Franzi hat drei Kinder und eine Affäre mit ihrem Ex-Mann Michael. Zusammenleben können die beiden nicht mehr, so ganz aufeinander verzichten aber auch nicht. Und das muss ja niemand wissen.
Was Franzi hingegen nicht weiß: wer ihr leiblicher Vater ist.
Franzis Mutter hat in den Siebzigerjahren Villen im Grunewald ausgeraubt. Und bei ihrem letzten Streifzug ein sehr wertvolles Gemälde mitgehen lassen - das jedoch bei ihrem Geliebten blieb. Zufällig findet sie heraus, dass Franzis Vater nun offenbar ganz in der Nähe lebt. Schlimmer noch: Franzi arbeitet für ihn. Und hat keine Ahnung, wer ihr Chef wirklich ist.
In dieser Familie hat jeder sein kleines Geheimnis. Auch der Hund.
Franzi muss ihr Leben neu aufbauen. Sie hat sich von ihrem Mann Micha getrennt, muss sich einen neuen Job suchen und sich um ihre drei Kinder kümmern. Dass ihre drei Kinder auch nicht gerade leicht zu bändigen sind, ist ihr keine große Hilfe. Ihre Älteste ist die meiste Zeit außer Haus und kommt erst spät in der Nacht wieder zurück, ihr Sohn kifft heimlich, obwohl er eigentlich eher vernünftig ist, und die Jüngste kann seit der Trennung ihrer Eltern keinen Streit oder Uneinigkeiten vertragen. Dazu kommt, dass sich Franzi immer noch mit ihrem Exmann trifft und mit ihm schläft. Doch dies ist nicht die einzige Liebschaft von Bedeutung in dieser Geschichte. Denn Franzis Mutter Brunhilde, hat eine ziemlich aufregende Vergangenheit, von der ihre Familie nichts ahnt. Es stellt sich nämlich heraus, dass der Mann der ihr Leben lang Franzis Vater war, gar nicht ihr leiblicher Vater ist. Außerdem haben natürlich auch andere Frauen in Franzis Umgebung interessante Liebhaber. So schläft ihre Schwester Judith mit dem Mann der Nachbarin und ihre Freundin Bene hat eine Affäre mit Franzis Ex Micha. Das skurrilste ist jedoch, dass Brunhilde etwas mit einer berüchtigten Einbruchserie in Berlin zu tun zu haben scheint, bei der vor vielen Jahren ein wertvolles Bild verschwunden ist. Als Judith von der Affäre ihrer Mutter erfährt, fährt sie nach Berlin um dort mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter in Erfahrung zu bringen. Und so langsam lüftet sich dann Geheimnis für Geheimnis...
Meine Meinung:
Dieser Roman war wirklich sehr unterhaltsam. Man findet schnell in das verrückte Familienleben hinein und wird so vertrauter mit den Charakteren. Deshalb sind die Charaktere von Anfang an sympathisch. Man lernt sie dabei Stück für Stück näher kennen und kann sie so schnell ins Herz schließen. Besonders die süße und clevere Jana hat es mir angetan. Zuerst habe ich gedacht, dass es sich bei diesem Buch um ein schlichtes Familiendrama handelt - die Eltern trennen sich, die Kinder haben Schwierigkeiten damit klarzukommen, die Eltern lernen neue Partner kennen und am Ende gehen sie eigene Wege oder versöhnen sich wieder. Doch obwohl die Trennung von Micha und Franzi eine Rolle spielt, wird darauf nicht lange herumgekaut. Denn es befindet sich noch eine viel interessantere Hintergrundgeschichte in diesem Buch. Denn Brunhildes Vergangenheit spielt ebenfalls eine große Rolle. Deshalb gibt es viele Rückblicke, die mir beim Lesen viel Spaß gemacht haben. So begreift man auch Stück für Stück was es mit diesem mysteriösen Bild auf sich hat. Außerdem gibt es noch eine kleine Sidestory, über Exspürhund Werner, der ein Drogenversteck findet und Toni zuverlässig mit Gras beliefert. Zumindest so lang bis die Dealer davon Wind kriegen. Alles in allem war es natürlich eine schöne und lustige Geschichte, aber damit es ein wirklich besonderes Buch ist, fehlt mir noch das gewisse Etwas. Alles lässt sich leicht lesen und ich hatte viel Spaß dabei, aber so wirklich außergewöhnlich ist es auch nicht.
Im Tausch gegen eine ehrliche Meinung habe ich über Vorablesen ein freies Rezensionsexemplar erhalten.
In "Kleine Lügen erhalten die Familie" verfolgen wir im Grunde die Familie Vanassian und ebenso ein paar andere Gestalten, die mit ihnen zu tun haben. In erster Linie geht es jedoch um Franziska, die dreifache Mutter die absolut keine Ahnung davon hat, dass sie schon seit einiger Zeit für ihren Vater arbeitet, den sie eigentlich nie richtig kannte. Und während man sich in diesem Buch auf die Reise begibt zusammen mit Franzi die Geschichte dahinter zu erfahren - wieso und weshalb es überhaupt dazu kommen konnte -, wird schnell klar, dass dies nicht das einzige Geheimnis ist, das man versucht vor ihr zu verbergen. Und Schuld hinter alldem ist ganz voran ein ziemlich wertvolles Gemälde mit einer ganz eigenen Geschichte.
Wie bereits erwähnt geht es in diesem Roman um gleich mehrere Personen, auch wenn der Fokus anfangs offensichtlich sehr auf der Hauptprotagonistin liegt. Jeder bekommt, wenn auch nur für kurz, mal das Rampenlicht in diesem Buch; so wie es eben gerade in die Handlung passt. Das schließt kleine und vielleicht als nicht ganz so wichtig erachtete Charaktere mit ein. Katia Weber schafft es hier allerdings für jeden einzelnen einen etwas individuelleren und passenden Schreibstil zu haben, der die Person gut wiedergibt. So sind die Kapitel mit Franzis jüngster Tochter Jana zum Beispiel ziemlich kindlich gehalten und die ihres größeren Bruders Toni dafür etwas "jugendlicher", was dem ganzen eine gute Portion Abwechslung gibt. Die Charaktere an sich finde ich übrigens recht realistisch gestaltet, da sie bei bestem Willen nicht perfekt sind und ich mir so ein kleinen Familienchaos auch durchaus in echt vorstellen kann. Zwar gibt es ab und zu Dialoge die man besser hätte schreiben können, aber das hat mich kaum gestört.
Zum Schreibstil allgemein lässt sich sagen, dass ich ihn ziemlich leicht und schnell zu lesen fand und ab und zu auch mal schmunzeln musste. Nach einem kleinen Anlauf kam ich auch gut in die Geschichte hinein. Das einzige was mich störte war, dass man ab und zu zu viele Details eingebaut hat die den Text weder verschönerte, noch wirklich wichtig waren. An einer Stelle wird zum Beispiel beschrieben wie sich eine Bekannte über den Tisch beugte und mit ihren Brüsten die darauf liegenen Sachen verschob, ohne, dass es wirklich Einfluss auf irgendetwas hatte. Das sind Dinge, die könnte man locker weglassen - oder zumindest durch schönere Formulierungen ersetzen.
Letztendlich gebe ich dem Roman 3,5 Sterne, da es für mich einfach eine leichte Sommerlektüre zum Entspannen ist. Für mehr Sterne hat mir einfach dieses packende Gefühl und ein "Wow" Effekt gefehlt; aber das habe ich jetzt eigentlich auch nicht wirklich von dem Buch erwartet und schlimm ist das auch nicht. Enttäuscht hat es mich im Endeffekt auf jeden Fall nicht.
Es geht um eine dreifache Mutter namens Franzi, die sich heimlich mit ihrem Noch-Mann trifft. Ihr Noch-Mann hat jedoch nebenbei ein Verhältnis mit ihrer Halbschwester, von der sie nicht weiß, dass es ihre Halbschwester ist. Eigentlich ist diese nur eine Freundin und die Reitlehrerin ihrer jüngsten Tochter. Ihre jüngste Tochter wird zur Diebin und ihr Sohn konsumiert Gras. Franzi pflegt eine ältere Dame, dessen Mann ihr leiblicher Vater ist. Ihr leiblicher Vater und ihre Mutter haben eine gemeinsame Vergangenheit als Einbrecherpaar. Franzis Hund Werner wird entführt und von ihrer jünsten Tochter und ihrem Sohn zurück geholt. Ihre Schwester hat ein Verhältnis mit Franzis Nachbarsmann.
In dem Buch "Kleine Lügen erhalten die Familie" werden viele kleine und auch große Dramen geschildert. Wobei alles miteinander in Verbindung steht. An sich eine wirklich gute Idee, nur die Umsetzung ist etwas durcheinander. Die Geschichte wird immer wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Jedoch muss man erstmal selber, anhand dessen was erzählt wird, herausfinden, wer gerade erzählt. Dabei konzentriert man sich erstmal viel mehr darauf, wer erzählt, als auf das Geschehen. Trotz des gewöhnungsbedürftigen Aufbaus, habe ich sofort angefangen darüber nachzudenken, welche Geheimnisse die Familie verbirgt, als Franzi über ihr Verhältnis mit ihrem Noch-Mann berichtet. Je weiter ich vorangekommen bin, desto mehr ist passiert und immer mehr Geheimnisse wurden mir offenbart. Schnell habe ich durch die vielen Eindrücke den Überblick verloren. Kleine Stichworte haben mir dabei geholfen, mich zwischen den einzelnen Geschehen zurechtzufinden. Der Schreibstil ist recht mitreißend. "Recht", da ich immer mal wieder die Lust verloren habe weiterzulesen. Hier und da hat mir das gewisse Etwas im Schreibstil gefehlt. Da ich die Auflösung der Geheimnisse und den Ausgang der Familiengeschichte wissen wollte, habe ich dennoch weitergelesen. Die Personen jedoch waren wirklich interessant. Alle haben Geheimnisse und wissen sie vor den Anderen zu verheimlichen. Es gab immer wieder kleine Details, die die Personen geheimnisvoller haben wirken lassen. Diese kleinen Details haben mich angespornt das Buch weiterzulesen.
Das Buch ist interessant und spannt den Leser auf die lange Folter. Es ist also für jeden geeignet, der sich gerne mit Familienschicksalen und Geheimnissen aufhält.
„Alles zitterte. Wie bei einem Erdbeben. Sie hatte sich in letzter Sekunde in den Schutz eines Türrahmens gerettet, und jetzt klammerte sie sich mit aller Kraft an das Holz und sah dabei zu, wie alles um sie herum zusammenkrachte. Nicht in sich zusammenstürzte. Es krachte. Mit Verlusten. Mit Verletzten und Wunden.“
Zitat, Seite 7
Franzi ist Ende Vierzig, als sie einsehen muss, dass ihr die Liebe zu ihrem Mann Michael irgendwie abhanden gekommen ist. Mehr als die Hälfte ihres Lebens verbrachten sie zusammen, wurden Eltern von drei Kindern und Besitzer eines Hauses in Berlin. Zusammenleben wollen sie nicht mehr, so ganz aufeinander verzichten aber auch nicht.
Dass sie auch nach Michaels Auszug noch regelmäßig zusammen im Bett landen, muss ja keiner wissen. Schließlich hat doch jeder in der Familie seine kleinen und großen Geheimnisse.
Doch dass Brunhilde, Franzis Mutter, bereits seit ihrer Kindheit ein großes Geheimnis hütet, ahnt Franzi nicht. Denn ihren eigentlichen leiblichen Vater hat Brunhilde ihr über all die Jahre verschwiegen. Auch, dass ihre Mutter in den siebziger Jahren Villen ausgeraubt und dabei ein wertvolles Gemälde mitgehen hat lassen, ahnt keiner.
Doch auf einmal wohnt Franzis leiblicher Vater gar nicht so weit von seiner Tochter entfernt. Und Brunhilde fragt sich, ob nun die Zeit für die Wahrheit gekommen ist.
Ich möchte betonen, ich bin absolut kein Fan von Lügen. Ich verabscheue sie und vertraue nach wie vor auf die gute alte Wahrheit, mit der ich bislang am Besten gefahren bin. Hinter dem Titel des vorliegenden Buches stehe ich deshalb ganz und gar nicht, wo seine Aussage doch für genau das Gegenteil steht: dass es ohne sie nicht geht.
Als man mir jedoch Katia Webers Debüt als amüsante und gut unterhaltende Familiengeschichte verkauft hat, habe ich mich dennoch darauf eingelassen und fuhr damit gar nicht mal so schlecht. Zugegeben, es ist erneut ein Roman, der der unterhaltenden Frauenliteratur zuzuordnen ist. Und das ist irgendwie amüsant, wo ich doch all die vergangenen Jahre einen großen Bogen darum gemacht habe.
Was sich allerdings hinter dem entzückenden Deckel von „Kleine Lügen erhalten die Familie“ versteckt, ist eine durchaus unterhaltsame als auch sympathische Geschichte. Denn im Gegensatz zu Lügen bedienen wir uns wohl alle kleinen Geheimnissen, die man manchmal einfach besser für sich behält, als damit das große Chaos anzurichten.
Franzis Familie ist dafür ein gelungenes Beispiel. Denn hier behält nicht nur Franzi ihr geheimes tête-à-tête mit ihrem Ex-Mann, sondern auch ihre Kinder, der Hund und die Mutter so manche Sache für sich. Dass es sich bei Franzis Mutter Brunhilde allerdings um eine kriminelle Vergangenheit und die Wahrheit um Franzis leiblichen Vater handelt, ist schon ein starkes Stück. Und so ist das Chaos perfekt, als die Wahrheit Stück für Stück ans Tageslicht gerät und nicht nur Franzis Familie, sondern auch so manch anderen Haushalt durcheinanderwirbelt.
„Dieses Immer. Das war ihr irgendwann zu viel geworden. Ein Immer ging in ihren Augen nur, wenn man glaubt. Und lieben kann. Und Hoffnung hat. Aber Leute wie sie, die konnten das nicht. Die reagierten mit Sarkasmus auf Hoffnung und verdrehten bei Gefühlsduseleien die Augen. Das war wie ein Reflex.“
Zitat, Seite 87
Zu ihrem Roman wurde Katia Weber von einem Gemälde namens Die Toteninsel von Arnold Böcklin inspiriert, das sie eines Tages auf einem Kalenderblatt ihres Abreißkalender entdeckt hat. Die Faszination für das Gemälde und seine Geschichte haben für den vorliegenden Roman gesorgt, deren Geschichte Weber raffiniert mit ihm verwebt. So gelingt ihr eine unterhaltsame Familiengeschichte voller Humor, Wärme und der unumstößlichen Erkenntnis, dass Ehrlichkeit immer noch am Längsten währt.
Was als leichte Familienkomödie beginnt, entwickelt sich zu einem kleinen Krimi. Das fand ich eine sehr gelungene Abwechslung zu sonstigen Romanen dieses Genres. Nur zum Ende hin hab ich mich doch gefragt, ob die ganzen Verwicklungen und Verstrickungen jetzt nicht doch ein bißchen zu viel des Guten sind. Sie waren gerade noch vertretbar, aber ganz knapp dran "too much" zu werden.
Der Titel passt hier wirklich mal ganz genau. Es hat wirklich jeder der Protagonisten ein Geheimnis! Nur die große Tochter von Franzi taucht gar nicht auf in der Geschichte. Ich glaube Marie hieß sie. Aber die Zahl der agierenden Figuren ist auch so vollkommen ausreichend, wären es noch mehr gewesen wäre es schon unübersichtlich geworden und da ja jedem ein separater Handlungsstrang gewidmet wird (in dem es um 'sein' Geheimnis geht), wäre die Geschichte sonst wohl auch zu verworren geworden. Das hat die Katia Weber in dem Fall schon ganz richtig gemacht mit der richtigen Menge an Personen & Geschichten.
Bei den Erzählungen kommen auch immer wieder Zeitensprünge vor, und das ist das einzige wo ich manchmal etwas genauer überlegen musste wann das jetzt spielen soll. Vor allem wenn innerhalb der Vergangenheit noch einmal ein Zeitsprung war, entweder noch weiter zurück oder doch wieder etwas vor. Aber auch hier gilt: gerade noch so die Kurve gekriegt, die Geschichte versinkt nicht im Chaos sondern wird recht interessant aufgrund der Erzählungen aus der Vergangenheit.
Die Sprache & Schreibstil waren gut verständlich und sehr angenehm zu lesen. Das Cover finde ich nur Durchschnitt, aber ich hätte es wohl im Buchladen auch in die Hand genommen und den Klappentext gelesen. Ich hätte mir hier aber viel besser eine Collage von Dingen, die im Buch vorkommen, ein bißchen durcheinander gewürfelt, besser vorstellen können. Vielleicht wären die Dinge auch nur als eindimensionale 'Schatten' dargestellt, zB Hund Werner, das Gemälde, ein Rollstuhl, Fotoapparat, Einbrechermaske, .... Vom Gemälde hätte ich übrigens gern ein Bild im Buch gehabt, vielleicht ist das aber auch eine Urheberrechts-Frage. Immerhin klärt die Autorin am Ende auf, dass es "Die Toteninsel" wirklich gibt. Ich hab es jetzt mal gegoogelt, um einen Eindruck von diesem Bild zu erhalten, dass ja anscheinend so viele Personen in seinen Bann gezogen hat.
Witzige Soap Opera Der Klappentext klingt sehr interessant und verspricht eine lustige, aber doch spannende Leseerfahrung. Was man dann aber erlebt ist eine witzig geschriebene, ja, Seifenoper trifft es da ganz gut. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt regelrecht durch die Kapitel. Es ist wirklich seichter Lesestoff, der den grauen Hirnzellen nicht viel abverlangt. Versteht mich nicht falsch, das Buch hat mir gefallen, es hatte nur so seine Schwächen. Was ich gut fand, waren die Kapiteleinteilungen, so kam nicht allzu viel durcheinander, da sich jedes Kapitel nur mit einem Charakter befasste und dem, was der oder die gerade erlebt. Bei so vielen Protagonisten hat man Angst schnell mal den Überblick zu verlieren, durch diese Einteilung jedoch kann man dem roten Faden leicht folgen ohne ihn aus den Augen zu verlieren. Die Charaktere an sich sind allesamt mehr oder weniger liebenswert, auch wenn sie meistens nur sehr oberflächlich dargestellt werden. Ich hätte mir da ein wenig mehr, keine Ahnung, Tiefgang gewünscht. Die Idee dieses Buches an sich ist wirklich nicht schlecht, es wirkt nur sehr schnell und teils oberflächlich abgearbeitet. Jedes Mitglied der Familie hat so seine Geheimnisse, selbst der Hund, was ich mit am lustigsten fand. Dennoch wirkte einiges davon dann doch überladen an manchen Stellen. Es ist spannend erzählt und weckt auch stets das Interesse und die Neugier nach mehr, aber irgendwann ist auch mal gut. Als dann das eine Geheimnis von Christiane gelüftet wird, das war ein wenig zu viel des Guten und ich habe schon eine Vermutung gehabt. Als es dann aufgeklärt wurde, konnte ich das Augenrollen dann doch nicht unterdrücken. Wie gesagt, es erinnert stark an eine Seifenoper. Es ist ein witziges Buch für zwischendurch, was ich empfehlen kann. Es macht Spaß, es zu lesen, die Geheimnisse sind gut durchdacht und die Wendungen sind spannend gesetzt. Es hat seine Schwächen, man sollte dem Buch aber dennoch eine Chance geben.
Eine lustig leichte und zugleich gefühlvolle Sommerlektüre, die den Leser verzaubern kann !!!!
Inhalt: Eine chaotische und dennoch liebenswerte Familie, dass sind Franz und Judith wohl zweifelsohne und dennoch, trotz aller Widrigkeiten halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel. Franz steht kurz nach der Scheidung von ihrem Mann mit drei Kindern vor einem Neuanfang, während sie versucht ihr Leben neu zu ordnen, passen Judith und ihre Mutter auf ihre Kinder auf und neben bei, passieren so viele unerwartete Dinge oder auch einfach nur der normal Wahnsinn des Lebens.
Meinung: Ein großartiger humorvoller und dennoch tiefgründiger Roman, über das Leben und dessen Widrigkeiten. Über Familie, Freundschaft und das Älterwerden, ein toller Roman, der mir einige wundervolle Lesestunden beschert hat!