Florian hat seinen Geliebten durch den Tod verloren, Babette ihren Mann. Die Suche nach dem blauen Kleid bringt die beiden zusammen: Geteiltes Leid ist halbes Leid? Wenn es nur so einfach wäre …
I haven't watched any films of Doris Dörrie so far and I loved her sensitive style as a writer. Her observations on love, death and loneliness in modern life are worth reading. My only complaint about this book is that she mostly focuses on Babette's story and we cannot find time to get into the soul of Florian. The beginning is more impressive but the ending is acceptable enough for me.
Історія самотностей в сучасному світі та переживання втрати найближчої людини - ось головна тема цієї книги. Написана легко та кінематографічно. Але саме через цю кінематографічність мені здалось, що фільм за цією книгою мені сподобався б більше. Рекомендую тим, хто любить сентиментальні історії про людей, не боїться трохи хаотичного сюжету, і хоче читати про занурення у переживання втрати сенсу існування без іншого та виходу з кризи. Приємного читання!
Muy bonito. Un estilo muy limpio y ligero, no le sobra una sola palabra. Muy triste también, así que no recomendaría leerlo si se está en un período algo triste o inestable porque te invade la melancolía.
Souverän erzählte Geschichte über Babette und Florian, die beide ihre Partner verloren haben. Sie schon etwas länger und nun langsam wieder erste Schritte Richtung einer neuen Beziehung machend (wobei ihre neue Bekanntschaft sich noch schwerer tut als sie, sich nach seiner schlechten Beziehungserfahrung auf etwas Neues einzulassen), er noch frisch im Schmerz. Lebhafte Bilder (das strahlende Blau des titelgebenden Kleides, die Szenen in Mexiko) und das selbstverständliche Miteinander von Babette und Florian haben mir am besten gefallen. Gute 3 Sterne.
„Wäre es nicht wunderbar, wenn man an etwas glauben könnte?“ (S. 156) Wiederholt fragen sich das die Protagonisten in dieser Geschichte – die unauffällige Babette und der jüngere Florian. Beide haben sie ihre Lebenspartner, ihre Lieben verloren und suchen nun ihren Weg: Wie weiterleben? Wie weiterlieben?
Doris Dörrie schreibt erneut über die großen Themen Trauer um Verlorenes („Ja, genau so fühlt sich seine Trauer an. Sie verändert ihr Gesicht, aber verläßt ihn nie. Hier packt man sie öffentlich bei den Hörnern, muß sich nicht mit ihr verstecken, weil sie als unattraktiv gilt, einen zum Ausgestoßenen macht.“, S. 163), Tod und Vergangenes („Die Liebe macht Verlust nicht erträglich – nichts macht Verlust erträglich –, sondern wunderbar. Unerträglich schön.“, S. 141), Neuanfang, Zweifel, hohe, manchmal auch einfach unklare Erwartungen und damit einhergehende Enttäuschungen („Inwieweit suchen wir uns Freunde und Geliebte aus? Wie sehr ist alles, was wir tun, nur Reaktion auf das, was davor war?“, S. 74) und immer wieder die Fragen „Was will ich eigentlich? Und zu wieviel Kompromiss bin ich bereit?“
Der Zufall bringt diese beiden höchst unterschiedlichen Menschen zusammen und sie können sich geben, was sie in diesem Moment am meisten brauchen. Eine Reise wird zu dem – höchst unterhaltsamen – Versuch, Altem zu entfliehen und sich nach der Trauerstarre wiederzubeleben. Es ist keine allzu neue und auch keine allzu vielschichtige Geschichte, die Dörrie hier erzählt. Aber wie sie sie erzählt, hat mich ein weiteres Mal sehr berührt: traurig, bedrückend, feinhumorig, auch ermutigend, vor allen Dingen authentisch und ehrlich. Und letztendlich immer versöhnlich mit dem Leben.
Obwohl ich keine hohen Erwartungen hatte, bin ich insgesamt doch sehr enttäuscht von das blaue Kleid.
Die ständigen Perspektivwechsel zwischen den Charakteren und zwischen Erinnerung und Jetzt (und damit verbundenen Wechsel zwischen Präsens und Vergangenheitsform) haben das Buch unnötig kompliziert und nervig gemacht. Besonders, da die P.O.V keineswegs angekündigt wurden. In diesem Sinne ist mir unklar, warum die Autorin sich dazu entschieden hat, das Buch in keinerlei Kapitel einzuteilen. Mag daran liegen, dass ich nach ca. 80 Seiten aufgehört habe zu lesen. Oder auch nicht. Gereicht hat es mir jedenfalls nach einer mehr oder weniger rassistischen Passage...
Dörrie kann bestimmt schreiben, bewegt sich aber keineswegs auf hohem literarischen Niveau, eher eine Art mittelmäßige Unterhaltungslektüre.
Wie dem auch sei, ich bin weder mit den Charakteren, noch Schreib -und Sprachstil warm geworden.
Una historia que, personalmente, no logra consolidarse.
Dos personas pierden a sus respectivas parejas y narran, en primera persona y de forma entrelazada, sus procesos de duelo.
Las vidas de ambos personajes están unidas por un vestido azul: Florian lo confeccionó y Babbette lo usó.
Se hacen amigos al descubrir su soledad compartida tras la muerte de sus parejas y atraviesan juntos sus intentos por rehacer sus vidas. Durante este proceso, deciden viajar a Oaxaca para el Día de los Muertos. Sin embargo, el viaje no logra la profundidad esperada en la narrativa, quedándose en la superficialidad de una simple excursión. Falta desarrollo en un evento que, por los acontecimientos anteriores, debería tener mayor peso en la historia.
Durch PS Ich liebe dich war ich etwas gebrandmarkt und habe Bücher rund um das Thema Verlust des Partners etc immer lieber eher gemieden. Dieses Buch streut etwas Salz in meine Vermeidungsstrategie-Wunde, zeigt aber ohne nervige Hollywood-Romanzen-Allüren, rosa rote Wölkchen und pudrigen SchnickSchnack, dass das Leben, wenn auch nicht perfekt und ohne Rückwürfe, doch irgendwann weitergeht.
es ist jetzt fast ein Jahr seitdem ich das buch gelesen habe, trotzdem erinnere ich mich dran wie sehr mich der Perspektiven Wechsel gestört bzw. irritiert hat. Ich habe gar nicht die chemistry zwischen den gefühlt. Dazu hinzu muss ich aber auch sagen, dass mir die Trauer von der Frau "gefallen" hat. Besser wäre es aber wenn es traurig und dramatisch enden würde.
Die Ausdrucksweise der Autorin hat mir sehr gefallen, die Geschichte die erzählt wurde war auch sehr schön. Allerdings fand ich es nicht schön, mit welchen Wörtern sie teilweise umgegangen ist. Unschöne Wörter haben das Buch uninteressanter für mich gemacht… Allerdings gefällt mir das Buchcover sehr, was das Buch sehr schön aussehen lässt.
Aburrido. Muy aburrido. La historia (o idea) en sí no está mal, pero es como si lo hubiera vomitado en el papel según le venía. No hay capítulos, ni nada que diferencie una parte de otra. Casi no hay diálogos. Y el tono del libro es completamente monótono
War eine schön geschriebene Geschichte. Der Schreibstil von Dörrie ist sehr besonders und reich an Infos zwischen den Zeilen. Sie berichtet von Leid, Liebe, Unsicherheit und allen weiteren Gefühlen, die es im Leben so gibt. Irreführend war das Fehlen der Abgrenzung von Gesagtem, Gedachtem..
Es una belleza la sensibilidad de la autora y que no trata de endulzar ni la muerte ni el duelo. Los describe tal y como son. Babette puede llegar a cansar un poco y Florian es genial.
Una exploración emotiva, irónica y sincera de dos tipos de duelo ante dos muertes muy diferentes. Narración sensible sin ser sensiblera, inteligente y llena de momentos psicológicamente apasionantes.
I found this little book by chance in a little free library - I didn't even know film director Dorie Dörrie also writes books. It seems I missed out: This short novel is filled with life and emotions - grief, yes, but also gratefulness and hope and love.
Our two protagonists travel through their inner world, and the actual world, too. It was a great experience to follow them on this adventure.
The titular blue dress doesn't feature all that often, which I found surprising. It's more of a neat little plot device to start things along.
I recommend this book if you are looking for a book about dealing with loss and grief, if you are interested in Mexico (yes), or if you're just hoping to stumble upon a surprisingly deep little book about humans doing human things.
Мило,трогательно, чувственно. Игра контрастов: в тех местах,где смысл должен бы заставить читателя плакать, искуссно подобранные слова заставляют улыбаться и порой даже смеяться вслух. Жизнеутверждающая книга. Несмотря ни на что.
A lovely beginning and ending, but a bit weaker in the middle. Still, quite the book I needed this weekend, with sweet and funny characters, with some sadness, but more about the search of happiness.