit ihrer Jugend wird sie von Alpträumen verfolgt, Schlaf ist für sie ein Luxus. In letzter Zeit jedoch hat sie immer mehr Aussetzer, die sie sich nicht erklären kann. Als dann ihr Kater verschwindet und sie in ihrem Bett mit dreckverschmierten Händen und Füßen erwacht, glaubt sie schon ihr Onkel hätte Recht - ist sie durch ihre Eltern vorgeprägt und trägt das Böse in sich? Wie soll sie in dieser Verfassung einen Mörder finden? Oder muss sie gar nicht mehr weiter suchen - liegt die Antwort näher als gedacht?
Als die nächsten Leichen auftauchen glaubt sie komplett den Verstand zu verlieren - die Handschrift des Mörders kennt sie nur zu gut.

Meinung:
'Die Bestimmung des Bösen' ist der Debütroman von Julia Corbin - zumindest im Bereich Thriller. Denn hinter dem Pseudonym steckt die Autorin Kerstin Pflieger die sich mit diesem Buch einen langgehegten Traum erfüllt und dieses neue Genre für sich entdeckt.

Das Genre steht ihr. Ohne viel federlesen wird man in die Geschichte geworfen und lernt viele Charaktere kennen. Das mag am Anfang etwas verwirrend sein, sortiert sich aber ziemlich schnell.
Die Geschichte ist in zwei Zeitzonen und aus mehreren Perspektiven geschrieben. Die Hauptlinie spielt in der Gegenwart und beinhaltete Alexis Sicht auf die Dinge. Die zweite Zeitzone liegt in Alexis Vergangenheit, die sich dem Leser so nach und nach erst erschließt und somit auch immer einen kleinen Teil mehr ihres Wesens Preis gibt.
Und dann hat man noch einen kurzen Einblick in das Leben der verschiedenen Opfer. So wirkt alles viel näher und das Zusammenspiel der ganzen Figuren wird dynamischer.

Die Hauptcharaktere - Alexis, Karen und Oliver waren mir sofort sympathisch. Wobei hier Karen irgendwie die Nase vorn hat. Ihr Job ist faszinierend und ekelhaft zu gleich. Wer kraucht schon gern um eine Leiche herum und sammelt Insekten ein? Sie tut es und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Ermittlungen.
Alexis und Oliver sind ein gutes Team, auch wenn Alexis es ihrem Partner nicht leicht macht. Er tat mir manchmal schon leid. Aber auch sie hat es nicht leicht gehabt und gerade durch verschiedene Entscheidungen verbaut sie sich einige Sympathien der Anderen.
Oliver ist der Mann, denn man dringend in seinem Leben braucht - und wenn auch nur als Freund. Er ist immer für Alexis da, bedrängt sie nicht obwohl er merkt, dass sie viel vor ihm geheim hält und zu allem Überfluss ist er auch ständig gut gelaunt.

Für mich blieb in diesem Buch die Spannung vom Anfang bis zum Ende erhalten. Zwischendurch tat mir Alexis sehr leid und ich hatte schon beinahe die Befürchtung, dass sie zu tief in den Sog aus Schuld und Angst gerät, aber sie ist eine starke Frau mit einem überlebenswichtigen Willen. So arbeitet sie sich Stück für Stück durch das Gewirr aus Spuren und Vermutungen um dem Täter auf den Fersen zu bleiben.
Am Ende hat mich Julia Corbin dann auch noch überrascht. Das liebe ich an einem guten Thriller - nur nicht zu vorhersehbar sein. Das Motiv zu den Morden ist so einfach wie krank und gerade deshalb schreckt es einen umso mehr ab. Und man kommt durchaus ins Grübeln - kann es soweit wirklich kommen?

Am Anfang waren mir die vielen Fachsimpeleien im Kriminalbiologischem Bereich etwas zu viel des Guten. Wer sich dafür jedoch interessiert, wird hier seine wahre Freude dran haben. Ich gebe es zu - mir war die Vorstellung allein schon irgendwie eklig genug ;o)
Profile Image for Kiddo.
39 reviews3 followers
July 10, 2017
Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog :)

Zum Inhalt

In "die Bestimmung des Bösen" von Julia Corbin geht es um die Kommissarin Alexis Hall, die als kleines Kind miterleben musste, wie ihre Eltern auf der Flucht erschossen wurden.

Als zwei entstellte Frauenleichen entdeckt werden ahnt Alexis noch nicht, dass ihre Vergangenheit sie bald einholen wird.

Durch die Analyse von Käfern erhofft sich die Kripo wichtige Informationen über den Tathergang, da sie im Dunkeln tappen und immer mehr Leichen auftauchen. Es handelt sich hierbei immer um zwei Frauen... Als der Mörder seine Handschrift ändert und weiße Anemonen zum schmücken der Leichen benutzt, droht Alexis die Nerven zu verlieren... Wer steckt dahinter und was hat ihre Vergangenheit damit zu tun?



[Klappentext:

„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …]



Meine Meinung

Der Klappentext und das Cover haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Ich bin ein großer Cody McFadyen Fan und das Cover hat mich etwas an seine Bücher erinnert.

Das Cover passt super zur Geschichte, mit den angedeuteten Schnitten und ist simpel gehalten, was mir gut gefallen hat.
Mir hat lediglich der Buchrücken nicht gefallen. Hier ist ein weißer Streifen zu sehen, was ich schade finde, da man das Cover so unterbricht und es durchgehend schöner ausgesehen hätte. Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch, dass die Schrift auf dem Buchrücken leicht verpixelt ist. Kleine Schönheitsfehler, aber der weiße Streifen stört mich leider.


Zum Inhalt kann ich nur sagen: WOW! Ich bin total begeistert und kann es gar nicht glauben, dass dies ein Thriller-Debüt war!

Der Schreibstil ist super klasse, vom Aufbau bis über den Inhalt. Alles ist super recherchiert und passt perfekt zusammen. Man merkt sofort, dass Julia Corbin sehr viel Ahnung von Biologie hat und ordentlich recherchiert hat, um alles möglichst korrekt darzustellen. Ich fand diese ganzen Details, was man alles durch Larven und Mücken über einen Mordhergang oder Tatort erfahren kann super interessant. Es wurde alles sehr anschaulich beschrieben, man war quasi mit vor Ort, und es war kein Bisschen zu viel oder zu wenig des Guten.

Julia Corbin hat in meinen Augen die perfekte Balance zwischen Spannung und Fakten gefunden.


Die Charaktere in diesem Thriller haben mir auch sehr gut gefallen. Man fiebert sofort mit Alexis und Karen mit, die zwei sind einfach toll zusammen.

Ich fand Alexis auch super ausgearbeitet, sowie auch die anderen Charakter. Jeder hatte eine starke Hintergrundstory, wodurch man schnell eine Bindung zu den einzelnen Personen aufbauen konnte.

Alexis hat mir aber besonders gut gefallen. Ihren Zwiespalt und zu sehen, wie sie sich durch all diese Ereignisse entwickelt, war wirklich toll.


Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es gab so viele spannende Wendungen, selbst die letzten 50 Seiten haben noch mal an Spannung zugelegt... Wirklich grandios gelöst!

Ich freue mich jetzt schon auf weitere Teile und werde geduldig warten!



Fazit

Eine klare Leseempfehlung von mir! Wer einen richtig guten und spannenden Thriller lesen will, bei dem man nichts vorhersieht, der ist hier genau richtig. Ein echter Page-Turner!!


Profile Image for Sabine Kettschau.
113 reviews1 follower
September 10, 2017
Inhalt:
Die Mannheimer Hauptkommissarin Alexis Hall wird mit der Aufklärung eines mysteriösen Mordfalls beauftragt, bei dem zwei Frauenleichen höchst eigenartig drapiert auf einer Flußinsel halb im Wasser liegend gefunden wurden. Von Anfang an ist alles nicht wirklich stimmig und die Verwirrung wird noch größer, als der Onkel von Alexis in den Kreis der Verdächtigen gerät.

Die Lage spitzt sich zu, als zwei weitere Frauenleichen auf ähnliche Weise abgelegt gefunden werden und Alexis´ Vergangenheit die Gegenwart zu berühren und zu beeinflussen scheint.

Meine Meinung:

Der Keim des Bösen

Ich habe das Buch auf Lovelybooks gewonnen und mich sehr gefreut, weil allein das Cover und der Klappentext schon so meins waren, dass ichs kaum abwarten konnte, mich ins Buch zu stürzen.

Zu Beginn jedoch wurde meine Euphorie ein wenig durch eine Anhäufung von Fachgeplänkel gebremst und ich überlegte zeitweilig wirklich, das Buch abzubrechen. Das klingt jetzt schon etwas paradox, weil eigentlich die Kriminalbiologie mich wahnsinnig interessiert und auch sehr spannend ist. Aber wenn es sich zu sehr in den Sphären des fachlichen verliert, dann verliere ICH den Faden... Gut, dass ich mich dann doch nicht habe beirren lassen und weitergelesen habe!

Der Fall als solches ist wirklich sehr gut ausgearbeitet und nach den genannten Anfangsproblemen war ich auch mit Feuereifer dabei und habe die Kriminalbiologin gerne bei ihren Experimenten und Untersuchungen begleitet.

Und auch Alexis Hall nimmt den Leser mit. Durch die Rückblenden in ihre Vergangenheit nähert man sich sukzessive einem möglichen Showdown, in deren Mittelpunkt sie dann steht.

Die Verknüpfung von Vergangenheit mit der Gegenwart, dem Zusammenspiel der Personen kann man wirklich sehr gut folgen.

Für mich auch interessant diese Forschung bezüglich des Kill-Gens. Ist es uns tatsächlich vorbestimmt, ob wir „böse“ sind? Immer wieder geistert das ja so durch die Medien, durch die Wissenschaft. Wirklich bewiesen ist es ja nicht, aber Vorurteile beschwört man damit herauf. Und wie im Fall von Alexis Hall, auch dass man selbst nicht mehr an sich glaubt.

Es gibt auch ein paar sehr detailierte Beschreibungen der Mordopfer, aber ich denke, das Cover deutet schon etwas an, dass es hier nicht um Kaffeekränzchen geht ;-)

Alles in Allem ein guter Thriller, nein, ein gutes Thrillerdebüt mit viel Luft nach oben, wo ich mir denke, dass die Autorin in der Richtung bitte weitermachen sollte. Ich würde gerne mehr davon lesen :)

Fazit:
Gutes Thrillerdebüt mit kleinen Schwächen, die sich aber bestimmt „auswachsen“.

Bewertung:

4 von 5 Nilpferden

Danke an Diana-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

© Sabine Kettschau/Niliversum
Profile Image for Kat.
68 reviews
January 22, 2021
In der Nähe des Rheinufers werden 2 drapierte Frauenleichen entdeckt.
Alexis Hall leitet die Ermittlungen. Gemeinsam mit ihrem Team und der Kriminalbiologin Karen Hellstern ermittelt sie auf Hochtouren. Aber es tauchen immer weitere Leichen auf, schnell wird klar sie haben es hier mit einer Mordserie zu tun. Aber der Täter scheint sein Muster geändert zu haben....
Der Schock könnte nicht größer sein, als Alexis 2 weitere weibliche Leichen sieht. Die toten Frauen sind geschmückt mit weißen Anemonen, und diese kennt Alexis nur zu gut....
Aus ihrer eigenen Kindheit!
Alexis hat alles daran gesetzt das ihre Vergangenheit und das große furchtbare Geheimnis nie ans Licht kommen....
Jetzt holt sie ihre Vergangenheit ein und für Alexis konnte das ernsthafte und gefährliche Konsequenzen haben.....

Mein Fazit:
Julia Corbin hat einen super Krimi und damit auch einen tollen Auftakt zu einer grandiosen Reihe
erschaffen. Witzigerweise habe ich Band 2 & 3 nämlich schon vor Band 1 gelesen 🙈🤣Aber das tut jetzt nichts zur Sache...
Das Buch war von Anfang an total fesselnd und spannend 🤩 Man darf sich nur nicht von den vielen biologischen Aspekten abschrecken lassen, ich dachte anfangs es wird zu trocken, aber die ganzen Hintergrundinformationen sind mega interessant und natürlich auch wichtig für die Ermittlungen. Das mag ich besonders an den Büchern der Autorin 😊
Den Schreibstil mag ich ebenfalls sehr! Er ist flüssig, sehr detailreich und bildhaft.
Die Hauptcharaktere waren mir natürlich schon bekannt und sie sind auch in diesem 1. Buch allesamt greifbar, sympathisch und charismatisch.
Die Autorin erzählt in Unterschiedlichen Abschnitten aus der Sicht von den Beteiligten in der Gegenwart, die Erzählungen wechseln aber auch in die Vergangenheit. Da geht es um den Täter und  Alexis. Das macht es noch interessanter und man erhält viele Hintergrundinformationen.
Es gibt einige Wendungen und immer neue Fährten die in die Irre führen, diese haben die Spannung konstant aufrecht erhalten 😊
Der Showdown und diese krassen Wendungen am Ende fand ich genial. Ich kam aus dem mitfiebern nicht mehr raus und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen 🤩
Aber eins muss ich zugeben, mir war klar wer die Täter sind 😉
Lag vielleicht daran das diverse kleine Erinnerungsfetzen zu Band 2 & 3 aufkamen 🤷🏼‍♀️ Kann ich mir aber nicht vorstellen, es liegt schon eine ganze Weile zurück als ich die Bücher gelesen habe 🤔
Ist aber auch nicht wichtig denn, dass war ein Krimi genau nach meinem Geschmack 🤩
Alles ist logisch und ergibt Sinn und es bleiben keine offenen Fragen am Ende 😊
Ich kann für jeden Thrillerliebhaber eine absolute Leseempfehlung der gesamten Reihe aussprechen und vergebe die vollen 🌕🌕🌕🌕🌕
Profile Image for Danie.
201 reviews2 followers
May 21, 2017
Julia Corbin - Die Bestimmung des Bösen - Diana-Verlag

London
"Schließ die Augen und zähl bis hundert. Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen."

Mannheim, 23 Jahre später
Alexis Hall ist Kommissarin bei der Kripo Mannheim geworden, zusammen mit ihrer besten Freundin Karen Hellstern, einer Kriminal-Biologin, hat sie schon so manche vertrackte Herausforderung angenommen.
Je kniffliger ein Mord, desto effizienter arbeitet das "mörderische Gespann". Profiling und Rekonstruktion gehen Hand in Hand.
Das Alexis eine Beziehung zu einem Journalisten hat, der auch schon mal ungebeten am frisch abgesperrten Tatort auftaucht, ist eine weitere "ungeschickte"
Entwicklung ihres Schicksals. Erik ist nicht unbedingt beliebt bei Alexis´ Kollegen, ganz besonders bei Oliver nicht, der sie nicht selten bei nachtschlafender Zeit, zu einem Einsatz abholt. Dieses Mal zu einer kleinen rheinischen Halbinsel, ein Naturschutzgebiet und Nistplatz für Eisvögel.

Den Kriminal-Beamten von Mannheim zeigt sich im grellen Scheinwerferlicht eine gespenstische Szene:
Zwei fast nackte Frauenleichen lehnen ineinander verflochten, an Bäumen im knietiefen Wasser, als würden sie ihre geschundenen Körper gegenseitig stützen.
Ein Kamasutra des Todes.

Frauen scheinen in diesem Roman eine besondere Rolle zu spielen, die einen stehen im Visier eines grausamen Serienmörders, die anderen sind starke Heldinnen in Führungspositionen.
Zieht euch warm an, die Herren Kommissare, hier kommt die weibliche Konkurrenz!
Eine verwegen-paranoide Chefin, die ihre Besprechungen im Kinosaal abhält, eine beherzte Kriminal-Biologin, die nicht umsonst "Käferfrau" genannt wird und eine unerschrockene Kriminal-Kommissarin, mit einer düsteren Vergangenheit.

Für Patricia Cornwell und CSI-Fans mit guten Nerven und einem starken (!) Magen, der Grad zwischen Ekel und Faszination daran, ist schmal.
Flüssige und unterhaltsamer Schreibstil, spannungsgeladen, wie ein Sommergewitter.

Ein tolles Debüt, von der Autorin wird man noch hören.

Profile Image for Em.
154 reviews
February 15, 2018
Ich lese in letzter Zeit öfters und gerne Thriller, allen voran Sebastian Fitzek.
Julia Corbins Buch “die Bestimmung des Bösen” hat jetzt eine ganze Weile mein Regal geschmückt und ich hatte mich nicht so recht an dieses Exemplar herangetraut... warum? Keine Ahnung! Ich kann es wirklich nicht sagen.
Denn ich habe das Buch verschlungen und in nur zwei Tagen bis zum letzten Wort gelesen. Und ich bin restlos begeistert.
Das Buch spielt in Mannheim und begleitet die Polizistin Alexis und die Kriminalbiologin Karen auf ihrer Suche nach einem Doppelmörder.
Dass Alexis’ Vergangenheit in den Ermittlungen eine tragende Rolle spielen wird ist dabei noch keiner der beiden bewusst. Auch nicht dass sich ein Maulwurf in die Ermittlungen eingeschlichen zu haben scheint.... aber mehr werde ich hier nicht verraten, das Buch ist einfach zu gut um alles vorab schon auszuplaudern :)

Meine Lieblingsfiguren im Buch waren Karen und Landaux, beide sind jeweils nur Nebendarsteller aber sehr gut entwickelte Charaktere und es hat Spaß gemacht auch Ihnen stellenweise in der Geschichte zu folgen (hier vor allem Karen).
Auch spannend waren die kapitelweise Perspektivenwechsel, wo auch die Perspektiven der Opfer und des Täters eingenommen wurden. So entsteht eine vielschichtigere Handlung und man wird völlig in die Geschichte hineingezogen.
Weiterhin haben mir die ausführlichen biologischen Schilderungen sehr gefallen, die schon zu Beginn des Buches den Verdacht nahelegten, dass die Autorin entweder sehr gut recherchiert oder hervorragende Ahnung vom Fach hatte.

Ich fand dieses Buch wirklich toll und muss mich bei der begabten Autorin entschuldigen, dass ich ihr spannendes Buch so lange habe herumstehen und warten lassen! Bitte mehr davon! Ich gehöre ab jetzt zu der begeisterten Leserschaft!
Profile Image for Marie.
210 reviews
August 17, 2017
Mit Die Bestimmung des Bösen legt die Biologin Julia Corbin ihren ersten Thriller vor. Sie erzählt darin von einer mysteriösen Doppelmord-Reihe, den Ängsten der Vergangenheit der Kommissarin Alexis Hall und vielen kriminalbiologischen Details.

Den Einstieg in die Geschichte mit dem kleinen Mädchen (Alexis), die Schreckliches miterleben muss, ist durchaus packend. Ich hatte gehofft, dass es so auch weitergeht, aber leider ist Die Bestimmung des Bösen mitunter etwas langatmig. Die teils sehr detaillierten kriminalbiologischen Ermittlungen sind einerseits reizvoll - es ist wirklich sehr interessant, wie z. B. Mücken auf den vorherigen Aufenthaltsort der Leiche hinweisen - teils ziehen sie Geschichte aber auch in die Länge, was ihr leider nicht gut tut. Der Thrill in dem Buch kommt eher von den Beschreibungen der Leichen (das war teilweise wirklich heftig; ich glaube, ich werde alt....) als vom Spannungsbogen. Zudem ist wirklich sehr viel los - viele Wendungen, die Vergangenheit, die ihre Schatten wirft, viele Protagonisten mit vielen Problemen. Ich hätte mir etwas Weniger von allem gewünscht und ein wenig mehr Straffung.

Das klingt vielleicht etwas zu negativ, soll es aber nicht. Die Bestimmung des Bösen ist die meiste Zeit über unterhaltsame Buchkost. Die biologischen Fakten sind lehrreich (ich habe z. B. auch geglaubt, dass ein milder Winter Schuld an einer Mückenplage im nächsten Sommer trägt) und mir gefielen vor allem der französische Ermittler Landeaux und die Biologin Karen. Letztere war wirklich eine starke Frau - ich würde gern ein weiteres Buch mit ihr als Protagonistin lesen.

Fazit: Solider Thriller mit lehrreichen kriminalbiologischen Fakten, der allerdings mitunter etwas langatmig ist.
Profile Image for Aglaya.
209 reviews
August 6, 2018
In Mannheim werden zwei Frauenleichen gefunden, die bereits seit einigen Tagen tot waren. Schon bald taucht auch ein zweites Opferpaar auf. Was hat die Vergangenheit der Polizistin Alexis Hall mit den Morden zu tun?

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, in erster Linie aus der Sicht der beiden Polizistinnen Alexis und Karen, die als Kriminalbiologin arbeitet. Alexis ist klar die Hauptfigur, eine junge Kommissarin, die als Kind adoptiert wurde, nachdem ihre Eltern, beide Gewaltverbrecher, "suicide by cop" begingen. Wirklich anfreunden konnte ich mich mit Alexis nicht, ich hatte den Eindruck, dass sie alle um sie herum immer nur anlügt und sich dann wundert, wenn das negative Konsequenzen nach sich zieht. Wieso sie mit ihrem irrationalen Handeln als unglaublich tolle Ermittlerin gilt, konnte ich nicht nachvollziehen.

Die Handlung weist (ausser gegen Schluss) kaum Wendungen auf und wirkt sehr konstruiert. Auch bei fiktiven Werken erwarte ich eine gewisse Glaubwürdigkeit, und die hat mir hier etwas gefehlt. Vor allem zu Beginn ist das Erzähltempo sehr geruhsam, die Geschichte schreitet nur langsam vor, worunter die Spannung stark leidet. Die lineare Erzählung wird immer wieder durch Rückblicke und Erinnerungen unterbrochen und weist häufige Szenenwechsel auf, sodass man beim Lesen seien Gedanken nicht zu sehr schweifen lassen sollte, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Beim Schreibstil sind mir vor allem die vielen, endlos scheinenden Facherklärungen, vor allem aus dem biologischen Bereich, aufgefallen. Im Nachwort erwähnt die Autorin Julia Corbin, selber Biologin, ihr Lektor habe sehr viel Fachwissen aus dem Buch herausgestrichen – für meinen Geschmack hätte er da ruhig noch rigoroser streichen dürfen. Auch sind mir einige unnötige Wiederholungen aufgefallen, die prägnanteste wohl bei den beiden Szenen, in denen Alexis kurz nacheinander zwei Franzosen kennenlernt und beide Englisch mit einem so starken Akzent sprechen, dass Alexis sie kaum verstehen kann (wieso sollten sich im Übrigen zwei Franzosen in Frankreich auf Englisch begrüssen?).

Vollkommen überzeugen konnte mich "Die Bestimmung des Bösen" nicht, ich werde der Reihe aber wegen der durchaus interessanten Grundidee und aufgrund ihrer guten Bewertungen noch eine Chance geben und auch den zweiten Band, "Das Gift der Wahrheit", lesen.

Mein Fazit
Interessante Grundidee, aber zu konstruiert
Profile Image for Elena.
1,045 reviews455 followers
November 8, 2019
In einem Naturschutzgebiet nahe Mannheim werden zwei ineinander verschlungene Frauenleichen entdeckt. Beide weisen schlimme Verletzungen am Hals auf und sind stark verwest. Das Ermittlerteam Hall und Hellstern wird mit dem Fall betraut. Schon bald tauchen weitere Leichen auf und der Polizei wird klar, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. Währenddessen hat die Polizeikommissarin Alexis Hall mit der Vergangenheit zu kämpfen - und der Killer kommt ihr immer näher...

Julia Corbins "Die Bestimmung des Bösen" war für mich eine absolute Überraschung. Ich hatte mir einen mäßig spannenden Regional-Thriller vorgestellt, der mich seicht unterhalten wird aber falsch gedacht! Das Buch ist ein richtiger Pageturner und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt. Der Bezug zwischen Polizeiarbeit und Biologie hat mir richtig gut gefallen. und die Protagonistinnen waren sehr erfrischend und sympathisch.

Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, nicht zuletzt, da es einfach grandios ist, wenn man die Schauplätze in einem Buch kennt. Ich vergebe 5 / 5 Sternen.
Profile Image for Eileen.
796 reviews31 followers
May 29, 2017
Der Thriller hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung war sehr ausgefeilt und hat mir sehr gut gefallen. Sie war sehr spannend und hat mich förmlich mitgerissen. Es gab viele Intrigen, Spuren, die einen in die Irre geleitet haben und schließlich dieses geniale Ende, das ich gefeiert habe.
Alexis und ihre Kollegen, ganz besonders Alexis war mir sehr sympathisch. Sie hatte eine nicht besonders tolle Zeit, aber sie hat zwar an sich gezweifelt, aber trotzdem nie aufgegeben. Das bewundere ich sehr an ihr.
Das Setting fand ich auch sehr interessant und die Idee dahinter, war wirklich sehr interessant und gut gelungen.
Insgesamt bildet das Buch einen tollen Thriller und ein geniales Gesamtpaket. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.
Profile Image for Julia.
272 reviews56 followers
August 27, 2018
Interessante Grundidee, starker Beginn, aber je weiter die Geschichte fortschritt, desto unglaubwürdiger und konstruierter erschien mir Julia Corbins Debüt Die Bestimmung des Bösen. Nach dem ersten Viertel war vieles langatmig, einiges wirkte gar redundant, der Hauptplot geriet sehr in den Hintergrund, schien phasenweise nicht einmal mehr präsent. Die Hauptfigur, Ermittlerin Alexis Hall, war ein Widerspruch in sich, Darstellung und Handeln passten nicht wirklich zusammen, was mir schlicht den Zugang zum Ganzen verwehrte. Die Spannungskurve fehlte fast gänzlich, ebenso wirkliche Überraschungsmomente, von denen Bücher dieses Genres leben, und die Auflösung war ab einem gewissen Punkt vorhersehbar. Leider nicht meins.
75 reviews1 follower
June 16, 2021
Ein solider Krimi, der sich gut lesen lässt.
Was ich mochte:
+ den lokalen Bezug
+ die Ideen und das „doppelte“ Ende (ich möchte hier nicht zu viel verraten)
+ die Charaktere und deren Beziehung
+ das interessante Grundthema (Genetik)
Was ich nicht so mochte:
+ teilweise ein bisschen zu viel Biologie für meinen Geschmack😉, aber da kann man ja darüber hinweglesen
+ die dramatische Katzenszene und dass Alexis dann auch noch ein Ersatz über den Weg läuft
+ die unrealistische Biographie der Protagonistin
+ teilweise für meinen Geschmack etwas zu brutal
Aber ich schaue mich in der Bücherei gerne mal nach dem Nachfolgeband um.

Profile Image for Mari.
45 reviews1 follower
January 22, 2020
Interessantes Buch, welches sehr gut und verständlich erklärt wie wichtig die Biologie bei Verbrechen sein kann.
Auch die Idee des kill:gens und die allgegenwärtige Angst vor Ihrer eigenen Erbanlage macht das Buch sehr spannend. Leider fand ich die Auflösung der zwei Fälle nicht besonders realistisch und zu kurz. Auch den Zufall, dass gerade zwei Mörder unterwegs fand ich eher fraglich.

Insgesamt ist es aber auf jeden Fall ein lesenswertes Buch und ich hoffe innerhalb der ZEIT-Wissenschaftsthriller Reihe noch mehr so welcher spannende Thriller zu finden.
This entire review has been hidden because of spoilers.
2 reviews
January 10, 2024
Story ist unterhaltsam und hat ein paar interessante Wendungen. Schreibstil fand ich persönlich nicht so gut.
Profile Image for Beatrix.
15 reviews1 follower
May 19, 2024
Schon lange nicht mehr einen so schlecht geschriebenen Krimi gelesen - habe nach 3/4 des Buches aufgehört zu lesen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Profile Image for Estrelas.
1,052 reviews
June 3, 2021
Kommissarin Alexis Hall arbeitet mit ihrem Team an einem Fall, der mit dem Fund zweier Frauenleichen beginnt. Unterstützt werden sie von einer Kriminalbiologin, die ihre Schlüsse anhand von Maden und Insekten zieht. Der Roman spielt in der Gegend um Mannheim und Heidelberg und bietet Ortskundigen sicher einen Wiedererkennungseffekt. Ansonsten sind biologische Erklärungen sehr präsent, sowohl hinsichtlich Leichen- als auch Genanalyse, was die Spannung zuweilen etwas ausbremst. Die persönliche Geschichte der Protagonistin wird in Rückblicken und der Gegenwart ausgiebig beleuchtet. Die Motive waren teilweise verständlich, andererseits die Taten etwas übertrieben. "Die Bestimmung des Bösen" hat ein paar gute Elemente, lässt sich leicht weglesen und ist am Ende ein durchschnittlicher Kriminalroman.
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