Über Hillary Clintons Vorgängerin darf man eines getrost sagen: Sie stammte nicht aus dem politischen Establishment. Vielmehr stammte sie aus der Gosse: Victoria Woodhulls Familie war ein vagabundierender Clan, der sich mit Quacksalberei über Wasser hielt und seine Töchter anschaffen schickte. Die hübsche junge Frau mit dem scharfen Verstand schlug selbst daraus Kapital. Bald war sie eine der schillerndsten Figur im New Yorker Rotlichtmilieu. Als ein Kunde ihr Kursmanipulationen verriet, kaufte sie Börsenaktien – und wurde über Nacht reich. Doch Victoria wollte mehr: Sie wurde die erste Brokerin der Wall Street. Sie war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe. 1872 kandidierte Victoria Woodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten - knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient ... Eine der faszinierendsten Frauenfiguren, die die Geschichte uns bislang vorenthalten hat!
This is the amazing biography of a fascinating woman who was miles and miles ahead of her time. Mrs Woodhull's life easily trumps fiction, and she would have trumped Trump (and Clinton) had she run these days. She knew what she wanted, and she wasn't aftaid to get her hands dirty if others started throwing dirt first.
Dieses Buch ist schnell und einfach gelesen. Die Autorin schafft es, die Geschichte von Victoria Woodhull ausführlich dazustellen, ohne dass der Leser das Interesse verliert. Victoria Woodhull kam aus der amerikanischen Unterschicht und trotz widrigster Lebensumstände es geschafft hat, nicht nur zur ersten Brookerin aufzusteigen, sondern auch zur ersten Präsidentschaftskandidatin in den USA, zu einer Zeit, in der sie selbst nicht einmal wählen durfte.