Miroslav Nemec, den viele als Ivo Batic aus dem Münchner „Tatort“ kennen, soll bei einem „Mörderischen Wochenende“ aus einem Krimi lesen und über „Mord in Fiktion und Wirklichkeit“ diskutieren. Und so fährt er an einem Freitag im August in das Berghotel „Falkneralm“, zu dem nur eine einsame Steilbahn führt. Doch das Wochenende wird alles andere als erfreulich: Nicht nur kommt ein gewaltiger Gewittersturm auf, plötzlich kommen nacheinander auch drei Gäste zu Tode. Unfall oder Mord? Eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie die Berchtesgadener Polizei meint. Doch Nemec und ein anderer Gast, die Polizeimeisterin Bergending aus Augsburg, beginnen zu zweifeln, ob wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und so muss der Kommissardarsteller Nemec selbst zum Ermittler werden und der Gefahr ins Auge blicken, sich so richtig lächerlich zu machen.
gekürzte Lesung auf 4 CDs, Laufzeit: 4 Stunden 44 Minuten Gelesen vom Autor
Darum geht’s:
Der als Tatort-Kommissar bekannte Schauspieler Miroslav Nemec wurde engagiert, um im Hotel Falkneralm an einem „Mörderischen Wochenende“ teilzunehmen. Er soll dort aus einem Mankell-Krimi lesen. Doch ein schwerer Sturm sorgt dafür, dass Nemec und einige schon früher eingetroffene Gäste in dem abgelegenen Hotel festsitzen, denn die Seilbahn, die der einzige Zugang zur Falkneralm ist, muss wegen des heftigen Windes abgeschaltet werden. Und plötzlich schwimmt ein Toter im Pool.
So fand ich’s:
Miroslav Nemec schreibt über Miroslav Nemec, denn er selbst spielt die Hauptrolle in seinem ersten Roman. Das bietet für die Leser eine gute Gelegenheit für einen kleinen Blick hinter die öffentliche Fassade des bekannten Schauspielers auf sein Privatleben, dass sich sicherlich so oder so ähnlich mit seiner Familie und den Dreharbeiten zum Tatort abspielt, wie es im Buch beschrieben wird. Man erfährt, wie er damit umgeht, eine öffentliche Person zu sein und man hat das Gefühl, auch einen Blick auf die private und sehr sympathische Person Miroslav Nemec zu bekommen.
Die Hör-Version hat einen noch persönlicheren Touch, denn der Autor liest selbst. Ein echter Genuss, denn Miroslav Nemec hat eine tolle Lesestimme und es macht Spaß, ihm stundenlang zuzuhören.
In „Die Toten von der Falkneralm“ schwingt sich Nemec nicht zum Super-Ermittler auf, sondern gerät eher versehentlich in eine Situation, in der die Polizei so schnell nicht vor Ort sein kann. Zusammen mit einem pensionierten Kriminalkommissar und einer jungen Bereitschaftspolizistin macht er sich Gedanken um die Morde im abgeschiedenen Hotel, die ihn natürlich beschäftigen. Er betont immer wieder, kein Polizist zu sein, sondern nur einen zu spielen, und doch ergreift er die Initiative und mischt ordentlich mit.
Der Kriminalfall ist nicht besonders kompliziert und sogar ein bisschen skurril, aber unterhaltsam, und bietet genug Möglichkeiten für Nemec, um Charakterstudien zu betreiben, die man gerne verfolgt. Seine Beteiligung an der Aufklärung erscheint realistisch und ist durchaus unterhaltsam. Insgesamt hat mich das Hörbuch fast 5 Stunden lang gut unterhalten.
Miroslav Nemec einmal nicht in der Rolle als Tatort Kommissar Batic, sondern als Schauspieler, der auf der Falkneralm an einem „Mörderischen Wochenende“ auftritt und dort aus einem Roman Mankells vorlesen soll. Doch seine Rolle entwickelt sich etwas anders als geplant: erst sorgt ein Sturm für Aufregung, viele Gäste schaffen es nicht mehr hoch auf die Alm, wo man derweil von der Außenwelt abgeschnitten ist. Nachdem seine Frau den bekannten Schauspieler gerade noch sehr zu seinem Missfallen angehimmelt hat, wird einer der Gäste tot im Swimmingpool gefunden. Ein Unfall wie es scheint. Gerade hat sich die Aufregung etwas gelegt, ist schon der zweite Tote zu beklagen: zwei Ziegeln, offenbar durch den Sturm vom Dach gerissen, müssen ihn tödlich getroffen haben. Der Schauspieler rückt mehr und mehr in die Rolle des Ermittlers, unterstützt von einem ehemaligen Polizisten, der jedoch selbst auch mal die Seiten wechselt und zum dritten Todesfall in nur wenigen Stunden wird. So viel Zufall kann nicht sein und ein Mann, den ohnehin alle für einen Kommissar halten, muss die Figur mimen, die von ihm erwartet wird.
Mit „Mein erster Fall“ untertitelt der Neu-Autor sein schriftstellerisches Debüt. Dieses Augenzwinkern schon auf der ersten Seite behält er bei und macht sich gar nicht erst die Mühe, einen Erzähler zu kreieren, sondern schildert die Handlung gleich aus seiner (fiktiven) Perspektive. So entsteht ein Plauderton, der wenig von einer klassischen Erzählung hat, sondern irgendwie eher an ein lockeres Gespräch beim Abendessen oder Bier erinnert. Bisweilen hat man den Eindruck, Nemec stehe auf der Bühne und wolle sein Publikum unterhalten, die etwas unlustig geratenen Witze sind hier das Indiz und sie wären sehr verzichtbar gewesen. Die Anmerkungen zum Dasein als Schauspieler und den nicht immer noch angenehmen Nebeneffekten eine bekannte Rolle im Fernsehen zu spielen, verleihen dem Roman zwar eine persönliche Note, die ihn sicher von anderen unterscheiden, lenken jedoch auch immer wieder von der Krimihandlung ab. Der Fall selbst ist angemessen spannend für einen typischen Regionalkrimi, insgesamt weitgehend logisch und glaubwürdig, jedoch auch nur mäßig kreativ, es werden doch auffällig viele Krimiversatzstücke bemüht.
Alles in allem, durchaus gut und unterhaltsam lesbar, durch die Wahl der Perspektive sicherlich ein außergewöhnliches Buch, als Krimi jedoch nur Durchschnitt.
Obwohl ich fast nie Tatort schaue, ist mir der Autor bzw. Schauspieler Miroslav Nemec durchaus ein Begriff ... Die Idee, sich selbst als Schauspieler in einen Krimi zu schreiben, fand ich daher durchaus interessant. Nemec meint es damit aber fast etwas zu gut, so erinnert die Geschichte vor allem am Anfang an den Film "Geheimnis im blauen Schloß", der auf dem Roman "Und dann gab's keines mehr" von Agatha Christie basiert.
Mit dem kleinen Unterschied, dass zunächst einmal eher wenig passiert (außer dass auf einmal Tote auftauchen). Das Tempo ist ruhig, die Erzählweise gediegen und auch der Sprachstil entspricht in seiner Art nicht unbedingt dem, was man aus modernen Krimis gewohnt ist.
Bemängeln muss ich leider auch den Klappentext, der fast zwei Drittel der Geschichte verrät. Wer das Buch lesen will, sollte sich es sich also lieber verkneifen, sich den genauer anzuschauen.
Als Krimi wird das Buch eigentlich erst ab Seite 150 interessant, denn bis dahin steht nicht einmal fest, ob es sich überhaupt um Unfälle oder Morde handelt ...
Fazit: Als Krimi nur bedingt gut, aber trotzdem ganz unterhaltsam zu lesen - vor allem für Fans des Schauspielers, weil er immer wieder Dinge aus seinem Alltag (Familie, Arbeit etc.) einfließen lässt.
3.5 Sterne Das erste Buch von einem Tatort-Kommissaren, indem er selbst auch noch die Hauptrolle spielt. Sehr schöner leichter Schreibstil ohne viel schnickschnack. Ich bin auf Band Nr 2 gespannt, wenn es einen geben wird :)
Miroslav Nemec (alias Münchner Tatort-Kommissar Batic) gibt sein Debut als Krimiautor und echter Ermittler. In einer Agatha-Christie-Szenerie (geschlossene Gesellschaft, keiner kann weg) wird in Serie gemordet und als Unfälle getarnt. Die Lösung findet sich letzlich im einem Thema von Patricia Highsmith...
Inhalt: Miroslav Nemec, bekannter Schauspieler – seit 1991 auch Tatortkommissar Ivo Batic, berichtet von einem „mörderischen Wochenende“, bei dem er eigentlich nur aus einem Krimi vorlesen und dann darüber diskutieren sollte. Doch es kommt anders als geplant und Miroslav Nemec ermittelt nun nicht nur IM Tatort, sondern auch AN diesem …
Schreibstil: Ich bin ehrlich, ich habe noch nie in meinem Leben Tatort geschaut und kannte daher weder den fiktiven Kommissar Batic noch war mir Miroslav Nemec vor diesem Buch bekannt. Daher freute ich mich auf diesen eher untypischen Plot. Der Schreibstil war zu beginn des Buches etwas holperig, sodass ich Schwierigkeiten hatte in die Geschichte einzutauchen, nach ein paar Seiten hatte ich mich aber daran gewöhnt und Nemec lieferte interessante Einblicke in Bezug auf sein öffentliches sowie privates Leben und lies dabei seine Kriminalgeschichte einfließen. Die Geschichte an sich ist kurzweilig und ein netter Zeitvertreib. Leider hat sie ein paar Fehler, welche die Geschichte als unlogisch entlarven. Natürlich habe ich einen ausgedachten Krimi erwartet, aber wenn schon ein paar Fakten (der Autor schreibt über sein Leben, seinen Beruf, etc) wahr sind, könnte man sich bei den anderen auch Mühe geben – auch wenn diese nur ausgedacht sind ;)
SPOILER ANFANG Die Falkneralm befindet sich auf einem Berg, welche nur mit einer Seilbahn oder zu Fuß über einen Kletterpfad erklommen werden kann – komischerweise fährt am nächsten Morgen die Bergwacht via Auto vor …
Ein Toter sollte mit einer Plane abgedeckt werden, diese Lösung erscheint den beteiligten fraglich und sie schaffen die Leiche weg. Kurze Zeit später wird über die (besagte) abgedeckte Leiche berichtet – sorry, aber diese wurde nicht abgedeckt und war auch schon lange nicht mehr da …
Nemec muss sein Jackett bei der Polizei abgeben und erhält es kurze Zeit später vom Polizisten zurück, alles nur Schikane – so wird es geschrieben. Ein paar Seiten später, soll Nemec sein Jackett aus der Forensik abholen. Ähm ?! SPOILER ENDE
Charakere: Alle Personen werden nur kurz angerissen, das klingt realistisch, weil der Autor in der Ich-Perpektive berichtet und er die Personen auch nicht näher kennt, dennoch kommen Sympathien beim Lesen auf, was ich sehr schön fand. Was bei mir allerdings auch hängen geblieben ist, ist der ständige Alkoholkonsum von Miroslav Nemec. Es ist, so denke ich zumindest, absolut in Ordnung, wenn man in solch einer Situation ist, zu trinken; aber danach? Vor Autofahrten sollte man nichts trinken und auch eine Polizistin sollte kein Bier anbieten und noch groß rumtönen, dass die Promillegrenze schon nicht erreicht würde und sie könnte ja auch ihr Messgerät vor der Abfahrt noch zur Verfügung stellen. Ja, es ist ein Buch für Erwachsene, aber dennoch sterben immer noch zu viele Menschen im Straßenverkehr. Jeder Mensch verträgt unterschiedlich viel und daher kann auch 0,5 Promille zu viel sein!
Cover: Das Cover finde ich gelungen und auch die Haptik des Schutzumschlages ist klasse.
Fazit: Ein schöner Einblick in das Leben des Schauspielers Miroslav Nemec und seine Idee einen Krimi in sein Leben einzubauen. Leider ist die Geschichte nicht immer gelungen, daher nur 3 Sterne. Eine Lesempfehlung gebe ich an alle Fans vom Autor sowie Tatort-gucker.
Der bekannte Tatort-Kommissar Ivo Batic oder besser gesagt sein Darsteller Miroslav Nemec wird für eine Krimi-Matinee gebucht. Stattfinden soll das Ereignis in einem neu renovierten Hotel in den Bergen gelegen und am besten mit einer Seilbahn erreichbar. Ein Journalist und ein echter aber inzwischen pensionierter Kommissar sollen die Gesprächspartner sein. Das Wochenende verspricht eine unterhaltsame Abwechslung zu bringen. Allerdings verlaufen die Tage völlig anders als geplant. Es zieht ein Sturm herauf, der bei einem Teil der Gäste verhindert, dass sie überhaupt anreisen können und die anderen unter ihnen auch Miroslav Nemec sitzen fest. Die Hotelbetreiber versuchen das Beste daraus zu machen und die Gäste zu verwöhnen. Doch als einer der Gäste tot im Pool gefunden wird, ist auch der letzte Rest von guter Stimmung dahin.
Der pensionierte Kommissar Mees und Miroslav Nemec beginnen sich über die Szenerie Gedanken zu machen. Doch alles sieht wie ein bedauerlicher Unfall aus. Fast könnte man zur Tagesordnung übergehen, gäbe es nicht kurze Zeit später einen weiteren Todesfall zu beklagen.
Herr Nemec schreibt einen Roman, in dem er als er selbst in einen Kriminalfall gerät, der vielleicht nur aus einer Reihe von Unfällen besteht. Kann diese Idee funktionieren? Und wenn er das Hörbuch dann auch noch selbst liest? Hätte der Autor im Rahmen der Buchmesse nicht ein so mitreißendes Interview gegeben, während dessen er einen kleinen Teil des Buches zum Besten gab, wäre das Hörbuch möglicherweise nicht im CD-Player gelandet. Do so hat es seinen Weg in die Ohren der Hörerin gefunden und sie zu mehr als einem Auflachen animiert. Ja, zumindest in diesem ersten Fall funktioniert die Begegnung des Miroslav Nemec mit sich selbst ausgesprochen gut. Gelungen ist die Gratwanderung sich selbst als authentische Person darzustellen und dennoch das Private privat sein zu lassen. Humorvoll und amüsant die Beschreibungen um die Verwechslungen des Menschen Nemec mit der Rolle Batic, Fehler die wohl jedem TV—Seher unterlaufen können, der ja tatsächlich nur die Figur aus der Flimmerkiste kennt, die bei einer so lange laufenden Serie durchaus mal wie ein alter Bekannter wirken kann. Kurzweilig schildert Miroslav Nemec wie sein Alter Ego so etwas wie kriminalistischen Spürsinn entwickelt, wie im Tatort erlernte Vorgehensweisen im wirklichen Leben zur Anwendung kommen. Ein Glück, dass der Autor den Verleger kannte und dass er diese witzige Idee sich selbst einen Krimi erleben zu lassen in Buch und Hörbuch umgesetzt hat. Man wünscht sich eine weitere herausragende Idee, damit Herr Nemec zu einem weiteren Fall kommt und seinen Lesern ein weiteres Lese- und Hörvergnügen bereiten kann.
zum Inhalt Der Schauspieler Miroslav Nemec, den wir als Tatort Kommissar Ivo Batic kennen, ist als "Stargast" eingeladen. Im Berghotel "Falkneralm" findet ein mörderisches Wochenende statt und Nemec soll dort aus Krimis vorlesen und sich an einer Diskussion beteiligen. Ein heftiger Sturm zieht auf, das Hotel ist dank unbefahrbarem Lift und totem Handynetz von der Aussenwelt abgeschnitten. Naja - dann stimmt wenigstens die Stimmung für so ein Krimi Wochenende.... Nur leider kommen nacheinander 3 Männer zu Tode, sind es drei schreckliche Unfälle? So hat es den Anschein... Aber in dem Schauspieler Nemec steckt eben doch ein Kommissar Batic. Und so stellt er einiges in Frage .... Steigt ihm seine Rolle zu Kopf oder stimmt da wirklich was nicht?
meine Meinung Es hat sich auf jeden Fall gelohnt dieses Buch zu lesen... Normalerweise bin ich sehr skeptisch, wenn Schauspieler plötzlich singen oder eben, wie Nemec, Bücher schreiben. Zudem ist er höchstpersönlich der Protagonist. Aber ich muss sagen, das ihm hier ein ganz tolles Werk gelungen ist. Man hat natürlich, dank den gesehenen Tatorten, sowie dem sympathischem Bild auf der Rückseite, von Anfang an ein Bild vor Augen und kann sich dem Charme irgendwie kaum entziehen. Die Geschichte ist jetzt nicht suuuperspannend, aber sehr unterhaltsam, schlüssig, relativ unvorhersehbar und hat ein sehr gutes Ende. Und gelernt habe ich nun auch was - falls ich mal jemanden unbemerkt um die Ecke bringen möchte (Spaß). Der Unterhaltungs/Spannungsbogen hält konstant an, ohne Durststrecke. Die mitwirkenden Charaktere sind jetzt nicht soo gut ausgearbeitet, das mir jemand großartig in Erinnerung blieb, aber das tut der Story überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil - man konzentriert sich auf das Wesentliche. Die Umschlaggestaltung finde ich sehr schön mit der Alm und der Seilbahn. Das Papier fühlt sich an den grünen Stellen wachsartig an und die Schrift ist geprägt, beides verleitet beim lesen immer wieder zum rummfummeln - ich liebe solche Umschläge! Herr Nemec muss unbedingt noch mehr Fälle lösen ! Ich bin sehr angetan !
Ich mag die Münchner Tatorte, ich mag Miroslav Nemec. Das war es wohl, was mich zu diesem Buch greifen ließ. Obwohl eine Kollegin mich bereits 'gewarnt' hatte...
Es fing eigentlich auch ganz nett und launig an. Wie Nemec sich selber als Charakter beschreibt und agieren lässt, kann man ihn sich ganz gut vorstellen. Auch das entworfene Szenario klingt zunächst ganz vielversprechend: Ein Sturm, man ist über Nacht im Hotel eingeschlossen und von der Umwelt abgeschnitten, es gibt Tote. So weit, so gut. Aber leider macht ein interessantes Szenario allein noch keinen Spannungsbogen! Trotz der Todesfälle kam bei mir bald Langeweile auf. Die Geschichte verläuft wiederholt u.ngefähr nach diesem Schema: Es wird geplaudert. Nemec erinnert irgendwas an irgendeine "Tatort"--Folge. Es gibt einen Toten. Es wird wieder geplaudert - nur ab sofort vor allem darüber, was passiert sein mag. Nemec erinnert wieder irgendwas an irgendeinen "Tatort". Es gibt wieder einen Toten. Und so weiter...So verläuft es mehr oder weniger bis zum Ende.
Fazit: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Ich mag Miroslav Nemec immer noch, aber seinem ersten Fall sollten besser keine weiteren folgen.
Gut lesbarer Krimi, mit Nemec als Ich-Erzähler, der eigentlich ziemlich unspektakulär verläuft und ein gemächlichen Tempo vorlegt, bis kurz vor Schluss. Das Ende ist etwas gehetzt, aber insgesamt okayes Buch, das man nicht gelesen haben muss.