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Was wir dachten, was wir taten

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Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

180 pages, Paperback

First published January 1, 2017

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About the author

Lea-Lina Oppermann

3 books11 followers
Lea-Lina Oppermann, geboren 1998 in Berlin, studiert Sprechkunst und Kommunikationspädagogik. Geschichten zu hören, zu lesen und zu erleben hat sie dazu gebracht, selbst mit dem Erzählen anzufangen.

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Community Reviews

5 stars
774 (18%)
4 stars
1,402 (33%)
3 stars
1,346 (32%)
2 stars
523 (12%)
1 star
148 (3%)
Displaying 1 - 30 of 278 reviews
Profile Image for papilionna.
730 reviews25 followers
March 22, 2018
Wieder einmal echt schwierig zu beurteilen, denn bei dem heiklen Thema und der Lobpreisung, die das Buch und Lea-Lina Oppermann erfahren haben, fällt es nicht leicht, eine negative Meinung zu äußern. Ich gönne der jungen Autorin ihren Erfolg und finde es bewundernswert, in dem Alter einen Roman veröffentlicht zu haben, aber ich bin kein Fan ihres Buches.

Zum einen hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Vor allem bei den Kapiteln aus der Sicht des Lehrers merkt man einfach, dass eine ziemlich junge Person das Buch geschrieben hat, manche Gedanken und Handlungen sind nicht ganz durchdacht oder unschlüssig, andere sind einfach unverständlich:
„Ich beugte mich vor, so weit, dass ich der Kleinen aus Versehen in den Rücken trat.“ (S. 91)
„In keinem anderen Beruf schlägt dir täglich so viel Ablehnung entgegen wie als Lehrer.“ (S. 96)

Hm…ich denke an Polizisten? Fahrkartenkontrolleure? ARBEITSAMTMITARBEITER?
Die Aussage halte ich für gewagt. Ebenso diese:
„Ein paar komische Typen waren da schon dabei. Solche, die sich die Haare färbten, alle zwei Tage anders, oder die T-Shirts trugen mit Marilyn-Manson-Zitaten oder die sich die Zunge piercen ließen, einmal mittendurch. Wie verrückt musste man sein für einen Amoklauf?“ (S. 11f.)

Vielleicht bin ich da zu empfindlich, aber den Vergleich finde ich echt problematisch.
Mir kommt es vor, als hätte die Autorin sich ein bisschen übernommen und versucht, zu viele schwierige Themen auf diesen knapp 180 Seiten anzusprechen, die dann kaum bis gar nicht weiter aufgelöst werden. Auch das kitschige Verliebtheitsgesülze hätte das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht.

Die Charaktere sind unfassbar stereotyp, als hätte man sie aus einer 80er-Jahre High-School-Komödie kopiert. Apropos kopiert; ich will der Autorin wirklich nichts unterstellen, aber ihr Buch wirkt staaark wie eine Mischung aus Stephen Kings „Amok“ und Janne Tellers „Nichts. Was im Leben wichtig ist.“
Kann aber auch einfach Zufall sein, vielleicht hat sie die Bücher nie gelesen.

Insgesamt ist das Buch vielleicht als Schullektüre geeignet, aber mich hat es weder inhaltlich noch sprachlich begeistert.
Profile Image for buchdate.
162 reviews190 followers
January 11, 2023
Satz mit X, das war wohl Nix!
Ein Buch über einen Amokläufer, das unter anderem mit Aussagen wie „psychologisches Kammerspiel mit Thrillerfaktor“ oder „erschreckend und genial zugleich“ beworben wird.

Was ich bekam war leider alles andere als genial oder psychologisch:

- ein (für mich) leider ganz unangenehmer, plumper und furchtbarer Schreibstil. Unschön zu lesen & realitätsferne Dialoge

- ein 0815 Plot. Wie stellt man sich (bitter gesagt) einen klassischen Amoklauf vor? Genau so ist es dann im Buch. Nichts neues, nichts bahnbrechendes, was einen psychologisch richtig fordert oder aus den Socken haut. Normal, 0815, wie es schon in hundert Serien oder Filmen aufgearbeitet wurde

- absolut flache und oberflächliche Charaktere. Keine Tiefe und maximal klischeehaft. Eine der zentralen Figuren (der Amokläufer), habe ich zwischenzeitlich immer mal wieder vergessen, weil dieser kaum im zentralen Geschehen war. Es war ein Charakter, der so flach beschrieben wurde, dass da kaum Spannung aufkam

- ich würde nicht sagen, dass der Plot unlogisch ist, aber definitiv lückenhaft. Manche Dinge wurden einfach ohne weitere Erklärung als Tatsachen dargestellt. Die Reaktionen der Schüler und vor allem des „Lehrers“ waren so unnatürlich und teilweise unlogisch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Schüler jemals so reagieren würden. Wieso kam die Polizei nicht vorher reingestürmt? Ist mir alles sehr fernab von der Realität

- der Lehrer war die Kirsche auf der Torte, aber in schlecht. Sein Verhalten hat sich eher gelesen, wie die eines 12 jährigen…
Profile Image for Nadine Schrott.
691 reviews69 followers
June 15, 2023
Was soll ich sagen....ich bin beeindruckt...!

Wieder eines der Bücher, die ich nicht ganz freiwillig gelesen habe....meine Tochter hat mich gebeten.....sie muss es als Schullektüre durchackern ...

Das Büchlein hat mit 150 Seiten genau den richtigen Umfang, um bei Schüler/innen nicht die sofortige Totalabwehr zu erzeugen....
Das Setting hat mich von Anfang an überzeugt.
Geschildert wird der Amoklauf an einer Schule aus der Sicht des Lehrers Herrn Fillers und der Schüler/innen Mark und Fiona.

Bedrückend real, durchaus mit einigen brutalen Szenen führt Lea-Lina Oppermann uns in die Abgründe der Klassengemeinschaft...unfassbar fesselnd!

Das Ende ist überraschend....und noch einmal hoch emotional!

Liebe Lehrer/innen.....bitte UMBEDINGT als Schullektüre in den Klassenstufen 8 bis 10 anbieten!

Sehr, sehr lesenswert für Menschen ab 14 Jahren!
Profile Image for booktales_by_talina.
243 reviews10 followers
July 27, 2020
2 Sterne.

Irgendwie fühle ich mich ein bisschen unwohl bei dieser Rezension - nicht nur weil es sich hierbei um das Erstlingswerk einer recht jungen Autorin handelt, welches ziemlich lobgepreist ist, sondern vor allem wegen des heiklen Themas ... Das macht Kritik doch immer etwas undankbar.

Dennoch kann ich es einfach nicht anders sagen: Ich fand das Buch nicht gut.

Den Anfang macht für mich der Schreibstil, der ziemlich salopp ist und für mich daher nicht dem Thema angemessen. Aber auch die Tatsache, dass eine der Sichten, die wir präsentiert bekommen, die eines erwachsenen Lehrers ist, war irgendwie unglaubwürdig. Weder habe ich einen Unterschied zu den beiden jugendlichen Sichten wahrnehmen können noch hatte ich das Gefühl, einem Erwachsenen "zuzuhören". Dazu waren die Momente aus seiner Sicht einfach zu unreif und ebenso nicht tiefgründig genug.

Tiefgründigkeit ist aber sowieso etwas, was ich im Buch vermisst habe.
Angefangen mit den Charakteren, die durch die Bank weg reine Stereotypen waren, missfiel mir vor allem die fehlende Reflexion bestimmter angesprochener Themen.
Natürlich lebt eine Situation wie die des Amoklaufes im Buch von ihrer Schnelllebigkeit und man sollte diese Dynamik nicht durch unendliche Kapitel mit zu viel Tiefsinn "zerstören", aber alles, was passiert, derart oberflächlich, wie es hier der Fall war, abzuhandeln, verfehlt doch irgendwie auch das Ziel. Ich glaube, hier hätte sich die Autorin einen großen Gefallen getan, wenn sie sich ein paar mehr Seiten für die Entwicklung gegönnt hätte und entweder zugleich weniger Themen angesprochen oder sich für diese einfach mehr Zeit genommen hätte.
Das ist mir nämlich sehr negativ aufgefallen: Das Geschehen ist gehetzt, es wird nichts richtig reflektiert und alles sehr eindimensional dargeboten.

Ebenso gehetzt war letzten Endes auch die Auflösung.
Allein ein Wort einer Schülerin hat ausgereicht, um den Willen des Täters/der Täterin zu brechen und den eigentlichen Plan über Bord zu werfen.
Dadurch wurde uns auch die Gelegenheit genommen, die Hintergründe hinter dem Amoklauf nachvollziehen zu können. Zwar werden diese kurz erklärt, aber das Ganze ist so schwammig und nichtssagend, dass man keine wirkliche Botschaft aus dem Buch schlussfolgern kann.

Amokläufe sind in Deutschland vielleicht nicht so ein oft geschehendes Phänomen wie beispielsweise in den Staaten, das heißt aber nicht, dass das Mobbing - welches diesen meist vorausgeht - bei uns nicht genauso ein großes Thema ist.
Dass sich eine relativ junge Autorin, die quasi noch am Puls der Zeit ist, diesem Thema widmen wollte, fand ich daher sehr spannend und gut.
Leider hatte das Buch nur nicht ausreichend Gelegenheit dazu. Es waren zu viele Themen und Belange in nicht mal 200 Seiten gequetscht, sodass keiner einzigen Sache eine echte Bedeutung beigemessen wurde.

Im Endeffekt ließ sich das Buch sehr schnell lesen, eben gerade weil die Autorin sich mit nichts lange aufgehalten hat, aber für mich war die Geschichte dennoch sehr blass und hat sämtliches Potential verschenkt. Daher definitiv keine Empfehlung.

Außerdem möchte ich an der Stelle anmerken, dass ich vom Verlag ein wenig enttäuscht bin - denn es kann wohl keine so große Schwierigkeit sein, 177 Seiten auf ihre grammatikalische und orthographische Richtigkeit zu überprüfen ...
Gleiches gilt auch für die unzähligen Plattitüden, die man innerhalb eines Lektorats ausmerzen hätte können, um nicht ganze Berufsstände oder Bevölkerungsgruppen mit nur einem Satz herabzuwürdigen.
Profile Image for Ankas.
Author 1 book57 followers
July 31, 2017
Stell dir vor, du sitzt im Klassenzimmer und brütest über den kniffligen Aufgaben einer Mathe- Klausur. Der Amok-Alarm ertönt. Nur eine Übung? Du schaust zu deinem Mathelehrer, dem ein großes Fragezeichen auf der Stirn prankt. Als er sich wieder gefasst hat, lässt er die Klassenzimmertür verriegeln. Was nun?
Plötzlich klopft es an der Tür.
Machst du auf?

Mit genau diesem Szenario beginnt der heute erscheinende Debütroman der 19-jährigen Autorin Lea-Lina Oppermann. Sie selbst hat genau diese Durchsage an ihrer damaligen Schule gehört. Eine lange Stunde saß sie mit ihren Mitschülern in einem verschlossenen Klassenzimmer, ohne Informationen und Gewissheit darüber, dass es sich nur um einen Fehlalarm handelt. Zum Glück gab es nach 60 Minuten Ungewissheit die erlösende Entwarnung - doch was, wenn dem nicht so gewesen wäre? Was geht in Schülern und Lehrern vor? Diese Fragen hat sich Lea-Lina Oppermann ebenfalls gestellt. Aus ihren Antworten ist ein preisgekröntes Debüt entstanden, das auch mich ziemlich überwältigt zurückgelassen hat.

Als Leser schlüpft man in drei verschiedene Perspektiven. Die Schüler Fiona und Mark sowie ihr Mathelehrer Herr Filler erzählen in sich immer wieder abwechselnden und meist sehr kurzen Passagen, wie sie den Amokalarm und seine Folgen erlebt haben. Jede beschriebene Situation knüpft unmittelbar an die vorherige an, sodass für mich als Leserin eine lückenlose Geschichte entstand. Aufgrund der Kürze der einzelnen Passagen, der schnellen Wechsel und der stets vorherrschenden Spannung, blubbert bereits ab Seite 1 ein rasanter Lesefluss, dem ich mich nur zu gern hingegeben habe. Mitgerissen von den Ereignissen und der von der Durchsage losgetretenen Lawine, raste ich durch die Seiten und tauchte erst wieder aus dem Buch auf, als ich es nach der letzten Seite zuschlagen konnte.

Es scheint auch so, als hätte sich die Autorin voll und ganz in ihre Geschichte fallen lassen. Als wäre sie selbst eine der Schülerinnen gewesen, die in diesem fiktionalen Klassenzimmer saßen. Als hätte sie genau diese Situation erlebt, genau beobachtet und schließlich aufgeschrieben.

Für mich war es nicht nur spannend herauszufinden, wer auf der anderen Seite der Tür steht oder ob es sich tatsächlich um einen Amoklauf handelt (und wenn ja, aus welchen Gründen), sondern auch das Verhalten der einzelnen Schüler zu beobachten. Eine ganze Klasse wird auf engem Raum einer Extremsituation ausgesetzt. Da ich ein großer Fan von psychologischen Kammerspielen dieser Art bin, war "Was wir dachten, was wir taten" genau nach meinem Geschmack. Ein rasanter, spannender Pageturner, der mir stellenweise den Atem geraubt, mich schockiert und alarmiert hat.

Dass "Was wir dachten, was wir taten" lediglich 180 Seiten hat, ist sowohl ein Plus- als auch ein Minuspunkt. Das dünne Buch hat es mir ermöglicht, es in einem Rutsch zu lesen und mich der Spannung voll hinzugeben. Ich liebe es, wenn Bücher solch einen Sog aufbauen und ihre Leser regelrecht taumeln lassen, wenn sie sie schlussendlich wieder ausspucken. Schade ist natürlich, dass es auf diesen 180 Seiten nicht möglich ist, genauer hinzusehen. Ich durfte so viele Personen kennenlernen - eine ganze Schulklasse - und wäre stellenweise gern tiefer eingetaucht. Jeder Charakter besitzt schließlich seine eigene Geschichte und seinen eigenen Grund, warum er Platz in diesem Klassenzimmer gefunden hat. Aber hätte diese Tiefe, dieses noch-genauere-Hinsehen dem Buch wirklich gut getan? Ich bezweifel es, denn mit Sicherheit hätte es an Geschwindigkeit verloren, die ich in diesem Fall wirklich grandios fand. Man kann natürlich sagen, dass solch ein komplexes Thema mit diesem Hintergrund nicht auf 180 Seiten abzuhandeln ist, dennoch fällt es mir leicht, mich mit dieser Fassung vollkommen zufrieden zu geben, denn die Message ist angekommen und das Gelesene wird sicher noch eine Weile nachhallen.

Ich bin sehr angetan von diesem Debüt, kann verstehen, dass die ursprüngliche Geschichte mit dem Hans-im-Glück-Preis für Jugendliteratur ausgezeichnet wurde und sich diverse Verlage um dessen Veröffentlichung gerissen haben. Ein brandaktuelles Thema, mit dem wir uns leider immer wieder auseinandersetzen müssen, weil wir schockiert die Berichterstattung in den Medien über reale Amokläufe verfolgen. Auch wenn diese Geschichte glücklicherweise reine Fiktion ist, kann sie doch genau so passieren. Die Angst und die Ohnmacht können einen lähmen. Ich finde es großartig, dass sich ein junger Mensch genau diesem Thema angenommen und es näher beleuchtet und hinterfragt hat. Was macht einen ebenso jungen Menschen zum Täter? Was macht solch eine Situation mit den Beteiligten? Lea-Lina Oppermann hat nach Antworten gesucht und sie auf ihre ganz besondere, charmante, fesselnde und schockierende Art gefunden. Ich finde, ihr solltet sie lesen.
182 reviews10 followers
August 1, 2018
Ich war sehr neugierig, da ich viel positives über Was wir dachten, was wir taten gelesen habe.
Die Geschichte wird aus der Sicht eines Lehrers und zwei Schülern erzählt. Leider unterscheiden sich die Perspektiven sprachlich überhaupt nicht. Auch inhaltlich haben alle Figuren ähnliche Gedankengänge, die sich in der Formulierung sehr ähneln.
Leider werden vergleiche gezogen, welche ich als sehr unpassend empfand. So wird eine Schülerin mit einem entlassenen KZ-Häftling verglichen.
Ab dieser Stelle war es für mich vorbei.
Auch die restlichen Figuren sind nicht unbedingt sympathisch. Einige sind sehr stereotypisch:
- die Beliebte
-der/die dicke Außenseiter/in
-der Streber
Ingesamt betrachtet bleibt die Geschichte weit hinter ihrem Potenzial.
Profile Image for Miss Bookiverse.
2,241 reviews87 followers
January 21, 2020
Durch drei Perspektiven wird ein Amoklauf an einer Schule beschrieben. Diese Konstellation und der Stress, dem die Schulklasse samt Lehrer ausgesetzt ist, als der Täter sie dazu zwingt, bestimmte Aufgaben zu erfüllen (Klamotten tauschen, anspucken, etc.), sorgen für Spannung und Nervenkitzel. Kombiniert mit der aufgedeckten Identität des Täters nimmt das der Thematik leider die Ernsthaftigkeit. Es artet mehr in ein perfides wie-weit-würdest-du-gehen-Spiel aus und eine Beobachtung von Gruppendynamik in Extremsituationen. Dadurch mangelt es an einer sensiblen Auseinandersetzung mit dem Motiv des Täters (dieses fand ich zwar nachvollziehbar, aber die Umsetzung seines Plans kam mir unrealistisch vor) und den Spuren, die so ein Erlebnis hinterlassen.
Profile Image for Anna.
284 reviews38 followers
July 10, 2019
Ich kann nicht sagen wieso, aber auf das Buch habe ich mich schon so gefreut, nicht weil die Thematik sonderlich fröhlich wäre, aber irgendetwas hatte das Buch, was mich gepackt hat.

Leider wurde ich etwas enttäuscht. Die verschiedenen Sichten waren nett, aber haben nichts zur Geschichte hinzugefügt, da sie meist entweder ähnliche Gedanken hatten (Angst), oder eine Situation nur beschrieben und keine Sicht wusste mehr, als eine andere Sicht.
Die Charaktere waren meist sympathisch, aber auch nicht so, dass ich übermäßig emotional in ihre Lage verwickelt war und die Handlung hatte ihre Höhepunkte, aber wenig hat mich geschockt und überrascht, es war eher so, als würde man mir sehr lebhaft etwas nacherzählen und es interessiert mich schon, wie es weiter geht, aber ich bin nicht ein Teil dieser Geschichte, sondern stehe nur daneben und höre zu.
Allgemein war der Schreibstil aber sehr angenehm und ich wollte ab einem Punkt schon gerne wissen, wie es weiter geht.
Das Buch war in Ordnung und nett für Zwischendurch, aber leider konnte es mich nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Profile Image for AL :).
97 reviews3 followers
March 23, 2023
1.5
besser als erwartet, schlechter als gedacht
Profile Image for Statement Books.
36 reviews9 followers
January 25, 2018
Das Buch hat man in einem Zug durchgelesen, klassischer Pageturner & der Schreibstil ist sehr flüssig & (klar Jugendbuch) nicht so anspruchsvoll.

Es hat mich trotzdem gefesselt & man wollte endlich wissen wie es ausgeht...bangte und hoffte mit.
Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen und die Stimmung des Buches nachempfinden.

Ein gelungenes Buch & ein Lob an die Jungautorin.
Profile Image for Luise.
18 reviews2 followers
July 16, 2021
Also ich weis nicht genau was ich zu diesem Buch sagen soll. Eigentlich ist es ein gutes Jugendbuch was man mal schnell lesen kann. Aber ich glaube ich mochte dieses Buch von Anfang an nicht weil ich es als Schullektüre lesen musste. Das Ende finde ich auch persönlich nicht sehr gut gemacht und es war zwischenzeitlich sehr brutal und Psycho. Aber eigentlich ist es auch spannend und man kann es gut lesen.
Für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren geeignet.
Profile Image for book_crown.
18 reviews1 follower
March 20, 2018
Wow. Ich bin echt begeistert. So wenige Seiten und einfach unglaublich viel Inhalt. Ein echter pageturner mit GänsehautGarantie.
Es ist zwar erst März, aber ich weiß dass das ein Jahreshighlight wird.
Profile Image for Tina.
241 reviews46 followers
January 25, 2024
Ganz schwierige Kiste.
Für meinen Geschmack sind das deutlich zu viele Themen für viel zu wenig Seiten. Um alles gut aufarbeiten zu können, wären die einen oder anderen Ausführungen schon angemessener gewesen. So wirkt das Ganze nur wie abgehandelt.

Als Schullektüre würde ich es empfehlen, wenn man die benannten Themen in diesen Büchern angemessen mit den Schülern aufarbeitet, um auch sicherzugehen, dass die Message auch wirklich ankommen kann.

Spannungsfaktor war auf jeden Fall da.

2/5 ✨
Profile Image for Bianca .
559 reviews
July 2, 2020
Zum Cover: Der Einband und das Cover sind sehr schlicht, aber machen nicht weniger neugierig. Eine braune Papiertüte als Hintergrund - das nehme ich jetzt einfach mal an - ist doch etwas anderes.
Auf dieser steht, nur in Großbuchstaben und fast schon als Drohbrief enttarnt, der Titel des Buches "Was wir dachten, was wir taten". Allgemein klingt das schon sehr interessant.

Zum Inhalt: Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren.
Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf.
Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität.
Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Meine Meinung: In diesem Buch geht es ja bekanntlich um einen Amoalarm und da dies ein sehr schwieriges, interessantes wie erschreckendes Thema ist, war ich dementsprechend neugierig darauf.
Nicht positiv neugierig, sondern einfach wissbegierig. Dazu wollte ich diese noch äußerst jungen Autorin eine Chance geben. Ob es sich lohnt, müsst ihr selbst entscheiden!
Denn gerade bei diesem Buch liegt sehr viel in der Betrachtung des einzelnen. Auch mir, muss ich zugeben, hat es letztlich nicht so gut gefallen, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat.
Das lag aber vor allem auch an den Charakteren, von denen mir keiner so wirklich ans Herz ging noch mir tatsächlich leidtat, ja, manchaml habe ich einige dieser sogar regelrecht gehasst, weil sie so schlimm denken.
Szenen zum Mitfühlen habe ich hier wirklich vergeblich gesucht und nicht gefunden.
Es ist nicht so, dass die Autorin nicht schreiben kann, das kann sie durchaus und ich muss dazu gestehen, ich habe das Buch an einem Tag beendet, das liegt aber eher an der Dünne des Buchs und nicht an der Geschichte selbst.
Alles wirkte teilweise auch so ein bisschen gestellt. Die Aufgaben, die den jedem Schüler gestellt werden, wirken eben eher inszeniert als wirklich reallistisch und das finde ich bei einer Nacherzählung doch eher schade.
Das ist wohl auch der Punkt, an dem bei mir demnach keine Gefühle übergespungen sind, die Mitleid oder etwas ähnliches hervorrufen sollten.
Erschreckend ist die Geschichte zwar schon und an manchen Stellen habe schon geschluckt, aber so richtig bei mir an kam da trotzdem nichts. Das ist schade, denn Potential dazu war definitiv da.

Fazit: So leid es mir also tut, ich kann dem Buch "Was wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Oppermann leider nur 1,5 Sterne geben. Es hat mir einfach nichts gegeben und gerade solche Geschichte sollten einem immer etwas mitgeben können.
Sei es nun positiv oder negativ, aber aus solch einem Thema nimmt man immer etwas mit, gerade wenn man es selbst erlebt hat.
Profile Image for Michelle.
565 reviews9 followers
October 7, 2021
Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht von sich überzeugen.
Weder der Schreibstil, die Handlung, die Charaktere oder sonst noch etwas, einfach alles mochte ich überhaupt nicht.

Die Charaktere waren alle flach und unglaublich unsympathisch. Letztendlich wäre es mir komplett egal gewesen wenn alle in diesem Buch umgekommen wären.
Vor allem das der Lehrer wie ein pubertärer Jugendlicher gedacht hat, hat mich komplett zur Verzweiflung gebracht.

Dazu war die Handlung sehr langweilig und man hat versucht durch die Briefe etwas besonderes in die Geschichte einfließen zu lassen, jedoch war dieses Element so schlecht eingearbeitet, dass es mich einfach nur genervt hat.

Leider kann ich das Buch keinem ans Herz legen, da ich keine Sekunde das Buch genossen habe und mich selber wundere, warum ich es nicht einfach abgebrochen habe
Profile Image for Luisa.
128 reviews67 followers
April 11, 2025
⭐️ 5 Sterne ⭐️

JUGENDBUCH HIGHLIGHT

Krasses Buch. Schwere Thematik und man sollte als LK genau abwägen, ob das etwas für die Lerngruppe wäre. Die Message ist deutlich und wichtig. Die Spannung wird durchweg aufrechterhalten und es gibt einen starken Bezug zur Lebenswelt der SuS. Allein das macht das Buch so attraktiv für den Deutschunterricht.
Profile Image for Consu Garcia.
196 reviews47 followers
July 17, 2022
Novela que me llamó la atención por su trama, a lo largo de las paginas nos vamos dando cuenta de las debilidades y secretos de cada uno de los personajes que amenazados por un arma no tendrán más remedio que enfrentarse a sus mayores miedos.
Pienso que la autora atraves de este grupo de adolescentes y profesor solo quiere hacernos entender como el título indica que una cosa es lo que pensamos y deseamos y otra muy distinta lo que hacemos y mostramos a los demás.( Y ahí entra todo la indiferencia, el status, el prestigio, el liderazgo y un largo etcétera solo hay que saber leerlo entre líneas).
Profile Image for Ladylike0.
296 reviews11 followers
March 28, 2022
Seit ich den Klappentext von diesem Buch kenne, möchte ich die Geschichte lesen. Es versprach Spannung, eine schreckliche Situation für die Schüler, aber aus dem Leben gegriffen und eine originelle Idee. Denn wie bringt ein Amokläufer andere Schüler dazu, ihre tiefsten Geheimnisse zu verraten? Mit diesen Gedanken bin ich in das kurze, aber rasante Buch eingestiegen.

Die Autorin schreibt die Geschichte aus der Perspektive aller beteiligten Schüler und dem Lehrer. Jeder bringt eine Portion Angst ins Geschehen und hat ein Stück mehr Wissen als jemand anderes. Lediglich die Sichtweise des Täters erhalten wir nicht, auch spricht dieser kein Wort.

Ich hing an den Seiten. Ich hatte Angst, um die Charaktere. Doch über die Seiten merkt man auch schnell, dass die Handlung deutlich weniger brutal ist und der Fokus mehr auf die Geheimnisse der Klasse gelegt wird. Auf die Abgründe Ihres Lebens. Und diese werden auf schmerzhafte Weise ans Licht geführt.

Es werden mehrere Themen angeschnitten. Eitelkeit, heuchlerische Vorbildfunktion oder auch Essstörungen. Sobald es um ihr Geheimnis geht, suchen sie nach einem Helden. Sind sie nicht im Fokus, haben sie vielleicht Mitleid. Ein anderer Teil freut sich vielleicht auch über die „verdiente“ Demütigung. Das Buch ist heftig. Hier werden wirklich Abgründe eröffnet, aber durch die kürze der Geschichte und die doch hohe Anzahl der Charaktere, lediglich angeschnitten.

Überall habe ich mehr Potenzial gesehen. Das Buch hätte noch spannender, rasanter, authentischer sein können, durch mehr Brutalität – was leider zu einem Amoklauf dazugehört. Auch die Tiefgründigkeit hätte verstärkt werden können, durch ein paar mehr Zeilen/Seiten. Letztendlich gibt es auch einige Bemerkungen aus der Vergangenheit der Charaktere oder ein paar Handlungsstränge, die angesprochen und dann nicht weiterverfolgt werden.

Fazit

Eine originelle Idee, die sich rasant lesen lässt. Auch, wenn es weniger brutal ist, als ich erwartet hätte, empfehle ich das Buch nicht für Leser mit schwachen Nerven. Aus psychologischer Sicht, eine spannende Lektüre, die authentisch das Innenleben und die Gedanken der betroffenen Schüler widerspiegelt. Wichtige Themen werden angesprochen, wenn auch nur kurz. Mit ein paar weiteren Sätzen und mehr Authentizität, hätte die Autorin noch mehr aus ihrer Geschichte holen können. Aus meiner Perspektive, wurden an diesen Punkten wenig Potenzial verschenkt.
Profile Image for Pia Mllr.
14 reviews
July 30, 2020
Als Lea-Lina Oppermann den Hans-im-Glück-Preis für dieses Buch erhielt, war sie gerade mal 18 Jahre als. Sehr beeindruckend für eine so junge Schriftstellerin, sich mit dem Thema Amoklauf auseinanderzusetzen und eine durchaus akzeptable Geschichte daraus zu entwickeln. Leider ist es für mich nicht mehr als das. Das Buch lässt sich leicht lesen, aber trotzdem stolpert man immer wieder über einzelne Wörter und Redewendungen, die meiner Meinung nach nicht sonderlich gut in die Sprache der Jugendlichen passen. Die gesamte Geschichte wirkt konstruiert und sowohl die beschriebenen Mitschüler als auch die Erzähler und ihre Gedankengänge sind nicht besonders tiefgründig. Ich habe selten über so stereotypische Charakter gelesen: das hübsche, beliebte Mädchen mit den tollen Haaren, die aber total arrogant ist, die Sportler mit den muskulösen Körpern, gutem Aussehen und nicht ganz so viel Hirn, das edgy Mädchen mit schwarzen Klamotten und lila Haare, die immer bissige Kommentare abgibt oder [Spoiler!!], zu guter Letzt, das stille Mädchen, das von niemandem beachtet wurde und dann Amok läuft...
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Patricia.
334 reviews57 followers
August 1, 2019
Mir wurde dieser Roman als Klassenlektüre empfohlen und beim vorab Lesen muss ich sagen, dass er einige interessante und für SchülerInnen sicher auch relevante Themen behandelt, diese für meinen Geschmack aber nur zu oberflächlich anschneidet. Man folgt der Geschichte rund um den Amoklauf in einer Schule aus drei unterschiedlichen Perspektiven, was mir sehr gut gefallen hat. Die anderen Figuren bleiben aber relativ zweidimensional und man kann bis zum Schluss nicht völlig klar nachvollziehen, warum ihnen passiert, was passiert.

Profile Image for Toniarw.
264 reviews7 followers
January 25, 2021
Leider hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. An sich war es spannend, aber wenn man in Nachhinein drüber nachdenkt, macht das nicht wirklich Sinn. Zb. Hinterfragt keiner etwas.
Profile Image for Annika.
6 reviews
February 23, 2025
Super spannend zu lesen, lädt zum Denken ein aber das Ende ergibt für mich nicht richtig Sinn.
Profile Image for Ex_Libris_J.
281 reviews
June 28, 2025
Amokalarm.
Eine maskierte Person stürmt das Klassenzimmer, eine geladene Pistole in der Hand. Sie diktiert Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse der Schüler*innen ans Licht zerren. Hinter sorgfältig aufgebauten Fassaden tun sich Abgründe auf: Arroganz, Diebstahl, Mitläufertum, Lügen.
Während Fiona wie gelähmt ist, empfindet Mark eine verstörende Genugtuung. Lehrer Filler schwankt zwischen ohnmächtiger Wut und lähmender Passivität.

Als die ersten Grenzen überschritten sind, gibt es kein Zurück mehr.

✨ Meine Meinung:

Der packende Einstieg hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Obwohl ich nicht mit allen Figuren mitfühlen konnte — besonders die Darstellung der Lehrerrolle empfand ich als irritierend — fand ich die Charakterzeichnungen insgesamt gelungen.

Der Spannungsaufbau profitiert von den wechselnden Perspektiven: Das Geschehen wirkt greifbar und intensiv erzählt. Die sogenannten „letzten Wünsche“ hatten es teils wirklich in sich.
Ich habe zwar mit dem Ende gerechnet, doch hat mich das nicht unbedingt gestört, da ich nicht auf einen übertriebenen Plot-Twist gesetzt habe.

Einige Aspekte empfand ich allerdings als wenig überzeugend: Vor allem die Reaktionen des Lehrers erschienen mir wenig nachvollziehbar — insbesondere zu Beginn, als sein Verhalten die Eskalation maßgeblich begünstigte. Auch die Darstellung der Polizei, die scheinbar machtlos blieb, wirkte auf mich wenig realistisch.

Die Geschichte macht auf jeden Fall auf gesellschaftliche Themen und Dynamiken im schulischen Alltag aufmerksam und hat mich zum Nachdenken angeregt.

Ein Buch, das Aufmerksamkeit verdient, allerdings eher in Kreisen einer jüngeren Zielgruppe - im Idealfall als Schullektüre, um nach dem Lesen nochmal gemeinsam darüber diskutieren zu können.
Profile Image for Lesebiene.
389 reviews1 follower
November 21, 2023
Hmm… das klingt jetzt bei so einer Geschichte jetzt vielleicht blöd, aber das Ende war irgendwie ziemlich enttäuschend. Irgendwie hab ich da mehr erwartet. Dem ganzen Rest hatte ich gespannt zugehört,ich mochte die verschiedenen Perspektiven, aber das Ende kam dann irgendwie viel zu hurtig.
Okay für eine kurze Geschichte, aber kein total gutes Buch.
Profile Image for Dennis Piwo.
60 reviews
November 30, 2024
Kurz emotional aber sehr eindimensionale Charaktere und sehr voraussehbar
Displaying 1 - 30 of 278 reviews

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